Low Budget VR, reicht mein PC

birdskywinter

Lt. Commander
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Hallo,
nachdem ich den Spaß an Games als Erwachsener verlierte faszinierten mich VR Videos.
Daher denke ich das ich auch an VR Games Freude finde.

Reicht meine Hardware zum spielen?
16GB RAM
Intel I5 3570
GPU: RX480 8GB OC

welches VR Headset eignet sich für diese alte Hardware und welche Games kann man spielen (und welche nicht)?
 
Mit dem Rechner kannst es vergessen.
 
https://www.computerbase.de/forum/threads/vr-brille-empfehlungen-1650ti.2104223/

Quasi die gleiche Frage. Kurz: In der aller schlechtesten Qualität, vielleicht. Man kann für VR die Auflösung ins bodenlose senken, weswegen immer jemand sagt das es möglich wäre, aber irgendwann sieht es so aus als ob du ein PS2 Spiel auf einer 100 Zoll Leinwand betrachtest. Praktisch wäre es klüger sich mit Standalone (ohne PC) zufrieden zu geben, oder auf eine PSVR2 zu sparen wenn man nicht mehr groß Geld für einen besseren PC investieren möchte. Mit den Standalone Brillen geht auch PCVR, Wireless setzt einen guten Router voraus (ein Huawei AX3 kostet nur 40€), dann könntest du ohne Erwartungen mal ein Spiel ausprobieren wie Alyx.

In deinem Fall
1. PSVR2 + PS5 (bestes P/L für sehr gutes VR ohne guten Gaming PC)
2. Quest 2 (größter Standalonekatalog)
3. Pico 4 (beste Technik für den Preis, aber wegen kleinerem Produktkatalog eher für Wireless PCVR mit stärkerem PC)
4. Pico Neo Link 3 (hat einen Displayport, somit wie normales PCVR Headset nutzbar, Technik wie Q2, möchten viele auf Ebay kleinanzeigen loswerden, Preisempfehlung gebraucht 200-250€)
 
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bisher noch keins, mein Idee war mir eins aus der Anfangszeit von VR (2016) gebraucht zu kaufen.
 
ok, danke dann werde ich davon Abstand nehmen bis mehr Geld zur Verfügung steht.

Ein CPU Tausch würde vermutlich nicht reichen es muss auch eine neue Grafikkarte her?
 
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So eine Rift CV1 oder Rift S kann das System locker auf niedrigen bis mittleren Details befeuern, je nach Spiel.

War selbst lange mit einer 570 4GB unterwegs, dort war dann auch zuallererst z. B. in Asgard's Wrath der VRAM großer Flaschenhals. Da stehst du mit 8GB besser da.

Alles wird sicher nicht hinnehmbar laufen, bzw. es wird auch ein Stück weit auf deine Toleranz ggü. Reprojection ankommen, das ist relativ individuell.
 
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paulinus schrieb:
Alles wird sicher nicht hinnehmbar laufen, bzw. es wird auch ein Stück weit auf deine Toleranz ggü. Reprojection ankommen, das ist relativ individuell.
Zumal die ganz alten VR-Brillen nicht grad das Gelbe vom Ei sind.
 
Nach heutigem Standard vielleicht nicht mehr. "Damals" hatte man eine menge Spaß damit :)

E: Und man könnte sogar argumentieren, dass es nach all den Jahren nach wie vor keine Brille gibt, die in ausnahmslos allen Belangen eine Verbesserung zur CV1 darstellt.
 
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birdskywinter schrieb:
mein Idee war mir eins aus der Anfangszeit von VR (2016) gebraucht zu kaufen.

Ja, das kannst wie schon gesagt vergessen.

Die ersten VR Brillen waren nur was für Enhusiasten.
Und selbst da sind die geflopt. (Augenkrebs, Motion Sickness, fehlende Immersion)

Generell hat VR eher ein Nischendasein.

