Manjaro sieht NVMe nicht?

voon

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Hm, aktuelles stable Manjaro runtergeladen und mal versucht auf meinen PC zu schmeissen ... scheitert aber schon frueh.

Er sieht nur meine SATA SSDs, beziehungsweise auch meine alte M.2 sm951 SSD, die zwar PCIx4 ist, aber kein NVMe (das BIOS nennt die seltsamerweise auch SATA, laeuft aber mit 1900 MB/s read unter Windows). Meine NVMe ADATA SX8200 unterschlägt der Installer einfach .. nicht im Pulldown fuer Installationsdisks vorhanden.

Weiterhin buggt es auch sonst: ich kann zwar im Pulldown eine andere SSD anwaehlen (zB /dev/sdc), kriege deren Partitioniereung nach Auswahl im Pulldown auch angezeigt, aber wenn ich auch "Weiter" klicke, um wenigstens Majaro auf eine der SATA SSDs zu installieren, zeigt er auf dem naechsten Screen immer nur /dev/sda an .. egal, was vorhin gewaehlt wurde...
 
Versuch ma Spasses halber mit Ubuntu obs dieselben Probleme hat. Falls nicht, wird wohl der Manjaro Kernel die notwendigen Treiber nicht dabei haben.
 
Der Installer von Manjaro ist auch etwas eigen was solche Sachen angeht. Am besten testest du mal mit Archlinux ob es vielleicht ein weiterverbreite Problem ist.
 
Hallo!

Im UEFI/BIOS auf AHCI eingestellt?

und/oder

Die Bootoption nvme_load=YES Grub mitgeben.

L.G.
 
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Also in meinem Lenovo T580 habe ich eine NVMe SSD (Samsung glaube ich) und die konnte ich unter Arch Linux ohne Probleme verwenden. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist die Namensgebung die ist nicht sda, sdb ... Wie diese genau ist kann ich später nachschauen.
 
Rassnahr schrieb:
Also in meinem Lenovo T580 habe ich eine NVMe SSD (Samsung glaube ich) und die konnte ich unter Arch Linux ohne Probleme verwenden. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist die Namensgebung die ist nicht sda, sdb ... Wie diese genau ist kann ich später nachschauen.
Ich weiß nicht wies unter Arch ist, aber unter Debian/Ubuntu heißen die nvme0, nvme1....
 
Ebrithil schrieb:
Ich weiß nicht wies unter Arch ist, aber unter Debian/Ubuntu heißen die nvme0, nvme1....
Ja ist unter Arch Linux ähnlich

Hier mein fdisk -l output: (ist ein LVM on LUKS setup)

Code:
Disk /dev/nvme0n1: 477 GiB, 512110190592 bytes, 1000215216 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: gpt
Disk identifier: 78E9AC58-077B-4CB0-A675-0AC4039C8118

Device          Start        End   Sectors   Size Type
/dev/nvme0n1p1   2048     976895    974848   476M Linux filesystem
/dev/nvme0n1p2 976896 1000214527 999237632 476.5G Linux filesystem
 
Ich kann gerade nicht an diesen PC, aber aus meiner Erinnerung raus:

Solche Device-Namen hatte ich waehrend den Bootvorgaengen gesehen. Es gibt eine relativ frueh auftauchende Stelle, an der beim Booten irgendwas von LVM 2 daemon irgendwas runnung, wo er im Bootvorgang minutenlang irgendwas versucht. Und es kamen an diversen Stellen NVMe block irgendwas errors, was mein NVMe drive betreffen dürfte. Irgendwas sieht er also schon, nur nicht richtig. Natuerlich hat GRUB mir jetzt keine Eintraege fuer die Windowspartition geschaffen, allerdings kann man diese per Bootmenue des BIOS weiterhin booten. Das NVMe drive arbeitet problemlos unter Windows.

