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Max. Temperatur - Limitierung HDD Software - Ruckeln?
- Ersteller Hans-Uwe
- Erstellt am
Was heißt schlagartig? reicht doch, wenn irgendein einziges Signal nicht mehr passt. Das überschreiten einer gewissen Temperatur macht Fehler wahrscheinlicher; und wenns im Gehäuse 58° hat, kann es punktuell irgendwo in einem Substrat eines Chips locker schon 90° heiß hergehen - wann hören Halbleiter auf, halbzuleiten und schalten durch?
Der Fehler tritt genau reproduzierbar bei der Grenze auf. 59 °C flüssig, 60 °C ruckeln. Substrat eines Chips?! Wenn schon ist der Chip wärmer als das Substrat. Ein 90 °C heißes Substrat hätte einen Chip locker bei 110 °C, und da kann der Chip sich auch durchaus verabschieden. Du meinst vllt. den Interposer oder die Leiterplatte für Nacktchips bzw. den Lead-Frame vom Bauelement, aber die sind noch lange nicht im thermisch kritischen Bereich. Bitte nicht mit Fachbegriffen um sich schmeißen von denen man keine Ahnung hat.
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Onkelhitman
Gast
edit: kann gelöscht werden *was solls*
Cytrox
Lt. Commander
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Sicher dass es von der Temperatur abhängt? (und nicht von der zeit die das System schon läuft?). Versuch mal die HDD an einem kühlen ort zu betreiben (Balkon, oder offen rumliegen lassen außerhalb des notebooks). Du könntest dir auch eins dieser Laptop-Unterleg-Plastik-Dinger mit Kühlern kaufen (ca. 30 eur)
Es gibt auch ein/e Gerücht/Theorie das bei HDDs ab einer gewissen Temperatur die Platter anfangen sich auszudehnen. Sollte dass passiert sein dann kann natürlich der Kopf nicht mehr ordentlich positioniert werden...
Ich hab meine HDDs bisher aber noch nie so warm bekommen xD
Es gibt auch ein/e Gerücht/Theorie das bei HDDs ab einer gewissen Temperatur die Platter anfangen sich auszudehnen. Sollte dass passiert sein dann kann natürlich der Kopf nicht mehr ordentlich positioniert werden...
Ich hab meine HDDs bisher aber noch nie so warm bekommen xD
Heutige HDDs machen ständig im Betrieb "thermal recalibrations", um die temperaturabhängige Ausdehnung der Platter zu kompensieren. Das ist auch der Grund, warum machmal ein Geklacker zu hören ist, obwohl gar keine Zugriffe erfolgen. Bei Multimedia-Platten wird der Überbrückung derartiger Verzögerungen Rechnung getragen.
Während man heutzutage schon jeden antrainierten Affen an einer Chipdesign-Applikation werken lassen kann, der dann mit den aufgeschnappten Fachbegriffen hausieren gehen kann, hat ein mit der Materie allgemein Vertrauter die Kenntnis, dass der Wärmeabtransport in VLSI fast ausschließlich über die Substrat-Layer und spezielle Einrichtungen darin geschieht. Die Temperatur in den darüberliegenden Layern mit den wärmeerzeugenden Elementen ist nur geringfügig höher.
Jeder mit Basiswissen in Halbleitertechnik sollte auch wissen, dass bei Temperaturerhöhung die Leckströme steigen und die max.Taktrate für einwandfreien Betrieb sinkt.In der Commercial-Klasse sind die IC's für einwandfreien Betrieb bis +70C ausgelegt.
Hat man etwas PC-Kenntnisse, sollte man irgendwann mal gehört haben, dass gerade in Laptops Wärmestau durch ungeeignete HDDs(hochtourige oder mit höherer Leitungsaufnahme) dessen Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Wird der CPU zu heiß, wird die Taktfrequenz herabgesetzt, was sich mit entsprechenden Monitoring-Programmen einfach beobachten lässt.