Die SIM Kunden halten den Mark am leben. (Racing...Flight)

Flightsimulator oder Racing auf einem guten Rig hat aber was.
 
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birdskywinter schrieb:
bisher noch keins, mein Idee war mir eins aus der Anfangszeit von VR (2016) gebraucht zu kaufen.
Das wäre meiner Meinung nach völliger Quatsch, etwas älteres/schlechteres als die Pico Neo 3 Link für unter 300€ brauchst du nicht kaufen. Die hat DP, es ist sowohl eine vollwertige Standalone Brille, als auch eine vollwertige PCVR Brille mit Displayport ohne Kompressionen.

Was man bei Headsets verstehen muss, die optimale Auflösung ist circa das 1,7 fache SS der physischen Auflösung. Aaaaaber, eine niedrige Auflösung sieht auf einem hochaufgelösten Headset trotzdem besser aus.
Nehmen wir an deine GPU hat nur Power um 1000x1000 Pixel zu rendern, dann werden diese 1000x1000 Pixel wesentlich besser auf einer Pico Neo Link 3 (1832x1920) aussehen, als auf einer alten Rift S (1280x1440), schon allein weil du weniger Fliegengitter hast.

Die Pico Neo Link 3 wollen viele loswerden (ebay kleinanzeigen), weil sie auf die Pico 4 upgraden, und dank der Pico 3 einen 35% Rabatt Coupon bekommen haben. Selbst wenn du eine Rift S für 100€ bekommst, muss man sich das nicht mehr antun.
 
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bzw. sich überlegen - wenn der REchner derart alt/langsam (für VR) ist:
ob es denn PC-VR sein muss?
ich bin ja der Meinung: wenn es nur eine VR-Brille sein soll (und man nicht in der Nische der "ich mach nur Flightsim/Car-Racing"-Leute ist),
dann sollte diese Brille unbedingt eine Standalone sein
also die Pico Neo3 Link, die PIco 4 oder die Quest2

mal abgesehen von Grafikqualität:
a) die Standalone-Brillen sind "hassle-free"
da gibts kein: "meine Brille ist mit AMD-Grafikkarte nicht kompatibel,
SteamVR stürzt ab, die Brille wird nicht erkannt, etc. etc.
das funktioniert einfach, so wie ne

b) du kannst sie überall nutzen:
im Urlaub, im Garten/am Balkon (bei wenig Sonne),
im Schlafzimmer, im Wohnzimmer auf dem Sofa,
etc. etc...
kein 5-6m kabel das zu kurz ist

c) aufsetzen, loslegen (eventuell Guardian einrichten, was in unter 5 Sekunden erledigt ist)
bei den "alten" Brillen die du erwähnt hast (also Vive, Rift CV1) - ist ein Setup an Sensoren nötig, Kabel müssen verlegt werden

also so ne Quest2 ist einfach total einfach im Handling...
wärend PC-VR auch heute noch oft a bissal geekig ist, mit Einrichten, Setup,...


"aber bei PC-VR hab ich bessere Grafik, mehr REchenpower"
vergiss das, und zwar auf mehreren Ebenen..
1.) hat ne Quest2 3mal soviele Subpixel als eine Vive oder Rift CV1 - löst also schon mal deutlich höher auf mit weniger Screendoor effekt
auch ist die E2EC bei der Quest2 deutlich besser als z.b. bei der alten Vive
arbeiten mit dem in VR gespiegelten Desktop mit der Vive? vergiss es, unmöglich
mit der Quest2 geht das aber bereits

2.) mit nem schwachen Rechner bist du auf recht einfache Games beschränkt.. und da schauen wahrscheinlich 70-80% der PC-Games schlechter aus, als gute, schöne native Quest2-Games

hier vielleicht noch, damit du den Eindruck kriegst, wie VR GAmes auch auf der Quest2 (trotz "nur" eines Smartphone-Prozessors) ausschauen können:



und dann noch was am Ende:
VR - wie es funktioniert, sich anfühlt etc. - lässt sich eher schlecht über youtube videos transportieren

