News Masimo verkauft Sound United: Bowers & Wilkins, Denon und Marantz gehen an Harman

9t3ndo schrieb:
Ist mehrmals eingemessen. Sound wirkt eher Dumpf.
Hatte mal probeweise einen Yamaha RX-V4A von einem Kollegen da. Klang gleich viel klarer und differenzierter.
Ähnlich Beyerdynamic zu Sennheiser. Ein BD wirkt da auch eher dumpf.
also glaubst du an Verstärkerklang?
 
@GokuSS4 Nein aber an unterschiedliche Abstimmung (Kopfhörer) und vor allem Einmesssysteme (AVR).
 
Da bin ich bei Dir, deswegen die Frage nach dem Modus vorhin. Denn eigentlich sollte bei Betrieb ohne Einmessung kein nennenswerter Unterschied zwischen den Verstärkern hörbar sein. Das verlinkte Röhrenteil mal ausgenommen
 
9t3ndo schrieb:
Ist mehrmals eingemessen. Sound wirkt eher Dumpf.
Hatte mal probeweise einen Yamaha RX-V4A von einem Kollegen da. Klang gleich viel klarer und differenzierter.
Ähnlich Beyerdynamic zu Sennheiser.
Das Einmesssystem von Yamaha ist fast schon legendär schrottig. Denon/Marantz mit neuerem Audyssey (App) oder Dirac spielt in einer anderen Liga. Mach mal eine REW-Kontrollmessung…
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Master_Chief_87 schrieb:
Schade.... Das war es dann wohl mit Dirac ART. Verdammt, ich hatte noch Hoffnung und mir erst vor kurzem einen Cinema 30 zugelegt. 😖
Das denke ich leider auch … 4 Subwoofer und potente Aktivlautsprecher für die Front sind zwar auch am kleinen Denon (X3800) toll mit Bass Control, aber ART wäre noch einmal ein spürbares Upgrade. Eine 5stellige Summe wie bei den wenigen Alternativen ist mir das derzeit aber nicht wert.
Ich würde zumindest vermuten, dass die aktuellen Produktgenerationen hinsichtlich Updates tot sind.:(
Ergänzung ()

DJMadMax schrieb:
Da liebäugel ich auch mit, vor Allem, weil er auch nen recht brauchbaren Phono PreAmp hat und 4k120 durchgeben kann. Der 6800er wäre mir wegen der größeren Endstufen noch etwas lieber, aber der Aufpreis dafür (und für zwei weitere Kanäle) ist schon happig.
Ähm, die Mehrleistung ist doch wirklich sehr gering… Das ist nullkommanull spürbar. Solange die 2 zusätzlichen Kanäle nicht benötigt werden kann man sich bei Bedarf auch eine Mehrkanalendstufe für den Differenzbetrag kaufen.
 
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Hat sich abgezeichnet, Seat lief schlecht, Cupra läuft ganz gut.
 
Lohnt kaum noch, da Content Müll.

Früher habe ich mir alle 3-5 Jahre einen neuen AV Receiver gekauft.

Mein letzter steht traurig im Keller und zwar der Pioneer VSX920.
 
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Cr4y schrieb:
Jo, und weil das weder Konsumenten noch Unternehmen wirklich gut "entscheiden" gibts Kartellbehörden. Aber irgendwie enden die meisten Branchen in einem Oligopol oder gar Duopol
Das ist der Lauf der Zeit und wird irgendwann alle Branchen treffen. Idiocracy lässt grüßen.
 
Glaube inzwischen wäre es ganz heilsam für den gesamten Markt, wenn man ein paar Marken einfach aufgibt.

Braucht ja auch kein Mensch so oft nen AVR. Und dann haste eine riesige Auswahl. Das kann nicht gesund sein, wenn die Absätze zu gering sind.
 
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der Markt für AV-Hifi hatte sich ab den 2010er Jahren immer krasser entwickelt. Auf den Endgeräten wie AV-Reciever mussten die HDMI STandards stets auf dem neuesten Stand sein und zig Lizenzlogos für Audio und Videoformate sollten auf der Frontplatte prangen. Wurde mir irgendwann zu unübersichtlich und schnellebig. Zudem hat das Internet wohl auch das Konsumverhalten gewandelt hin zu Quantität von Inhalten weniger als das Wert auf Qualität des audiovisuellen Erlebnisses gelegt würde.

daher wundert mich diese Entwicklung am Herstellermarkt garnicht.
 
hmmm_napfig schrieb:
Ähm, die Mehrleistung ist doch wirklich sehr gering… Das ist nullkommanull spürbar. Solange die 2 zusätzlichen Kanäle nicht benötigt werden kann man sich bei Bedarf auch eine Mehrkanalendstufe für den Differenzbetrag kaufen.
Ich spüre Mehrleistung immer, wieso sollte ich die nicht spüren?

