LW C:/ auf neue Festplatte übertragen

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Hallo!...ich habe mir eine neue Festplatte gekauft,eine Raptor von WD,welche ich als Bootplatte für XP nutzen möchte und dabei über einen Bootlader auch optional Vista booten möchte.

Im Moment habe ich dazu zwei identische Festplatten wobei XP auf der ersten Partition von Platte A ist und Vista auf einer Partition von Platte B. Ich kann also beim Systemstart wählen ob XP oder Vista geladen wird.

Nun würde ich gern aus performancegründen die neue Raptor als Startplatte nutzen und die Partition der Festplatte A wo XP im Moment drauf ist löschen um den Platz als Datenspeicher zu verwenden.

Mit O&O Diskimage habe ich bereits die komplette Partition C: von Platte A gesichert und auf einer separaten Partition abgelegt.
Die Raptor ist bereits partitioniert und die Startpartition hat die gleiche größe wie
die der Startpartition der bisherigen Bootplatte A. Alle Partitionen sind in NTSF formatiert.

Wie muß ich vorgehen das ich das Betriebssytem und Bootlader auf die Raptor bekomme und die Startpartition wie bisher die Auswahl beider Betriebssysteme zuläßt?
 

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Da Vista keine Boot.ini mehr zum Bearbeiten der Startoptionen hat, Gibts verschiedene andere Möglichkeiten. Es gibt was integriertes von Microsoft als auch von Drittanbietern, Google sollte mehr als genug liefern

Übrigens sollte aus Performancegründen wenns geht auf NTFS Partitonen immer noch 20% frei bleiben
 
Hallo Lordi...ich liebe ja solch kurz gefasste Hilfestellungen welche mich soweit bringen , das ich genau so viel weis wie vorher :lol:.
Nur bringt es mich nicht weiter und es ist nun mal heikel die Systempartition zu verschieben wo noch der Bootlader von Vista mitmischt.
Ein einfaches rücksichern der kompletten Daten vom alten LW C:/ zur Startpartition der Raptor funktioniert nicht, da dann zwei Partitionen als Bootpartition gekennzeichnet werden und das Bios dann nicht weiß von wo gestartet werden soll,auch wenn man vorgibt das von der Raptor gebootet werden soll. Irgendwie mischt da der Bootlader von Vista mit der nach LW C:/ sucht und aber Q:/ der Raptor nicht akzeptiert. Nunja ich mach das nicht alle Tage von daher bin ich bissel ratlos und auch zu faul beide OS neu aufzuspielen. *faulguggt*
Öhm wie ist das zu verstehen das bei NTFS 20% frei bleiben sollen...ich nutze keine Auslagerung da ich 2GB Arbeitsspeicher im Sys. verbaut habe.:confused_alt:
 
Generell kann man das ganze mit Imaging-Tools lösen, wobei man die Partitionen zählen muss wenn man von verschiedenen Disks auf eine wechseln will/muß. Bei Systemen, die in Boot.ini eingetragen wurden war es einfach, weil man nur den ARC-Path anpassen mußte. Bei Vista bin ich mir nicht so ganz sicher, wie es da eingetragen wird, wobei die Daten dafür schon auf C liegen. Hier sollte dann EasyBCD oder VistabootPro bei der Konfiguration helfen.
Wenn also XP auf C lag, kopiert man es als erste Partition auf die neue Disk, mit fixmbr und fixboot aus der Recovery-Console heraus sollte man die Bootfähigkeit wieder herstellen können falls der Imager den MBR nicht mit gesichert hat (habe es gerade bei Acronis erlebt, kommt darauf an, ob man Partitionen per Imaging-Tool sichert oder Disks).
Für die Vista-Partition sollte es funktionieren, wenn sie z.B. die erste Partition auf der zweiten Disk wäre (also angenommen Laufwerk N), aber insgesamt die 6. Partition ist, vier Partitionen einzuschieben (was bei einer kleinen Raptor eher schwierig wird, also insgesamt 6 Partitionen in ausreichender Größe anzulegen damit Vista da auch noch drauf passt).
Ich habe mit dem verschieben von Vista-Partitionen allerdings eher schlechte Erfahrungen gemacht, es bootete zwar aber holprig. Ich habe dann teilweise mit drei 500'ern jongliert um immer wieder mit den Images neu kopieren zu müssen. Vista verfährt ja so, dass es selbst wenn es via C von z.B. E gebootet wird, hinterher selber wieder als C läuft. Das ganze Verhalten ändert sich dann noch wenn man mit mehreren primären Partitionen an Stelle von logischen Laufwerken arbeitet.
Mit W2K , XP und W2K3 war es insgesamt einfacher, weil man nur an der Boot.ini schrauben mußte und mit bootcfg /scan ein praktisches Kommando zur Verfügung stand.
 
