Lohnt sich Soundkarte bei Z5500 gegenüber ALC1220?

Illuminatrix

Cadet 2nd Year
Registriert
Okt. 2019
Beiträge
20
Liebe Community,
ich nutze ja momentan ein X570 Aorus Pro auf welchem der ALC1220 Soundchip drauf ist.
Das Ganze wird mit einem Logitech Z5500 via TOSLINK benutzt.
Nun stellt sich mir die Frage, ob die Anschaffung einer dedizierten Soundkarte Sinn ergibt oder ob das rausgeschmissenes Geld ist? Ich höre sehr viel Musik, Zocken ist mir recht Wurscht.
Danke und LG
 
Eine dedizierte Soundkarte lohnt sich bei schlechten Lautsprechern sowieso nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Coca_Cola
Das Z5500, welches ich selbst auch noch habe, kann man aber auch analog anschließen - so hab ich es gemacht.
Ob die Qualität des Logitech es allerdings hergibt, ist eine andere Geschichte. In Ermangelung eines qualtätiv hochwertigen Lautsprechersystems kann ich dazu leider nichts sagen.

Nachtrag
Bei mir ist es eine Asus Essence STX II 7.1, die ich über drei Klinke-Cinch-Adapterkabel an das Logitech angeschlossen hab.

Persönlich bin ich mit der Qualität aber voll zufrieden und würde mir, währe es noch verfügbar, noch ein Z5500 kaufen und dazu eine EVGA
EVGA NU Audio Pro 7.1. Über den Sinn lässt sich natürlich streiten, aber darum geht es hier nicht und obliegt meiner Entscheidung.

Wenn ich mich recht erinnere, war die Qualität aber besser als man denkt. Ich suche mal ...
Ging schnell.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-101-1053.html

Sorry Illuminatrix, du hast ein Thema erwischt, das mich (auch aktuell) interessiert, daher schwenke ich etwas aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es macht einen Unterschied und zwar Hörbar. Ich hatte auch immer darauf gehört toslink ist digital da wirste keinen Unterschied feststellen können bla bla. Damals als ich mir dann eine Soundblaster Z gekauft hatte und meinen AVR und auch noch früher meine Z5500 über Toslink anschloss war das ein krasser unterschied.

Über die Soundblaster Z war der Klang wesentlich voller, dynamischer und die Tiefen waren viel Presenter. Darüberhinaus konnte ich DTS Conect nutzen wenn ich mal lust darauf hatte.

Keine Ahnung warum das so war aber jeder der bei mir vorbei kam, konnte einen positiven Unterschied festellen und es machte so wesentlich mehr Spaß Musik zu hören.
 
xXDariusXx schrieb:
Es macht einen Unterschied und zwar Hörbar.
Wenn du mich damit meinst, dann muss ich sagen, dass ich mich nicht auf den Unterschied zwischen Analog und Toslink bezogen hab, sondern auf Z5500 und irgendwas teureres von z.B. Teufel.
Dass Toslink keinen Unterschied macht, ist klar.

Edit 1
Moment, wirklich?

Edit 2
Ah, da ist die Erklärung.
 
Zuletzt bearbeitet: (Dass das Dass immer mit zwei geschrieben wird ...)
xXDariusXx schrieb:
Über die Soundblaster Z war der Klang wesentlich voller, dynamischer und die Tiefen waren viel Presenter.
xXDariusXx schrieb:
Keine Ahnung warum das so war
Nennt sich DSP. Neudeutsch auch Klangverbieger. Wird normalerweise (in dieser Anwendung) nicht mit "besser" assoziiert sondern eher dazu genutzt, die Wiedergabeeigenschaften von schlechteren Lautsprechern zu kompensieren.
Kannst ja mal in deinem Treiber auf die Suche gehen, irgendein "Creative Sound Crystallizer" wird wohl aktiv sein.

DTS live ist ein Argument, wenn man zb den Sound von Games mehrkanälig über Toslink übertragen will. Das kann man aber auch Analog übertragen, macht bei einem Z5000 den Bock nicht fett.
 
Zuletzt bearbeitet:
xXDariusXx schrieb:
Es macht einen Unterschied und zwar Hörbar. Ich hatte auch immer darauf gehört toslink ist digital da wirste keinen Unterschied feststellen können bla bla. Damals als ich mir dann eine Soundblaster Z gekauft hatte und meinen AVR und auch noch früher meine Z5500 über Toslink anschloss war das ein krasser unterschied.

