LKs in Bayern

kravalp

Lieutenant
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Da ich nächstes jahr meine leistungs- und grundkurse wählen muss wollte ich mich mal ein bisschen informieren.
Mir schwebt mathe und sport vor, wenn sport nicht zusammenkommt vieellleicht englisch.
Hat damit schon wer erfahrungen, vor allem sport?
gruss
 
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Ist vergleichsweise easy was ich bisher so mitbekommen habe als BW-Abiturient. Mathe soll hingegen doch etwas anspruchsvoller sein. Letztendlich schafft ein Abitur jeder, der eine mit etwas mehr, der andere mit etwas weniger Aufwand.
 
ich würde dir empfehlen, dich lieber in deiner Schule zu informieren. Ob das Abitur und die Zeit davor leicht wird, hängt auch sehr vom Lehrer ab. Es gibt doch genügend Leute die jetzt K13 oder älter sind, also frag die doch mal was sie sagen können. Man kann auch mit Lehrern mal reden, die kennen einen ja manchmal auch ganz gut.

Also mein Kunst-Lehrer hätte mir bestimmt geraten, vom Kunst-LK Abstand zu nehmen :D
 
Hi
Also ich hab gerade in Bayern Abitur gemacht in Englisch und in Wirtschaft. Wir hatten aber auch nen Sport-LK und kann daher auf die Erfahrungen meiner Mitschüler zurückgreifen.
Sport-LK hört sich am Anfang erstmal so an, dass man da nicht viel machen muss, wenn man sportlich einigermaßen was drauf hat. Das ist aber ein völliger Trugschluss, man hat 2 Theoriestunden pro Woche bei denen man wirklich richtig viel lernen muss um eine einigermaßen gute Note zu bekommen. Zusätzlich sollte man sportlich aber natürlich etwas drauf haben, das ist klar.
Etwas anders sieht das ganze im Englisch LK aus. Wer gut Englisch sprechen und verstehen kann, in Wort und Schrift, muss nicht allzu viel machen um ein gutes Abitur hinzulegen. Ich selbst konnte nicht besonders gut Englisch, hatte aber trotzdem in den Klausuren ohne allzu viel zu lernen (vll ne halbe Stunde vorher) manchmal auch 10 und 11 Punkte. Also, wenn du gut in Englishc bist und nicht all zu viel lernen willst ist das ne gute Wahl.
Mathe-LK hatte eine sehr gute Freundin von mir, die viel für Mathe gemacht hat aber auch ein sehr gutes Grundverständnis für das Fach aufbringen konnte. Entsprechend warena uch ihre Noten (12, 13, 14 und 15 Punkte waren keine Seltenheit ;) ) . Ich hatte aber auch Freunde, die ebenfalls viel gelernt haben, aber nicht die guten Grundladen und das gewisse Grundverständnis mitgebracht haben. Die hatten dann auch immer nur ihre 5 - 8 Punkte, manchmal auch weniger, selten mehr ;). Also Mathe würde ich dir nur empfehlen, wenn du in den Jahren davor gut warst und dir das Fach auch Spaß macht.
Ganz nebenbei, so als Tipp am Rande ... Wirtschaft empfand ich als sehr gute Entscheidung für einen LK. Nicht wenig zu lernen, dafür sehr interessant und daher auch leichter verständlich. Außerdem ist Wirtschaft eines der wenigen Fächer, dessen Inhalt man im wahren Praxis-Leben auch anwenden kann :)