Beispiel:
UltraWings 2

die Grafik: naja.. Smartphone-Grafik halt
aber das Fluggefühl:
ich hatte früher am PC einen Flugsim, Kunstflug
der war damals "ultra-realistisch", forderte PC, Grafikkarte voll
sah natürlich viel schöner und realistische raus wie hier das Quest2 Spiel
ABER: das Fluggefühl am 2D-Flach-Bildschirm ??

kommt nicht im Ansatz nahe..
hier auf der Quest ist UltraWings 2 in 3D
und es umgibt einen völlig, man kann sich umschauen
Tiefe richtig einschätzen, Größe richtig einschätzen

was einem VR zeigt: GRafik ist nicht so wichtig
das große Plus ist eben VR, 3D, Größen etc.
Spiele die ich am PC mit Flachbildschirm wegen Grafik nicht angreifen würde, sind in VR dann doch ganz ok oder gar sehr beeindruckend

kurz: Quest oder Pico und PC-VR vorerst mal vergessen
 
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ich meinte das mit GRafik anders...
klar will man keinen Pixelbrei, keinen zu niedrige Auflösung, kein Verschwommenes Bild, keine Linsen mit schlechtem Sweetspot/E2EC, keinen wild sichtbaren SDE, ....

ich meinte da mehr die Grafik-Details

Curbs und Bremspunkte:
also bei meiner Index (Headset mit heutzugage mittlerer Auflösung) kann ich beim Fahren hier rechts oben die Rundenzeiten noch im spielen lesen, ohne den KOpf drehen zu müssen
Rundenzeiten.JPG

das Bild ist etwas verschwommen, weil ich es gerade von meinem Youtubevideo gescreenshotet habe, Youtube-Kompression mit fast Faktor 10
und die fps sind so niedrig weil ich hier damals mit der 1070 gefahren bin, die war zu schwach
mit der 2070 geht das jetzt zufriedenstellender
auch Test von: wie weit kann ich Nummerntafeln lesen in dem Spiel: da ist zu einem Full-HD Monitor (und den wollen wir doch nicht als matschig bezeichnen) kaum ein Unterschied
der FullHD-Monitor ist etwas schärfer, aber: Nummernschilder an der Grenze: da muss ich dann schon recht nah an den Screen rangehen, unnatürlich nahe
in VR ist ja alles "größer"

was ich meine: in heutigen Flatgames werden ja bei Testberichten meist die Presets durchgespielt...
mittel, high, ultra, insane, .... und geschaut: wo schaut der Schatten besser aus, wo hat die Wasserpfütze nochmal etwas mehr Spiegelungen etc..

das ist in VR nicht so wichtig

z.b.:
bei L.A. Noire, das 11 Jahre am Buckel hat und mit Mod in VR auch spielbar ist:
keine der Gesichtsanimationen heutiger Spiele, die natürlich mehr Auflösung, mehr Polygone, bessere Texturen etc. etc. haben:
keine hat mich auf dem 2D-Monitor so beeindruckt, wie wenn man bei
L.A. Noire in VR eine Verdächtige verhört, sie zu weinen beginnt - und einfach in Lebensgröße in 3D vor einem sitzt, oder einen der Polizeichef anschreit

das meinte ich...
Texturegröße, Polygonzahl, etc. - ist nicht ganz so wichtig

man kennt es vielleicht: man wird - wenn man schon etwas älter ist - mal nostalgisch, und kramt die alten spiele hervor
um sie wieder mal zu spielen..
und ist dann doch über die alte GRafik erstaunt, hatte es besser in Erinnerung - und dann mag man doch nicht mehr weiterspielen

in VR funktionieren teils Spiele mit 30 Jahre alter Grafik
z.b. Compound VR

würde ich am Flatscreen so wohl nicht angreifen..
in VR mit dem WAffenhandling macht es jede Menge spaß und die Grafik stört nicht
 
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"klar will man keinen Pixelbrei, keinen zu niedrige Auflösung, kein Verschwommenes Bild, keine Linsen mit schlechtem Sweetspot/E2EC, keinen wild sichtbaren SDE, ...."

