Meine ersten Schritte mit CachyOS, Hyprland und Theming-Zeug

Meta.Morph schrieb:
ich habe schon einige Arch-Systeme installiert, so scharf bin ich auf diesen Prozess nicht mehr
Naja, seit archinstall am Start ist, finde ich die Installation von Arch wirklich ziemlich comfy... Und die Auswahl an grafischen Dingsen gibt es dort auch. Nuja, und dass Hyprland komplett von Grund auf über die dotfiles konfiguriert werden muss ist jetzt auch wirklich nichts neues. Wenn Du das nicht willst, dann guck halt mal hier rein (wobei dort auch Cachy scheinbar zu Unrecht erwähnt wird): https://itsfoss.com/hyprland-distros/
 
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fixedwater schrieb:
Nuja, und dass Hyprland komplett von Grund auf über die dotfiles konfiguriert werden muss ist jetzt auch wirklich nichts neues. Wenn Du das nicht willst, dann guck halt mal hier rein (wobei dort auch Cachy scheinbar zu Unrecht erwähnt wird): https://itsfoss.com/hyprland-distros/
Hab mit Dotfiles Grundsätzlich keine Probleme. Nur war mein Ziel ein schneller Ersteinstieg zu haben. CachyOS hats versprochenen aber schlicht nicht gehalten. Alleine das kreide ich an!

Hab ja auch nur effektiv 0,5 Punkte abgezogen 😉. Scheint man aber hier zu Überlesen. Genau wie den Umstand, das ich genau Tastatursteuerung und Dotfiles will 🙃!
 
Krik schrieb:
Hast du dich mit CachyOS überhaupt beschäftigt? Das klingt nämlich nicht so.
Stimmt. Genau das habe ich absichtlich nicht gemacht.
Denn das brauchte ich z.b. bei Mint auch nicht. Da war sofort alles klar und funktionierte.
Und genau das nenne ich anfängergeeignet.
 
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Andy4 schrieb:
eine weitere NVME dauerhaft einzubinden
Die trägt man doch in der fstab ein, hab ich jedenfalls immer gemacht.
Mag sein, ziemlich sicher, das es Tools mit GUI gibt. aber habe ich immer manuell eingetragen.

Diverse Partitionierer dürften das erledigen können.
Ergänzung ()

h2f schrieb:
Mit Programmen aus dem Internet downloaden ist es auch schwerer > man findet da meistens die deb Pakete für Debian/Ubuntu oder nochwas für Redhat. Aber fertig kompiliert für Arch? Kaum.
Wie konnte das nur passieren?
Und ich dachte jeder weiß wie man unter Linux Programme installiert.
3zqk1e.jpg
 
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h2f schrieb:
Hab seit ca 15 Jahren Linux als "daily Driver".

h2f schrieb:
Mit Programmen aus dem Internet downloaden ist es auch schwerer > man findet da meistens die deb Pakete für Debian/Ubuntu oder nochwas für Redhat.

Verstehe ich das richtig, das Du in den 15 Jahren der Linux Nutzung nicht weist wie man Programme installiert ?
 
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Warum muss man überhaupt etwas anwendungsfreundlich gestalten? Warum können die Distros nicht ihre jeweiligen Stärken behalten?

Wenn man als Anfänger unbedingt ein Arch haben will - warum man auch immer das wollen würde - dann nimmt man ein Manjaro. Und vertraut darauf, das die ihren Job machen, den man eigentlich selber machen müsste.
 
h2f schrieb:
Stimmt. Genau das habe ich absichtlich nicht gemacht.
Denn das brauchte ich z.b. bei Mint auch nicht. Da war sofort alles klar und funktionierte.
Und genau das nenne ich anfängergeeignet.
Spielst du damit auch? Wenn ja, wie ist so die Performance? Ich bin jetzt nicht abgeneigt, was Mint angeht. Aber, ich möchte wenigstens das maximale haben, was möglich ist. So, wie ich das sehe, ist Mint vor Allem auf Datensicherheit ausgelegt. Das ist schon ein riesen Pluspunkt.
 
Andy4 schrieb:
Aber, ich möchte wenigstens das maximale haben, was möglich ist.
Ich bin jetzt nicht firm, wenn es um Debian Derivate geht, aber da sollte doch auch etwas bei sein, das diese Anforderung erfüllt?

Da würde mich echt ein Test interessieren.

Und "maximal" gut und schön. Aus Sicht eines nicht IT-Affinin Menschen würde ich jeder Zeit auf einige wenige Prozentpunkte verzichten, im Tausch gegen Useability.
 
