Lizenz erworben - Recht auf die CD?

SabineS

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Hallo zusammen,

habe kürzlich gesagt bekommen, dass bei Kauf eines PC mit Betriebssystem -gesetzlich zwingend vorgeschrieben- auch die CD für das Betriebssystem beiliegen muss. Dies war bei meinem neu erworbenen Averatec-laptop, der samt XP home-Lizenz angeboten wurde, dann aber leider nicht der Fall. Auf Nachfrage bei Averatec erhielt ich die Begründung, dass doch auf den Wiederherstellungs-CDs was von meinem XP Home mit drauf wäre. Tja, wenn ich XP also wiederherstellen möchte, dann kriege ich wohl auch immer nur den von Averatec vorgegebenen Zustand mit. Eigene Konfigurationen sind sauber so nicht möglich.

Muss ich diese Aussage akzeptieren oder habe ich einen gesetzlichen Anspruch auf die CD?

Danke für Eure Antworten.
SabineS
 
ich fürchte Du must! Alle unsere HP's haben eine verkrüppelte aber lauffähige Windows-Version mitgeliefert. Die ist auf exakt dieses Modell zugeschnitten. Eine Installation derer auf einem anderen PC (ungleicher Bauart) ist nicht möglich. Das wird dann auch der Grund für diese kastrierten Versionen sein.
 
Was passiert eigentlich mit solchen Recovery CD's wenn ich in meinem Rechner/Notebook etwas auswechle?
Angenommen ich tausche meine Festplatte gegen eine neue. Wohlmöglich noch von IDE auf SATA. Kann man dann gar nicht mehr installieren, weil die CD nun meinen PC für einen anderen hält ?
 
Du hast keinerlei Anspruch auf eine nicht-OEM, oder wie es heute heißt nicht-Recovery
Version deines Systems, da auf der Recovery CD bereits eine für dein System lauffähiges
Windows mitgeliefert wurde, auf die die Lizenz rechtlich zugelassen ist. Willst du eine
saubere Windows Installation haben, musst du dir eine reine Windows Lizenz zulegen,
die nicht vom Hersteller deines PCs ist - da ist dann auch eine CD bei, die sich nicht nur
auf deinem PC installieren lässt - sprich Systemunabhängig ist.
 
nur lauffähig auf diesem System oder vorinstalliert das sind die Einschränkungen, die in jeder Produktbeschreibung beim Betriebssystem beistehen und ein vollwertiges Windows ausschließen.

Das Recovery Windows ist ans BIOS gekoppelt, wer also meint sein BIOS maln bischen flashen zu müssen oders ganze Board auszutauschen, der kann sich gleich nach einem neuen Windows umsehen.

@SabineS
berichte mal von Deinem Averatec,
welcher Typ, Verarbeitung, laut?, positives, negatives,
Danke.

wop
 
Also ich habe ja auch ne Windows Recovery CD, nachdem ich das Board, den Prozessor, etc. ausgetauscht habe, konnte ich sie auch ohne Probleme installieren, also wirklich so beschränkt?
 
Was steht denn *GENAU* im Kaufvertrag/ auf der Rechnung?
Bei 1 Stück Windows XP xy Edition Ohne Hinweis auf eine Recovery-Version kannst du auf Erfüllung des Vertrages - also eine "vollwertige" Version bestehen oder vom Vertrag zurücktreten. Es sei denn, es stand AUF der Verpackung und du konntest diese VOR dem Kauf sehen.
Ein weiterer Haken wäre eine Formulierung wie "Windows XP vorinstalliert". In dem Fall kannst du froh sein überhaupt ein Installations/Recovery-Medium bekommen zu haben - Datensicherung ist immer Sache des Kunden.

J3x
 
Ja es gibt etliche Hersteller die schreiben zwar "nur lauffähig auf diesem System", in Wirklichkeit liegt aber ne normale Win CD, ev. mit Firmenlogo, bei.
Sony und Samsung haben aber definitiv Widerherstellungs-CDs, die nur auf dem zum PC gehörenden BIOS laufen.
Wer ne Win-Recovery-CD hat und nicht genau weiß was drinnesteckt braucht ja nur versuchen damit einen anderen PC zu starten.

wop
 
Dier erworbene Liznez bezieht sich ausschliesslich auf das Betriebssystem und hat nichts mit dem Datenträger zu tun.
Ob Du jetzt XPHome von der RecoveryCD, einer Retail oder einer aus dem "Hause Verbatim" installierst, ist grundsätzlich egal. Selbst der Key ist egal.
Wichtig ist halt nur, das Du Deine Lizenz nachweisen kannst. Im Regelfall heutzutage der Aufkleber am Gerät.
 
