Lüftersteuerung

Geeky26

Commander
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Hallo, ich möchte mir gerne eine Lüftersteuerung kaufen. Einfach aus dem Grunde, weil ich zwei Lüfter in meinem Gehäuse habe, welche konstant dieselbe Geschwindigkeit (eher langsam).

Ich habe mir bereits eine herausgesucht, welche ich sehr gut finde für den angegebenen Preis:
https://www.alternate.de/Aerocool/X-Vision-5-Kanal-Lüftersteuerung/html/product/824818?tk=7&lk=12446

Nun meine Frage: ich habe den Eindruck, dass selbst mein CPU-Lüfter konstant dieselbe Geschwindigkeit hat. Oder kann ich mich da täuschen?

Denn wenn nicht, dann würde ich gerne auch den CPU-Lüfter an diese Lüftersteuerung anschließen.
Ist das überhaupt erlaubt?
 
Nein, CPU-Lüfter über einen Fan-Controller laufen zu lassen ist laut Lüftersteuerungsgesetz verboten! :evillol:

Natürlich, warum nicht? Macht nur einfach keinen Sinn, weil sich die Drehzahl dann nicht mehr an den von deinem Mainboard ausgelesenen/geschätzten Temperaturen orientiert. Stattdessen regelst du dann manuell (also z.B. unter Last jedes mal hochdrehen) oder verlässt dich auf eine noch unsensiblere automatisierte Steuerung mit eigenen Sensoren.

Ich würde die Steuerung für den CPU-Fan immer übers Board laufen lassen. Je nach dem welches du hast, lässt sich da im Bios auch noch einiges optimieren. Letzteres gilt auch für die Gehäuselüfter.
Andernfalls holst du dir für diese eine separate Steuerung. Würde ich aber auch nur bei Problemen mit Temperaturen oder einer zu hohen Lautstärke in Erwägung ziehen.
 
Main Board ist mittlerweile ein Gigabyte Z97P D3. Ich hatte vorher das Gigabyte H97 HD3, aber das war defekt.
Ok, dann lasse ich den CPU-Lüfter am Mainboard.
Meine anderen beiden Gehäuselüfter haben einen 3-Pin-Stecker. Demnach positiv und negativ und "RPM auslesen".
Da kann das Board dann die Geschwindigkeit also nicht steuern nehme ich an, oder?
 
Normalerweise kannst du 3-Pin ganz normaler übers Board ansteuern.
Musst im Bios ggf. auf "Voltage" umstellen, ansonsten hast du da aber keinerlei Einschränkungen.

Würde auch mal auf der Herstellerseite schauen, ob es nicht ein Tool für die Steuerung deines Z97 gibt.
 
Seid ihr denn eher für oder gegen eine Lüftersteuerung?
Denn ich mag die Dinger schon ganz gerne.
 
Kommt immer auf die Situation an.

Ganz nüchtern gesehen ist eine Lüftersteuerung meist nur ein Gimmik. In der Regel reicht halt die herkömmliche Steuerung eines Mainboards vollkommen aus. Zumal die Gehäuselüfter selbst auch nicht ständig umgestellt werden müssen, wenn du einen halbwegs aufrechten Airflow im Gehäuse hast.

Die Touchscreens sind meist unglaublich unsensitiv und die Dreh-Potentiometer schon mal sehr wackelig. Wenn ich daran dann ständig herumregeln muss bekomme ich die Krise. Und auf die mitgelieferten Temperatursensoren ist auch keinerlei Verlass, da sie zu hohe Messtoleranzen aufweisen und auch nur "oberflächlich" verklebt werden können.

Wenn deine Mainboarsteuerung ihren Zweck erfüllt, würde ich dabei bleiben.
Es sei denn du möchtest unbedingt ein Display in der Front verbauen, dann lässt sich da sicherlich was annehmbares arrangieren ;)
 
A propos Airflow.

Ich habe ein normalews ATX-Gehäuse mit dem Netzteil unten.
Ein Lüfter ist vorne unten im Gehäuse und ein anderer hinten oben.

So wie ich das beurteilen kann zieht der vordere Lüfter und der hintere bläßt aus dem Gehäuse raus.

Der Ventilator vom Netzteil guckt nach oben und genau da drüber ist meine Grafikkarte, auch mit zwei Lüftern bestückt, welche aber zum Netzteil runter gucken.