Ein paar Baustellen hier und da, die aber behoben wurden. Und sonst... Es rennt, wie es soll. Zur Not nutzt mal halt eine KI im Internet, wenn man nicht weiter weis. Hab ich auch so gemacht, und das finde ich voll inordnung.
 
h2f schrieb:
Stimmt. Genau das habe ich absichtlich nicht gemacht.
Denn das brauchte ich z.b. bei Mint auch nicht. Da war sofort alles klar und funktionierte.
Und genau das nenne ich anfängergeeignet.
Was du beschreibst ist nicht Anfängereignung sondern Vertrautheit. Du findest Mint einfach, weil du alles in etwa da gefunden hast, wo du es erwartet hast. Jemand, der z. B. vom Mac auf Mint wechselt, würde hingegen eine Krise bekommen, weil Mint ganz anders ist, als er es kennt. Der würde sagen, dass Mint nicht anfängergeeignet ist.

Anfängereignung hin oder her, man muss sich schon mit einem OS vertraut machen. Die meisten hier haben zig Jahre oder Jahrzehnte unter Windows verbracht und sich über diese Zeit die nötigen Kenntnisse für jenes OS angeeignet. Ich habe keine Ahnung, wie man darauf kommt, dass man eine Linux-Distro dann in nur 5 oder 10 Minuten meistern kann.

Würdest du auch einfach mit einem dir unbekannten Auto losfahren, ohne sich wenigstens vorher anzuschauen, wo man welche Instrumente sieht und wie man welche Funktionen steuern kann? Ich mein', es ist blöd, wenn man auf die Ampel zurollt, aber weder weiß, wo der Blinker ist noch wie man die Bremse betätigt. Das ist nicht die Schuld des Autos sondern des Fahrer.
 
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Andy4 schrieb:
Zur Not nutzt mal halt eine KI im Internet, wenn man nicht weiter weis.

Wenn man nicht weiß, was min da macht, sollte man das mit der KI auch sein lassen.
Meiner Ansicht nach, sind Arch-/Derivate einfach nichts für Anfänger...

Krik schrieb:
Anfängereignung hin oder her, man muss sich schon mit einem OS vertraut machen.

MacOS und Windows fallen einfach so aus der Tüte wie sie nun mal so sind, fast immer auch schon vorinstalliert. Keine Ahnung, wie man es als Anfänger schaffen kann, mit diesen beiden Systemen nicht klargekommen. Die Logik auf etwas zu klicken/touchen und dann etwas einzugeben, ist doch schon im Kollektiven Allgemeinwissen übergegangen?

Das ist doch vergleichbar mit Bankgeschäften. Jeder macht es, aber die meisten wissen nicht, was ich dahinter verbirgt. Und mir fällt ein, das ich eine ganze Weile darüber geflucht habe, das die Oberfläche so einfach ist und man nur noch so wenige Daten angeben muss, wenn man etwas überweisen will 😁 .

Um etwas zu bedienen, muss man nicht zwangsläufig Profi sein. Ich kann auch erwarten, das etwas einfach nur funktioniert. Ich kann erwarten, das nach dem Hauseinzug, mir nicht die Decke auf dem Kopf fällt.

Aber:
Krik schrieb:
Würdest du auch einfach mit einem dir unbekannten Auto losfahren
Wenn es um Autos geht, dann muss sich jeder Fahrer natürlich auskennen. Autos sind schließlich potentielle Waffen. (Und ich hab hier einen Zebrastreifen der wohl für Selbstmörder gedacht ist. Andernfalls müsste man jedem dritten Autofahrer den Führerschein wegnehmen!)
 
@Meta.Morph
Wo ist das denn bei Windows anders? Wenn unter Windows was nicht funktioniert, wird doch auch hier im Forum ein Thread verfasst, wenn man nicht weiter kommt. Ich seh da jetzt keinen Unterschied. Und wenn Windows einem nach einem Update den Bootloader zerschießt, sehe ich da auch keinen Unterschied.
 
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Meta.Morph schrieb:
Die Logik auf etwas zu klicken/touchen und dann etwas einzugeben, ist doch schon im Kollektiven Allgemeinwissen übergegangen?
Nicht unbedingt. Wenn ich meinen Eltern mal gelegentlich am Laptop mal über die Schulter schaue, dann sehe ich, dass sie nicht alle Schaltflächen auch als solche wahrnehmen. Und die beiden haben früher Windows auch jahrzehntelang verwendet.

