lüfter bei sandwichbetrieb bei radiator

szenarioplayer

Cadet 4th Year
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März 2009
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115
Hallo,

ich habe 2xPhobya G-Changer 280 radiatoren. als lüfter verwende ich einmal 4x noisblocker pk2 und 4x bequiet silent wings. jetzt möchte ich die lüfter im sandwich betreib betreiben.
der pk2 hat deutlich mehr druck als der bequiet. deswegen frage ich mich welcher lüfter saugen und welcher drücken soll?
 
Hi,
lös es doch einfach indem Du die Lüfter paarweise einsetzt.
Also noisblocker saugend und drückend
und den bequiet auch saugend und drückend
Am andreas Radi dann das selbe
 
dein vorhaben bringt dir leistungsmässig überhaubt nichts, ausser das der lärmpegel nach oben steigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@blechbeule

leistungsmäßig bringt es nicht das doppelte, das ist mir schon klar, trotzdem dürfte die ausbeute bei bis zu 10% (laut einem test, weiß aber nicht mehr wo). aber lauter wird es nicht da beide absolut leise sein.

die sache ist das ich alle lüfter zuhause rumliegen habe, es sei denn jemand kauft mir die 4x bequiet ab.
 
Hi,
Sandwich bringt gerade im niedrigen Drehzahlbereich etwas, weil sich die beiden Duckgradienten ergänzen.
Gerade dicke Radiatoren profitieren vom Sandwich.
Wenn Du hier einen Blick reinwirfst,(http://www.hardwareluxx.de/community/f137/ams-420-radiatoren-848542.html) dann wirst Du jede Menge Messungen mit einer Lage und zwei Lagen Lüftern finden, da ich generell beides ausmesse. Z.B. beim Mora macht das im niedrigen Drehzahlbereich (250 rpm) 3 K und im hohen Drehzahlbereich (700 rpm) ca. 2 K Delta KW/Luft aus.
Lass Dir also nichts erzählen.
 
noisblocker druckend und bequiet saugend.

Die drückende Lüfter sollen mehr Verwirbelungen am Radiator erzeugen, Dafür ist eine größere Strömungsgeschwindigkeit nötig. Bequite sollte nur ein wenig Unterdruck erzeugen.
Meine Meinung halt :)
 
Ergänzung:
meine Versuche haben gezeigt, das wenn man unterschiedliche Lüfter verwendet, die in der Drehzahl angepasst werden müssen, um den höheren Druck des drückenden Lüfters nicht durch den niedrigeren des saugenden Lüfters (der dann angeschoben werden muss) verpuffen läßt, oder umgedreht. Das ist tricky.
Also: gleiche Lüfter mit gleicher Drehzahl. Ich bin auch der Meinung, das eine gute Abdichtung mit Silikondämpfter oder Schaumstoffstreifen die Wirkung verbessert und die Schwingungsübertragung vom Lüfter auf den Radiator minimiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@glider

dass kann ich mir aber gerade physikalisch nicht ganz vorstellen.
denn eigentlich ist es ja egal ob der stärkere lüfter drückt oder saugt weil er ihn beiden fällen den widerstand im radiator überwinden muss. und eigentlich müßte ja wenn der starke lüfter z.b. drückt, die kraft die am saugenden lüfter ankommt schon viel geringer sein denn der luftdruck nimmt ja ziemlich schnell ab.

