News Magdeburg wieder im Rennen: FMC will in Deutschland Halb­leiterwerk für DRAM+ bauen

Zanza schrieb:
Noch besser als der Fahrradweg in Peru. Deutschland zahlt Geld, damit die Studierenden aus China hier studieren dürfen. Ob die danach hier bleiben, glaube ich kaum.
Bei uns in der Stadt wimmelt es vor fernöstlichen Studenten.
Einige bleiben hier, andere ziehen nach Abschluss weiter. In jedem Fall nehmen sie aber gute Erinnerungen an Deutschland und Kontakte mit. Idealerweise sogar DIN-Standards.

Ich glaub nicht, dass das ein Verlustgeschäft ist. Diese jungen Leute in der ein oder anderen Art an uns gebunden zu haben wird sich auszahlen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nowareeng
eddyfr schrieb:
Entweder der Standort ist attraktiv

Und Du glaubst, es gäbe sonst nirgends Fördergelder? Sehr naive Sicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi, user_zero, Akula und eine weitere Person
Lernen unsere Politikes es eigentlich nie? Hier geht es in 99,9% darum, Investitionen abzufassen und möglichst in die Mutterkonzerne zu transferieren. Was bitte hat Intel denn gemacht? Haben die nach ihrem Rückzug auch nur einen Cent an den deutschen Staat / Steuerzahler zurückgegeben?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dragonball
Hier geht es nicht nur um Deutschland, sondern um die EU insgesamt. Deshalb sollte diese Investition wohlwollend und wichtig geprüft werden. Ich halte eine Investition für strategisch wichtig. Wo wir auch bei der Außenpolitik wären. Jedwede Investition wäre also für Europa sehr sehr wichtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: douggy
@Zanza In den Bundesländern wurden die Studiengebühren für das Erststudium abgeschafft. Es bleibt nur noch der Semesterbeitrag.
Der Kollege hat von "Kosten" geschrieben, nicht Studiengebühren.

Wie der ROI ist, muss man separat betrachten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Akula
CPU2000 schrieb:
@Zanza

Nur weil man es ständig wiederholt, wird es nicht richtig. China wird vom Bund seit 2010 nicht mehr als Entwicklungsland angesehen. Dass die OECD da eine andere Definition hat und sogar die Kosten für chinesische Studenten an deutschen Universitäten als Entwicklungshilfe aufführt, ist ein Thema für sich.

Ab 2026 werden auch die Förderkredite nach China eingestellt.

https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...eine-kredite-nach-china-ab-2026-19202919.html

Von 2013 bis 2022 wurden Förderkredite mit einem Volumen von insgesamt ~3,45 Milliarden Euro mit China abgeschlossen., das wären ~2,67 FMC Fabriken.
 
Zuletzt bearbeitet: (die vielen nachkomma Zahlen rausgenommen für die Lesbarkeit.)
  • Gefällt mir
Reaktionen: IgorGlock
SKu schrieb:
Fordern kann man immer viel, ob man es bekommt ist die andere Frage. Wie kommt denn FMC darauf, dass sie alleine auf über 50% der Fördersumme, die bisweilen im Raum steht, Anspruch hätten?

Natürlich verteilt die Politik mit Gießkannenprinzip aber vom Gefühl her verdienen sie absolut die Hälfte der Förderung. Im Grunde ist es eines der wenigen Vorhaben, das überhaupt förderwürdig ist, weil es nicht nur eine verlängerte Werkbank nach Europa/Deutschland ist sondern originär deutsche Technik mit Anwendungszwecken für lokale Märkte lokal hergestellt wird.
 
KlaasKersting schrieb:
Wäre auf jeden Fall sinnvoller, als Gelder an TSMC und Co zu verteilen, da es sich um ein deutsches Unternehmen handelt und wir so mehr eigenes Know-how aufbauen.
'Deutsches Unternehmen', was null Erfahrung in der Chipfertigung hat.
Dann schon lieber GlobalFoundries (GF) Dresden als Hersteller massiv für diese Technik fördern, die wissen wie man die Chips auch stabil und lange herstellen kann.

Denkbar auch TSMC als Second Source, dafür bekommt GF die N10 und N6 Fertigung in Lizenz für Dresden für eigene Kunden, die immer mehr unterhalb 14/12 nm Chips benötigen.
 
Das wird doch nix werden solange Intels Hinhaltetaktik funktioniert. Schade um den brach liegenden Standort der bald komplett erschlossen ist.
 
Also Intel hätte ca. 10 Milliarden bekommen und eine deutsche Firma in Deutschland nicht mal 1 Mil...
:watt:
 
Wenn Intel nicht will, würde ich es begrüßen, wenn jemand anderes kommt.
 
Rocketeerxx schrieb:
Was bitte hat Intel denn gemacht? Haben die nach ihrem Rückzug auch nur einen Cent an den deutschen Staat / Steuerzahler zurückgegeben?
Intel hat, meines Wissens nach, gar kein Cent bekommen, nach dem Sie das Vorhaben auf Eis gelegt haben.
Sonst wäre es für Bundeswirtschaftsminister Habeck kaum möglich gewesen, das nicht mehr benötigte Fördergeld umzuschichten und woanders einzusetzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: StevenB und Steven Coolmay
Nicht-volatiler Arbeitsspeicher wäre in der Tat sehr gut wenn die Latenzen niedrig und der Durchsatz hoch genug sind. IMHO war Intels Entscheidung, Optane aufzugeben ein Beispiel für einen Ausstieg zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt. Denn heute gibt's genug Leute, die Top Dollar (Euro) für Optane bezahlen. Gerade wenn man an großen LLMs arbeitet oder auch zB HANA laufen lässt, ist nicht-volatiler Arbeitsspeicher sehr interessant.

Und , wenn die Firma hier einen entsprechenden Zuschuss vom Fiskus (= uns) erhält, sollte es vertraglich festgenagelt werden, daß die Technik und die Fertigung hier im Land bleibt.
 
Zurück
Oben