Hallo Mueli...XP liegt tatsächlich auf C:/ der Platte A und Vista auch auf N:/ der Platte B.

Ich könnte nun mal folgendes versuchen. Das bereits angelegte Sicherungsimage von der Partition C:/ kopiere ich auf eine separate Partition der Festplatte B wo auch Vista unter N:/ drauf ist. Danach boote ich Vista, entferne die Platte A ,wo XP drauf ist unter C:/ im laufendem Betrieb, installiere unter Vista das O&O Imageprogramm und spiele auf die Raptor auf die erste Partition welche noch als Q:/ betitelt ist das Sicherungsimage der XP Installation. Danach Neustart und ins Bios...dort als Startlaufwerk die Raptor auswählen. Dann sollte eigentlich XP booten, da die komplette Datenstruktur von Partition C:/ drauf sein sollte.
Wenn das funktioniert, boote ich wieder Vista stöpsel die Raptor ab und die Festplatte mit der alten XP Install wieder an. Theoretisch könnte ich nun unter Vista die alte Partition C:/ löschen und neu formatieren.
Könnte das so klappen?:rolleyes:
 
Wie willst Du Laufwerk A im laufenden Betrieb entfernen? Wenn Du den Molex ziehst, kannst Du Spannungsspitzen bekommen, die den PC zum Absturz bringen können. Eine C zu klonen bzw. die Disk durch eine neuere und / oder schnellere zu ersetzen ist rel. easy, die hängt man erst einmal 'hinten' dran und kopiert die Partition per Imaging-Tool, da bekommt man bestenfalls Boot-Probleme durch den MBR, die man mit der Recovery-Console oder Testdisk beheben lassen.

Bei dem angesprochen Beispiel hatte ich alle 6 Partitionen einer 160'er auf eine 500'er per Image gesichert, nach dem zurück spielen auf die neue Disk bootete die neue Disk lediglich nicht, was ich in wenigen Sekunden mit Testdisk beheben konnte.
Problematischer ist Vista oder der Fall, wenn sich die Anzahl der Disks oder Partitionen, zwischen den zu startenden Systemen ändert. Es kommt natürlich drauf an, ob man bei allen Systemen via C bootet oder die Bootorder im BIOS ändert, weil man zum Beispiel alle Systeme jeweils auf eine C-Partition installiert hat.

Ich hatte z.B. versucht eine Vista-Installation, die auf einer dritten primären Partition auf einer 500'er (3 primäre Partitionen und drei logische Laufwerke in einer erweiterten Partition) in einem logischen Laufwerk, ebenfalls als drittes Volume (neue Partitionierung: eine primäre Partition und fünf logische Laufwerke) zum laufen zu bekommen, dies lief nicht sauber, startete zwar aber viele Programme un die Installation von Hotfixes funktionierte nicht mehr. Die Laufwerks Zuordnung war unter beiden Szenarien komplett unterschiedlich (ich habe irgendwo die PICs noch dazu), im Fall von drei primären Partitionen rotierten alle 6 Laufwerke von den Buchstaben-Zuweisungen, im anderen Fall rotieren nur die ersten drei Volumes (ich habe Vista auf C, MCE auf D und ein weiteres Vista auf E).

Wenn Du Vista auf N installiert hast ohne eine Disk abzuhängen, sind BCD-Store und die Startfiles von Vista auf C, der Rest auf N

Es ist sicher einfacher Vista auf einem 'realen' C-Laufwerk unterzubringen und die NT-Versionen davor 'dahinter', letztere kann man einfacher 'verbiegen' und durch einschieben von physikalischen Drives nachbessern, hier muß nur das Laufwerk stimmen, mit Anpassungen in der Boot.ini (des ARC-Path) kann man es richten. Die allerersten NT-Versionen waren übrigens vollkommen relocateable (frei verschiebbar) da war es richtig einfach. Zu Vista findet man in dieser Hinsicht kaum Informationen. Ein XP könnte man schon verschieben, muß jedoch etwa 700 Registry-Einträge ändern (mit dem Tool Registry Search an Replace habe ich es einmal gemacht), ich weis nicht was M$ geritten hat für viele Bestandteile des OS auf absolute Pfade zu setzen, zumal %systemroot% für viele Pfade ja verwendet wird.
 
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