Das hängt dann aber eher mit der Qualität des im Z5500 verbauten DAC ab. Schließt man nun aber eine Soundkarte per Toslink und die Onboard per Toslink an das Z5500 kann man schlicht keine unterscheide hören. Das ist Technisch nicht möglich. Sei denn du nutzt "Klangverbieger/Klangverschlimmbesserer".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Illuminatrix und SpamBot
Also das alc1220 ist ordentlich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Illuminatrix
Lohnt sich nicht zumal der Soundchip an sich schon sehr gut ist.
Klangverbesserung bringen da nur bessere Lautsprecher.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Illuminatrix
Ja ich hatte mal wegen besseren Lautsprechern geschaut und mir die Teufel Theater 500 angeschaut. Die kosten ca. 680€ pro Stück. Also 2 davon und einen guten Verstärker wären dann so Pi mal Daumen 1600€, was ja schon ne krasse Investition wäre.
Naja ich denke ich bleibe dann bei meinem alten Z5500 und dem ALC1220.
Danke euch für die Diskussion
 
In dem Preisbereich kannste auch mal nach Nubert schauen, ich find meine super. 2 Lautsprecher glaube A200 waren es, die können gut in die tiefe gehen und sind insgesamt ausgewogen. Ich habe da die älteren Modelle, die neuen haben dann auch eine Fernbedienung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Illuminatrix
erstmal kann man da gar keine pauschale Aussage machen!
der "Soundchip" ist eh völlig wumpe, auch wenn man analog ausgibt. Da zählt eigentlich nur die externe Beschaltung, selbst billigste Chips aus dem Kaugummiautomaten sind heutzutage so gut, dass es keinen hörbaren Unterschied gibt. Wurde dann aber irgendwo an einem Koppelkondensator oder so gespart/gepfuscht, dann kann es auch mit dem "besten High-End Chip" Probleme geben.
also wenn es bei analoger Übertragung z.B. Störgeräusche gibt (ich hatte schon Rechner gehört, bei denen "zischte" der Mauszeiger über den Bildschirm ;) ) dann kann eine andere Soundkarte schon helfen, das meinte ich mit: keine pauschale Aussage!

schließt man das ganze digital an, dann gibt es von der Hardware her keine Unterschiede, egal ob billigster onboard Sound oder mega teure externe Karte. Gibt es Unterschiede, dann pfuscht da der Treiber rein und "verschlimmbessert" den Klang, das kann man aber viel besser und gezielter machen.

in diesem Fall ist es wirklich heraus geschmissenes Geld und angebliche Vorteile wie z.B. dts-Connect oder DD-Live werden hier gar nicht genutzt, sind also komplett überflüssig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Illuminatrix
Alexander2 schrieb:
In dem Preisbereich kannste auch mal nach Nubert schauen, ich find meine super. 2 Lautsprecher glaube A200 waren es, die können gut in die tiefe gehen und sind insgesamt ausgewogen.

Bisschen off-topic aber mich würde ja mal interessieren, inwieweit es sich tatsächlich lohnt 700 Euro für Boxen wie die Nubert A-200 auszugeben, wenn man die vergleicht mit a) einem "guten" PC-5.1-Set wie Teufel Concept E oder b) mit günstigeren 2.0-Aktivboxen wie Edifier R2000 (liegen bei ca. 230 Euro) oder ähnliche...

Hast du oder jemand anders hier da evtl. direkte Vergleiche machen können?

Will mein 5.1-Teufel-Set upgraden, aber weiß noch nicht so recht wo hin genau 😀
Besonders bei den tieferen Mitten fehlt mir der Druck, und die Höhen könnten klarer sein...
 
Illuminatrix schrieb:
Ja ich hatte mal wegen besseren Lautsprechern geschaut und mir die Teufel Theater 500 angeschaut. Die kosten ca. 680€ pro Stück. Also 2 davon und einen guten Verstärker wären dann so Pi mal Daumen 1600€, was ja schon ne krasse Investition wäre.