ich hoffe mein physikalisches verstädnis ist nicht alzu falsch :D
 
Hi fakeman,
Ich begebe mich hier aufs physikalische Glatteis, aber no risk no fun. Entscheidend ist, wie groß der Druckunterschied (Gradient) bezogen auf die Dicke des Lamellenpakets ist. Je größer der Druckunterschied ist, desto mehr Luft will den Ausgleich hinbekommen.
Bei hoher Lamellendichte (z.B. HWL Black Ice) und hoher Lamellenhöhe ist der Luftwiderstand groß. Sorge ich für einen Unterdruck (durch eine Lage saugender Lüfter) auf der anderen Seite erhöhe ich den Druckgradienten - mehr Luft fließt durch.
Ich verwende gleiche Umdrehungen in meinen Versuchen, um die Varianten im Griff zu behalten, auch um die Lärmentwicklung einzugrenzen.
Bei meinen Messungen habe ich in der Regel Messungenauigkeiten von 0,1 bis 0,2 K. Da sind Temperaturdifferenzen von 2-3 K bei Einsatz von 2 Lüfterlagen signifikant.
Lasse ich die 2. Lüfterlage ohne Strom, wirken die nicht laufenden Propeller bei widerstandsarmen Radiatoren sogar als zusätzlicher Widerstand, der zu einer Zunahme des Delta KW/Luft Wertes führt. Bei einem AMS 420 Cu mit 2*3 NB PK-3 habe ich mal die saugende Lage bei 5 V (900 rpm)nicht laufen lassen. Das gab einen Kühlleistungsverlust von 3,8 K. Ich denke das ist signifikant.
Mich interessiert bei solchen Versuchen nicht ob es was bringt, sondern wie viel es bringt und ob ich an die Leistungsgrenze komme.
Man kann die 2. Lage natürlich durch höhere Drehzahlen kompensieren. Aber wer will sich schon Turbinen auf den Radiator schrauben?
Heutige Lüfter sind aufgrund der Fertigungstoleranzen in ihrem Druckaufbau für Radiatoren noch optimierbar. Die Grenzen der heutigen Designs sind aber Lärmentwicklung (Motor, Propeller, Luftrauschen) und der Preis (und damit die verwendeten Kunststoffe). Lüfter mit geführter Strömung auf der Auslass Seite sind für Radiatoren nachteilig (Silverstone Air Penetrator), da der Druck auf den Radiator nicht gleichmäßig auftrifft.
Ich warte auf ein neues Design, das einen höheren Druck bei gleicher Drehzahl auf der Radiatorseite aufbaut. Dann werden auch Shrouds noch mehr Sinn machen, den höheren Druck gleichmäßig zu verteilen.
Ich finde es immer wieder lustig, wenn Spezialisten der Optik wegen einen runden Radiator verwenden (z.B. Noctua NF-P14 FLX) , und/oder in den Seitenwänden dann noch Öffnungen hat (z.B. Enermax Cluster UCCL12 ). Der aufgebaute Druck verpufft teilweise nutzlos. Wenn der Radiator groß genug ist – sag ich mal: egal. Blöd nur, wenn die Auslegung grenzwertig ist, dann kann es zu hohen Wassertemperaturen kommen.
Aua, schon wieder viel geschrieben……
 
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:) du gibts die viel mühe mir die sache zu erklären :daumen:

deine ausführungen habe ich soweit auch verstanden :)

was ich mich noch frage ist inwieweit der luftstrom ein rolle spielt.
so erzeugt der pk2 ja zwar mehr druck aber weniger luftstrom im gegensatz zum bequiet silent wings.

dürfte sich da das ganze nicht ausgleichen und damit wieder optimal werden lassen? :)
 
Hmm, ehrlich gesagt kann ich das aus der Erfahrung nicht beantworten.
Ich müßte mir die Lüftereigenschaften anhand der technischen Beschreibungen ansehen, da ich beide Lüfter (140er nehme ich an) nicht besitze und somit nicht vergleichen kann.
Ich weiß nur, das bei Messungen unterschiedliche Lüftertypen zu merkwürdigen Ergebnisen führen, die rationell nur schwer zu erklären sind und für mich zu der Kategorie Messfehler gehören. Ich habe z.B festgestellt das Yate Loon Lüfter bei gleicher Drehzahl besser kühlen als NB PK-3. Warum auch immer. Und die verwendeten Yate Loons hatten noch eine höhere Enddrehzahl -d h. das Ergebnis bei 12 V ist noch besser.
Ich finde aber: probieren geht über studieren. Was die besseren Ergebnisse bringt ist erlaubt.
:)
 
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