Mini-Server Kernkomponenten

J

jumijumi

Gast
Hallo Leute,
ich suche ein Mainboard und eine CPU (von mir aus auch fest verlötet) für einen Mini-Server.
-WAMP/LAMP (Als OS wird entweder Windows Home Server oder nen Ubuntu genommen.)
-Fileserver
-ftp
-vielleicht iTunesserver

Soll so günstig wie möglich sein. Habe erst an etwas gebrauchtes gedacht, aber bei ebay sind gebrauchte ITX/mATX (ich möchte das Teil auch so klein und leise wie möglich haben, Laufzeit wahrschenlich von 12-24 Uhr, deshalb auch sehr stromsparend) im Gegensatz zu neuen sehr teuer. Und wenn mal ein günstiges dabei ist, dann passt da nur ne P4 Heizung drauf.

(Vielleicht kann ja jemand was gescheites, gebrauchtes finden.^^)

Als Limit habe ich jetzt mal 50€ gesetzt.
Ich schwanke zwischen folgenden Boards / Kombinationen:

http://geizhals.de/785556 (Kann man auf dem VIA PV530 Windows installieren?)

http://geizhals.de/800829

http://geizhals.de/584969

http://geizhals.de/589765 und
http://geizhals.de/559297

Welche der Lösungen verbraucht am wenigsten Strom und ist am leistungsstärksten?
Wahrscheinlich doch die Sempron+AM3 Lösung.
Was würdet ihr kaufen?

Mit freundlichen Grüßen
jumijumi
 
Ich würde von dem Via System abraten, weil die Leistung extrem gering ist.

Der Atom und der E-350 erfüllen deine Anforderungen beide. Der E-350 ist etwas leistungsstärker. Stromverbrauch ist etwa gleich.

Alternativ könnte ich noch einen Celeron G530 und einem H61 Board vorschlagen. Etwas teuer als die anderen, aber viel leistungsfähiger und ähnlich stromsparend. Evtl. sogar die Single Core Celeron G4XX.

Zu dem AMD Gerät kann ich nicht allzu viel sagen, aber Performance pro Watt ist bei AMD auch nicht so berauschend, wird zumindest pro Watt ähnlich sein wie bei dem E-350 und dem Atom. Deine Anforderungen erfüllt er aber auch locker.
 
Ich würde dieses nehmen http://geizhals.de/610927 . Kostet zwar etwas mehr aber dafür Dualcore. Hast dann ein Weilchen Ruhe. Den Lüfter+Kühler würd ich auch noch runternehmen und den hier http://geizhals.de/324649 drauf hauen. Da haste Ruhe und kühl bleibt er auch.

Mein Atom 330 kühl ich damit auch. Läuft mit Debian.

Liegt zwar zusammen über 50€ aber dafür kühl leise und sparsam.
 
@Hasmaatlas: Das Mit dem Ötzi ist interessant. Hat der direkt gepasst, oder war Bastelarbeit notwendig?
 
Nachdem das Ding die meiste Zeit idlet ist TDP nicht so wichtig. Im Idle brauchen selbst viele i7-Power-CPUs nur wenige Watt -AMD eher mehr. Aus Stabilitätsgründen würde ich am besten zu einem intel-Brett raten. Die Dinge sehen zwar unattraktiv aus, sind aber extrem zuverlässig. Ein paar Euro mehr dafür abzudrücken ist sicher kein Fehler. Schlussendlich wäre es wohl auch sinnvoller den Server permanent durchlaufen zu lassen als nur halbtags. Start/Stopps setzen zumindest HDDs mehr zu als Dauerbetrieb.
Als OS würde ich eher zu WHS raten. Die Stromsparfunktionen unter Windows sind idR besser als in Linux und alle benötigten Funktionen sind von Haus aus installiert. WAMP/iTunes musst ohnehin nachinstallieren.

MFG, Thomas
 
Bei meinen letzten Rechnern ist Linux praktisch identisch im Verbrauch zu Windows 7. Hatte das mit einem E-350 getestet und mit meinem aktuellen G530/H61-Server/Office PC. Evtl. halt etwas Bastelarbeit. Linux kostet allerdings keinen Cent, und Ubuntu zumindset mal auszuprobieren würd ich jedem empfehlen, die meisten sind positiv überrascht :). Ubuntu nähert sich langsam zumindest teilweise OSX.

@Hasamaatlas: Vllt muss ich damit mal meinen alten E-350 wiederbeleben, komplett passiv gekühlt :P
 
@misu

Kann ich wirklich nur empfehlen. Bei mir läuft ja Debian. Hab das ganze auch so eingestellt dass wenn ich irgend einen Rechner starte der Server angeht und ausgeht wenn kein rechner mehr im LAN an ist. also noch stromsparender.
 
Zuletzt bearbeitet:
misu schrieb:
Bei meinen letzten Rechnern ist Linux praktisch identisch im Verbrauch zu Windows 7. Hatte das mit einem E-350 getestet und mit meinem aktuellen G530/H61-Server/Office PC. Evtl. halt etwas Bastelarbeit. Linux kostet allerdings keinen Cent, und Ubuntu zumindset mal auszuprobieren würd ich jedem empfehlen, die meisten sind positiv überrascht :). Ubuntu nähert sich langsam zumindest teilweise OSX.
Bastelarbeit ist das eine, Ubuntu Server das andere. Ich hatte Ubuntu Server selbst über ein Jahr im Produktiveinsatz und Ubuntu Server war nicht unbedingt sparsam, zumindest bei den Ressourcen. Heute würde ich auch eher auf Debian setzen...
GUI am Ubuntu-Server ist natürlich auch eine Option, braucht aber ebenfalls Ressourcen. Meine letzte Erfarhung mit der Ubuntu-GUI war eher negativ, was die CPU/RAM-Belastung und die allgemeine Performance betrifft...