Meta.Morph schrieb:
Wenn es um Autos geht, dann muss sich jeder Fahrer natürlich auskennen. Autos sind schließlich potentielle Waffen.
Ok, dann lass es einen Mikrowellenofen sein. Ohne Anleitung steht man da wie ein Ochs vorm Berg.
 
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Meta.Morph schrieb:
Meiner Ansicht nach, sind Arch-/Derivate einfach nichts für Anfänger...
Das würde ich nicht unterschreiben. Die Crux ist aber, dass man gewillt sein muss, sich einzuarbeiten. Wie man hier im Forum liest, kommen auch einige Umsteiger durchaus damit klar. Ich würde es von daher an der Erwartungshaltung festmachen. In der Praxis will die Mehrzahl vermutlich kein solches System.

So sieht es übrigens Arch selbst:
Whereas many GNU/Linux distributions attempt to be more user-friendly, Arch Linux has always been, and shall always remain user-centric:
  • The distribution is intended to fill the needs of those contributing to it, rather than trying to appeal to as many users as possible.
  • It is targeted at the proficient GNU/Linux user, or anyone with a do-it-yourself attitude who is willing to read the documentation, and solve their own problems.

Meta.Morph schrieb:
Keine Ahnung, wie man es als Anfänger schaffen kann, mit diesen beiden Systemen nicht klargekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der mit Smartphones/Tablets aufwächst, sich auf einem Desktop am Anfang schwertun kann, aber sich das schnell legt.
 
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Krik schrieb:
Und die beiden haben früher Windows auch jahrzehntelang verwendet.
Ja, das sind die Leute, die gelernt haben, das sich der Startknopf unten links befindet 🙃 .
Naja, aber offenbar kommen sie klar. Sonst würdest du mehr tun, als nur "über die Schulter schauen"?

Krik schrieb:
Ok, dann lass es einen Mikrowellenofen sein
Echt so? Hat Technik nicht erst so eine Verbreitung erfahren, weil es immer einfacher wurde? Diese Zeit ging zum Glück knapp an mir vorbei aber ich weiß noch, wie meine Eltern verzweifelt vor dem Videorecorder saßen. Da gabs ja auch noch Fernsehtechniker, wohl nicht ohne Grund.

Aber okay, du konntest recht haben. Wenn ich daran denke, was heute nicht alles Smart und Intelligent sein muss... muss meine Waschmaschine das leisten? Zum Glück ist meine noch ohne KI Gedöns. Man kann diese Entwicklung ja auch mal hinterfragen (und ich bin nicht gegen KI. Ich will einen Roboter, der dann meine Geräte bedient. Das X'te Smart-Device mehr verlangt doch nur noch mehr Aufmerksamkeit von mir, die von meinem Leben abzieht.)
Andy4 schrieb:
Und wenn Windows einem nach einem Update den Bootloader zerschießt, sehe ich da auch keinen Unterschied
Ja harte Nummer. Aber igrendwie müssen Computertechnikläden, die es immer noch gibt, auf ihren Schnitt kommen. Oder man geht eben zum Händler, Support etc. Neukauf ist sicher auch eine oft genutze Option? Jedenfalls schreibe ich einem Windows-User nicht unbedingt Ahnung zu. Es ist aber auch nicht schlimm. Applezeugs ist aber eh so Nutzerfreunlich, das es wieder an Gängelng grenzt?

Aber Befehle anzutippen, von denen man keine Ahnung hat, war noch nie toll. Egal ob von einem Freundlichen Forum-User oder dem geduligen ChatGPT.

Rossie schrieb:
Das würde ich nicht unterschreiben.
Wenn ein Update den Loginsrceen zerschießt, was soll ein Anfänger da machen? Zugegeben. Passiert heute selten aber es passiert.
Rossie schrieb:
Die Crux ist aber, dass man gewillt sein muss, sich einzuarbeiten.
Dann müssen wir aber auch Anfänger definieren. Wenn man mit anfängerfreundlichkeit wirbt und dazu noch schreibt 10% mehr Performance im Gamingbereich, bin ich mir nicht sicher, wen man hier umgarnen will...
 
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Meta.Morph schrieb:
Echt so? Hat Technik nicht erst so eine Verbreitung erfahren, weil es immer einfacher wurde?
Das dürfte hauptsächlich mit dem Preis durch Massenfertigung zu tun haben.

Vielleicht an 2ter Stelle dürfte Komfort und was gerne als das selber verwechselt wird Gewohnheit sein. Wobei natürlich einfach nur Bekanntes an sich einen Komfortbonus hat.
 