Ein Benchmark mit z.B. HDTune in einer derartigen Grenzsituation kann aufzeigen, dass hier keineswegs irgendwas runtergeregelt wird, sondern bestenfalls die Transferrate wegen der Zeit, die die Recovery in der HDD benötigt, zeitweise auf 0 einbricht.
Wird eine Platte in einem Laptop derart heiß, ist sowieso was anderes faul.
Hans-Uwe schrieb:Bitte nicht mit Fachbegriffen um sich schmeißen von denen man keine Ahnung hat.
Während man heutzutage schon jeden antrainierten Affen an einer Chipdesign-Applikation werken lassen kann, der dann mit den aufgeschnappten Fachbegriffen hausieren gehen kann, hat ein mit der Materie allgemein Vertrauter die Kenntnis, dass der Wärmeabtransport in VLSI fast ausschließlich über die Substrat-Layer und spezielle Einrichtungen darin geschieht. Die Temperatur in den darüberliegenden Layern mit den wärmeerzeugenden Elementen ist nur geringfügig höher.
Jeder mit Basiswissen in Halbleitertechnik sollte auch wissen, dass bei Temperaturerhöhung die Leckströme steigen und die max.Taktrate für einwandfreien Betrieb sinkt.In der Commercial-Klasse sind die IC's für einwandfreien Betrieb bis +70C ausgelegt.
Hat man etwas PC-Kenntnisse, sollte man irgendwann mal gehört haben, dass gerade in Laptops Wärmestau durch ungeeignete HDDs(hochtourige oder mit höherer Leitungsaufnahme) dessen Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Wird der CPU zu heiß, wird die Taktfrequenz herabgesetzt, was sich mit entsprechenden Monitoring-Programmen einfach beobachten lässt.
Ein Benchmark mit z.B. HDTune in einer derartigen Grenzsituation kann aufzeigen, dass hier keineswegs irgendwas runtergeregelt wird, sondern bestenfalls die Transferrate wegen der Zeit, die die Recovery in der HDD benötigt, zeitweise auf 0 einbricht.
Wird eine Platte in einem Laptop derart heiß, ist sowieso was anderes faul.
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-=Azrael=-
Commander
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Kann Ernst@at nur zustimmen, da ist was faul, die zwei Western Digital HDD's (250 GB) werden im Notebook meiner Eltern nicht mal 44 Grad warm, sofern die Unterlage stimmt. Steht das NB irgendwie auf einer Tischdecke oder so, dann steigt die Temp. auf etwas über 50 Grad an.
Und ja ab einer bestimmten Temp. fangen an Chips Fehler zu schmeissen und irgendwann lösen sie sich auf, Flüssige CPU DIE's sehen genial aus.
Sollte man aber wissen wenn man irgendwie was mit Chiplayout zutun hatte. Auf fast jedem elektronischen Bauteil stehen max. Betriebs/Umgebungstemperaturen.
Ich hab hier noch ein 775er Board von Asus mit einem 965er von Intel, sobald die NB/SB auf ein bestimmte Temp hoch geht, gibts entweder ein BSOD( NB Temp) oder das System geht einfach in die Knie (SB), alles reproduzierbar. Die Fehler treten genau bei dem maximalen Thermischendesign auf, das der Hersteller angibt. Schuld war die WLP von Asus.
Ich würd das Notebook mal aufschrauben und ggf. reinigen.
Und ja ab einer bestimmten Temp. fangen an Chips Fehler zu schmeissen und irgendwann lösen sie sich auf, Flüssige CPU DIE's sehen genial aus.
Ich hab hier noch ein 775er Board von Asus mit einem 965er von Intel, sobald die NB/SB auf ein bestimmte Temp hoch geht, gibts entweder ein BSOD( NB Temp) oder das System geht einfach in die Knie (SB), alles reproduzierbar. Die Fehler treten genau bei dem maximalen Thermischendesign auf, das der Hersteller angibt. Schuld war die WLP von Asus.
Ich würd das Notebook mal aufschrauben und ggf. reinigen.
