Bericht Mining mit Grafikkarten: Ethereum schürfen im Selbstversuch

JohannesK

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#1
tl;dr: Seit Anfang Juni ist das Thema „Mining mit Grafikkarten“ erneut in aller Munde, denn zur Computex war bekannt geworden, dass AMDs Polaris-GPUs deshalb kaum zu bekommen sind. Was hinter dem Schürfen der virtuellen Währungen wie Bitcoin und Ethereum steckt, hat ComputerBase im Selbstversuch mit bis zu sieben GPUs erfahren.

Zum Bericht: Mining mit Grafikkarten: Ethereum schürfen im Selbstversuch
 
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#3
Lohnt sich hierzulande nicht wirklich. Und wenn Maas so weitermacht landet man wegen sowas vielleicht bald auf der Terrorliste :D Trotzdem Danke für den Artikel, wieder was gelernt.
 

AC-Coral

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#4
Grob gesagt muss jeder für sich selbst wissen ob es sich lohnt etc.
 

joomoo

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#5
Er wird von Zeit zu Zeit angepasst, um der sich verändernden Rechenkapazität im gesamten Netzwerk Rechnung zu tragen. Wie eine Zentralbank legen die Initiatoren hinter dem Zahlungssystem auf diesem Weg fest, wie viel Geld wie schnell neu geschaffen wird, und haben damit Einfluss auf die Inflation.
Das stimmt nicht ganz, denn die Anpassung geschieht vom Netzwerk (bzw. der Rechenleistungs-Mehrheit), nicht mehr von den Initiatoren. Die haben das nur am Anfang festgelegt (und in die erste Version der Software einprogrammiert), mittlerweile haben sie keinen Einfluss mehr darauf. Ist also nicht vergleichbar mit einer Zentralbank.
 
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#6
Danke für den Bericht. Sollte man die Hardware nicht ohnehin ungenutzt im Schrank haben, lohnt es sich nicht. Da dürfte der kurzfristige Handel mit BC oder ETH etwas einfacher sein.
 

AvenDexx

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#7
[...]mittlerweile haben sie keinen Einfluss mehr darauf. Ist also nicht vergleichbar mit einer Zentralbank.
Ob direkter Einfluss oder nicht, das eigentliche Ziel des Ganzen ändert sich dadurch ja nicht und das war es, was damit ausgesagt werden sollte. Es finden Anpassungen statt, um die Inflation in gewisser Weise unter Kontrolle zu halten.

Ich muss aber auch sagen, dass sich das in meinen Augen hier kaum bis gar nicht lohnt. Interessant ist der Artikel aber allemal.
 

psYcho-edgE

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#8
Also ich mine seit dem 22. Juni mit einer einzelnen RX 470. Pro Monat bin ich hochgerechnet bei rund 30€ Stromkosten und rund 0.2-0.25 ETH. Je nach Kurs wären das also zwischen 30-50€ Gewinn. Die Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen, ich denke ich takte die GPU aber noch ein wenig runter, wenn es so wenig Einfluss hat. Denke so etwas wie 1000(GPU)|1875(VRAM) MHz sind ne gute Mischung, vllt gehen da die Stromkosten auf 25€ runter und die Karte hält länger, wäre zumindest ganz schön.

Da die GraKa sowieso da ist, hab ich Anschaffungskosten ignorieren können. Man ist ja schließlich auch Spieler und holt sich so oder so hier und da mal ne neue GPU :)
 

PVII

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#10
Den Speichertakt anfassen lohnt sich zumindest bei AMD eigentlich immer, aber nicht nach unten, sondern nach oben. Wenn man dann noch mit dem Polaris BIOS Editor die Memory-Timings anpasst, kommt man in meinem Fall mit einer RX 470 4GB auf 27MH/s
 
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#11
selbst wenn man die stromkosten ignoriert kommt man auf nur 80€ im monat. das lohnt sich wirklich nicht so sehr.
ursprünglich wollte ich mir eine rx480 kaufen als die noch bei unter 250€ lag, wollte dann aber auf einen fallenden rx580 preis warten. das war ein großer fehler, denn bei den aktuellen preisen/verfügbarkeit muss ich mich noch meiner 7870 rumschlagen.

es währe aber auf jeden fall cool gewesen. ich hätte einfach die neu gpu minen lassen und die damit selbst finanziert.
es ist auf jeden fall ein vorteil falls man strom nur pauschal bezahlen muss und nicht nach verbrauch^^
 
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#12
Ich miner mit einer RX 480 und erreiche 27.1 MH/s @80Watt in dem ich den RAM auf 4500 MHz tackte und die GPU bei 900 MHz mit angepassten Power Target und Spannungen betreibe.
 

Zockmock

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#13
Toller Artikel, danke dafür. Nun könnte ich mir überlegen meine 1060 zu verhökern :D
 

DFFVB

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#16
Interessanter Artikel- gute Idee! Und schön, dass ich die Conclusio schon vorher wusste, lohnt nicht wirklich :-)
 

Loro Husk

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#17
Vielen Dank für den informativen Artikel :)
 

W0lfenstein

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#18
Interessanter Artikel, muss man schon sagen.
Für mich ist das ganze jedenfalls nix.
 

benneque

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#19

Hopsekäse

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#20
Der Effizienz-Test und das Fazit sind falsch, bzw gegen den falschen Kontrahenten gemacht.

Die beste und effizienteste Mining-GPU ist die GTX 1070.
Speichertakt hoch, PowerTarget runter (auf 55-65%) und man bekommt problemlos über 30 MH bei 110-120W.
Außerdem ist die Karte mit 8GB Speicher und der wachsenden DAG-Size deutlich zukunftssicherer.
 
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