Ich habe das mal grafisch sehr unprofessionell versucht darzustellen. Siehe Anhang.
Die Pfeile sollen die Richtung der Lüfter darstellen. So ist der Netzteil-Lüfter z.B. oben und der Grafikkartenlüfter unten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Display ist immer toll :). Was wird denn empfohlen für eine gute Lüftersteuerung. Kein BlingBling, aber gut zu bedienen und keine häßlichen drehknöpfe.

PS: sry, dass ich hier in den Thread reinplatze
Ergänzung ()

Geeky26 schrieb:
A propos Airflow.

Ich habe ein normalews ATX-Gehäuse mit dem Netzteil unten.
Ein Lüfter ist vorne unten im Gehäuse und ein anderer hinten oben.

So wie ich das beurteilen kann zieht der vordere Lüfter und der hintere bläßt aus dem Gehäuse raus.

Der Ventilator vom Netzteil guckt nach oben und genau da drüber ist meine Grafikkarte, auch mit zwei Lüftern bestückt, welche aber zum Netzteil runter gucken.

Ich habe das mal grafisch sehr unprofessionell versucht darzustellen. Siehe Anhang.
Die Pfeile sollen die Richtung der Lüfter darstellen. So ist der Netzteil-Lüfter z.B. oben und der Grafikkartenlüfter unten.

Hat dein Case denn keine Möglichkeit das Netzteil nach unten lüften zu lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat dein Case denn keine Möglichkeit das Netzteil nach unten lüften zu lassen?
Doch ich kann es einfach umdrehen. Ich wusste halt nur nicht wie rum es richtig ist. Denn mein allererster Tower-PC hatte das Netzteil oben und das hat auch nach "innen" gezeigt.

Mit der aktuellen Konfiguration hat die CPU ca. 30 Grad Celcius und die GPU auch 30.
 
@ Geeky:

Überprüfe am besten noch mal genau, in welche Richtung die Lüfter arbeiten. Am Rand ist des öfteren ein Pfeil, andernfalls kann man sich auch am Etikett orientieren. Lüfter pusten nämlich immer in Richtung des Aufdrucks.

Nach Möglichkeit sollte dein Netzteil übrigens unabhängig vom Airflow im Gehäuse arbeiten. Wenn du auf der Unterseite Löcher hast, dreh das Teil einfach herum, sodass es die Luft von außen (unten), nicht von innen anzieht.

@ mellowcrew:

Schau dir mal die Scythe Kaze Master II, BitFenix Recon oder Lamptron FC5 V2 an.
Die sind imho mit die Besten fürs Geld. Bei der Scythe kannst du die Drehregler auch ins Gehäuse drücken, sodass sie nicht stören. Bei den vollständigen Touch-Ausführungen würde ich aber auch nicht all zu viel erwarten. Da musst du meist recht feste und lange drücken, bis sich dann mit ein wenig Verzögerung etwas tut. In etwa wie bei einem Uralt-Smartphone :p
 
Shazbot schrieb:
Da musst du meist recht feste und lange drücken...
Naja... das ist aber schon ein bisschen übertrieben ;) . Ich hatte vor einiger Zeit die Alpine Touch im Rechner drin und deren Touch-Display ist extrem berührungsempfindlich. Und die Betonung liegt tatsächlich auf "Berührung" - denn drücken musste ich da gar nicht, damit sie reagierte.
 
Warum Geld bezahlen für eine externe Steuerung, wenn dein Board das selbst machen kann :)

Von mir ein klares Nein für eine Steuerung die nur für 1 bis 3 Gehäuselüfter gedacht ist.
 
Tom Keller schrieb:
Naja... das ist aber schon ein bisschen übertrieben ;) . Ich hatte vor einiger Zeit die Alpine Touch im Rechner drin und deren Touch-Display ist extrem berührungsempfindlich. Und die Betonung liegt tatsächlich auf "Berührung" - denn drücken musste ich da gar nicht, damit sie reagierte.

Gut, ich kann jetzt natürlich nicht für alle Produkte sprechen, die es auf dem Markt gibt.
Habe aber dennoch das Gefühl, dass die meisten da nicht sonderlich sensibel sind. Meine alte NZXT als Beispiel hat so gut wie gar nichts von einer Berührung wahrgenommen. Meine Aerocool Touch hatte ähnliche Probleme :/
 
Ich hatte zuletzt kurzzeitig eine Lamptron FC Touch und deren Display war auch merklich unempfindlicher als das der Alpine Touch. Trotzdem war es noch weit davon entfernt, dass man angestrengt drauf "rum drücken" musste, damit die Lüftersteuerung überhaupt reagierte. Teilweise war es sogar angenehmer als bei der Alpine, da mir bei der häufiger passierte, dass eine winzige Doppelberührung auch gleich doppelt erkannt wurde - weshalb ich z.B. beim Durchschalten der Kanäle gelegentlich den gewünschten Kanal ungewollt übersprang.