HiFi muss nicht unbedingt teuer sein. Man bekommt auch super Lautsprecher gebraucht. Klang der vor 10 Jahren super war ist auch heute noch super. Nur mal so was z.b. machbar wäre https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/wharfedale-soundsystem-5-1-surround/1441856171-172-1493

Edit:
@Tomcat84 eklatant. Streiche Brüllwürfel von Teufel = Gut die ganzen Concept dinger sind alle fürn Müll. Ich habe das leider selbst er lernen müssen. Mein Werdegang in sachen "HiFi":
Edifier C2 2.1 Set --> Teufel Motive 5 (5.1) --> Residentaudio M5 + Teufel Motiv 5 Sub --> hin zu einen Marantz PM 50 (BJ: 1991-1993) + KEF iQ 7. (Preislich waren die KEFs + der PM 50 übrigens gebraucht bei ~400€ + ~60€ für einen Sanskrit 10th Mk II 32 Bit DAC)
Keines der Sets nicht mal die 2 Residentaudio M5 + der Teufel Sub kommen auch nur ansatzweise an die KEFs ran. Ok etwas "Tiefgang" fehlt da die KEFs nicht so weit runter kommen wie der Teufel Sub.

Die Lautsprecher/Brüllwüfel der Concept dinger kommen einfach nicht weit genug runter in der Freqeunz so muss der Sub irgendwas bei 120-140Hz machen. Das kann sich einfach nur beschissen anhören. Das ist einfach Physik man braucht ein gewissen Volumen um in bestimmten Frequenzen noch hörbar spielen zu können.
Mein Tipp ein Teilupgrade lohn nicht verkauf das Teil und Investiere neu eventuell in was gebrauchtes.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tomcat84
@Tomcat84 Ich bin mit dem vorschlag nur "rausgekommen" weil det TE selbs von Lautsprechern in dem Preisbereich geschrieben hatte. so fand ich das erwähnen Legitim.

Was Frequenzbereiche angeht muss man immer bedenken alle Lautsprecher drucken "Tolle" Frequenzgänge in ihre Technische daten. Nur können die diese Frequenzen alle dann auch in gleichbleibender Lautstärke so wie es sein sollte leisten? oder sind diese gar so eingestellt, dass es nur bassbrummer sind, das alles zu Basslastig wird.
Nicht falsch verstehen, ob man es mit mehr oder wenig Bass eher mag ist ja auch eine Geschmackssache. Ich habe eben nachdem ich von Logitech so nen 5.1 System hatte und auch nen 2.1 System mit Subwoofer mal Ordendliche (Neutral ausgerichtete) Stereolautsprecher ausprobiert.

Und mit denen hatte ich dann auch schon mehrere "Ohrgasmen" :D
Ich wusste auch nie so richtig wie ich die 5.1 vernünftig ausftellen kann, dazu haben dann die 5.1 Tonquellen meistens auch in der hinsicht Probleme bereitet, dass hinten praktisch auch nichts rauskam → das klappte nur selten.

Dabei habe ich jetzt etwa in Armlänge schräg Links und schräg rechts die 2 Nuberts stehen, die selbst von höhen bis Tiefen alles gut darstellen können (so, dass es nicht nur bei den Füßen rumbrummelt) und bei gut abgemischten Stereosignalen hört sich das dann auch richtig gut an (für mich).
Aufstellwinkel bei mir ist ca.130° von meinem Punkt am PC aus was auch ein ordendliches Stereo hören ermöglichen sollte denke ich.
Nach meiner Erfahrung sind Ordendlich abgemischte Stereo Signale auch viel öfter anzutreffen als das bei 5.1 oder ähnlich der Fall wäre.
Auch bei spielen und Generell lässt sich auch Räumliches hören ausgezeichnet mit Stereo bewerkstelligen. (Stichwort Binaural - man hat ja auch nur zwei Ohren)

Dazu ganz nebenbei erleichter es auch sehr die Aufstellung und die Kabelage :-)

Ich höre mir auch gerne Argumente Pro 5.1 etc. an. Ich bin zumindest sehr zufrieden mit meinen Lautsprechern. (die vorherigen von Logitech habe ich übrigends ausgetauscht weil meine Wohnung mit denen zusammen damals abgesoffen war. Von daher musste einfach was neues her, sonst hätten die das auch länger ausgehalten.)
Ergänzung ()

Bei Herstellern die was von ihren Produkten halten müsste man auch so Diagramme finden können in welchen Frequenzbereichen die was Leisten können.
Ergänzung ()