Mfg, Heinrich
 
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Man braucht für alle Fächer, die man als LK nehmen will ein gutes Grundverständnis. Sei es das Sprachgefühl bei Sprachen, logische Schlussfolgerungen, Kombinationsgeschick,... in naturwissenschaftlichen oder auch politisches und wirtschaftliches Interesse in Wirtschaft/Sozialwissenschaften/.... Ohne dieses muss man sehr viel für das Fach lernen udn SPaß macht es dann auch nicht mehr.
Auf deine eigenen Interessen und späteren beruflichen Ziele solltest du auch achten. EIn Fach, das du gerne machst wird dir wesentlich leichter fallen, als ein Hassfach, in dem du aber trotzdem gut bist. Wenn du später mal studieren möchtest oder eine Ausbildung machen möchtest annst du dir in betreffenden Bereichen schon einmal durch die LKs Vorwissen aneignen, dass die Arbeit im späteren Leben vereinfacht (auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass wenn du in einigen physikalischen Studiengängen noch einmal die Zeitdiletation oder Lorentztransformation der speziellen Relativitätstheorie brauchst.
 
>was macht man da so
steht hier drin:
http://www.isb.bayern.de/isb/download.asp?DownloadFileID=245b53ee51a13fd8a0950f95212dbb4a

K12 fand ich im ersten Halbjahr (elektrische und magnetische Felder) gut machbar, im 2. Halbjahr dank elektromagnetischer Wellen knackig
K13 war dann wieder einfacher: speziell die Kernphysik ist eher einfach

Bei Physik sollte man jedoch unbedingt am Ball bleiben und kontinuierlich Aufgaben zum Stoff rechnen.
Dadurch fand ich, dass der Physik LK mehr Aufwand verursacht hat, als Mathe LK (wenn man mal von Stochastik absieht).

>ist das schwer?
In Mathe und Physik sind Verständnis und nicht das Wiederholen von Auswendig gelerntem Detailwissen gefragt.
Das macht die Sache einerseits gut machbar und aufwandsarm, wenn die Begabung für die Materie fehlt wirds jedoch nicht ganz einfach.
 
Jup Mathe LK ist echt kein Ponyhof :D
Entspanne mich gerade von meinen Lernstrapazen, da ich morgen 5 std. (Zeitstunden) Mathe LK Vorabi schreibe.

Das Ding is, wenn du es verstehst brauchst du kaum lernen, wenn nicht ist das echt hart. Naja der Mathe LK ist bei euch in Bayern aber auch noch ne ganze Ecke anspruchsvoller als hier oben in Hamburg (warum eigentlich?).
Ich hab mir mal ne Klausur zur analytischen Geometrie angeschaut die in Bayern geschrieben wurde und die war schon echt hart.
Damit will ich dich aber nicht entmutigen, wenn dir Mathe liegt dann wähl es! Gerade weil es so anspruchsvoll ist, das wählt schließlich nicht jeder (mein Mathe LK besteht aus 16 Schülern, zum vergleich im Deutsch LK sind 27!).
Aber das hängt auch davon ab, was du werden willst. In einem Ingeneursstudium beispielsweise ist Mathe LK gar nicht schlecht, z.B. kommst du schon gleich mit Kenntnissen von Differnetialgleichungen ins Studium während die nicht LKler von 0 anfangen müssen. Beliebte Kombo ist deswegen auch Physik und Mathe LK (mache ich z.B. obwohl ich ehr Fotodesigner als Ingeneur werden will, nach 13. Jahren Klausuren will ich auch mal was praktisches machen! :D).
 
Auch im Mathe LK kann man mangelndes Verständnis durch Hardcorelernen ausgleichen.. zumindest teilweise und wenn man nicht total bescheuert ist.

Würde aber Physik und Mathe LK trotzdem nur den wirklich guten Schülern empfehlen, da man mit genauso wenig Talent und weniger Arbeit in "leichteren" Fächern besser wegkommt.

Normalerweise würde ich auch sagen. Geh rein nach dem was dir passt oder wo du gute Noten erwarten kannst. Das Fach an sich ist sowas von scheiß egal, es sei denn es ist wirklich wichtig für dein Studium später.
Als WiWi Student war für mich nichts wirklich wichtig. Ein Ingenieursstudium wäre da schwieriger gewesen, da ich Mathe nur GK hatte und Physik abgewählt.

