News M6 und M5 Ultra: Apples erster 2-nm-Chip und das neue Flaggschiff

Qualcomm wollte (will?) ja zeigen, daß sie ARM ISA kompatible CPUs/APUs genauso gut " können" wie Apple. Deshalb schon schade und etwas schräg, daß QC + OEM Partner bis heute nichts wirklich vergleichbares zum Mac Studio herausgebracht haben. Mac Studios in den Top Varianten (Max und Ultra) sind ja nicht nur Apples stärkste Systeme, sondern auch "Halo" Produkte, die den Absatz der anderen Macs mit ankurbeln. Allerdings wäre, selbst wenn Qualcomm eine "Studio " CPU mit hoher Rohleistung im Programm hätte, immer noch die Zwangsheirat mit Windows-on-ARM, die IMHO sehr effektiv verhindert, daß jemand von zB einem MacBook auf ein Snapdragon Elite Notebook umsteigen wird.
 
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Wakasa schrieb:
Das es 256 GB überhaupt noch gibt bei solchen Geräten ist mir ein Rätsel.
Mit 512 GB in der Basis könnte Apple wahrscheinlich die bestellten M6 nicht abverkaufen.
 
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Apple setzt mit dem M6 und dem M5 Ultra zwei klare Akzente. Der M6 ist der erste Apple-Silicon-Chip aus der modernen 2-nm-Fertigung. Besonders bei Single-Thread-Leistung, Grafik und lokal ausgeführter KI soll der M6 deutlich schneller und effizienter als sein Vorgänger sein.

Am anderen Ende der Leistungsskala steht der M5 Ultra. Er ist das neue Spitzenmodell der M5-Familie und richtet sich vor allem an professionelle Anwender, die bei Video, 3D, Entwicklung oder anspruchsvollen KI-Workloads maximale Leistung benötigen.

Der M6 zeigt, wohin sich Apple Silicon entwickelt: kleinere Fertigungsstrukturen, mehr Effizienz und vor allem ein immer stärkerer Fokus auf KI. Der M5 Ultra ist dagegen weniger ein Chip für den normalen Nutzer als vielmehr ein echtes Kraftpaket für professionelle Workloads. Interessant wird vor allem sein, wie viel von der theoretischen Mehrleistung im Alltag tatsächlich ankommt.
 
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slogen schrieb:
Bei dem Preis muss es mindestens 1TB eher 2TB sein.
Und wie viel höher müssten dann die Preise liegen, um am Ende die gleichen Gewinne zu erzielen?

Denn sowas als Basisikonfiguration erhöht die durchschnittliche Bestückung pro Einheit massiv, während der verfügbare NAND nicht auf Bäumen wächst.
 
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Bei einem stationären Gerät wie dem Mac mini würde ich immer die niedrigste Speicherversion nehmen, dadurch kann man bei Apple sehr viel Geld sparen. Einfach eine externe SSD dauerhaft anschließen und schon ist das Problem kostengünstig gelöst.
 
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Wenn man ehrlich ist, eigentlich langweilig.

Wenn man sich die CPU-Entwicklung der vergangenen 5 Jahre anschaut haben eigentlich alle CPU mehr als genug Leistung. Selbst für das Gamen, da wird unter'm Strich jedes bisschen Mehrleistung eh durch maximal ranzige Programmierung verbrannt.

Die "gefühlte" Entwicklung von Hardware stagniert für mich seit Jahren. Windows & MacOS wird trotzdem immer träger, Webseites immer aufgeblährter und Spiele immer schlechter hinsichtlich Qualität und Details.

Klar, die 3 Leute die Blender nicht nur zum Benchmarken nutzen und Videos enkodieren freuts, aber sonst? Was fehlt einem aktuell wirklich? Dass z.B. die KI in Spielen auch heute noch oft an Wegfindung scheitert liegt heute als auch schon vor 10 Jahren definitiv nicht an mangelnder CPU-Leistung.
 
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OpticalFiber schrieb:
Wer sowas kauft, hat die Kontrolle über seinem Leben verloren.
Das sind entweder Arbeitsmittel oder Spielzeuge. Bei Ersterem ist der Preis egal, bei Zweiterem im Zweifel auch.

