Meine Meinung

AngelKeeper

Cadet 3rd Year
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Juni 2004
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Meine Subjektive Meinung zur Objektivität etc.
Wollt es einfach mal losgeworden sein, wenn ihr Lust habt, könnt ihr sie sogar lesen ;)


In einem Menschenleben, gibt es eine menge zu berichten. Und ein jeder könnte eine spannende Geschichte erzählen, wenn er nur die richtigen Worte findet. Nichts ist wirklich leicht, allerdings ist mit dem richtigen Willen viel zu holen. Habt ihr euch schonmal gefragt, was der Sinn des Lebens ist? Was für eine schwachsinnige Frage... Was für ein schwachsinniger Gedanke.

Die Frage ist leicht zu beantworten, und doch haben somanche Probleme mit ihr. Andere wiederrum, scheren sich einen Dreck um sie und dritte wussten die Antwort schon immer.
Wenn man versucht, die Frage ganz objektiv zu beantworten, zu welchem Schluss kommt man dann?
Nun, Objektivität, was ist das eigentlich?
Kann ein Mensch wirklich objektiv sein? Schliesslich werden wir vom allem was passier, wenn auch minimal, beeinflusst. Objektivität ist schon so eine sache. Nun ja, wir waren beim Sinn des Lebens.
Versuche diese Frage Objektiv zu beantworten, scheitern kläglich, aus einem ganz einfachen Grund, man versucht einen Sinn zu finden, welchen man für alle Menschen dieser Welt, verallgemeinern kann. Einem Menschen einen Objektiven Grund zu geben, warum er leben soll, ist unmöglich. Schliesslich ist alles was wir tun, im endeffeckt bedeutungslos. Warum? Nun, wir sind Lebewesen, in gewisser Richtung intelligenter als andere Lebewesen, welche übrigens von uns als Tiere bezeichnet werden.
Jeder Mensch ist ein seiner, er lebt, und stirbt.
Jedes Tier ebenso. Wenn ein Tier geboren wird, lernt es zu jagen, beginnt sich fortzupflanzen und stirbt irgendwann. Jeder Mensch, wird geboren, lernt in der Schule zu arbeiten, arbeitet und verdient sein Brot, wenn er gut ist, wird er reich, und führt ein "besseres" Leben.
Im endeffeckt jedoch, stirbt der Mensch.
Wir sind alle, jeder einzelne, im Grunde gleich, jeder verschiedene Mensch, wurde durch seine Erfahrung geprägt, und ist das geworden, was er nun ist. Demnach ist jeder Mensch, eigentlich sogar absolut unverantwortlich für sein Verhalten.

Nun werdet ihr mir sicher wiedersprechen, wieso sollte man denn unverantwortlich für das sein, was man tut? Schliesslich kann man doch selber denken.
Eigentlich ganz einfach, durch die Erfahrung, welche ihr in eurem Leben bekommen habt, werdet ihr euer verhalten für richtig bzw. falsch halten.
Obgleich es möglicherweise anders ist?

da muss man sich fragen, was falsch und was richtig ist. Ist das nicht logisch? Einige würden meinen, vom Gesetz gestellte Gesetze, sind richtig einzustufen, und wer sich nicht dran hält, tut was falsches. Nun, es ist das Gesetz, welches aus uns vermeindliche "zivilisierte" Menschen macht, was eigentlich nicht falsch ist, aber da ist wieder die bewertung, ins falsche und ins richtige, welche uns mit der Zeit eine sogenannte Meinung (!) ermöglicht. diese Erfahrung, welche uns eine Meinung gibt, wird dazu führen, dass wir subjektiv denken. diese subjektive Meinung, wurde vor etlicher Zeit, von Vorfahren eines selbst gebildet, welche vor Jahrtausenden, "erlebt" haben. Natürlich verändert sich alles mit der Zeit, aber durch die Erfahrung minimal in eine gewisse Richtung.