Alles in allem kommt es auch auf den Lehrer an.. wenn du da gewisse Erfahrungen hast, sollte das mit hineinspielen.
Ein gleicher Aufsatz würde bei verschiedenen Lehrern verschiedene Noten erzielen. Im Prinzip sind Lehrer, die man länger hatte, ein guter Ratgeber in dieser Sache. Aber das kann dann auch in die Hose gehen. Meine Englischlehrerin in 10 und 11 fand durchaus, ich sollte Englisch LK nehmen. Hab ich dann auch, wenn auch unter anderen Umständen und das ging letztendlich hart in die Hose. Das Niveau war einfach sehr viel höher als noch der bei Unterricht bei ihr, der Lehrer war ein recht harter Brocken, während der GK in K13 nicht schwieriger war als der Unterricht in K11.
 
besonders weil in Englisch ja noch die ganze Leute ausm Ausland wiederkommen, war jedenfalls bei mir in der Stufe. Da waren min. 20 Leute ein halbes oder gar ganzes Jahr im Ausland und konnten daraufhin Englisch wie ihre Muttersprache!
Wenn man dann nicht wirklich gut in Englisch ist und man vorher nicht im Ausland war, dann sieht man schnell die Rücklichter von hinten, auch das durchsetzen im Unterricht wird dann schwerer...
 
Hi

Was heisst richtig viel? Das man sich nicht nur zum fußballspielen trifft ist mir klar.
Aber ich gehe mal davon aus, dass es mit 2 theoriestunden auch nicht mehr sein sollte als in bio/ek zum beispiel. im gegensatz zu den beiden fächern interessiert mich sportheorie immer noch mehr als kontinentaldrift und chromosomen.


Naja, richtig viel heißt, dass man theoretisch 30 - 40h pro Klausur lernen müsste um ein gutes bis sehr gutes Ergebnis zu erreichen. Wer weniger lernt, kann die Aufgaben einfach nicht beantworten. Es geht dort ja weniger um überlegen (das auch), als um Faktenwissen.

in mathe war ich bis jetzt eignlich immer ganz gut (in der 10 meistens zwischen 1 und 2)
und so kompizierd find ichs nicht.


Nix gegen 10. Klasse aber komm erstmal in die 11. das ist nochmal ein völlig anderes Kaliber. Kurvendiskussion (die mind die Hälfte der 11. Klasse ausmacht) ist etwas, was ihr vorher noch nie gelernt hab. Ableitungen etc. spielen da eine ganz große Rolle. Dann kommen noch die komplexen Zahlen (i²= -1), die im LK zwar lang nicht so wichtig wie die Kurvendiskussion sind, man sollte sie aber auch nicht ganz vergessen ;)
Also bei Mathe-LK würd ich mich wirklich nicht schon jetzt festsetzen, sondern erstmal auf die 11. warten und dann dran denken, dass der LK nochmal um einiges schwieriger wird ;)

Wenn man dann nicht wirklich gut in Englisch ist und man vorher nicht im Ausland war, dann sieht man schnell die Rücklichter von hinten, auch das durchsetzen im Unterricht wird dann schwerer...

Das kommt natürlich ganz drauf an, wie viele leute im Ausland waren. Unsere Kollegstufe bestand aus 54 Leuten, davon war nur eine in der 10. Klasse mal im englisch-sprachigen Ausland für mehr als nur ein paar Wochen. Die war dann im Englisch LK natürlich ziemlich gut, aber auch nicht herausragend. Manche, die nie länger als zwei, drei Wochen im Ausland waren, haben die teilweise in den Noten recht erheblich überholt.
Darüber würde ich mir also nur Gedanken machen, falls wirklich sehr viele Leute bei dir beabsichtigen, vor der Kollegstufe ins Ausland zu gehen.

