Meinungen für eine Entscheidung

byNils

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Hallo, ich bin Nils und bin 18 Jahre halt. Ich werde höchstwahrscheinlich ab dem 01.08.2019 in den mittleren Dienst der Polizei gehen. Nach der Ausbildung kann man ja in den gehobenen Dienst aufsteigen, wo man aber die Fachhochschulreife braucht, die ich aber nicht habe. Ich weiß nicht genau ob das so stimmt und das sind dann insgesamt mehr als 5 Jahre, nur damit ich mit dem gehoben Dienst fertig bin. Wenn ich es machen würde wäre ich bei der Polizei gebunden, hätte aber einen sicheren Arbeitgeber usw. Ich weiß selber nicht was ich da genau schreibe, aber ich hoffe, dass ihr versteht, was ich damit meine.
Mein 2. Gedanke war, dass ich eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann mache und nebenbei die Fachhochschulreife bewältige. Dadurch könnte ich in 3 Jahre studieren, ich wäre dann zwar 21-22 Jahre alt, aber könnte frei entscheiden was ich studieren möchte. Mit 26 wäre ich, denke ich mal, spätestens mit dem Bachelor fertig.
Ich hoffe ihr könnt mir paar Meinungen und Ratschläge geben, was mehr Sinn macht und wo ich am besten mehr Geld verdiene werde. Zudem wäre es nett zu wissen, was ihr machen würdet, da ich nicht mehr viel Zeit habe. Vielen Dank schon mal im Voraus und ich bitte um schnelle Antworten und vllt Möglichkeiten an wen ich mich wenden sollte( BAG, Arbeitsamt oder so).

Nils
 
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Hallo Nils,

schlag die Karriere bei der Polizei ein. Einzig dagegen sprechen würde, wenn du in Berlin als Polizist angestellt wärst ... die Linke Regierung dort kümmert sich so gar nicht um ihre Angestellten.
Ansonsten können wir immer ein paar mehr Hüter für Recht und Ordnung gebrauchen. :)

Danke!
 
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Wenn du es schaffst (Sport...): Polizei. Karriere / Aufstiegen kann man dann auch immer noch on the job machen.
Aber der Beruf ist wichtig und sicherlich sehr spannend.
Und der Beamtenstatus ist "Gold wert".
 
Als Beamter wird man zwar viel aber mMn sicher nicht schlecht verdienen.
ich würde an deiner Stelle lieber darauf hören was dich mehr interessiert. Was hilft dir eine Karriere als Kaufmann wenn dich der Beruf selbst nur anödet?
Geh mal lieber in dich und entscheide nach vorliebe, nicht nacht potentiellem, eventuellem Gehalt.
 
Sammel so gut wie´s geht Info´s, vielleicht mal mit Polizisten sprechen, Praktikum etc., genauso über die Alternativen. Je mehr Input umso besser, dann würde ich mal mit paar Leuten sprechen die dich gut kennen und mit denen du offen diskutieren kannst. Wenn ich das Gefühl hätte ich wäre mir sicher, würde ich noch ne Nacht drüber schlafen und dann nach Bauchgefühl entscheiden.

Ich mach das immer so. So viel an Theorie etc. sammel wie´s geht und dann nach Bauchgefühl entscheiden :-)
 
Letzendlich kann nur einer die Entscheidung treffen nämlich DU.

Der Beamtenstatus als Polizist ist natürlich erst mal vorzuziehen und der Job als solcher ist ja auch sehr gut und interessant.
Es klingt so als ob du das mit der Pol schon sicher, hast. Wenn man sich bewirbt schaut man sich das doch vorher an und man muss ja auch beim Auswahlverfahren erzählen warum und wieso.

Der Beamte ist auch kein "Lebenslanges" Gefängnis. Es reicht ein Dreizeiler und man ist wieder normaler Bürger. (Dann hat man erst mal zu Kämpfen aus der PKV rauszukommen)
 
Da das völlig verschiedene Berufe sind, kann die Empfehlung nur lauten: Mach das, was dir in den nächsten 40 Jahren mehr Spaß machen wird. Das ist wesentlich wichtiger als ein dicker Gehaltsscheck.
 
@brettler

Als Beamter muss man ja nicht in die PKV ... man kann auch GKV versichert bleiben. Nach einiger Zeit kann man ja dann immer noch schauen, ob die PKV nicht doch attraktiver ist. (abhängig von der höhe der Beihilfe nach Tarifvertrag)
 
Als Polizeibeamter ist man aber in den meisten Bundesländern nicht in der PKV und bezieht Beihilfe, sondern ist über die Freie Heilfürsorge abgesichert. Eine Wahlmöglichkeit exisitiert da meines Wissens nach nicht.
 
Ja... Beihilfeversicherung abschließen. Wichtig, sonst wird das wieder teuer im Alter. Die freie Heilfürsorge gibt es nur für im Dienst aktive Beamte von Risikoberufen wie Feuerwehr, Polizei, uvm. und deckt in der Regel das gleiche Leistungsspektrum ab, wie eine GKV. Allerdings nicht für Familienmitglieder und auch nicht (mehr) wenn man aus dem aktiven Dienst ausscheidet. Dafür sind dann die Beihilfetarife einer PKV da.
 
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