Merkwürdige PC 'Freezes' ohne ersichtliche Quelle

Syngery

Ensign
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Hallo zusammen und einen schönen guten Mittag,

seit vorgestern macht mir mein Desktopsystem sorgen. Wie im Titel erwähnt handelt es sich um 'freezes' ohne ersichtlichen Grund. Bevor ich aber genauer auf das Problem eingehe hier mein System:

Intel i5 3550 Boxed auf einem Asrock Pro4/MVP H77 Mainboard, gepaart mit 2x 4GB DDR3 Corsair Vengance Low Profile 1600Mhz (laufen laut Bios auf 1333Mhz), eine Asus 670GTX DCU2 mit 2GB GDDR5, ein BeQuiet 480w E9 Straight Power,
eine Samsung 840 Evo 120GB SSD und eine Seagate 1,5TB SATA3 HDD sowie eine Asus Xonar DG Soundkarte.
Das ganze lief/läuft mit Windows 7 Ultimate 64Bit SP3 (jetzt SP1 da ich erst gestern neu aufgesetzt habe)

Nun folgendes:

Ich war am PC, hatte WoW gespielt und den PC für ein paar Stunden verlassen. Ich kam wieder, wollte WoW starten und nun: Freeze. Statt das wie gewohnt in der Taskleiste ein WoW Icon aufpoppt und das spiel läd und sich letztendlich öffnet. Ich habe meinen Grafikkarten treiber auf den neuesten Aktuallisiert, einen Memtest mit dem RAM durchgeführt, letztendlich Windows neu aufgespielt. Wie ich feststellen musste erfolglos! Diesmal schon 'freezes' beim startup von Battle.net launcher (Blizzard's Desktop Client für WoW SC2 und co). Grafikkarte raus, Bildschirm an onBoard gehängt und immernoch das besagte Problem. Grafikkarte wieder rein und komischerweise konnte ich gestern etwa 1 Stunde Counterstrike spielen ohne FPS verlust o.ä! Der PC lief wie immer. Kaum auf dem Desktop angekommen und versucht Battle.net zu starten hatte der PC wieder einen Freeze. Nach längerem Forschen fand ich in der Ereignisanzeige unter Kritisch: Fehlercode 41 Kernel-Power. Gegoogelt aber daraus leider nicht schlau geworden!

Ich bin für jeden Hinweis, Lösungsvorschlag oder ähnliches dankbar!
MfG
 
Was sagt das Ereignisprotokoll?

Wenn der RAM OK. ist, dann tippe ich am ehesten auf SSD, HDD Problem. Mal mit Crystaldisk die SMART Werte checken.
 
Hi,
lade dir doch mal bitte Aida64 herunter und schau dir die Spannungen deines Systems an.
CPU Vcore, 3,3V, 5V, 12V.
die Vcore wird naturgemäß stärker variieren, sofern die Bios Einstellungen aber auf Auto stehen sollte hier eigentlich nicht viel schiefgehen.

die anderen Spannungen haben eine Toleranzgrenze von 5%,
z.B: Bei 12V wären 11,4 schon grenzwertig, gute Netzteile liegen jedoch immer nahe an den 12 V, bestenfalls aber immer minimal darüber.
sollten bei dir die Spannungen einbrechen sind das schon gute Indizien weshalb dir das System unter nicht- oder Teilbelastung einfriert.

Sofern die NT Spannungen ok sind weiter=>
Biosreset, default Einstellungen. Wenn es dann funktioniert, die optimized settings bzw eigene Einstellungen.

Workaroundorientiert könntest du auch kurzzeitig die CPU/Ram Spannung minimal im Offset anheben (nächstgrößerer Schritt über der Auto Spannung) und schauen ob es sich bessert.

(Das geschieht natürlich auf eigene Verantwortung was ich ganz obligatorisch anmerken muss)
 
Zuletzt bearbeitet:
google1:
http://www.drwindows.de/windows-7-allgemein/66164-kernel-power-41-fehler.html
Treiber Bug - Grafikkartentreiber
google2:
http://www.drwindows.de/windows-7-a...t-kritischer-fehler-kernel-power-id-41-a.html
Treiber Bug - Grafikkartentreiber

google3:
http://www.drwindows.de/windows-7-a...kernel-power-error-ereignis-id41-windows.html
inkompatibles RAM zu Mainboard

google4:
http://answers.microsoft.com/de-de/...t/b31d3bb6-12ce-4e05-9eb0-8a6b26b844f0?auth=1
Energiesparplan von Windows oder WLAN Treiber

google5:http://www.drwindows.de/windows-7-allgemein/61009-systemabstuerze-kernel-power-ereignis-id-41-a.html
Treiberbug mit onboard + dedizierte GPU

google6: http://www.drwindows.de/windows-7-allgemein/73255-fehlermeldung-kernel-power-41-a.html
Netzteil defekt