Cytrox
Lt. Commander
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Ernst@at schrieb:Heutige HDDs machen ständig im Betrieb "thermal recalibrations", um die temperaturabhängige Ausdehnung der Platter zu kompensieren. Das ist auch der Grund, warum machmal ein Geklacker zu hören ist, obwohl gar keine Zugriffe erfolgen. Bei Multimedia-Platten wird der Überbrückung derartiger Verzögerungen Rechnung getragen.
Ok, das erklärt einiges.
Bis jetzt aber ist die einzige HDD die sich bei mir hörbar selbst kalibriert hat im Betrieb die 7k1000.B. Und das obwohl sie mit angenehmen 31-33° läuft.
Können die anderen HDDs (Samsung F2, WD Black) das leiser, oder sehen die keinen Bedarf dazu?
Weiteres, weil du dich mit dem Thema auszukennen scheinst, ist die zahl der Kalibrier-vorgänge begrenzt (ähnlich der Begrenzung auf 50.000 Start-Stop-Zyklen)? Meine Hitachi HDD macht das nämlich mehrmals an einem Tag...
Ernst@at schrieb:Hat man etwas PC-Kenntnisse, sollte man irgendwann mal gehört haben, dass gerade in Laptops Wärmestau durch ungeeignete HDDs(hochtourige oder mit höherer Leitungsaufnahme) dessen Funktionsfähigkeit beeinträchtigen können. Wird der CPU zu heiß, wird die Taktfrequenz herabgesetzt, was sich mit entsprechenden Monitoring-Programmen einfach beobachten lässt.
Naja, eine 2.5" die weniger wärme entwickelt als eine WD Sccorpio Blue wird schwer zu finden sein.
@ Ernst@at:
1. Ist die aktuelle HDD eine Western Digital Scorpio Blue, mit 5400 U/min in 2,5" Bauformat. Ich denke nicht, dass sie ungeeignet ist.
2. Die Taktfrequenz wird nicht einfach so heruntergesetzt. Die CPU habe ich mit Notebook Hardware Control auf 1 Ghz und 0,995 V festgesetzt.
3. Ja die Wärmeprobleme liegen in der schlechten thermischen Dimensionierung meinen Notebookgehäuses. Daran werde ich noch was ändern.
Und zum Schluss, es geht mir einfach um die Frage:
Wenn die Festplatte wärmer wird, kommt es zur thermischen Rekalibrierung und somit zum kann es zum Einbrechen der Transferraten kommen bzw. zum Ruckeln. Komisch dabei ist nur, wie schon oft genug beschrieben, wahrscheinlich mangels der Fähigkeit einiger zu lesen, fängt dieses Ruckeln genau bei Erreichen der 60 °C an. Davor ist davon nichts zu merken (wenn man das System hochfährt und alle Programme erstmal öffnet und dann z. B. ein Video schaut).
1. Ist die aktuelle HDD eine Western Digital Scorpio Blue, mit 5400 U/min in 2,5" Bauformat. Ich denke nicht, dass sie ungeeignet ist.
2. Die Taktfrequenz wird nicht einfach so heruntergesetzt. Die CPU habe ich mit Notebook Hardware Control auf 1 Ghz und 0,995 V festgesetzt.
3. Ja die Wärmeprobleme liegen in der schlechten thermischen Dimensionierung meinen Notebookgehäuses. Daran werde ich noch was ändern.
Und zum Schluss, es geht mir einfach um die Frage:
Wenn die Festplatte wärmer wird, kommt es zur thermischen Rekalibrierung und somit zum kann es zum Einbrechen der Transferraten kommen bzw. zum Ruckeln. Komisch dabei ist nur, wie schon oft genug beschrieben, wahrscheinlich mangels der Fähigkeit einiger zu lesen, fängt dieses Ruckeln genau bei Erreichen der 60 °C an. Davor ist davon nichts zu merken (wenn man das System hochfährt und alle Programme erstmal öffnet und dann z. B. ein Video schaut).