Nervig ist allerdings bei genau diesen beiden (denn deren Menü-Oberfläche ist quasi identisch), dass gerade der Funktion zur manuellen Regulierung der Drehzahl extrem wenig Platz gegönnt wurde und sie sich zudem bei beiden am unteren Rand des Displays befindet. Gerade mit der Lamptron, wo man gezielt über den Schieber die Drehzahl höher/niedriger ZIEHEN muss (im Gegensatz zur Alpenföhn-Steuerung, wo man die Drehzahl in 5%-Schritten größer/kleiner "tippt"), kommt bei Leuten mit größeren Händen vermutlich keine richtige Freude auf :/ .


Deutoholiker schrieb:
Warum Geld bezahlen für eine externe Steuerung, wenn dein Board das selbst machen kann :)
WENN die Steuerung über das Board möglich ist, dann sollte sie idealerweise auch wirklich nur darüber erfolgen. Sofern das nicht wie gewünscht funktioniert, die Herstellertools auch keine Abhilfe schaffen und Drittanbieter-Tools (wie z.B. SpeedFan) ebenfalls nicht wie erhofft laufen, DANN kann man sich meiner Meinung nach auch mal bei nur 2-3 Lüftern eine Lüftersteuerung ansehen.
 
hallo leute,
verbessert mich bitte, wenn ich falsch liege.
AAAber, liegt der te mit seiner zeichnung zu 50% falsch?
ein netzteil zieht doch luft und blässt keine raus. sollte ein netzteil dann nicht IMMER, wenn es auf dem gehäuseboden montiert wird, seine luft von unter ziehen?
und, blasen die grakalüfter normal nicht auch in die andere richtung?
nämlich nach oben?

ich habe mir gestern auch eine lüftersteuerun bestellt. und zwar die Scythe Kaze Master Flat II.
mir geht es darum, die zwei lüfter an der seitenwand und dem auf dem boden auch komplett ausschalten zu können.
ich möchte die nur in betrieb nehmen, wenn es arg warm wird.
bei nur zwei lüfter würde ich auch nicht extra eine lüftersteurung einbauen, diese regelt das mobo von selbst wie es sein sollte.
 
Andybmf schrieb:
sollte ein netzteil dann nicht IMMER, wenn es auf dem gehäuseboden montiert wird, seine luft von unter ziehen?
Sollte es schon. Aber der TE hatte ja weiter oben erklärt, warum das Netzteil bei ihm mit dem Lüfter Richtung Gehäuseinnenleben montiert ist:
Geeky26 schrieb:
Ich wusste halt nur nicht wie rum es richtig ist. Denn mein allererster Tower-PC hatte das Netzteil oben und das hat auch nach "innen" gezeigt.
Und 'Shazbot' hatte daraufhin auch schon klargestellt, dass das alles andere als optimal ist ;) :
Shazbot schrieb:
Nach Möglichkeit sollte dein Netzteil übrigens unabhängig vom Airflow im Gehäuse arbeiten. Wenn du auf der Unterseite Löcher hast, dreh das Teil einfach herum, sodass es die Luft von außen (unten), nicht von innen anzieht.


Geeky26 schrieb:
und, blasen die grakalüfter normal nicht auch in die andere richtung?
nämlich nach oben?
Das dürfte zwar meistens, muss aber nicht immer so sein. Ich hab auf meiner Grafikkarte auch eine Lüfterkonstruktion, welche kühle Luft von außerhalb des Gehäuses zieht und nach unten ins Gehäuse bläst - ist hier vielleicht auch sowas in der Richtung!? Könnte aber genausogut ein Fehler sein :p ...


Vielleicht auch für manche noch ganz interessant:
Die Alpine Touch ist wesentlich besser für Lüfter mit eher "schwachem" Tacho-Signal geeignet. Ich habe z.B. einen 80mm Blacknoise Lüfter verbaut, bei dem sich die Lamptron Steuerung weigerte, im Betrieb die Drehzahl anzuzeigen. Direkt am Board und auch an der Alpenföhn Steuerung gab es hingegen keine Probleme. Selbst als ich das Tacho-Signal mit einer einfache Y-Weiche splittete und neben der Lüftersteuerung auch dem Board zwecks softwareseitiger Drehzahlüberwachung zuführte:



... gab es bei der Alpine Touch keine Probleme mit der Anzeige. Die Lamptron zeigte mit der Weiche hingegen bei jeglichen Lüftern 0 RPM an.