WHS kostet mehr, ist aber weniger Frickelarbeit, unterstützt natives SMB/CIFS und braucht keine Einarbeitungszeit. Zusätzlich bietet es den Vorteil Software wie AirVideo oder StreamToMe zu installieren. Mit Linux ist man leider im Home-Server/NAS-Bereich eher weniger gut bedient. FTP-Server gibt's unter Linux ja auch keinen vernünftigen. Unter Windows FileZilla-Server installiert und fertig.

MfG, Thomas
 
@Tech-Freak: Vielleicht hattest du einfach Pech. Ich nutze Ubuntu seit 5 Jahren für alles (außer zocken). Und die Ressourcennutzung ist eigentlich immer sehr gut, auch wenn es manchmal ein halbes Jahr länger dauert, bis gescheite Treiber raus sind. Ob GUI oder nicht ist auch relativ egal, weil mans unter Linux auch jederzeit an/abschalten kann, außerdem fühl ich mich auf der Konsole wohl. Die Software ist doch häufig sogar identisch zu der unter Windows, Apache beispielsweise. Gerade FTP-Server gibts wie Sand am Meer, dazu Sambe für Windows Freigaben. Im Übrigens ist zumindest die Rechteverwaltung (Dateirechte/Freigaberechte) in Windows 7 (nicht XP) äußerst umständlich und fehleranfällig geworden.
 
Ach, da kommt erstmal Windows 7/XP drauf (hab ich noch eine Lizenz) und dann wird iwann auf Home Server umgestiegen.
 
misu schrieb:
@Tech-Freak: Vielleicht hattest du einfach Pech. Ich nutze Ubuntu seit 5 Jahren für alles (außer zocken). Und die Ressourcennutzung ist eigentlich immer sehr gut, auch wenn es manchmal ein halbes Jahr länger dauert, bis gescheite Treiber raus sind. Ob GUI oder nicht ist auch relativ egal, weil mans unter Linux auch jederzeit an/abschalten kann, außerdem fühl ich mich auf der Konsole wohl. Die Software ist doch häufig sogar identisch zu der unter Windows, Apache beispielsweise. Gerade FTP-Server gibts wie Sand am Meer, dazu Sambe für Windows Freigaben. Im Übrigens ist zumindest die Rechteverwaltung (Dateirechte/Freigaberechte) in Windows 7 (nicht XP) äußerst umständlich und fehleranfällig geworden.
Also mein persönlicher Kandidat war eine LTS-Variante von Ubuntu Server. Funktionierte zwar sehr stabil, aber die verfügbare Software war (und ist) eher zu vergessen. Es gibt zwar zig FTP-Server (vsftpd, proftpd,...) aber keiner der wirklich Features hat. Simple Sachen wie Virtual Directories sind schon selten. Das über das Filesystem zu lösen ist umständlich und nicht Sinn der Sache. Samba is ja mittlerweile recht ausgereift... Unter Win7 ist die Freigabe tatsächlich etwas verkompliziert. Als Windows-Server verwende ich am liebsten ein cleanes Windows XP, nach Möglichkeit x64. Letzteres ist nämlich ein Server 2003 x64 ohne die MS-Server-Dienste. Nichtsdestotrotz gibt es im Home-Server Bereich mehr Programme für Windows als für Linux. Das meiste was es für Linux gibt, gibt es auch unter Windows. Auf Linux zu setzen würde ich daher im Home-Server Bereich nur dann empfehlen, wenn man die Befehle der Kdo-Zeile aus dem FF kann. Andernfalls ist es unproduktiv. Speziell wenn mal was hin sein sollte. Darum schlage ich beim Server generell vor etwas konservativer zu sein und auf etwas zu setzen, was man kennt. Zum Spielen/Lernen reicht auch eine VM auf dem lokalen Rechner.

jumijumi schrieb:
Ach, da kommt erstmal Windows 7/XP drauf (hab ich noch eine Lizenz) und dann wird iwann auf Home Server umgestiegen.
Installier XP. Das verrichtet seinen Dienst 1A. Wenn Du eine einfache Firewall vorschalten willst, nimmst Ghostwall. Dann noch netmeter als Netzwerkgraph (sehr hilfreich um die Aktivität nachvollziehe zu können, speziell wenn das Ding von außen erreichbar sein sollte). Dann noch ein Anti-Viren-Programm drauf, dass auch per Netzwerk geschriebene Files in Echtzeit scannt und Du bist ganz gut aufgestellt.

MFG, Thomas
 
Ich dachte eigentlich, dass sowohl proftpd als auch vsftpd virtual directory unterstützen. Man muss halt config files anpassen, wie bei praktisch jedem Programm. Das wiederum ist zugegen etwas gewöhnungsbedürftig. Auf der Konsole sollte man auch fit sein. Ich sehe halt bei Linux keinen Nachteil im Server-Bereich. Ich sehe zugegeben auch keinen Vorteil, bis auf die eingesparten Kosten und persönlichen Geschmack. Letzteres wird durch die benötigten IT-Kenntnisse, die bei weitem nicht jeder hat wieder aufgewogen. Ich werd auch nicht sagen, dass eines der Systeme besser ist :)

Oh, aber einen großen Vorteil hat Linux: Alle Software im Bundle dabei + automatische Updates für alle Software. Das ist so das Kern-Feature, das unter Windows einfach fehlt.
 
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