Mikrofon zu empfehlen oder lieber mehr investieren?

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DavidsMind

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für deine zwecke ausreichend.. deine soundkarte ist egal da das usb mic schon nen wandler hat.. der aber auch nicht sonderlich toll ist
 
kling1 schrieb:
für deine zwecke ausreichend.. deine soundkarte ist egal da das usb mic schon nen wandler hat.. der aber auch nicht sonderlich toll ist
Danke für die schnelle Antwort!
 
Wenn Du wirklich eine gute Aufnahme mit sehr guter Stimme haben willst, brauchst Du einen Channel Strip:
ART Voice Channel
Mindprint Envoice MkII Digital Edition
Der große Vorteil: Man kann sehr gute Mikros verwenden, sehr gute Wandler, Compressor, Gate, De-Esser usw. für die Stimmbearbeitung gleich enthalten, und man kann direkt per USB in den PC (wie eine externe Soundkarte). Bei einer vernünftigen Einstellung ist keine Nachbearbeitung der Stimme notwendig.

Wenn Du einmal so ein Teil gehört hast, willst Du nichts mehr anderes. Qualitativ sind solche Billigteile wie Dein Komplettmikro einfach Mist, Rauschen, geringer Frequenzanteil, überbetonte Ess-Laute, Nebengeräusche usw. Zwar besser als ein Headset-Mikro, aber dennoch für wirklich gute Sprachaufnahmen unbrauchbar. Auch solltest Du bei Sprachaufnahmen immer einen Kompressor einsetzen, um die Lautstärkeunterschiede in der Stimme, Mikroabstand und Sprachausdruck vernünftig auszugleichen.

Recording: Vier einfache Tipps für bessere Vocalaufnahmen
 
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PHuV schrieb:
geringer Frequenzanteil (siehe Überbetonte Ess-Laute)
hat doch nichts miteinander zu tun.. ist doch eher vorteilhaft, dass es nur bis 18kHz geht.. s-laute sind generell in den höhen..
ein channelstrip ist übertrieben und glaube auch nicht im budget wenn er schon so ein günstiges mic will..
außerdem kann man die sachen auch per daw machen.. aber so ein usb mic rauscht schon gut.. auch latenztechnisch was für ihn nicht kritischs ein sollte.. ist es schlecht.. mit asio4all aber einigermaßen brauchbar.. ist auch recht aufwendig eine daw darauf zu konfigurieren.. da man praktisch zwei interfaces verwendet.. eins für die ausgabe und eins für den eingang.. das pegeln in windows ist auch recht schwierig..
wenn du etwas mehr ausgeben kannst dann ein günstiges audiointerface wie das http://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_um2.htm
und ein güstes mic http://www.thomann.de/de/superlux_e205.htm plus xlr kabel für 6 euro oder so.. sollte qualitativ über dem t.bone liegen und leichter einzurichten sein.. beim interface liegt auch noch tracktion als daw bei mit der du aufnehmen und abmischen kanns
 
kling1 schrieb:
hat doch nichts miteinander zu tun.. ist doch eher vorteilhaft, dass es nur bis 18kHz geht.. s-laute sind generell in den höhen..
Ich nehme mal an, daß Du hier noch keine konkreten Erfahrungen hast. Gerade überzogene S-Laute, die Sibilanzen, findest Du gerade bei billigen Mikros.
kling1 schrieb:
ein channelstrip ist übertrieben und glaube auch nicht im budget wenn er schon so ein günstiges mic will.
David0912913500 schrieb:
. Möchte einfach dass man meine Stimme schön klar hört.
Siehe sein Satz, und er formuliert damit einen gewissen Anspruch, sonst hätte ich ja nichts gesagt. Und eine schöne klare Stimme bekommt man eben nur mit einem solchen ChannelStrip hin.
kling1 schrieb:
außerdem kann man die sachen auch per daw machen
Nochmals, bei einer DAW mußt Du im Post-Prozess viel machen. Da kann man, wie Du richtig sagst, mit einem einfachen Audiointerface mit Mic-Eingang einiges machen. Aber dann brauchst Du auch die entsprechende Software, Plugins usw. Gute SW und gute Plugins kosten Geld. Und die sind in Summe genau so teuer wie ein entsprechender Channel Strip. Er hat hier den Vorteil, daß er alles im Gerät direkt einstellen kann, und dann nur noch aufnehmen braucht. Mit einer DAW mußt Du Dich erst mal umfangreich einarbeiten, und auch die Plugins kosten erst mal Arbeitszeit.

Und die Klangqualität mit einem guten Channel Strip ist schon frapierend besser. In einem hast Du natürlich recht, es ist schon recht luxoriös. Da muß dann der individuelle Anspruch entscheiden, ob es das wert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte das Samson Meteor Mic und das SC440 hier und habe mich für das Meteor entschieden.