Vorschlag Heransgehensweise:
1) Treiber der Grafikkarte updaten/sauber neu installieren
(deinstallieren alter treiber, neubooten, installieren neuer treiber)
ggf. mit einem "driver cleaner" drübergehen
(Driver Cleaner würd ich erstmal nicht machen - außer du hattest VOR der 670 eine GPU von z.B. AMD drin ?)
2) RAM nur 1 Riegel einbauen sehen obs geht.
RAM checken ob es denn tatsächlich kompatible zu mainboard ist (gibt in der Regel Kompatibilitätslisten der Mainboardhersteller wo sie dies prüfen, RAMs von der Liste sollten eigentlich gehen)
3) MEMTest laufen lassen ob RAM defekt (bzw. bei sieht man manchmal auch "fehler" wenn die Kompatibilität nicht 100% ist)
4) Energiesparplan settings in Windows ? Ja, nein , welche ?
5) IGP mit im System ? Im Bios deaktiviert ?
6) Spannungen ansehen wie oben beschrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Memtest bitte immer unter Last durchführen. Kannst dazu den Prime95 Blend Test nehmen und dann parallel den Memtest durchführen.
Ansonsten könntest du die CPU Spannung mal von Hand einstellen. Habe oft erlebt das Mainboards bei Auto nicht die korrekte Spannung zugeführt haben.

Software kann natürlich auch Schuld sein, sieht aber auf dem ersten Blick nicht danach aus.
 
Maxon schrieb:
Memtest bitte immer unter Last durchführen. Kannst dazu den Prime95 Blend Test nehmen und dann parallel den Memtest durchführen.

Wieso das denn ??? unter Last ?

AFAIK ist das beste ist doch nen Bootstick zu erstellen. Der Memtest erzeugt ja seine eigene "Last". Nur so kannst dir sicher sein dass es nicht andere Ursachen hat.

Außerdem musst du die Sticks zusammen UND einzeln Testen falls es beim gemeinsamen Test Probleme gibt.
http://www.tomshardware.co.uk/faq/id-1906201/test-memory-memtest.html
http://www.wikihow.com/Test-PC-Ram-with-MemTest86
 
Ich hatte in einem Rechner schon RAM welcher defekt gewesen ist. Memtest hatte diesen Fehler aber nicht erkannt. Hatte dann mit dem Mushkin support Kontakt und sie haben mich gebeten den Test mal unter Last durchzuführen. In der Tat hat er dann auch Fehler gemeldet. Seit dem teste ich RAM nur noch so und das auch recht erfolgreich.
 
Hier mal Spannungswerte sowie die AIDA64 Trailversion zulässt:

CPU Kern ~1.150V (schwankt um etwa .1V)
+3.3V = 3.280V
+5V = 5.184V
+12 nicht angezeigt
+5V Bereitschaft = 5.236V

Temperatur liegt bei ~40°C (Macho-HR2 Luftkühler)

Noch ein paar Infos:

Auf dem MB lief nie eine AMD GPU, es gibt keine AMD Treiberrückstände o.ä.
Das System läuft wie aufgezählt seit etwa 3,5 Jahren so und hatte bisher nie probleme.
MEMTest wurde bereits durchgeführt, beide 100% Fehlerfrei. Energiesparplan dekativiert! Custom setting immer volle Leistung
IGP mit im System? Was ist das?
Inkompatiblität zwischen MOBO und RAM hätte man früher bemerken müssen nicht?
Werde jetzt Crystalmark 5 laufen lassen. Danach weiteres.

Habe den Memtest ohne jegliche Anwendung laufen lassen, wurde vom Programm so "vorgeschrieben". Habe ihn etwa 30min inruhe Testen lassen jedoch ohne jeglichen Fehler.

Edit:

Der PC lief schon nachdem ich Windows neu installiert hatte auf volllast, habe etwa 1 Stunde Counterstrike: Global Offensive mit einstellungen wie immer (~150-250 FPS) gespielt und das System lief dabei wie jedentag ohne Freeze o.ä!