So in hinsicht Teufel habe ich mir das damals auch nur etwas angelesen und auch wegen Bose, da gab es durchaus Preisleistungsargumente pro Nubert geben. Nubert ist wohl eher Neutral/Ausgewogen ausgelegt und Teufel dann eher Basslastig → ist Natürlich auch eine Geschmackssache. Und auch die Nubert haben Mitte/Höhe, Bassregler :-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tomcat84
Danke euch für eure Einschätzung!
Eine "Problem" hab ich noch ... Es gibt ja nun auch 2.0-Aktivboxen im Bereich 200-300 Euro, die schon ganz ordentlich klingen "sollen" wenn man so nach dem Internet geht. (Z.B. die oben erwähnten Edifier R2000DB oder man schaut in Richtung Aktivmonitore wie JBL 305P)

Immerhin haben die ordentlich dimensionierte Mitteltöner (anders als die kleinen Teufel-5.1-Brüllwürfel) ... oder meint ihr man sollte wirklcih wenn man schon in dieser Richtung einkauft, dann gleich "richtig" hochgehen in ich nenn's mal "Hifi-Regionen" à la ~700-Euro-Nuberts...?
Fällt mir erst mal schwer, das vor mir selber zu rechtfertigen 😁😁😁
(mangels Probehör-Gelegenheiten hier in der Nähe)

Kleines Edit: auf meinen Subwoofer könnte ich verzichten glaub ich, mir gehts eher um Druck bei den tieferen Mitten (die Drums und die verzerrten, tiefergestimmten E-Gitarren müssen ordentlich krachen 😀 )
 
@Tomcat84 Da gute Lautsrecher bei entsprechendem Umgang sehr lange halten würde ich deftinitv gleich was ordentliches holen. Hier kommt es dann aber auch stark auf den Raum/Platz/Aufstellung an. Es gibt gute Hersteller wie Sand am Meer: Nubert, KEF, Magant, Heco, Wharfedale, Canton, Saxx....
Die Liste kann man Praktisch noch ewig fortsetzen. Wichtig ist hier das Probehören in deinen eigenen 4 Wänden. Also mehrere bestellen und dann das beste Paar behalten.
 
@Tomcat84
die Sache ist nicht so einfach...
klar ist der Frequenzgang wichtig, aber das sollte jeder "ordentliche" LS hinbekommen.
und natürlich spielt da auch die Lautstärke mit rein. Ich habe Subwoofer, die gemessen bis -3dB auf 10Hz runter gehen, das schaffen die aber "gerade mal" bis 95dB.

aber wie gesagt, das sind die Basics, die Spreu trennt sich bei ganz anderen Dingen vom Weizen!

da geht es z.B. darum, wie die Abstrahlcharakteristik aussieht. Meine These ist, dass man mit KEINEM Lautsprecher richtig gut Musik hören, wenn er nicht mindestens 80cm von jeder Wand weg steht!
das menschliche Gehör erkennt "zusammen hängende Töne", mit mehr als 5ms Abstand zueinander recht eindeutig als Echo und versucht da nicht Ortsinformationen heraus zu lesen. 5ms entspricht in etwa 170cm oder eben 85cm hin und zurück. Ist eine (große) reflektierende Fläche dichter als 85cm am LS, dann ergibt das eben "frühe" Reflexionen, die nicht als Echo erkannt werden und daher die Musik "zu Brei machen".

es kommt eben darauf an, was man als "guten Klang" bezeichnet!
für mich ist das zum Beispiel, wenn bei einer wirklich guten Aufnahme die Solo Klarinette ganz deutlich die zwei drei Schritte vor dem Sinfonie Orchester zu orten ist und sich das ganz sauber in Breite und Tiefe dahinter staffelt, also die erste Geige auch von vorne links zu hören ist und die Hörner eher von rechts hinten.

DAS ist es, was gute LS (aber vor allem auch eine gute Raum-Akustik!!!) auszeichnet! Welcher Soundchip verwendet wird, ist dagegen völlig egal...

das Problem ist, dass die wenigsten Leute wirklich mal bewusst solche Unterschiede gehört haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: brezelbieber
@ghecko Deine Darstellung des Einsatzes von DSP finde ich etwas zu negativ :) . DSP ist mittlerweile schlicht ein sehr nützliches Tool um Frequenzgang (und für empfindlichere Leute) Phasengang am tatsächlichen Abhörort zu verbessern.

Sehr gut konzeptionierte Lautsprecher nutzen dies trotz nahezu perfekter anechoischer Messwerte: Genelec SAM, D&D uvm.
 
Zurück
Oben