Ich war, wie bei vielen Reviews, von dem Grundrauschen beim 440 sehr enttäuscht und auch die Qualität war nicht besser als beim Meteor.
 
Deine Aussage " geringer Frequenzanteil (siehe Überbetonte Ess-Laute)" ist trotzdem irreführend und in sich unstimmig. Durch Betonung/Überhöhung/Boost in dem Bereich um 5-7kHz verstärkt wahrgenommene Sibilanten hat in keiner Art und Weise etwas mit dem Frequenzgang des Mikrofons zu tun, was die Bandbreite angeht. Und an 18kHz ist jetzt auch nicht im geringsten etwas auszusetzen...
 
Maxolomeus schrieb:
Deine Aussage " geringer Frequenzanteil (siehe Überbetonte Ess-Laute)" ist trotzdem irreführend und in sich unstimmig.
Jajaja, meine Güte, ich habe es nicht so in dem Zusammenhang gemeint. Ich hab die Klammer weggenommen, so daß es jetzt stimmiger ist. Zufrieden?
 
Leute ich möchte/brauche echt keine Studioqualität. :) Hab momentan ein Steelseries Siberia V2 Headset, dessen Mikrofon einfach nicht dafür geeignet ist, ordentliche Lets Plays und Commentarys zu erstellen. :D
 
Siehe meine Antwort weiter oben.
 
Ich rate dir dazu, etwas mehr auszugeben. Für 150-250€ bekommst du einen deutlich besseren Klang als beim Tbone SC440. Ok das Ding ist sein Geld schon wert, aber es ist aus professioneller Sicht schon extrem Low Budget. Die Folgen sind recht hohe Streuungen in der Fertigungs-/Klangqualität und ein erhöhtes Grundrauschen. Das macht sich vor allem bemerkbar wenn du mit Kompressoren nachbearbeitest - was für einen professionellen Klang unbedingt notwendig ist.

Sofern du kein USB Mikrofon nimmst, brauchst du einen externen Vorverstärker, bei Kondensatormics mit Phantomspeisung. Auf analoge Bearbeitung vor der Aufnahme würde ich verzichten - das geht im Rechner flexibler und bei niedrigen Budgets auch qualitativ besser. Gute Analogtechnik kostet richtig viel, gute Plugins gibt es teilweise kostenlos. Da sollte sich etwas für technisch sauberes Equalizing und einfache Kompression finden lassen. Evtl. noch ein De-essser-Plugin - mehr brauchst du nicht.

Popschutz und Mikrofonständer sind natürlich auch noch Pflicht ;)

Also schau mal in der Preisklasse um die 200€ nach USB-Mikros von namhaften Herstellern wie Sennheiser, AKG, Shure oder Audiotechnica. Da dürftest du fündig werden :)
 
Ich denke nicht, dass er für Youtube-Videos unbedingt ein Equipment Richtung 200€ benötigt.
Persönlich setze ich folgendes USB-Mikrofon (+Spinne, Stativ und Popkiller) ein und bin davon wirklich begeistert: http://www.thomann.de/de/samson_gtrack.htm
Bei hohem Grundrauschen, auch beim SC440, wovon man öfter liest, sind oft auch die Einstellungen schuld. Viele User vergessen, dass sie bei den Aufnahmegeräten (unter Win7) den Pegel nicht auf 100% lassen sollten, sondern die Anzeige per Rechtsklick auf dB statt Prozent ändern müssen und dann auf den Wert um 0dB, was so zwischen 3 bis 4% liegt, stellen sollten. Der richtige Abstand zum Mikrofon ist natürlich ebenfalls wichtig.
 
Was auch eine Alternative wäre, ein Handy-Recorder a la Zoom H2, H4... Super Aufnahme- und Sprachqualität, mit diversen Effekten bereits ausgestattet (Kompressor, EQ, Desser..), und man ist unabhängig vom PC.
 
Ich danke mal allen für die Antwort und werde euch Up-to-Date halten wie ich mich entscheiden werde und euch dann einen Soundtest liefern ;)
 
Ich würde mir an deiner Stelle statt eines USB-Mikros lieber ein Interface und ein Mikro kaufen. Da kannst du ruhig was günstiges nehmen für deine Sprachaufnahmen. Ein Channelstrip wie weiter oben aufgeführt, macht für deine Ansprüche so gar keinen Sinn und ist rausgeschmissenes Geld.

Schau dich mal bei thomann um und such dir vielleicht ein Interface aus, dass eine abgespeckte Version einer DAW dabei hat. Sowas hatte ich mal. Cubase LE oder so. Da müsste "onboard" schon ein Equalizer und ein Compressor dabei sein. Mehr brauchst du eigentlich für deine Zwecke nicht.
Als kostenlose externe Plugins hatte ich vor Jahren mal welche von Kjaerhus oder so. Musste mal nach suchen. Die waren damals eigentlich ganz okay.
 
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