Nicht jeder wohnt in nem Mehrfamilienhaus, wo man sich nix erlauben darf.

Hier lief auch schon ein waschechtes PA-Setup im Heimkino mit 18er (!) Tops. Das hat richtig geräumt, da hat gegenüberliegend die Hauswand vibriert :) So muss das sein und nicht anders. PS: Im Nacken habe ich gerade 4x 15" an separaten Endstufen hängen und auch da merke ich nen Unterschied, ob ich 100, 150 oder gar 500 Watt pro Chassis anliegen habe (und hier liegen viele Endstufen mit mehreren KW pro Kanal in Griffweite).
 
scheru schrieb:
Auch die teuren Kopfhörer. Wobei 350€ für einen Spitzenkopfhörer Made in Austria nicht wirklich teuer sind, mMn.
Meines Wissens nur der Composer und da kommen viele Teile von "wo anders"
Aber das weiß ich nicht im Detail.
scheru schrieb:
Wusste ich garnicht, mit dem Verkauf. Intressant. Wobei DPA bloß Mehrheitseigner ist und AA nicht geschluckt hat. Grundsätzlich ist DPA zumindest nicht mit HK/Samsung zu vergleichen, was die Kultur betrifft, und die AA Eigner werden schon vorsichtig sein als gebranntes Kind.
Ein Verkauf ist gleich zu setzen mit die meisten Stimmrechte gehen an jemand anderen. Ist auch hier so.

DPA ist sicherlich was anderes als Samsung und könnte für beide ein Gewinn sein. Trotzdem wird einiges konsolidiert und optimiert werden (sonst würde kein Investor einsteigen wenn er nicht potential sieht)
 
DJMadMax schrieb:
Hier lief auch schon ein waschechtes PA-Setup im Heimkino mit 18er (!) Tops. Das hat richtig geräumt, da hat gegenüberliegend die Hauswand vibriert :) So muss das sein und nicht anders. PS: Im Nacken habe ich gerade 4x 15" an separaten Endstufen hängen und auch da merke ich nen Unterschied, ob ich 100, 150 oder gar 500 Watt pro Chassis anliegen habe (und hier liegen viele Endstufen mit mehreren KW pro Kanal in Griffweite).

Das ist natürlich toll, aber ich bin völlig raus aus laut und buhuu jetzt bebt das Sofa oder sogar die Hauswand. Als ich jünger war fand ich das mega beeindrucken.

Jetzt finde ich leiser, klar und deutlich mit linearer Lautstärke toller. Stressfrei und angenehm...

Ich hatte schon damals meinen VSX920 mit 5.1 System auf Nacht Modus geschaltet, da die extreme Differenz zwischen laut und leise genervt hat.
 
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DJMadMax schrieb:
Ich spüre Mehrleistung immer, wieso sollte ich die nicht spüren?

Nicht jeder wohnt in nem Mehrfamilienhaus, wo man sich nix erlauben darf.

Hier lief auch schon ein waschechtes PA-Setup im Heimkino mit 18er (!) Tops. Das hat richtig geräumt, da hat gegenüberliegend die Hauswand vibriert :)
Na und, bei den diskutierten Geräten sind es zwischen 5 und 20 Watt Mehrleistung nach den technischen Daten. Dazu habe ich angemerkt, dass die Mehrleistung (zumal angesichts des Aufpreises) eher bescheiden ist.
Deine Antwort ist ne glatte 6, Thema verfehlt. Du darfst natürlich trotzdem glauben, dass wackelnde Wände für guten Klang notwendig sind.
 
Viper_780 schrieb:
ART hat sowieso StormAudio exklusiv für sich - das wäre nie auf andere AVR nachgerüstet worden.
Evtl kommen neue Rotel oder Arcam in 1-2 Jahren damit
Nope. Die Exklusivität war nur für einen begrenzten Zeitraum und dieser ist schon längst vorbei.

Marcel55 schrieb:
@Master_Chief_87
Warum sollte es nicht mehr kommen können?
Ich würde eher sagen, jetzt gibt es wieder ne Chance darauf.
Aber Bass Control macht ja auch schon nen guten Job.
Die Zertifizierung für die Denon/Marantz AVRs liegt derzeit auf Eis, weil Dirac die Einmess-Software aktuell grundlegend überarbeitet. Bis jetzt kursiert das 3. Quartal 2025 in der Gerüchteküche als frühester Start.