Installieren konnte ich mittlerweile auf eine der SATA SSDs, allerdings laeuft es unrund .. Manjaro "hakelt" mit der Maus .. ob das nun das System ist, der Xserver oder sonstwas, weiss ich nicht. Ich hab dort mal versucht ueber die Manjaro settings einen neueren Kernel zu installieren. Das passiert auch brav, und man kann ihn booten, allerdings versagt der dann komplett ... da steht nur noch was von AMD_Vi und dann ist sofort Ende mit booten.

Natuerlich ist meine Hardware relativ aktuell (x399 Taichi board mit aktuellem 3.30 BIOS, dem 2950x TR und das ADATA SX8200 SSD NVMe drive), aber mittlerweile hatte ich erwartet, das NVMe irgendwie Standard ist und nicht Alpha oder Driveabhaengig - aber das sind reine Ratereien.
 
@voon

Der NVMe Treiber ist ganz sicher kein Alpha oder Beta Treiber sonst wäre er nicht in einem stable Linux Kernel.

Laut dem Arch Wiki wird NVMe seit Linux 3.3 Unterstützt.
The Linux NVMe driver is natively included in the kernel since version 3.3. NVMe devices should show up under /dev/nvme*.
Evtl. benötigt ADATA einen proprietären Treiber ?
 
@Rassnahr
Werde das abends mal checken. Ich vermute mal, fdisk wird nix anzeigen, da ich das NVMe drive nicht als Installationsmedium auswaehlen kann. Oder ist das so lowlevel, das es mir auch eine verkorkste Sache anzeigen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm .. mal sehen, ob das in meinem BIOS auftaucht. Bewusst nutze ich jedenfalls kein RAID, weder Hardware noch irgendwo gewaehlt in Software.
 
Hm kannst du die ssd mit Manjaro mal an einem anderen PC testen?
 
Bist du den Vorschlägen aus Post #4 nachgegangen? Das ist die zunächst übliche Vorgehensweise, die i.d.R. das Problem löst.

L.G.
 
@K-BV
Im BIOS gabs ein generelles Setting dafür und das Stand schon auf AHCI. Das Bootargument half nicht. Ich glaube nicht, dass die NVMe disk völlig unsichtbar ist, sondern errort unter Manjaro, da mir ein paar NVMe error Zeilen aufgefallen sind. Unter Win10 läuft sie perfekt. Der Controller ist ein Silicon Motion, SM2260 oder so ähnlich, ist grad aus dem Kopf.

@Rassnahr
Leider nicht, habe keinen anderen PC mit M.2 NVMe slots.
 
Dann zeig doch mal die Ausgaben von (Live Session)
Code:
sudo parted -l  ## -l = kleines L
sudo fdisk -l
sudo apt-get install inxi
inxi -Fxxxz              ## zeigt alle Systeminformationen
Bei der Ausgabe von inxi reichen die Angaben zu der Platte
Wie hast du die Bootoption eingetragen?

L.G.
 
Aktuell ist das gebootete Manjaro ständig am einfrieren .. kann nix tun, ohne dass alle 2 sekunden alles enfriert fuer 3 sekunden ... liegt vieleicht an nouveau/grafik etc. Mehr oder weniger unbedienbar.

Zur NVME:
Es gibt diverse Meldungen in dmesg dazu. Wie man sieht, sieht er sie schon, allerdings laeuft alles schief. Inxi sieht nix, genausowenig parted und fdisk.

