Projekt mini-pc mit eigenbau-kühlung

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hi erstmal

ich bin grade mit nem kleinen projekt beschäftigt, das sich noch ganz am anfang befindet,
nämlich einen kleinen internet/büro/multimedia-pc zu basteln.
ich denke mal ich bin da mit computerbase an die richtige seite geraten? ;)

die anwendungsgebiete liegen haupstächlich auf dem betrachten von hd-filmen, internet, office,
kommunikation und ab und an auch mal ein bisschen virtualisierung.

das wichtigste kriterium ist allerdings, dass er möglichst leise ist, obendrein soll er natürlich
auch noch kostengünstig sein ;)

weil ich ein kleiner design-freak bin, dem eigentlich nichts gefällt, was der der markt so hergibt und
ein bisschen handwerklich begabt bin, dachte ich mir, ich bau mir ein gehäuse selbst, das dürfte ich hinkriegen.


wunschprozessor ist wohl ein intel core i3 mit haswell-kern, die ja im laufe des jahres herauskommen sollen.
ansonsten:
8GB DDR3-1600
Mini-ITX Board
64GB Crucial RealSSD M4 (hab ich schon)
eine leise 5400 U/min 2,5" festplatte mit 500-1000GB (welche würdet ihr mir empfehlen?)

prinzipiell hätt ich da jetzt ein paar fragen bezüglich der stromversorgung und der kühlung:

kann man ein solches system mit einem solchen 150W pico-PSU
betreiben, oder reicht das nicht bzw. wird zu knapp?


wegen der kühlung hab ich mal ein konzept entworfen, das ungefähr so aussieht:

konzeptzeichnung

es soll also ein kleiner (möglichst dünner) kupferblock auf die CPU angebracht werden (um die nötige distanz zwischen kühlkörper und mainboard zu schaffen),
welcher wiederum mit einem lamellenkühler aus aluminium verbunden wird. dieser lamellenkühler stellt dann gleichzeitig die gehäusewand
in dem bereich, den er überdeckt dar, so dass die ganze wärme nach aussen abgeleitet werden kann.
zum beispiel bin ich da auf diesen gestossen:
Kühlkörper

meint ihr, ob dieser 20cm x 15cm x 4cm kühlkörper einen i3 Passiv kühlen kann? oder ist das konzept so generell nicht kühlfähig ;)


wenn ihr sonstige ideen oder verbesserungsvorschläge habt, nur her damit, danke euch!
 
Wenn man sich die Tests von Haswell anschaut würde ich da passiv-Kühlung ganz schnell vergessen.
Laut einem Test hier bei CB verbraucht ein i3-System 71 Watt, würde also passen mit dem Netzteil.

An deiner Stelle würde ich bei diesem Vorhaben eher Richtung AMD schauen. Habe auch seit einer Woche ne kleine APU verbaut und muss sagen die sind garnicht so schlecht wie ihr Ruf.
 
kann man ein solches system mit einem solchen 150W pico-PSU

locker, vermutlich kannst du auch eine kleinere PSu einbauen

meint ihr, ob dieser 20cm x 15cm x 4cm kühlkörper einen i3 Passiv kühlen kann?
wenn ich damals in der schule richtig aufgepasst habe bedeuten die 0.68 K/W das der kühler pro zugeführtem W 0,68 K wärmer wird

dürfte also bei i3 der ka 40W? Verlustleisung hat dann bei 27,2K über Raumtemperatur liegen. also Slebst bei 30°C Raumtemp noch im rahmen.

ich würde den Kühlkörper nur einlassen.
kleinen internet/büro/multimedia-pc zu basteln.
ist der i3 hier wirklich sinnvoll? Benutze für sowas gerne den G1610.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls Du nicht unbedingt Dein eigenes Gehäuse haben möchtest, gefällt Dir vielleicht sowas wie unten. Das Alu-Gehäuse im Sandwich Prinzip dient als Heatpipe, der Rechner wird komplett passiv gekühlt. Ist noch nicht erhältlich, der Anbieter nimmt bisher nur Vorstellungen entgegen. Haswell soll es im Q4 geben. Bis 45 W soll als Verlustleistung bei der CPU unterstützt werden.
 

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ich hab nen i5 HDD, SSD, SAT Karte etc. an ner 150er Pico. Das schaft die locker...

ABer, beim gehäuse würde ich auf ne fertig Lösung zurückgreifen, es gibt z.B. Von Streacom Lösungen die genau das machen was Du willst.

Passiv bringt im Vergleichzu einem guten und richtig abgestimmten LuKü gar nichts, die hört man auch nicht.
 
ok, dass das pico-psu reicht ist schonmal gut :)
zur cpu: ein pentium oder celeron geht auf keinen fall, weil die kein VT-x haben, und wer weiss was noch alles nicht, intel beschneideit die günstigen cpus ja oftmals sehr stark in ihren features.
letztendlich muss ich wohl abwarten wie heiss die haswells i3 wirklich werden, mal sehen...
ein amd A8-6500 wäre auch noch eine option, schwierige entscheidung...
 
ja, okay, aber nicht oft ;) wenn dann wird auch nichts anspruchvolles gemacht
Ergänzung ()

bin jetzt auf diese peltier-elemente gestosse, von denen ich noch nie was gehört habe, ich nehme mal an dass es völliger schwachsinn ist diese teile zwischen kühler und cpu zu bauen, liege ich damit richtig? sonst hätte ich davon im pc-bereich ja schonmal wo gelesen denk ich mir mal?
 
Für Dein Projekt ist es nicht sinnvoll. Es macht erst Sinn, wenn die CPU kühler werden so als seine Umgebung. Und das ist weder effektiv noch leise.
 
Dein Kühlkonzept wird das ganze System grillen. Das Mainboard muss auch irgendwie gekühlt werden. Zumindest muss genug Luft vorhanden sein in dem Ding, welche sich dann aufwärmen und entweichen kann. Außerdem bezweifel ich auch stark, dass die CPU gut genug gekühlt wird.

Wie schon gesagt wurde könntest du dir mal die Produkte von Streacom angucken, falls du es noch nicht getan hast.
 
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