Auf Verpackung und den beigefügten Zettelchen steht natürlich nix Genaues drauf, denn der Satz "Vertrieb nur mit einem neuen Averatec PC" muss ja nicht zwingend heißen, dass die deshalb keine extra CD beilegen müssen. Und auch sonst reden die eher außenrum. Im Lieferumfang (nachzulesen als Dokument auf dem desktop) ist eine separate XP-CD aber nicht enthalten.

Ich verstehe nicht, warum ich keine saubere XP-Version kriege, sondern nur einige CDs, auf denen eine bunte, vorgegebene Mischung drauf ist. Werd wohl doch nochmal bei Averatec nachfragen...

Der laptop aus der Serie 6200 ist prinzipiell keine schlechte Sache, ein paar Kleinigkeiten vielleicht: Er hat nur eine SIS-Grafikkarte (die für mich aber eh nicht so relevant ist). Der als Schnick-Schnack eingebaute DVD-player (PC muss für den Betrieb nicht hochgefahren werden) zeigt ein etwas unscharfes Bild. Besser wird's wenn der PC läuft. Der 15,4-Zoll-Bildschirm zieht leider die Hintergrundbilder etwas unnatürlich in die Breite.
Aber ansonsten ist er für seine Preisklasse echt OK und recht gut ausgestattet. Schön ruhig läuft er außerdem. Nur der Akku macht nicht ganz so lange mit.
 
Recovery Version: Nur auf dem Rechner, mit dem Sie ausgeliefert wurde, lauffähig.
OEM Version: Darf nur mit Hardware gemeinsam verkauft werden, ist aber vollwertig.

Normalerweise legen die meisten Distr. nur eine Recovery-CD bei. Die Lizenz kostet dann auch nur EUR 5-10 im Gegensatz zu 50-60 für OEM...

Anspruch hast du keinen, wenn IRGENDWO erwähnt, daß vorinstalliert und mit Recovery-CD ausgeliefert wird. Finden sich diese beiden Hinweise nirgends, dann würd ich ihnen einfach mal mit Anwalt drohen (wenn du einen Rechtsschutz hast)...

Wenn du ganz böse bist, schickst du dieses Drohmail (natürlich einwandfrei sachlich formuliert) dann gleich in CC an Chip, Computerbild, etc...
 
auf den Wiederherstellungs-CDs was von meinem XP Home mit drauf wäre.
So ist es auch z. B. bei Sony.



Bei Samsung ist eine Win XP CD mit Samsung Logo dabei, diese funzt dank BIOS-Abfrage nur auf dem gekauften Notebook. Ob sie auch auf anderen Samsung's funzen würde, eventuell aufem gleichen Notebooktyp, weiß ich nicht, halte es aber für sehr unwahrscheinlich.
Bei dieser Samsungvariante handelt es sich IMHO um eine richtige Recovery Version.


Dann gibts noch Firmen die haben zwar in der Produktbeschreibung was von "nur lauffähig ..." stehen, tatsächlich liegt aber ne normale Win CD bei.

wop
 
SabineS, du brauchst gar nicht bei deinem Hersteller des systems nachfragen. Du hast nur das recht auf die Windows-CD die du bereits jetzt schon in den Händen hältst. So ist das nunmal LEIDER.

Und außerdem, warum beschwerst du dich eigentlich genau? Du hast doch ein sauberes Betriebssystem. Soweit ich weiß, gibt es kaum nennenswerte Modifikationen, die die Hersteller vornehmen. Meistens ist es nur das Logo unter Systemsteuerung -> System. Wenn dich das stört, kannst du es mit diversen Tools wie TuneUp Utilities 2004 etc. ändern.

Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen wo sich deine Version von einen "Standard"-Version unterscheidet und da dein System ja neu ist, musst du dir auch keine Gedanken um eine Aufrüstung machen.

EDIT: Leg mal deine Recovery-CD in das Laufwerk und staune. Das XP-SEtup Startmenü wird sich melden. Recovery bedeutet soweit nur, dass es so modifiziert ist, dass es den zustand wiederherstellt, so wie du dein System gekauft hast. Und Veränderungen an der Standard-Software kannst du ganz leicht unter Stystemsteuerung -> Software -> Windows Komponenten modifizieren wie auch immer du willst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chiaki Nagoya schrieb:
Leg mal deine Recovery-CD in das Laufwerk und staune.
Das sollte man gerade bei Recovery-Versionen nicht ohne Vorheriges Backup aller selbst erstellten Daten machen. Hin und wieder besteht die Recovery-CD nämlich nur aus einem Image das den Rechner in den Urzustand (XP und sonst nix) versetzt, XP wird da nicht installiert sondern zurückgesichert. Insbesondere gilt das, wenn das ganze aus mehreren CDs besteht. Hab sowas mal bei einem Bekannten gesehen, da wurde XP mit Norton Ghost auf das Notebook geschaufelt, immerhin ist XP dann schon aktiviert ;)

J3x
 
Norton Ghost auf der Recovery CD?