Im Gegenzug erlaubte die Lamptron eine präzisere Einstellung der Geschwindigkeit und zeigte auch die Drehzahl (wenn sie sie anzeigen konnte) genauer als die Alpenföhn Steuerung an, welche dafür nur 100er Schritte kennt. Außerdem hatte die Alpine Touch bei meinem Rechner Probleme, im manuellen Modus die eingestellte Drehzahl/Spannung konstant zu halten (Konstruktionsfehler? Defekt? Schuld meines Rechners? Keine Ahnung... ). Mit zunehmender Betriebsdauer und -temperatur der Steuerung, stieg z.B. das voreingestellte Minimum von 5V nach und nach auf (laut Multimeter) ca. 6,7V. Weniger als 5V bzw. 40% Geschwindigkeit erlaubt das Gerät von Alpenföhn übrigens auch nicht - bei der Lamptron kann man hingegen die Lüfter auch einzeln komplett ausschalten.


Brauchbare temperaturgesteuerte Automatik-Modi sollte man übrigens bei Lüftersteuerungen bis ca. 60€ auch nicht erwarten. Im besten Fall sind die Schwellwerte fest in Hardware "gegossen" und man hat dann üblicherweise weder Einfluss darauf, ab welcher Temperatur eines Sensors ein bestimmter Lüfter hoch dreht, noch, wie hoch genau dieser Lüfter dann dreht. Oder es ist wie bei der Lamptron: man kann für jeden angeschlossenen Sensor einen einzigen Schwellwert einstellen -> wird der überschritten, dreht der Lüfter auf 100% hoch.


Ab knapp 60€ gäbe es dann die kleinste Aquaero 5 Steuerung (allerdings OHNE Display und externe Steuerungsmöglichkeit), die per USB mit dem Rechner verbunden wird. Für Wasserkühlungen macht sie zwar mehr Sinn... aber man kann damit auch einfach nur Lüfter steuern und hat wohl über die Aqua-Suite Software auch die Möglichkeit, die Steuerung mit externen sowie den Motherboard- und GPU-eigenen Sensoren zu verknüpfen und dafür präzise Schwellwerte und Drehzahlen festzulegen. Erst auf die Art wird dann auch ein halbwegs sinnvoller Automatik-Betrieb möglich.
 
Genau diese Probleme, die du da schilderts hatte ich wechselweise immer und immer wieder, wenn ich mir eine Lüftersteuerung zugelegt habe :D

Deshalb bleibe ich mittlerweile auch lieber bei meinem Mainboard, obwohl es mir sogar 60% (bzw. später 40%) Mindestdrehzahl vorgibt.
Ich finde es auf Dauer einfach lästig, ständig eine unvollkommene Steuerung beherbergen zu müssen, wo ich ständig etwas hoch- und runterregeln oder mich über unausgereifte Funktionen ärgern muss. Automatisiert ist mit niedrigem Budget halt auch nicht so leicht zu vereinbaren, da muss dann wie gesagt eine Aquaero, ein T-Balancer oder Ähnliches her. Bei der Investition kann ich eigentlich auch direkt auf ein neues Mainboard sparen, wenn ich nicht unbedingt eine Wakü besitze.

Es gibt meiner Meinung nach halt keine erschwingliche Lüftersteuerung, die so gut wie alles richtig macht.
Zumindest habe ich bisher noch keine finden können.
 
Ich würde meine Lüfter ja auch gerne von meinem Board steuern lassen :D - aber das hat so seine Macken auf dem Gebiet. Es besitzt zwar zwei 3-Pin- und zwei 4-Pin-PWM-Lüfteranschlüsse... aber bei letzteren erlaubt es blöderweise keine spannungsbasierte Drehzahlregulierung, wenn man da mal ein paar 3-Pin-Lüfter anschließt... und für erstere SCHEINT es zwar automatisch die Geschwindigkeit zu regulieren, in Wahrheit laufen aber jegliche dort angeschlossene Lüfter dauerhaft auf Minimalspannung (ca. 30% Mindestdrehzahl), was für diverse Lüfter ein Problem darstellt, da sie entweder gar nicht an- oder nur stockend laufen. Vom Board-Hersteller gibt's auch kein Software-Tool zur Regelung der Drehzahl und mit SpeedFan kann ich zwar die Lüfter an den 3-Pin-Anschlüssen regeln (lassen), aber eben z.B. den CPU-Lüfter nicht (wobei gerade der der lauteste ist, da er auf voller Geschwindigkeit mit ca. 2.500 Umdrehungen vor sich hin brummt - was aber nie nötig ist, da die CPU selbst bei den minimal möglichen 1.300 Umdrehungen unter Volllast nicht mal an der 60°C Grenze kratzt). Zudem listet SpeedFan trotz der vier vorhandenen merkwürdigerweise nur drei Lüfter-Anschlüsse vom Board auf :confused_alt: ...