Ein Mensch, welcher irgendwann stirbt, hat sein Leben verbracht, ob nun was getan oder nicht, ob nun für die Menschheit oder dagegen.
Und alles was er getan hat, sei es nun einen Krieg zu beginnen, oder etwas zu Erfinden, hat dieser Mensch durch sein gelerntes ermöglicht bekommen.
Dieses gelernte, hat er durch seine Erfahrung, Erziehung und Lebensläufe als Interesse verliehen bekommen. Und letzendlich hat er das, durch die Umwelt erlangt.

Nun, der Mensch in seiner "Pracht" vergeht, die Menscheit in ihrem Erfindungsreichtum und Vortkommen vergeht, und wird letztendlich irgendwann erlöschen. Genau wie die Tiere, Bäume, Blumen, selbst die Luft, welche so klar und durchsichtig ist. Und mehr als eine Errinerung werden wir nicht bleiben können.

Allerdings (!), da die Objektivität uns dazu führen würde, unser Leben hinzuwerfen, und nichts mehr zu tun, da es ja sowieso sinnlos ist, kann der Mensch, von glück reden, dass er von subjektivität geleitet wird.
Diese subjektivität, gibt dem Menschen einen Sinn, einen, welcher ihn (meistens) dazu bewegt zu leben. Nun hat ein jeder, seinen Sinn, welcher sich unterscheidet. Und da die eigenen Gründe für ein sinnvolles Leben, auch gegeneinander gerichtet (d.h. absolute Contras bilden) sein können, ist der Mensch meistens auf sich alleine gestellt. Sagen wir es so, Meinung, hat positive und negative Effekte, einmal den Krieg, denn nur durch verschiedene Meinungen wird Krieg geführt.
Andererseits gibt die Meinung eine Freiheit, die unbezahlbar ist.
Zum Schluss des ersten Absatzes kann man sagen:
Der Sinn des Lebens, und der Wert eines Menschens ist nicht vorhanden, aber wir haben uns, jeder sich und jeder Personen die was bedeuten, wir haben unseren eigenen Sinn, welcher uns stärkt.
Nun, ebenso ist zu sagen, dass Menschen nicht unterschiedlich wertvoll sind, ebensowenig wie Tiere, etc.. Alles ist nun mal Gleichbedeutend, und bedeutungslos. Und es währe im endeffekt falsch, Leuten für ihr Verhalten zu beschuldigen,
egal wie "schlimm" es ist. Es währe wohl ratsamer über die Menschen glücklich zu sein, wessen verhalten einem (natürlich durch die wieder eintretende subjektive Einstellung) passt.

Mich würde mal eure 'Meinung' dazu interessieren :)

MfG

Jasi
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man versucht, die Frage ganz objektiv zu beantworten, zu welchem Schluss kommt man dann?
Die einzig objektive Antwort aus Sicht der Natur: Fortpflanzung. Wurde auch gut in einem anderen "Sinn des Lebens"-Threads erwähnt.

Doch warum soll man eine Frage, die aus rein subjektivem Empfinden heraus gestellt wird, objektiv beantworten? Soll man das? Will man das? Ich denke nicht.

Im endeffeckt jedoch, stirbt der Mensch.
Du hast eine traurige Einstellung.

Wir sind alle, jeder einzelne, im Grunde gleich, jeder verschiedene Mensch, wurde durch seine Erfahrung geprägt, und ist das geworden, was er nun ist. Demnach ist jeder Mensch, eigentlich sogar absolut unverantwortlich für sein Verhalten.
Dieser Ansatz ist ja sehr bedenklich (strafrechtlich). Aber jeder Mensch wird mit einer "Grundausstattung" (Instinkt) von Verhaltensmustern geboren, denen im Verlauf des Lebens Werte und Richtlinien hinzugefügt werden (Gesellschaft, Rudel). Und nicht jeder Mensch reagiert gleich: 2 Menschen wurden in der Kindheit misshandelt. Der eine wird zu einem liebevollen und zärtlichen Elternteil, der andere wandelt sich zu ebenso gewalttätigen Menschen, wie unter dem er selbst einst so leidete. Offensichtlich ist Erziehung und Erlebtes nicht der einzige Maßstab.