0xffffffff schrieb:
Wenn man sich die CPU-Entwicklung der vergangenen 5 Jahre anschaut haben eigentlich alle CPU mehr als genug Leistung.
Wir haben eine ganze Industrie mit extrem lahmen Kernen und auf der anderen Seite Apple, die bei der 1T-Leistung teilweise absurd weit vorn liegen.

Es gibt also offensichtlich erhebliches Nachholpotenzial, und niemand würde sich über erheblich mehr Leistung ärgern.

0xffffffff schrieb:
Klar, die 3 Leute die Blender nicht nur zum Benchmarken nutzen und Videos enkodieren freuts, aber sonst?
Völlig falsche Ecke, nT-Leistung kann man gerade bei einfach parallelisierbaren Lasten durch mehr Kerne lösen, interessiert aber auch wirklich nur in ebendieser Nische.

1T-Leistung hilft jedem Nutzer.
 
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incurable schrieb:
Wir haben eine ganze Industrie mit extrem lahmen Kernen und auf der anderen Seite Apple, die bei der 1T-Leistung teilweise absurd weit vorn liegen.
Was mWn. hauptsächlich an der Speicherarchitektur liegt. Der RAM ist on-package mit dicker Bandbreite direkt neben die CPU-gelötet. Während der klassische x86_64 ewig in der Luft hängt weil die Daten halt ewig auf sich warten lassen.

Ein M5 hat gerne mal 153 GB/s. Mit DDR5-6000 kommst du auf vergleichsweise schmale 62 GB/s. Da kann so ein einzelner Kern halt auch mal ordentlich durchrasieren wenn die Architektur darauf ausgelegt ist.

Hinzu kommt, dass - meiner Meinung nach - heutige x86_64 Desktop CPU's halt nur noch abgespeckte Server-CPU auf Takt-Steroiden sind. Apple hingegen hat den Client im Fokus und optimiert eben darauf.

1T Browser- und Geekbench-Benchmarks sehen halt bei Apple (aber auch bei Snapdragon) sehr gut aus. Für Clients halt top. Wenn es aber in Richtung Serveranwendungen und Numbercrunching (z.B. Cinebench) geht ist x86_64 halt noch vorne dabei, wenn man GPU-Compute ausklammert.
 
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Ich dachte mir: Geil, bestellste mal den M5 Ultra MacStudio mit 256 GB (V)Ram.

4400 Euro zusätzlich um von 96GB auf 256GB zu kommen Oo.... Ciao Minimax M3 Lokal

Dann wirds doch nur ein MacStudio M5 Max mit 128GB (V)RAM und mit Qwen 3.8 :/ Besser als nichts.
 
0xffffffff schrieb:
Was mWn. hauptsächlich an der Speicherarchitektur liegt. Der RAM ist on-package mit dicker Bandbreite direkt neben die CPU-gelötet. Während der klassische x86_64 ewig in der Luft hängt weil die Daten halt ewig auf sich warten lassen.

Ein M5 hat gerne mal 153 GB/s. Mit DDR5-6000 kommst du auf vergleichsweise schmale 62 GB/s. Da kann so ein einzelner Kern halt auch mal ordentlich durchrasieren wenn die Architektur darauf ausgelegt ist.
Chester Lam scheint bei seiner Analyse keine massiven Speicherbandbreitenlimits gefunden zu haben, die Apples erheblichen 1T-Vorsprung erklären könnten.

https://chipsandcheese.com/p/evaluating-geekbench-6
 
puh, ich mein bi ja froh das endlich was gekommen ist, aber Find die benennenung der chips echt wild. Und die Preis erhöhung bekloppt
 
0xffffffff schrieb:
Wenn man ehrlich ist, eigentlich langweilig.