Da große Konzerne unbedingt die volle Kontrolle über die Produktentwicklung behalten wollen/müssen, liegt es nahe, dass man da entweder die Kooperation aufgibt, nur mit langfristigen Verträgen + anderen Konditionen fortführen oder Dirac gleich mit aufkaufen/eingliedern wird.

Im Vergleich zu BassControl ist A.R.T. schon ein ganz anderes Kaliber.
Es greift eben aktiv in Echtzeit in die Raumakustik ein und ist von der Leistungsfähigkeit eher mit dem WaveForming von Trinnov zu vergleichen.
 

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hmmm_napfig schrieb:
Du darfst natürlich trotzdem glauben, dass wackelnde Wände für guten Klang notwendig sind.
Von gutem Klang habe ich keine Ahnung - ich streiche dann mal meine vielen Teilnahmen an Klangwettbewerben und die unzähligen Setups, die ich in meinem Leben schon in privaten vier Wänden probegehört habe (da gings auch über Nautilus hinaus zu Focal Stella Utopias und Infinity Kappa 9 und solchen schönen Dingen). Mal ganz davon abgesehen, dass ich selbst äußerst großen Wert auf die klanglichen Eigenschaften meiner eigenen Setups lege.

Du und auch @slogen, der mir ja ähnlich (aber etwas höflicher) geantwortet hat, solltest dir viel lieber mal überlegen, wieso in deiner Welt laut automatisch mit "schlechtem Klang" gleichgesetzt wird, in meiner jedoch gutes Equipment nicht nur für hervorragenden Klang, sondern gleichzeitig - sozusagen als Abfallprodukt - auch für spaßigen Pegel sorgen kann. Eines der spaßigen und bestklingendsten Setups das ich je gehört habe, bestand aus 8x 18" Stroker in der Front, 8x 18" Stroker im Rücken und zwei Selbstbau-Standlautsprechern mit mir leider nicht näher bekannten Chassis (vermutlich aber aus dem Vifa-Sortiment).

Erneut also: wieso darf gut klingend nicht gleichzeitig auch durchaus laut sein? Ich habe kein Problem, meine unzähligen Platten (darunter auch solche "leisen" Dinge wie Chuck Mangione oder Mike Oldfield's QE2) bei sehr geringer Lautstärke über die Nagaoka-Nadel abzutasten. Wenn ich dann aber eine meiner Kataklysm-Platten oder die Vulgar Display of Power von Pantera auflege, dann will ich das verdammte Haus einreißen!

Ich kann "euch", die ihr glaubt, die audiophilsten Menschen schlechthin zu sein, daher nur raten, auch mal andere Bereiche der Musik und des Musikhörens und Erlebens selbst zu erfahren.
 
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Wie in so vielen Bereichen, trocknet die Mittelklasse bei AVRs und Audiosystemen aus. Die Majorität kauft immer billiger ohne echten Qualitätsanspruch, dementsprechend viele "Brüllwürfel" und Soundbars sind im Markt. Eine kleiner Schar Enthusiasten nimmt richtig Geld in die Hand für High End, weswegen es Marken wie Trinnov, Emotiva oder Arcam wohl recht gut geht. Die Mittelklasse der Audiosysteme leidet am stärksten, dort wo Onkyo, Denon etc. überwiegend angesiedelt sind.

Zudem sind vernünftige AVRs durchaus langlebig. Fast 25 Jahre lang hatte ich einen Yamaha DSP-A1 am Start, jetzt einen Emotiva XMC-2.
 
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@Recluce
Wenn es nur um den Audio-Part geht (praktisch ein AR ohne V), so kann man denkbar günstig am Gebrauchtmarkt hervorragende Schnäppchen schlagen. Selbst die vollanalogen Kenwood-Trümmer aus den 90er Jahren oder die guten Parasound leisten heute noch genauso gute Arbeit wie früher, sofern alle Elkos und Lötstellen noch fit sind.

Die Audio- und Videosektion zu trennen, ist daher eigentlich der richtige Weg und doch genieße auch ich den Luxus, alles über den AVR als zentrales Schaltelement steuern zu können - inkl. sämtlicher HDR-Standards, 4K120-Passthrough und all den schönen, modernen Dingen.

Wie so oft wählt man selbst sein Schicksal, zumindest im Bereich der Unterhaltungselektronik.

Und hey: herzlich Willkommen im Forum :)

Der Yamaha DSP-A1 ist auch heute noch ein hervorragend klingendes Gerät.
 
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