Memtest-Fehler durch instabile CPU?

Tunguska

Commander
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Hallo zusammen,

nachdem ich einen Pentium 4 Prescott 2,8 GHz günstig erstehen konnte (fabrikfrisch für 100 Euronen :p ) und ich schon etwas länger mit dem Gedanken gespielt habe, den Arbeitsspeicher auf 1 GB aufzustocken, habe ich mir den hier bei Computerbase getesteten und für gut befundenen Speicher

A-Data Vitesta DDR 500 im Doppelpack gekauft.

Komponenten sind also:

- Prozessor P4 2,8 GHz Prescott
- Mainboard Gigabyte 8KNXP (BIOS F10 - neueste Version)
- Arbeistspeicher 2 x 512 MB A-Data DDR 500 (3-4-4-8 Timings per SPD)

Der obligatorische Test mit Memtest86 V1.20 verlief bei FSB 200 einwandfrei (20 Durchläufe).
Beim Anheben des FSB auf 220 waren auch noch keine Fehler festzustellen, allerdings ab 225 MHz treten in Test 4 und 5 diverse Fehler auf, die sich bei weiterer Steigerung des FSB noch vermehren.

Meine Frage daher:
Treten die Fehler durch die Übertaktung der CPU auf oder ist der Speicher eventuell doch nicht fähig, höhere Taktungen zu bestehen?

Die CPU wird übrigens durch den Bad Boy P4 S3 von Noiseblocker gekühlt und zeigt keine übermäßige oder unerwartete Hitzeentwicklung.

Tunguska
 
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Nein der CPU hat damit eigendlich wenig zu tun (so er vorher zufriedenstellend lief).

Hast du dem Ram auch 2,8V gegeben? Ansonnsten kann er natürlich nicht viel höher als 220Mhz.
 
BOZ_er schrieb:
Nein der CPU hat damit eigendlich wenig zu tun (so er vorher zufriedenstellend lief).

Hast du dem Ram auch 2,8V gegeben? Ansonnsten kann er natürlich nicht viel höher als 220Mhz.

Leider zeigt sich der Speicher völlig unbeeindruckt von der Voltanzahl. Ich habe sowohl bei +0.1V (2,6V) als auch bei +0.3V (2,8V) die gleichen Fehler.
Vor allem beim Test 5 erhalte ich, jedes Speichermodul einzeln getestet sowie beide zusammen, mehr als 15.000 Fehler.

Sollte der Speicher wider Erwarten doch inkompatibel zum Board sein?
Hat noch jemand eine Idee, wie ich das Problem angehen kann? Ich kann die Speicherbausteine noch zurückgehen lassen, sollten sie das alleinige Problem sein.

MfG
Tunguska
 
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stell mal die Timings manuell auf Maximum
sonst stell mal einen 5:4 Teiler ein, sind dann imme noch Fehler, liegts wohl an der CPU

also erhöhe dann leicht den Vcore der CPU
ansonsten ist wohl deine CPU am Limit
 
Bzw. stelle die Timings im BIOS manuell auf 3-4-4-8 und lasse sie nicht automatisch durch das SPD erkennen. 2,8V hast du ja bereits eingestellt. Ich kenne das BIOS deines Boards nicht, aber schaue doch mal, welche Einstelleungen sich noch auf den Speicher auswirken und stelle diese Werte dann auf sicherste Einstellung. Natürlich kann es auch sein, dass dein Board den Speicher nicht "mag". Hast du die Möglichkeit, den Speicher woanders zu testen, am besten in einem Rechner, der mit mindestens 250 MHz FSB läuft? Und: Hast du nicht zufällig im BIOS auch einen 4:5 Teiler für FSB / DRAM? Dann liefe der Speicher bei standardmässigem 200 MHz FSB nämlich mit 250 MHz, wofür der Speicher ja zertifiziert ist.
 
3 Komponenten:

1. Prozessor P4 2,8 GHz Prescott
2. Mainboard Gigabyte 8KNXP (BIOS F10 - neueste Version)
3. Arbeistspeicher 2 x 512 MB A-Data DDR 500 (3-4-4-8 Timings per SPD)

Fehlersuche geht immer am besten und schnellsten, wenn ich je Versuchsreihe immer nur eine Komponente teste. D.h. für die zwei nicht getesteten Komponenten "Sicherheitseinstellungen" wähle.

Z.B.: ein Prescott 2,8 hat einen Multi von 14x. 225x14=3150MHz. Das ist nicht viel. Die Volts für die CPU hinreichend angehoben teste ich nur noch RAM und Northbridge. Also Timings der RAM auch noch so verlangsamen (wie auch W-Stein sagt), dass als Fehlerquelle nur Board (NB) übrigbleibt.

Und so weiter. Immer nur eins testen jeweils! (zur Not ein OC-geeignetes Board kaufen: Asus P4P800 oder Abit AI7)

(An den RAMs kann es eigentlich nicht liegen, schon gar nicht bei den langsamen SPD-Timings. Ich tippe auf das Board)

(Nach meiner Erfahrung und dem was ich in den Foren laß, kann man davon ausgehen, dass ein Prescott 2,8 mit 1,6 Volt BIOS bis mindestens 257x14=3600MHZ laufen wird. Manche P2,8 auch 3900mhz @FSB 280. Ich hatte auch schon so einen.)
 
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Das Problem hab ich auch. Meine Komponenten:

1. Intel Pentium 3 "Northwood" 3000 MHz
2. GigaByte GA-8KNXP (BIOS-Version F10)
3. A-Data Vitesta DDR500 2x512 MB

Selbiges bei mir, bei 200 FSB und Timings 3-4-4-8 ist noch alles in Ordung, bei 220 MHz FSB gehts auch noch, aber ab spätestens 225 ist absolutes Ende und nurnoch Speicherfehlermeldungen.

Ich hab das Problem jetzt seit längerer Zeit analysiert und es muss das Mainboard sein.
Was auch ein Grund dafür sein kann, ist eine schlechte Strom-/Spannungsversorgung, evtl. könnte ein besseres Netzteil Abhilfe schaffen - ich habe bei meinem Mainboard massive Spannungsschwankungen bei Volllast.
 
weiß jemand ob die probleme auch auftreten können wenn das netzteil (300watt) zu schwach ist, denn ich hab auch ein paar fehlermeldungen bei memtest mit dem a-data ddr500 bei einem fsb von 245mhz und 2.85v, die timings kann ich einstellen wie ich will da kommen immer fehlermeldungen
 
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300 Watt Netzteil für ein Prescott System?

Sofort raus damit. Selbst mein TSP hats nicht richtig gepackt mit 350 Watt.

Also dawürde ich dann wirklich das Netzteil in die engere Wahl ziehen.
 
hab ein northwood, hab schon ein tagan 480w netzteil bestellt dann seh ich schon obs an dem liegt. denn wenn ich spiele flieg ich ab und zu auch raus.
 
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