Nun, der Mensch in seiner "Pracht" vergeht, die Menscheit in ihrem Erfindungsreichtum und Vortkommen vergeht, und wird letztendlich irgendwann erlöschen. Genau wie die Tiere, Bäume, Blumen, selbst die Luft, welche so klar und durchsichtig ist. Und mehr als eine Errinerung werden wir nicht bleiben können.
Du wirst immer trauriger ;)

Allerdings (!), da die Objektivität uns dazu führen würde, unser Leben hinzuwerfen, und nichts mehr zu tun, da es ja sowieso sinnlos ist, kann der Mensch, von glück reden, dass er von subjektivität geleitet wird.
puh, ich hatte schon Angst :p

denn nur durch verschiedene Meinungen wird Krieg geführt.
Und wie sieht's mit Habgier und Hass aus? Das ist wohl der ausschlaggebendere Punkt für Streit und Krieg. Und das sind negative Gefühle, also subjektives Empfinden. Somit hat Subjektivität nicht nur "Vorteile".

Der Sinn des Lebens, und der Wert eines Menschens ist nicht vorhanden, aber wir haben uns, jeder sich und jeder Personen die was bedeuten, wir haben unseren eigenen Sinn, welcher uns stärkt.
Einen allgemein gültigen Sinn gibt es nicht (außer den natürlichen der Fortpflanzung). Jeder kann (und nicht muss oder soll) ihn für sich selbst finden. Manche finden ihn in Gemüsebeet hinterm Haus, andere mittwochs am Stammtisch und viele in der Familie, einige hingegen in der Religion. Der Sinn des Lebens wird aber dort gefährlich, wo er anfängt andere einzuschränken und den Drang verspürt, sich ausbreiten zu wollen. (Sekten und radikaler Islam als aktuelles Beispiel.)

Und es währe im endeffekt falsch, Leuten für ihr Verhalten zu beschuldigen, egal wie "schlimm" es ist.
Eine erneut äußerst bedenkliche Aussage. Stell dir vor, ich bringe deine Eltern um. Du würdest mich nicht "beschuldigen" und mich "bestrafen" wollen? Keinerlei "Gerechtigkeit" erwarten?

Mich würde mal eure 'Meinung' dazu interessieren :)
Ich hoffe, du bist zufrieden ;)
 
Was denn bitte ist "Gerecht"?

zum Rest deiner Aufschlussreichen Comments, natürlich hast dur echt, eine extrem andere Meinung vertrete ich nicht, würde ich allerdings jede kleinigkeit erwähnen, so währe der Text zulang.
Und da ich leicht arrogant bin, denke ich, dass jeder, welcher diesenText verstanden hat, auch weiterdenken kann, und auf solche kleineren Äste und Verzweigungen kommen kann wie du.

MfG

Jasi
 
Oha, dein Thread gefällt mir irgendwie.

Hat mich an eins meiner Postings im Armageddon-Thread von vor ein paar Jahren erinnert.

Da hatte ich eine ähnliche Stimmung wie die, die dein Post hier vermittelt.

Nuja, ich hab mich seitdem verändert udn bin irgendwie ein völlig anderer Mensch geworden (THX an die, die dazu beigetragen haben!).

Schau, du gehst davon aus, dass alles, was ein Mensch macht bedeutungslos wird, wenn er stirbt.
Der Tod ist (s)ein unausweichliches Schicksal udn egal was man tut, wie sehr man darum ringt, ihm zu entgehen, irgendwann kommt man genau dort an.

Am Ende.

Man hat sein Leben gelebt und (nach atheistischer Sichtweise) hört man einfach auf zu existieren.
Alles, was man in seinem Leben geleistet hat, ist bedeutungslos geworden, weil man keinen Nutzen mehr daraus ziehen kann.

Das ist deine Sicht.

Und jetzt erweiter sie auf die anderen Leute. Hör auf, in einer egozentrischen Welt zu leben und versuch mal dran zu denken, dass es andere Leute gibt, die noch Nutzen aus deinem Wirken ziehen werden, wenn du schon lange zu existieren aufgehört hast.

Genauso haben Leute, die schon lange nicht mehr existieren Dinge verwirklicht, für die du - vielleicht ohne es bewusst zu merken - dankbar bist.

