M.2-SSD mit PCIe-Adapter auf einem Asus Prime B350Plus -> gute Idee?

Die Empfehlung wäre in dem Preisbereich immer noch die Crucial MX500 1TB. Ja, ich habe zur MX500 auch eine 970EVO 1TB verbaut und es war der juckende Luxus an kopfloser Geldverbrennung. Bei M.2 macht vorher eher die CPU dicht oder die mangelnde Kühlung einer M.2 SSD lässt die Geschwindigkeit richtig drosseln, wenn man darauf nicht achtet. QLC ergibt hier noch weniger Sinn, außer man hat sehr hohe Leselasten im Enterprise Segment und die M.2 als entsprechende Ruler ist eine Anschaffung für das Server Rack.

Wenn man wirklich 10 Sekunden Ladezeiten für GTA 5 einsparen will, dann lohnt sich M.2. Es wird aber noch dauern, bis SATA SSD spürbar zu langsam beim Laden von Spielinhalten werden.


Ergänzend wäre noch zu schreiben, das die MX500 bei mir die Systemplatte ist und die 970Evo im zweiten Monat gerade mal 8 Stunden aktiv was machen durfte. Ich sehe nicht mal einen Grund auf die potentere EVO zu migrieren, weil die MX sogar bei meiner Mischlast bis auf ganz wenige Situationen nicht negativ auffällt.
 
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schmidy schrieb:
Wegen des für M2.NVMe erforderlichen PCIe-Adapters bin ich mir da aber nicht so sicher, weil da habe ich keine Erfahrungen mit.
Die leiten nur die PCIe Lanes vom PCIe Slot an den M.2 Slot weiter, bestenfalls haben sie auch noch eine Spannungswandlung von 12V auf 3,3V, denn pro PCIe Slot dürfen nur 3A auf der 3,3V Schiene gezogen werden und schon zwei M.2 SSDs können im Zweifel auch mal mehr als diese 3A ziehen und einen Kühler.
 
Ok, danke für die vielen Antworten :) Ich nehme als Fazit jetzt mal mit, dass ihr gegen eine Adapter-Lösung an sich nicht viel einzuwenden hättet. Das Problem ist eher die von mir anvisierte M.2/NVMe-SSD (die Crucial P1), die aufgrund des QLC-Speichers den prinzipiell vorhandenen Vorteil des M.2/NVMe-Anschlusses offenbar stark wieder relativiert bzw. zunichte macht. Richtig?

Dann wäre schon meine Grundannahme, dass die M.2/NVMe-SSD fürs gleiche Geld mehr Leistung als eine SATA-SSD bietet falsch (so hatte ich nämlich die Gamestar verstanden, die schreiben: "Die Crucial P1 ist ideal für alle, die mehr Leistung wollen als eine SATA-SSD liefert, ohne dafür gleich zum Luxus-Modell von Samsung greifen zu müssen. "). "Lohnen" würde sich die Adapter-Lösung also allenfalls mit einer besseren M.2/NVMe-SSD, die allerdings wieder teurer wäre als eine gute SATA-SSD.
 
schmidy schrieb:
Das Problem ist eher die von mir anvisierte M.2/NVMe-SSD (die Crucial P1), die aufgrund des QLC-Speichers den prinzipiell vorhandenen Vorteil des M.2/NVMe-Anschlusses offenbar stark wieder relativiert bzw. zunichte macht. Richtig?
Es hängt von der Nutzung ab, die P1 schreibt bei vollem Pseudo-SLC Cache sehr langsam, aber bis dahin kann man einige GB schnell schreiben. Wenn man also ständig viele GB am Stück schreibt, würde ich keine P1 wählen, aber als Datengrab oder Gaminglaufwerk kann man sie nehmen, da wird ja nicht so oft so viel geschrieben.

Außerdem solltest Du mal diesen Thread und diesen lesen, da haben Leute mit AM4 Board mit 300er Chipsätzen das Problem das die M.2 NVMe SSDs verschwinden bzw. nicht immer erkannt werden.
 
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