Momentan hab ich mich daher wieder halbwegs mit der Alpenföhn Steuerung organisiert... wobei ein Adapter mit Widerstand zwischen Steuerung und CPU-Lüfter hängt und der zugehörige Temperaturfühler so an die Kühlkörperhalterung geschraubt ist, dass er gegen das Kupfer drückt. Dadurch läuft der CPU-Lüfter im Automatik-Modus mit etwa 1.300 Umdrehungen (bei ca. 35°C Temperatur-Meldung vom Messfühler) und dreht dann bei 40°C auf bis zu 1.800 Umdrehungen hoch. Das wäre in dieser Form ziemlich optimal, wenn eben die Alpenföhn-Hardware die Spannung im Dauerbetrieb konstant halten könnte :( . Kann sie aber nicht. Und so läuft der Lüfter nach der ersten Stunde halt mit einer Drehzahl von irgendwas zwischen 1.200 und 1.300 Umdrehungen (und gemeldeten 35°C vom Sensor) und schwankt dann ein paar Stunden später zwischen 1.400 und 1.500 Umdrehungen (ohne dass sich an den 35°C was geändert hat :freak: ).
 
Da sagst du was.
Beide Varianten machen irgendwie nicht ganz glücklich.

Mein Z87 unterstützt zum Beispiel auch gar kein SpeedFan, daher muss ich zwangsweise die AI Suite von ASUS benutzen...
Vom Bios bekomme ich dann auch noch eine Mindestdrehzahl von 60% aufgedrückt, was den Bootvorgang mit insgesamt drei 2000 U/min Lüftern regelrecht "beflügelt" :p

Ich habs halt auch schon mit diversen Lüftersteuerungen probiert, aber nichts kann die Bedürfnisse so ganz stillen. Zumal ich eigentlich auch eine passende Kurve bräuchte, die herkömmliche Steuerungen nunmal nicht liefern.
Einzig und allein die BitFenix Recon könnte da Abhilfe schaffen, allerdings bringt die auch so ihre Makel mit sich. Und ich glaube kaum, dass ich bei der einen großen Unterschied zu meiner MB-Steuerung feststellen würde.

Von daher: man hat halt nicht die große Wahl :(
Meine industrial PPC vertragen sich eh nicht so richtig mit Spannungs-Adaptern oder seperaten Steuerungen. Wird sogar vom Hersteller empfohlen, die nur übers Board anzusteuern.
Und das ist leider auch in meinem Fall ziemlicher Käse.
Ein Teufelskreis der Unzufriedenheit...
 
Na toll - bei deinen Lüftern musst du aufpassen, dass dein Rechner nicht abhebt, wenn sie übers Board gesteuert werden... ich muss meinen hingegen regelrecht Starthilfe geben, damit sie überhaupt anlaufen... äh... Verzeihung: "anzuckeln" ;) .


Die Bitfenix Steuerung hatte ich auch mal ins Auge gefasst. Aber bei der war irgendwas, das mich abschreckte. Hmmm... Moment - ach ja! Hier hatte jemand davon berichtet, dass bei seiner Bitfenix Recon der Heißkleber (welcher scheinbar die Kühlkörper auf den Spannungswandlern zusätzlich fixieren soll) flüssig wurde, da die Spannungswandler sich so stark erhitzten :eek: :

Belial schrieb:
The hot glue is literally melting off and dripping down (just dripped down the fan controller itself, after a day of idling, no mess yet).

Seine Lösung :p :



Irgendwie auch nicht so ganz das Wahre, wenn man einen weiteren Lüfter auf die Lüftersteuerung richten UND einen riesigen zusätzlichen Kühlkörper darauf montieren muss - aber wenn er glücklich damit ist :lol: ...