[pc user]# dmesg | grep nvme
[ 1.551811] nvme nvme0: pci function 0000:41:00.0
[ 1.763704] nvme nvme0: missing or invalid SUBNQN field.
[ 1.767228] nvme0n1: p1 p2 p3 p4 p5 p6
[ 36.530117] nvme nvme0: controller is down; will reset: CSTS=0xffffffff, PCI_STATUS=0xffff
[ 36.616778] nvme 0000:41:00.0: Refused to change power state, currently in D3
[ 36.616855] nvme nvme0: Removing after probe failure status: -19
[ 36.633468] nvme0n1: detected capacity change from 960197124096 to 0
[ 36.633871] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 2048
[ 36.633887] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 1024000
[ 36.633895] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 1226752
[ 36.633904] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 1259520
[ 36.633913] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 512000000
[ 36.633921] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 512245760
[ 36.633930] print_req_error: I/O error, dev nvme0n1, sector 0
[ 41.327081] uinput crypto_user ip_tables x_tables ext4 crc32c_generic crc16 mbcache jbd2 fscrypto sd_mod uas usb_storage hid_generic usbhid hid crc32c_intel ahci libahci xhci_pci nvme libata nvme_core xhci_hcd usbcore scsi_mod usb_common
[ 245.383421] Workqueue: events nvme_remove_dead_ctrl_work [nvme]
[ 245.383441] nvme_ns_remove+0x6b/0xc0 [nvme_core]
[ 245.383444] nvme_remove_namespaces+0x24/0x40 [nvme_core]
[ 245.383447] nvme_remove+0x6b/0x130 [nvme]
[ 245.383455] nvme_remove_dead_ctrl_work+0x29/0x40 [nvme]
[ 368.263419] Workqueue: events nvme_remove_dead_ctrl_work [nvme]
[ 368.263447] nvme_ns_remove+0x6b/0xc0 [nvme_core]
[ 368.263452] nvme_remove_namespaces+0x24/0x40 [nvme_core]
[ 368.263455] nvme_remove+0x6b/0x130 [nvme]
[ 368.263467] nvme_remove_dead_ctrl_work+0x29/0x40 [nvme]
[ 491.143385] Workqueue: events nvme_remove_dead_ctrl_work [nvme]
[ 491.143406] nvme_ns_remove+0x6b/0xc0 [nvme_core]
[ 491.143408] nvme_remove_namespaces+0x24/0x40 [nvme_core]
[ 491.143410] nvme_remove+0x6b/0x130 [nvme]
[ 491.143418] nvme_remove_dead_ctrl_work+0x29/0x40 [nvme]
[ 614.023368] Workqueue: events nvme_remove_dead_ctrl_work [nvme]
[ 614.023389] nvme_ns_remove+0x6b/0xc0 [nvme_core]
[ 614.023391] nvme_remove_namespaces+0x24/0x40 [nvme_core]
[ 614.023393] nvme_remove+0x6b/0x130 [nvme]
[ 614.023401] nvme_remove_dead_ctrl_work+0x29/0x40 [nvme]
 
voon schrieb:
[ 36.530117] nvme nvme0: controller is down; will reset: CSTS=0xffffffff, PCI_STATUS=0xffff
[ 36.616778] nvme 0000:41:00.0: Refused to change power state, currently in D3
[ 36.616855] nvme nvme0: Removing after probe failure status: -19
Die NVME disk ist down und läßt sich nicht wieder einschalten ( Powerstate D3 ist "aus") und deswegen wird auch das Device entfernt.
Da würde ich zunächst mal auf defekte Hardware tippen. Ausser du kannst mit einem anderen OS auf die Disk noch zugreifen.
 
An der ist nix defekt. Wie gesagt, die läuft perfekt unter Windows 10 in diesem dualbootsystem .. das ist dessen Bootdisk. Vielleicht kommt der Kernel nicht mit irgendeiner AMD Einstellung klar? Ist ja Ein TR 2950x auf einem x399 board. Oder Linux ist nicht sonderlich gut auf den SM2262 SSD controller zu sprechen. Schiesse hier ins Blaue.
 
OK, Leider ist im deiner dmesg Ausgabe kein Hinweis darauf zu finden, warum sich die NVME disk ausgeschaltet hat.
Hast du schon mit journalctl dein syslog angeschaut, ob da das Ausschalten der disk gelogt wurde ?
Als Ursache würde ich aber eher "Energiespar"-Einstellungen als "spezielle AMD"-Einstellungen vermuten. Da könntest du mal im BIOS schauen , was man da ausschalten kann.
Edit : Deine Fehlerbeschreibung sieht dem sehr ähnlich, was zu diesem Patch geführt hat. Schau also , was es Einstellmöglichkeiten zu APST gibt. Möglicherweise hilft auch ein BIOS-Update
Edit2: Dieser Artikel auf superuser.com könnte hilfreich sein
 
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