CrystalDiskMark 5 hat ausgespuckt:

Für C:/ (Samsung 840 Evo SSD 120GB) 63 von 120GB sind belegt falls das am Test etwas beeinträchtigt

Read: 538.8 // 247.8 // 408.6 // 19.92 MB/s

Write: 247.1 // 91.12 // 253.8 // 58.45 MB/s

Teste jetzt D:/ (1.5 TB Seagate SATA3) 1373 von 1397GB belegt! 98%! (meine Filme, Bilder, Musik, Spiele, darunter auch WoW und CS:GO)

hier die Werte:

Read: 129.4 // 0.698 // 108.8 // 0.280 MB/s

Write: 130.2 // 0.761 // 113.0 // 0.737 MB/s

Edit 2:

Bekomme nachher etwas Hardware zum Testen: darunter eine AMD R9 280 oder 280x
ein Asus Mobo (P7H55) mit inte i3 Prozessor (glaube 3. gen) dazu 2x 2GB DDR3 (CL9-9-9-24) mit 1600Mhz

Edit 3:

Nach einem Bios Update wieder spiele getestet, folgendes Ergebnis:
CS:GO lässt sich problemlos Starten, spiel läuft flüssig wie gewohnt.
Bei WoW drücke ich im Battle.net Launcher auf Starten, kurz neben der Maus die Ladeanimation und plötzlich Freeze.

GPU/CPU-Z
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe deinen ersten Beitrag nochmal überflogen und dabei sind mir noch ein paar Möglichkeiten eingefallen.

1. Spezifisch:
Als ich noch ein Asrock H77 hier hatte gab es immer wieder freezes, schon im Bios bei Ramvollbestückung.
Mit 2 Riegeln lief es dann. Dass du bereits nur 2 Riegel nutzt ist mir bewusst.
Der Grund für die 4 Riegel Probleme lagen bei der Ram/Ramcontroller Spannung. Nach manueller Setzung und minimaler Anhebung verschwand das Problem völlig.
Dieses Problem trat auch bei anderen Nutzern desselben Boards auf, lässt sich also übertragen.
Jetzt vermute ich halbspekulativ, dass das Mainboard auch bei 2 Riegeln in gewisser Konfiguration zu wenig Spannung liefern könnte, bzw durch Alter und Verschleiss der für die Spannung notwendigen Bauteile. Die H-Serie ist nicht auf Übertaktung ausgelegt und liefert nur die nötigste und eher preiswerte Konfiguration der Komponenten.
=> Ram Spannung manuell einstellen auf 1,5V bzw 1,5025
Testweise auch die PCH leicht erhöhen (1 Schritt).
(Wie oben vorgeschlagen auch mal die CPU Spannung fest (+0,05) setzen.

2. Es kann auch einfach das Netzteil defekt sein, das "geht oder geht nicht" Prinzip greift hier nicht immer. Ich habe hier auch noch ein Test-Netzteil von Bequiet hier, dass die Systeme zwar starten lässt aber plötzlich auch nicht direkt reproduzierbare Abstürze produziert und das ganz plötzlich von einem Test zum nächsten.
Netzteile verschlechtern sich nicht nur durch Dauerbenutzung sondern auch durch bloßes altern.
Da bei dir auch kein höherpreisiges NT verbaut ist lässt die Vermutung auch eher zu

3. Unspezifisch:

Ist das Mainboard noch im Case verbaut?
Zu hoher Anschraubdruck der Schrauben (besonders auf "schiefen" PC-Gehäusen) kann das Mainbaord beeinträchtigen und sogar beschädigen, in Form von Haarrissen in der Platine und damit auch der Leiterbahnen. Wird der Kontakt kurz unterbrochen friert das System ein.
Diesen Fall hatte ich des öfteren und das lockern der Schrauben bzw betreiben ausserhalb hatte die Probleme gelöst.

Ausserdem beugt man mit einem nackten System auch ungewollten Kurzschlüssen auf der Rückseite des Boards vor.



PS: , dass die 12 V Spannung nicht ausgelesen wird hatte ich vergessen (Die Testversion jaja)
Hardware Monitor (x64) liest diese aber auch aus.
Lass das Tool doch mal im Hintergrund laufen und starte irgendein Program /Spiel, mit Glück kannst du zwischen durch Tabben und schauen was HWmonitor als Minimal Wert protokolliert hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird mit Sicherheit die Samsung 840 Evo 120GB SSD sein. Ich hatte genau das selbe Problem! Lösung das Dingen ausbauen und ab in die Tonne. Schon läuft der PC wieder schön rund. MFG
 
Habe auch eine Samsung Evo 120 GB SSD. Von Zeit zu Zeit geht der Pc einfach aus und bootet neu. In den Ereignissen steht auch "! Fehlercode 41 Kernel-Power". Nun habe ich mir extra ein neues System zugelegt. Außer der Samsung SSD ist alles Neu! Und wieder schmiert der PC ab. Ist wohl nur noch die Fehlerquelle SSD übrig. Daher gibt es jetzt eine NEUE M2 SSD
 
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