J3x schrieb:
Das sollte man gerade bei Recovery-Versionen nicht ohne Vorheriges Backup aller selbst erstellten Daten machen. Hin und wieder besteht die Recovery-CD nämlich nur aus einem Image das den Rechner in den Urzustand (XP und sonst nix) versetzt, XP wird da nicht installiert sondern zurückgesichert. Insbesondere gilt das, wenn das ganze aus mehreren CDs besteht. Hab sowas mal bei einem Bekannten gesehen, da wurde XP mit Norton Ghost auf das Notebook geschaufelt, immerhin ist XP dann schon aktiviert ;)

J3x

Das ist eben der Haken. Alles was vorher auf C: war, wäre weg wenn nicht zuvor ein Backup gemacht wird.
Und wie steht's mit anderen Partitionen die der User vorher eingerichtet hatte? D: E: ... Linux ?

Apropos Norton Ghost:
Wenn der Hersteller Norton Ghost nutzt, muss ja auch eine Norton Lizenz beim PC dabei sein, oder?
Andernfalls wäre der Geist auf der Recovery-CD ja eine Raubkopie?
Wenn der Norton Ghost auf der Recovery CD drauf ist, dann er ja auch helfen, offline noch alle Partitionen zu sichern, falls DVD-Brenner vorhanden, bevor das Recovery gestartet wird...?
Anders ginge es ja nicht. Wenn Windows defekt ist, ist ja auch das Microsoft-eigene Backup-Programm nicht mehr erreichbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Norton Ghost auf der Recovery CD?

Wenn du die Kiste Repartitionierst und z.B. Linux installierst, anschließend die Recovery einlegst hast du wieder den Auslieferungszustand, d.h. 1 Partition, XP und sonst nix. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, kannst du die Recovery-CD nicht zum Sichern benutzen, da kommt beim Einlegen nur die 2-Fache Nachfrage ob das System zurückgestezt werden soll und gut.

Backups legt man in der Regel ja auch an bevor man sein System zerschießt - nicht gesicherte Daten sollte man als gelöscht betrachten ;)

J3x
 
hallo,

ich muss jack da etwas widersprechen. gemäß lizenzrecht ist vorgesehen, dass du den datenträger des lizenzgegenstands vom vertragspartner, welche zur ausgabe von lizenzen berechtigt ist, bekommst - in diesem fall also averatec im auftrag von microsoft.

und was das eigentlich problem angeht, so kannst du meiner meinung nach nur darauf hoffen, dass sie kulant sind (außer für den fall, dass du explizit eine non-recovery erworben hast).

greets, weird
 
Re: Norton Ghost auf der Recovery CD?

J3x schrieb:
Wenn du die Kiste Repartitionierst und z.B. Linux installierst, anschließend die Recovery einlegst hast du wieder den Auslieferungszustand, d.h. 1 Partition, XP und sonst nix. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, kannst du die Recovery-CD nicht zum Sichern benutzen, da kommt beim Einlegen nur die 2-Fache Nachfrage ob das System zurückgestezt werden soll und gut.

Backups legt man in der Regel ja auch an bevor man sein System zerschießt - nicht gesicherte Daten sollte man als gelöscht betrachten ;)

J3x

Bei Sony wird nur die erste Partition übergebügelt - steht im Handbuch.
Wenn man aber die Partitionen ganz anders aufgeteilt hat, siehts vielleicht nicht so gut aus.

Ich habe mal eben die Samsung Recovery CD mit ner normalen XP CD verglichen und festgestellt, daß da nur ein paar Dateien mehr drauf sind. Die gelöscht, eine neue bootbare CD gebrannt, und schon wars eine normale XP CD die auch in einem fremden Rechner installierbar ist. Und es kommt noch schlimmer - bei einer anschließenden Installation gabs keine Produktcodeabfrage. Also bitte nicht nachmachen.
nono.gif


Am Wochenende werde ich mal eine Sony Wiederherstellungs-CD untersuchen, mal sehen ob die einen vernünftigen Manipulationsschutz eingebaut haben.

wop
dance.gif
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dance.gif
 
Re: Norton Ghost auf der Recovery CD?

wop schrieb:
Bei Sony wird nur die erste Partition übergebügelt
Möglich, jeder Hersteller kocht da wohl sein eigenes Süppchen. Das mit der Codeabfrage ist nicht weiter ungewöhnlich, der steht wohl in der "winnt.sif".

J3x
 
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