Bevor ich die Lamptron als Ersatz für die Alpenföhn getestet (und wegen der Probleme wieder zurück geschickt) hatte, standen auch ein paar andere Steuerungen auf meiner "Maybe" Liste... z.B. die Touch-Reihe von Phobya. Zuerst dachte ich an die Touch 6 - aber diese hat erschreckenderweise das EXAKT SELBE Platinen-Layout wie die Alpine Touch :eek: :

Phobya Touch 6
phobyayiuln.jpg


Alpenföhn Alpine Touch
alpenfoehnelu8f.jpg

Vermutlich sind einfach nur bessere Mosfets verbaut, damit die Phobya mehr Leistung je Lüfterkanal liefern kann (Phobya = 30W je Kanal / Alpenföhn = 15W je Kanal). Trotzdem war mir dabei das Risiko zu hoch, dass die das selbe Verhalten wie die Alpenföhn Steuerung an den Tag legt.

Daher richtete ich meinen Blick auf die Touch 630 - welche übrigens baugleich zur Gelid SpeedTouch 6 zu sein scheint (sowohl was das Platinenlayout betrifft, als auch die Bedienoberfläche). Dummerweise gibt's die Lüftersteuerung von Gelid hierzulande nirgendwo... und als Import ist sie so ziemlich genauso teuer, wie die Phobya Touch 630.
Auf die Phobya Steuerung wurde ich deshalb aufmerksam, weil deren Automatik ziemlich interessant funktioniert. Und zwar kannst du dort eine beliebige Temperatur angeben, welche die Steuerung dann durch langsames(!) Hochdrehen des zugehörigen Lüfters zu halten versucht. Außerdem kann man das Touch-Display dimmen UND komplett(!) abschalten (inklusive der Beleuchtung). Die meisten anderen Touch Steuerungen lassen hingegen bestenfalls nur das Dimmen zu, und/oder erlauben das Ausschalten der Bedienelemente (während die Hintergrundbeleuchtung trotzdem immer an bleibt). Das ist nicht zu unterschätzen, denn die Hintergrundbeleuchtung der meisten Touch-Screens von Lüftersteuerungen ist ein ziemlich guter Nachtlicht-Ersatz und kann daher unter Umständen auch recht störend sein. Zudem halten LEDs zwar lange, aber eben auch nicht ewig.

Was mich bei der Phobya abscheckt ist allerdings der Preis. Der liegt üblicherweise zwischen 50€ und 60€ - das ist also nicht mehr unbedingt ein Schnäppchen. Dafür bekommt man immerhin schon die Aquaero 5 LT. Die mag zwar kein hübsches Touch-Display und auch nur 4 leistungsmäßig schwächere Lüfter-Kanäle haben, erlaubt dafür aber z.B. präzise Steuerkurven für jeden angeschlossenen Lüfter und eben Überwachung der internen Temperatursensoren des Mainboards. Für 15-20€ weniger, würde ich's mir vielleicht überlegen...


Ich bin übrigens auch nicht so richtig glücklich mit meiner aktuellen Notlösung. Aber wenigstens dreht der CPU-Lüfter jetzt bei zunehmender CPU-Auslastung automatisch hoch und ich muss dafür nicht (wie früher) händisch am Zalman FanMate rum fummeln. Allerdings hab ich irgendwie den Eindruck, dass der Lüfter mit dem Widerstand dazwischen (bei gleicher Drehzahl!) lauter brummt als ohne Widerstand. Dummerweise kann ich nicht einmal den Lüfter alleine gegen einen mit niedrigerer Drehzahl auswechseln (um so z.B. für niedrige Drehzahlen den Widerstand zu sparen) - was übrigens auch deshalb mal nötig wäre, weil der echt nicht mehr der Jüngste ist. Den Kühlkörper würde ich jedoch gerne behalten, da er mir nicht nur optisch gefällt, sondern auch exakt ins Gehäuse passt und zudem eine extrem gute Kühlleistung liefert. Leider ist da dran aber so eine Zalman "Eigenkration" eines rahmenlosen 92mm Lüfters verbaut, für den ich eben nur baugleichen Ersatz mit genau der selben Maximaldrehzahl kriege:

picq4uh2.jpg


Als Alternative bliebe daher nur irgendeine abstrakte "Bastellösung", wofür ich einen normalen 92mm Lüfter zerlegen (und -sägen) müsste und dabei natürlich auch das Risiko eingehe, ihn zu schrotten :( . Echt frustrierend!
 
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