Meta.Morph schrieb:
Dann müssen wir aber auch Anfänger definieren. Wenn man mit anfängerfreundlichkeit wirbt und dazu noch schreibt 10% mehr Performance im Gamingbereich, bin ich mir nicht sicher, wen man hier umgarnen will...
So ein bischen Grundwissen ist doch Vorraussetzung für jede Arbeit. Also, das kann man schon ein bischen erwarten. Wird sowas in Schulen heute gar nicht mehr gelehrt?
 
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@Andy4
Meine Schule ist auch schon lange her. Damals hatten wir noch einen Computerraum. Wird heute sicher nicht anders sein. Aber ich bin auch gegen ein Fach, das mehr vermitteln will, als diese Kisten nur zu bedienen. Ich würde erwarten, das man Computer in Schulen fürs alltägliche Geschäft immer mal wieder einsetzt. Wer mehr will, muss sich den ganzen misst sowieso nochmal von Anfang an währen der Ausbildung oder dem Studium rein drücken...

Oder anders: in der Schule lernt man auch nicht, wie man ein Haus baut. Warum also dedizierte Fächer wie Informatik?
 
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Das fängt ganz schön an auszuufern…

Ich muss sagen, mich erstaunt dieser Thread etwas. Eigentlich macht CachyOS seit Jahren keinen Hehl daraus, dass speziell ihre Hyprland Installation freundlich ausgedrückt unvollständig ist. Im Wiki selbst wird schon lange auch darauf hingewiesen. Mittlerweile Deprecated. Die Prämisse war damit also von Anfang an unwegsames Terrain. CachyOS also explizit danach zu bewerten erscheint mir von der Idee her schon schräg.

Was ich allerdings richtig finde an der Kritik ist, dass ich auch nicht verstehe warum es der Installer dann überhaupt anbietet. Ich fände es besser, wenn man sich für ein paar kuratierte Desktops oder WMs beschränken würde, für alles andere dann ein Minimalsetup angibt und dann darauf aufbauend auf die Manigfaltige Doku verlinkt, die es für solche Kandidaten wie Hyprland für Arch nunmal gibt. Den Punkt kann ich wirklich gut nachvollziehen.

Der Aspekt „für Anfänger“ ist auch in meinen Augen etwas Augenwischerei. Ich verstehe nicht, warum die Cachy Leute das für nötig hielten, sich dieses Prädikat zu eigen zu machen. Es stellen sich eben durch das Arch-sein an vielen Stellen mehr Herausforderungen und mehr Lesearbeit an den unbedarften Nutzer, als es bei Ubuntu/Mint/Fedora der Fall ist. Diese legen aber die Messlatte fest, was man erwartet. Und offenbar kommen dabei auch nach nominell 15 Jahren Einsatz noch solche Stilblüten heraus:
h2f schrieb:
Aber fertig kompiliert für Arch? Kaum.
[…] bei ner rolling release?
Wo sich die Antwort auf die eigene Beschwerde selbst gegeben wird, ohne es zu merken, nur 2 Zeilen später.

(Um es kurz zu beantwortet: Eben WEIL es Rolling Release ist, ändern sich ständig Abhängigkeiten und Versionen von Libs. Fertig kompiliertes singulär dafür irgendwo zum Download anzubieten ergibt dann eigentlich nur Sinn, wenn man den Zeitstempel inkl. Uhrzeit angibt, wann kompiliert wurde. Denn nur mit dem zu diesem Zeitpunkt aktuellem Arch kann man sicher davon ausgehen, dass es läuft. Nicht vorher, nicht nachher! Ein Problem, was bei Point Releaes nicht existiert. Das ist natürlich von der Idee her Quark, also geht man den richtigen Weg über ein eigenes Repo oder AUR, um Abhängigkeiten zu berücksichtigen, und selbst das ist nicht zu jedem Zeitpunkt unfallfrei)

Aber daran sieht man halt die Ansprüche und Erwartungen, denen man sich mit dem Begriff Einsteigerdistro selbst ans Bein bindet und kann doch nicht alle davon lösen. Und wenn wenn die Erklärung solcher Sachverhalte länger dauert als der Geduldsfaden eines Einsteigers lang ist, kann man‘s halt gerade lassen.

Mit etwas Erfahrung im Gepäck ist CachyOS allerdings sehr angenehm, wie ich finde. Es ist ja auch meine Home-Base geworden. Der Hype-Train ist halt immer eine Falle. „Wird ja überall so gelobt“ und dann fällt man auf die Nase. Ein Hype erzählt nie die ganze Geschichte. Deswegen (meine Meinung): Nutze das, womit du dich wohlfühlst.
 
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