Mfg, Heinrich
 
Überraschenderweise war bei uns der Teil der Leute, die ein Jahr in Amerika waren das Mittelfeld.
Keiner war wirklich schlecht, aber die wirklich guten waren dann wiederum Menschen die nie angelsächsischen Boden betreten haben.

Ich wage mal zu behaupten, dass es im Englisch LK nicht nur auf allgemein das Beherrschen der Sprache ankommt sondern zusätzlich bzw vllt sogar sehr stark, wie im Deutschunterricht, auf die Fähigkeiten was Literatur und dergleichen angeht.
Und da hilft dir das Auslandsjahr nicht.
Das ist mir meiner Meinung nach auch zum Verhängnis geworden. Ich beherrsche die Englische Sprache ganz gut.. und darauf kam es in der Mittelstufe und 11. Klasse an.
Aber beim Lehrer in der Oberstufe war es einfach schon "normal", dass man Englisch gut spricht und quasi die gleichen Aufgaben wie in einem Deutsch LK macht. Nur in Englisch.
Und Gedichte, Interpretationen, Aufsätze und dergleichen sind einfach nicht mein Ding.



Natürlich ist Theorie im Sportunterricht nicht sooo einfach. Aber es ist 1. nicht so viel wie in anderen Fächern und 2. kann man da die nicht allzugute Note durch gute sportliche Ergebnisse ausgleichen.

Es ist nunmal ein Unterschied ob man den Stoff einer Theoriestunde pro Woche prüft oder von 3 Stunden Bio LK.
Wir hatten auch viele mit Bio und Sport als LKs. Da war fast jeder in Sport besser als Bio, dank der praktischen Ergebnisse.
 
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Wenn du Physik LK nehmen solltest, kannst du dich auf so manchen Nachmittag freuen, den du vor den Klausuren mit lernen zubringst. In der 11 stand cih ohne für Physik zu lernen noch 1- (hab gerade eben meine 1 bekommen, weil ich lange mit em Lehrer diskutiert hab^^). Dann kam ich in die 12, hatte Physik LK und nen neuen Lehrer und was war? 3en waren die Regel und ich bekomm jetzt wahrscheinlich ne 4+ aufm Zeugnis. Das kann allerdings auch an den hohen Anforderungen des Lehrers liegen (haben noch einen Physik LK, bei dem ich die Klausuren locker 2 schreiben würde).
Bei einigen Lehrern musst du Zusammenhänge in der Klausur neu herstellen, übertragen oder auf ganz neue Ideen kommen, bei anderen hingegen ist es nur stupides lernen der im Unterricht besprochenen Themen, Aber selbst im 2. Fall bleibt es nicht all zu einfach und man sollte so manch einen Nachmittag daür opfern.
Wenn ich ehrlich bin würde ich Physik nicht noch einmal wählen. Es ist zwar sehr interessant, aber auch sehr anspruchsvoll und zeitraubend. Andere finden in diesem Fach aber ihre Erfüllung und schreiben auch eine 1 nach der anderen.

Bei Mathe si die 11. Klasse aber auch nicht repräsentativ (hatte in der 11 ne 3 und stehe jetzt seit 1,5 Jahren 1, allerdings im Grundkurs). Es kanns ein, dass es bei dir irgendwann mal Klick macht, es kann aber auch sein, dass du einige Themen nie verstehst...

Englisch ist ein Fach, in dem man immer Punkte bekommt, allerdings ist es auch subjktiv zu beurteilen. Einigen Lehrern gefällt das, was du schreibst, anderen nicht. Daher kann deine Note für die gleiche Klausur je nach Lehrer stark schwanken. Ein Freund von mir,d er nicht im Ausland war, meinte es sei seine beste Wahl gewesen. Andere hingegen würden es sofort wieder abwählen.

Wie du siehst gibt es keine richtigen und falschen LKs. Es liegt alles an der Person, die die LKs hat.
 
sry, wusste nicht, dass die Threads durchs editieren alle wieder nach oben kommen:(
 
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