@Nureinnickname! jedenfalls nicht verkehrt, zusätzlich auch noch anderweitig zu testen. memtest kann lasten im alltag nicht nachbilden. und wenn du den sourcecode liest. das ist alles einfach gestrickt, was soll man auch machen?
man muss dazu auch sagen, ram fehler können ziemlich fies sein und nur sporadisch unter den richtigen bedingungen auftauchen. es ist möglich memtest86 drei tage fehlerfrei durch laufen zu lassen aber beim nächsten reboot sind dann innerhalb einer stunde plötzlich fehler da
man sollte daher immer wieder mal erneut testen. besonders wenn man im bios irgendwelche einstellungen ändert, auch wenn die gar nichts mit ram zu tun haben. danach erstmal memtest...
linux hat early_memtest (kleiner test bei jedem systemstart via kernelparameter), memtester (userspace, auch mehrere instanzen parallel möglich), oder einfach auch memtest86 selbst in einer VM starten. du kannst mit zram eine große ramdisk anlegen mit urandom vollschreiben und mit md5sum schauen, ob die Daten gleich bleiben über lange zeit oder ob die sich ändern, das wären dann gekippte bits im ram, wäre schlecht. du kannst mit cryptsetup/argon2 cpu+ram last erzeugen und wenn hier was nicht funktioniert sagt cryptsetup, falsche passphrase. ist nicht als memtest gedacht aber cryptsetup stolpert hier gerne, bei defekten cpus oder defektem ram, von daher ganz guter test. mit defektem ram und verschlüsselung kann man all seine daten verlieren da cryptsetup hier, den luks header kaputt schreiben kann, denn cryptsetup verifiziert das ergebnis leider nicht nochamal vor dem schreiben
ansonsten eben die ganzen benchmark test dinger für windows die wahrscheinlich ähnliche sachen machen, manche davon zumindest, ...