Lohnt sich ein SSD und Ram Upgrade noch?

p_j

Cadet 1st Year
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Hallo,

ich bin am überlegen ob ich bei meinem mittlerweile über 6 Jahre alten Thinkpad SL300 mit Core2Duo P8400 und 2 Gb Ram eine SSD nachrüste und auf 4 Gb Ram erweiter. Auf dem Laptop läuft Windows 7 32 Bit und ab und zu könnte ich doch etwas mehr Leistung gebrauchen. Gerade Matlab läuft teilweise echt schleppend. Lohnt das Upgrade bei dem alten Notebook noch? Windows würde ich mit 4 Gb Ram dann die 64 Bit Version nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wofür GENAU verwendest du das thinkpad?

vor allem weil du die [SSD] ja in ein neues Notebook auch übernehmen kannst

das kommt aufs notebook an. die ganzen dünnen und leichten geräte verzichten zunehmend auf 2.5"-speicher und ich denke, das wird irgendwann ausstrahlen...
 
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Würde ich davon abhängig machen:
- Wie lange du das Ding noch nutzen möchtest
- Was dich das Aufrüsten kostet (auch im Vergleich zu einem Neukauf mit vermutlich deutlich mehr Leistung)
- Wie sehr Dich der "Schuh drückt"
 
Jein. Die SSD lhnt schon, RAM nur dann, wenn er wirklich aktuell voll ist. SSD kannst du danach auch weiter nutzen, RAM nur, wenn es DDR3 ist.
 
Also SSD beschleunigt ja nur Zugriffe die auf die HDD erfolgen.
Wenn das Programm viel dahin auslagert dann schon, sonst steigt evtl. nur die Gesamtgeschwindigkeit beim öffnen von Programmen etwas.
RAM bringt eigentlich immer was, es sei denn dein Programm ist stark CPU limitiert, dann fällt auch hier der Gewinn an Geschwindigkeit eher klein aus.
 
autoshot schrieb:
wofür GENAU verwendest du das thinkpad?

Größtenteils Office Sachen, Matlab und ab und zu mal die ein oder andere Programmierumgebung aber da eigentlich nichts aufwendiges.
 
Kurz gesagt: JA! Die SSD übernimmst du einfach irgendwann in einen neuen Rechner, der zweite DDR2-Riegel wird nicht in den neuen passen. Aber Win 7 cacht so schön viel im RAM, 4 GB lohnen sich auf alle Fälle!

Und total egal, ob DDR2 oder DDR3 - bei RAM gilt: Größe vor Geschwindigkeit. Auch wenn aktuell der RAM NICHT voll ist, wird er trotzdem im Hintergrund so gut wie immer komplett voll geschrieben, um möglichst viele Daten vorzupuffern.

Siehe dazu Anzeige "Frei" im Taskmanager. Mein RAM ist also zu 7,8 GB belegt.

Unbenannt.JPG

4,6 GB belegen aktuell geöffnete Programme, 3,2 GB werden von anderen häufig gestarteten Programmen bereits vorgepuffert.

Grundregel: Spätestens ab Core 2 Duo (SantaRosa) Plattform, also ab 2006/2007 lohnt sich eine SSD und mehr RAM immer, da aber diesem Zeitpunkt die Chipsätze hierfür auch recht schnell sind.

Ich rüste für Kunden zwar auch schonmal Single-Core-Rechner mit einem AMD Sempron und 2 GB RAM mit einer SSD auf - die werden auch etwa um den Faktor drei schneller, aber da wird die SSD deutlicher ausgebremst bei Rechnern etwa ab BJ 2006/2007. Aber bringen tuts immer was.
 
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nerd. schrieb:
Also SSD beschleunigt ja nur Zugriffe die auf die HDD erfolgen.
Nuja, wenn der Ram voll ist und auf die Auslagerungsdatei zugegriffen wird, dürfte auch das deutlich flotter gehen.
Ich habe auch erst meinem alten Toshiba-Laptop (7 Jahre) eine SSD verpasst, traumhaft!
 
"MATLAB" ist nicht genau genug... du kannst mit MATLAB jeden PC in die knie zwingen mit dem richtigen Anwendungsbereich ;)

die nächste frage ist: wie gut ist der akku noch? weil wenn du RAM + SSD + Akku kaufst wirds irgendwann wirklich unrentabel

EDIT:

aus meiner erfahrung bringt beim office-einsatz am meisten das upgrade auf eine SSD, wohingegen die RAM-erweiterung nur bei anspruchsvolleren szenarien wirklich sinn macht (ein kumpel von mir hat kürzlich sein Macbook Mid 2010 mit einer Crucial MX100 250GB aufgerüstet und das hat sein gerät trotz nur 2GB arbeitsspeicher massiv beschleuningt)
 
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Ich glaub ich werde erstmal die 128Gb SSD aus meinem Desktop einbauen und testen. Dann kann ich den Desktop direkt auf 256 GB aufstocken.
 
Hier die Antworten von Matlab: http://de.mathworks.com/products/matlab/choosing_hardware.html

Wie die anderen Poster schon schreiben, bleibt die Frage wo es drückt. Was läuft denn auf Anschlag, RAM, CPU oder die Festplatte? Was macht Matlab so langsam?

Da solltest Du dann ansetzen. Mehr RAM kann vielleicht eine SSD unwichtiger machen, weil keine oder nur noch selten eine Auslagerungsdateien geschrieben wird. Windows 7 64 Bit ist dann Plicht und bringt laut der Hilfe von Matlab auch was. Eine SSD macht aber nur mit SATA Sinn, ist ansonsten aber der gefühlte Leistungsgewinn schlechthin, was aber bei Deinem konkreten Problem nicht zwangsweise Abhilfe schafft. Ist die CPU am Anschlag, dann wäre nur ein neues Notebook möglich. Und so weiter.
 
also ich hab selbst in ein altes Dell D600 eine SSD und gebrauchten DDR2 Ram für grad mal 80 Euro eingebaut und für Office und Surfen reicht das immer noch dicke
 
Ich glaub ich werde erstmal die 128Gb SSD aus meinem Desktop einbauen und testen. Dann kann ich den Desktop direkt auf 256 GB aufstocken.

das klingt doch mal vernünftig!
 
Tranceport schrieb:
Nuja, wenn der Ram voll ist und auf die Auslagerungsdatei zugegriffen wird, dürfte auch das deutlich flotter gehen.
Ich habe auch erst meinem alten Toshiba-Laptop (7 Jahre) eine SSD verpasst, traumhaft!

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass es nichts bringt -.- wie hier schon ausreichend geschrieben wurde, kommts darauf an, was genau die Schwachstelle ist.

Wenn ich mit Bauteil A 5% insgesamt schaffe aber mit Bauteil B 30% in meiner Wunschanwendung, dann wirds wohl "B" werden, wenns Geld ne Rolle spielen könnte. (Sonst hätte der Threadersteller sicherlich schon einen neuen Laptop)
 
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