MacBook so ausschalten dass es auch aus bleibt?

wus

Lieutenant
Registriert
Okt. 2015
Beiträge
781
Mein MBP (Sequoia 15.7.3, M4 Pro) schaltet sich immer nach kurzer Zeit wieder ein nachdem ich es ausgeschaltet habe (per Finder - Apfel - Ausschalten)

Wie kann man das abstellen? Wenn ich einen Neustart wollte würde ich doch Neustart wählen. Was soll also diese seltsame Verhalten? :grr: :kotz:
 
Einfach zuklappen und gut ist :D das einzige mal, dass meine Macs nen richtigen Reboot machen ists bei Updates.

Aber zum Thema: Wenn du dein Macbook aufklappst, nachdem du es ausgeschaltet hast, gehts automatisch an. Falls das das Problem sein sollte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NerdmitHerz, NJay und Sirhaubinger
Noch nie gehabt in 17 Jahre Mac. Ausschalten ist ausschalten. Ich mach das jedoch nie.

Ansonsten Upgrade dein Gerät auf Tahoe.
 
Ist der Mac am Strom angeschlossen oder startet er einfach neu, wenn du ihn aufklappst. Macs mit M-Prozessor muss man eigentlich nicht ausschalten. Im Stand-By übersteht er locker eine Woche ohne Strom.

Du kannst ihn quasi behandeln wie ein Smartphone. Bei dem sperrst du ja auch nur den Bildschirm und schaltest es normalerweise auch nicht komplett aus.
 
Normalerweise schalte ich ihn auch nicht aus. Aber gestern hat er so viel Staub abgekriegt dass ich ihn mal reinigen wollte. Und um zu vermeiden dass er bei den dabei unvermeidlichen Tastendrücken irgendwelchen Unsinn macht schaltete ich ihn aus - ohne ihn zuzuklappen. Ich habe ihn also nicht frisch aufgeklappt wie sonst nachdem ich ihn per Zuklappen "schlafen gelegt" habe, sondern einfach offen gelassen. Und trotzdem schaltet er sich nach etlichen Sekunden ein und will dann mein Passwort.

Ich würde mir erwarten dass das Ding aus bleibt bis man die Power-Taste wieder drückt, wenn ich ihn schon explizit "aus"schalte. So wie es jetzt ist sieht es mir nach einem Bug oder einer (zumindest für mich) unerwünschten Automatik aus.

Kann man das nicht irgendwo abstellen?
 
Hängt das MacBook an einem externen Dock oder Monitor mit Stromversorgung? Dann hatte ich das auch schon. Sonst aber auch nie.

Edit: Achso, Tastendruck/Aufklappen. Das ist was anderes und von Apple wohl so gewollt. Ich weiß nicht ob man das deaktivieren kann.
 
ich habe dafür das Programm OneMenu installiert.
Das hat einen Button "keyboard cleaning" und schaltet dann die Tastatur ab.
 
Ein MacBook startet halt bei Tasteneingabe direkt wieder.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: bart0rn
Nebenbei: Gutes Beispiel für XY-Probleme und warum immer das eigentliche Kernproblem geschildert werden sollte / muss.

Denn warum sollte man den schnellen Start unterbinden, wenn es sich eigentlich nur ums Deaktivieren der Tastatur bei der Reinigung geht ...

Früher waren mal fünf Minuten hochfahren das Problem ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tidus1979, NJay und Toms
Tamron schrieb:
Noch nie gehabt in 17 Jahre Mac. Ausschalten ist ausschalten. Ich mach das jedoch nie.
In 28 Jahren PC Nutzung noch nie "Standby" genutzt. War und ist unter Windows auch ziemlich buggy und zieht nachher nur den Akku leer. Jetzt erst mit Linux und dem Steam Deck kennengelernt, dass es auch so funktionieren kann, wie es eigentlich gedacht ist. Ansonsten ist bei mir immer aus gleich aus.
 
jtr00 schrieb:
Nebenbei: Gutes Beispiel für XY-Probleme und warum immer das eigentliche Kernproblem geschildert werden sollte / muss.

Denn warum sollte man den schnellen Start unterbinden, wenn es sich eigentlich nur ums Deaktivieren der Tastatur bei der Reinigung geht ...

Früher waren mal fünf Minuten hochfahren das Problem ;-)

Grundsätzlich gebe ich dir bei deinem ersten Satz Recht.
Man sieht hier ganz gut, das man ausführlich schreiben sollte, was das Problem ist. Aber auch wie man an dieses Problem kommt und was man vorhatte.

Ich finde aber auch, das man an deinem Post sieht, wie Apple wieder in den Schutz genommen und relativiert wird.
Ich musste so lachen, weil ich just heute auch danach gesucht habe.

Die Funktion zu haben, dass das Gerät beim aufklappen oder Taste drücken angeht, ist ja löblich. Ganz toll. Komfort ohne Grenzen. Aber warum kann ich das nicht in den Einstellungen beeinflussen?

Unter Einstellungen Tastatur eine Option "Rechner mit Tastendruck starten" und gut.
Das Aufklappen und Strom anschließen kann man ja auch wieder "einstellen" wenn auch nur per Terminal. Aber es ist dokumentiert.

Ich finde hier durchaus Kritik angebracht.

Genau wie bei der dusseligen Maus, die man auf den Rücken legen muss zum Laden. Wer das Ernsthaft verteidigt, mit der Begründung, 10 min laden in der Pause reicht für den Rest des Tages, der nimmts auch hin, das der Powerknopf auf die Unterseite eines Gerätes gebaut wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tidus1979
Es wird von mir nicht in Schutz genommen. Es zeigt einfach den Unterschied auf, was möglich ist, wenn man die Sinnhaftigkeit des eigenen Vorgehens infrage stellt, weil man es mit modernen Möglichkeiten abgleicht.

Du hast ja offenkundig auch irgendwann in der Fernkommunikation den Sprung vom Telegramm zum Bewusstsein geschafft, dass man mehr Text nutzen kann. Könntest du heute noch im Telegramm-Stil schreiben? Sicherlich.

Ich würde mich als Reinigungsaffin bezeichnen. Abseits situativ notwendiger Reinigung mache ich das im Schnitt alle ein bis zwei Wochen. Das MacBook klappe (oder fahre ich) ich in der Zeit mindestens 14 - 28x hoch und runter. Realistisch mit Meetings, Pausen & Co. sind es eher >100x.

100x runter- und hochfahren + Tastatur oldschool reinigen oder 100x einfach auf- und zuklappen und einmal eine App zum reinigen benutzen … da ist meine Wahl schnell getroffen.

Und diese Erwartung, dass jeder individueller Lösungsweg abgedeckt sein muss, ist eine grundlegende Designfrage, die Apple halt anders beantwortet als Microsoft. Die Komplexität für Komplizierte ist mir persönlich zuwider. Deswegen hat man dann auch keine zwei Startmenüs oder zwei Systemsteuerungen.

Ich weiss es zu schätzen, dass dem User ein wenig Progressivität abgefordert wird, weil es über meine 20 Jahre der Mac-Nutzung klare Vorteile hatte.
 
Zurück
Oben