Wenn man sich die CPU-Entwicklung der vergangenen 5 Jahre anschaut haben eigentlich alle CPU mehr als genug Leistung. Selbst für das Gamen,
Ja, dafür reicht die Leistung schon lange: ich könnte bis letztes Jahr alle Spiele die ich wollte auf meinem knapp 20(!) Jahre alten i7 920 Spielen, unter anderem Doom Eternal mit über 100 FPS, obwohl da die CPU mit HT zugegeben immer auf 100% lief
0xffffffff schrieb:
Die "gefühlte" Entwicklung von Hardware stagniert für mich seit Jahren.
Das ist leider wahr und hat einen technischen/physikalischen Grund: seit ca 15 Jahren verlangsamt sich der Fertigung Fortschritt massiv. Bis TSMC 28nm ging's flott dahin. Das war bei den GPUs GCN2011.
Danach kamen die Transistor Verdoppelung en nicht mehr im 2 Jahres Takt (16nm kam erst 2016 für GPUs)
0xffffffff schrieb:
Windows & MacOS wird trotzdem immer träger, Webseites immer aufgeblährter und Spiele immer schlechter hinsichtlich Qualität und Details.
Leider vollste Zustimmung.
Auch wieder ein Grund warum ich 100x eher ein "Deus Ex:HR" oder Stalker Gamma Spiele statt moderne Spiele. Oder Tatsächlich ein Remake von Spielen die ich damals spielen wollte aber zeitlnicht könnte (Black Flag, Dead Space) Einen neuen PC hab ich mir letztes Jahr ohne Not gekauft, was eher ein Glücksgriff war, allein der Speicher (128GB DDR5) kosten jetzt fast 2000...
Ergänzung ()

conspectumortis schrieb:
4400 Euro zusätzlich um von 96GB auf 256GB zu kommen Oo.... Ciao Minimax M3 Lokal
Das schreckt mich ehrlich gesagt gar nicht: mein voriges Jahr gekaufter Speicher (128 GB) kostet heute auch knapp 2000, 256 GB folgerichtig eher 4000.
 
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Nur 32GB junifeid mämmorri für den M6, ist viel zu wenig. So platzt der Traum eines vielleicht gerade noch erschwinglichen Macs, der sich auch für große lokale LLMs eignet.
 
0xffffffff schrieb:
Was mWn. hauptsächlich an der Speicherarchitektur liegt
Nö. Das liegt an den Kernen, die im Verhältnis zu x85 deutlich mehr Cache haben, daher seltener den RAM nutzen müssen und daran, dass Apple es so brutal optimiert hat, die Kerne auch zu 100% Auslasten zu können. Das war ja beim M1 schon so. Die haben Architektur einfach durchgespielt..
 
Warum gehen die Konsolen eigentlich nicht auf ARM? Einzig Nintendo mit der Switch macht es, schafft aber scheinbar nur einen Bruchteil der Leistung, die Apple hier herausholt. Eine M-basierte PS6 würde doch leistungsmäßig richtig abliefern. Und preislich sind die Konsolen dann eh bei ~1000 Euro angekommen.
 
incurable schrieb:
Es ist inzwischen nur noch peinlich, wie weit praktisch alle anderen Mikroarchitekturen in 1T hinter denen von Apple liegen.

In die GUI ist immer noch gleich besch*** “langsam" wie bei einem uralt MacBook Air 2013 mit Intel i5-4000U CPU.
The Apple experiance. Egal wie neu und wie lange der Balken, die GUI ist immer gleich.


Für den AV1-Codec ist lediglich ein Hardware-Decoder, aber kein Hardware-Encoder an Bord.

Das Upgrade von 96 auf 256 GB Speicher kostet NUR 4.400€.
Lol, ich dachte der ganze PC sei mit 4.400€ schon überteuert
 
bin gespannt auf die inference performance. Der Basic M6 ist natürlich arg Speicher-(Bandbreiten) limitiert mit seinen 170GB/s, aber für continuous batching ergibt sich ja vlt. deutlich mehr compute mit den verdoppelten neural engines.
für die 1.2TB/s Bandbreite und das viel schnellere prompt processing ist der kleinste Mac Studio M5 Ultra trotz Preissteigerung sicher interessant. Für nur 35-40% des Preises einer RTX 6000 bekommt man vermutlich ähnliche inference performance und 70-80% der prompt processing power
 
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