Zuletzt bearbeitet:
Die alte HDD hatte 2,2W und die neue 2,5W Leistungsaufnahme im Betrieb (laut Datenblätter, was nicht unbedingt was aussagt)
Eine HDD der gleichen Serie hab ich in einem Netbook gerade mit einem Stresstest gequält, ich komm dabei nicht höher als Umgebungstemp+22" (ohne aktive Lüftung!); also heizt da wohl was anders.
zur CPU: thermal throttling ist bei einigen Notebook-Serien die Ursache für das Ruckeln-Symptom. Bei einigen kann das im BIOS parametriert werden, bei anderen nicht. Kommt auch auf die CPU an. Andere Laptops verabschieden sich mit einem Power-off, fängt vorher was anderes am Mainboard oder der Speicher zu spinnen an, gibts einen kryptischen BSOD.
ad thermal recalibration - früher hab ich das nach Einschalten in der Aufwärmphase im Minutentakt bei Platten unter 40GB vernommen, heute fällt mir das im 24/7 Betrieb überhaupt nicht mehr auf.
Im Prinzip fährt dabei der Arm nur über die volle Distanz hin- und her, also normales Zugriffsgeräusch, nicht zu vergleichen mit einem Rampenparken. Wie häufig das bei HDDs neuester Bauart stattfindet, kann ich nicht sagen. Einen Einfluss auf die Lebensdauer kann es jedenfalls nicht haben.
Wirf doch einfach einen Benchmark an, wenns doll zu ruckeln beginnt. Geht die Transferrate zeitweise gegen 0, ist die HDD mit Recovery beschäftigt, und ich hab recht. Sinkt sie auf einen konstanten Wert, musst Du immer noch nicht richtig liegen, weil dann kann der SATA-Bridgechip der HDD mit dem 3GHz Takt nicht mehr zurechtkommen, und die Kommunikation mit dem Boardcontroller ist gestört. Möglicherweise schalten dann beide einige Gänge runter, genaues hab ich dazu nicht in petto.
Meinen ersten Transistor hab ich mit 7 gekillt, jahrzehntelange Expertenpraxis am Narrenschiff der IT mit dem Hang, mich an Fachpublikationen und Patentschriften zu delektieren, haben Spuren hinterlassen.
Eine HDD der gleichen Serie hab ich in einem Netbook gerade mit einem Stresstest gequält, ich komm dabei nicht höher als Umgebungstemp+22" (ohne aktive Lüftung!); also heizt da wohl was anders.
zur CPU: thermal throttling ist bei einigen Notebook-Serien die Ursache für das Ruckeln-Symptom. Bei einigen kann das im BIOS parametriert werden, bei anderen nicht. Kommt auch auf die CPU an. Andere Laptops verabschieden sich mit einem Power-off, fängt vorher was anderes am Mainboard oder der Speicher zu spinnen an, gibts einen kryptischen BSOD.
ad thermal recalibration - früher hab ich das nach Einschalten in der Aufwärmphase im Minutentakt bei Platten unter 40GB vernommen, heute fällt mir das im 24/7 Betrieb überhaupt nicht mehr auf.
Im Prinzip fährt dabei der Arm nur über die volle Distanz hin- und her, also normales Zugriffsgeräusch, nicht zu vergleichen mit einem Rampenparken. Wie häufig das bei HDDs neuester Bauart stattfindet, kann ich nicht sagen. Einen Einfluss auf die Lebensdauer kann es jedenfalls nicht haben.
Wirf doch einfach einen Benchmark an, wenns doll zu ruckeln beginnt. Geht die Transferrate zeitweise gegen 0, ist die HDD mit Recovery beschäftigt, und ich hab recht. Sinkt sie auf einen konstanten Wert, musst Du immer noch nicht richtig liegen, weil dann kann der SATA-Bridgechip der HDD mit dem 3GHz Takt nicht mehr zurechtkommen, und die Kommunikation mit dem Boardcontroller ist gestört. Möglicherweise schalten dann beide einige Gänge runter, genaues hab ich dazu nicht in petto.
Meinen ersten Transistor hab ich mit 7 gekillt, jahrzehntelange Expertenpraxis am Narrenschiff der IT mit dem Hang, mich an Fachpublikationen und Patentschriften zu delektieren, haben Spuren hinterlassen.
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