Jetzt stell dir mal vor, all diese Leute hätten ihr Leben daheim in einsamkeit gefristet nur daran denkend, dass ihre Welt - alles was sie getan haben - mit ihrem Tod bedeutungslos wird.

Schau, ich kann deine Sicht der Dinge vollkommen nachvollziehen und fall oft genug in dieses Denkschema zurück, in dem ich einfach nur überflüssig bin, meiner Umwelt nur Kummer und Sorgen bereite und mich "fehl am Platz" oder "nutzlos" - störend fühle.

Also versuch ich halt nicht nutzlos und störend zu sein.

Ich versuch meine Umwelt glücklich zu machen, sie zum lächeln zu bringen.

Schau, auch wenn du nie etwas weltbewegendes vollbringen wirst, kannst du doch deine Welt glücklicher machen und wer weiss, was das für Auswirkungen haben wird.

Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie negativ sind.

So, und nu muss ich erstmal essen gehen. :D
 
Objektiv hat das Leben wenig Sinn.
Subjektiv gibt es aber mindestens etwas (zumindest einige andere Menschen) für die es sich lohnt zu leben. Wenn nicht, bist du echt verdammt arm dran.
Ansonsten schließe ich mich aber mal pcwTJaR an.
 
Gewiss denke ich nicht dass das leben bedeutungslos ist, ich habe viele gründe die mich dazu bewegen, zu leben. Und ich finde es schön zu leben, sehr viele.
Ich bin ein fröhlicher und ernster, oft ein bisschen arrogant und egozentrisch, aber das hält sich in grenzen. Wie jeder habe ich meine vor und nachteile.

"Meine Meinung" stellt den Versuch dar, objektiv über fragliches nachzudenken.

Zu der "Gerechtigkeit" nun, grade das stelle ich in Frage. Ich persönlich habe da eine ähnliche Meinung, aber wie in dem Absatz dadrüber, versuche ich etwas zu finden, was es Objektiv beurteilt

Philosophisch ergibt sich, dass der Begriff der Objektivität nur sinn ergibt wenn man von einer vom subjekt getrennten außenwelt ausgeht.

ich bin der meinung, dass objektiv betrachtet, nichts wirklich einen sinn macht, da (!) wir sterben werden, da die erde in 1.006.375 Jahren vom Gasriesen, welchen wir als Sonne bezeichnen verbrannt wird, wenn sich die Menschheit vorher nicht selbst durch kriege etc. umbringt.

für mich alleine allerdings, habe ich die, oben im text erwähnte subjektive meinung, die wohl jeder von euch hat.

MfG

Jasi
 
Gerechtigkeit ist dann, wenn eine Sache alle grlücklich macht ;)


Und irgendwie scheinst du mir ein bissal wei ich zu sein.

Achso:

Dann müsstest du auch träumen udn wissen, dass du gar nciht weisst, was mit der Menschheit passiert, wenn die Sonne die Erde vernichtet ;)

Und ob nun objektiv oder subjektiv betrachtet ist auch egal, weil eh das selbe passiert.

Warum machst du dir so viele Gedanken drüber. Ich mein, wie willst du die Zukunft meistern, wenn wir mit dem Jetzt überfordert sind?

Ehrlich gesagt, so Gedaken über die Zukunft sind schön und ich verlier mich selber gern in so theoretischen Sachen, aber sie bringen uns nicht wirklich weiter, oder?

Aber es hat halt diesen Reiz, dass es nicht diese "Machtlosigkeit" gibt, wie wenn man über Umweltverschmutzung oder Kriege redet.
 
Ich denke, wenn man jetzt nicht endlich mal schlau wird, dann haben wir wahrscheinlich eine echt "schlechte" zukunft in vorraussicht.

MfG

Jasi
 
bezogen auf?
 
Das verhalten der Menschen im allgemeinen. Natürlich kann man es nicht ganz verallgemeinern, aber es sind zum großen Teil die Leute, welche uns regieren.
Da diese, möglichkeit zum handeln haben, es allerdings, wahrscheinlich des Gedes wegen, nicht tun.

MfG

Jasi
 
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