Meine Meinung: Quest 2 und mit den Einschränkungen leben oder 5000€ für ein vernünftiges PC VR System ausgeben.
 
john.smiles schrieb:
Meine Meinung: Quest 2 und mit den Einschränkungen leben oder 5000€ für ein vernünftiges PC VR System ausgeben.
Übertreib mal nicht. Eine PS5+PSVR2 oder ein High End PC bis 2.000€ reicht völlig aus.
Wenn du dein Geld für ne 4090 ausgeben willst dann mach es doch !!!

Viele Leute hier haben schon mit der Quest2 eine Menge Spaß und der Spaß kostet keine 1.000€.
 
marcus locos schrieb:

Chill dude und nimm dir Zeit zum lesen und verstehen. Ich schrieb von einem "System", nicht nur den PC.

Alleine eine Valve Index kostet 1080€ mit zwei Basisstationen, je nach Raum und gewünschter Abdeckung brauch man mehr. Zusätzliche Tracker? 140€ pro Stück. Dazu kommen Kabel, falls 4,5m nicht raus reichen. Und Kleinzeug, zB. zusätzliche Akkupacks für die Tracker, USB Karte falls das Mainboard Probleme macht, Schaummatten für die Fläche, Mods um das Headset bequemer zumachen, Gun controller,...

Also hier kann man schnell 2500€ versenken.
Und 2500 sind für einen Highend Gaming PC auch nicht zu mickrig

Für ein vernünftiges PC VR System ist also sind 4000-5000 nicht zuviel.

Und wenn man das immer wieder abspeckt kommt halt nichts besseres raus als die Quest 2, die als Konsole das beste Software Angebot (vorallem weil das System noch offen ist) hat, besser als die PS5+PSVR2 Kombo, die du nennst. Zwischen den zwei Extremen gibt es aktuell kein Mittelweg.
 
john.smiles schrieb:
john.smiles schrieb:
Für ein vernünftiges PC VR System ist also sind 4000-5000 nicht zuviel.
Also für 5.000€ da kaufen sich die meisten Leute lieber ein Auto. Also jetzt mal ohne Spaß 5.000€ für ein System ausgeben halte ich für völlig unnötig. Eine Index die jetzt schon über 3 Jahre alt ist würde ich sowieso niemandem empfehlen auch wenn Sie nicht schlecht ist aber da kauf ich mir lieber was aktuelles oder ich warte auf was neues. Das die Index nach über 3J. immer noch 1.080€ kostet wie zum Release kann ich nicht nachvollziehen oder wird die immer noch so gut verkauft das die es nicht nötig haben den Preis zu reduzieren?

Ich habe erst vor kurzem eine 2080Ti für knapp 500€ bekommen. Eine G2 Reverb für ca. 400€ dazu und der Rest CPU.. Motherboard.. da kann man nochmal ca. 500€ ausgeben und man hat für knapp 1.500€ ein gutes High End VR System.

Wie du auf 5.000€ kommst :confused_alt: die Leute wollen in VR zocken und nicht damit fliegen.
 
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Bei der Definition "vernünftig" gehe ich halt hier keine Kompromisse ein und ich benutze Neupreise, die nachvollziehbar sind.

Alleine auf diesen Schaummatten zu spielen macht einen riesigen Unterschied beim Spaßfaktor aus, aber die Kosten sind heftig, da man dazu quasi ja auch den Wohnraum benötigt - nach jeder Session einsammeln und die Möbel zurück schieben ist keine Option.
 
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