News MiniTool Partition Wizard 13: Festplatten-Tool macht großen Sprung für kleine Anpassungen

Ich verwende, da die Funktionalität der Windows-Partitonierungswerkzeuge nicht ausreicht, das Partitionierungstool Acronis Disk Director 12.5.
Die diversen Partitionierungstools haben durchaus eine Daseinsberechtigung!
 
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Gaming-Opa schrieb:
Das galt zu 386er Zeiten und nach wie vor heute. Völlig egal ob Windows oder Linux. Allerdings glauben tatsächlich ein Großteil von selbsternannten "Experten", daß dies nicht mehr gilt, und selbst ein TB-großer Datenträger nicht in mehreren Partitionen unterteilt werden muß, und geben solche "Tipps" von sich.
"Muss" ganz bestimmt...
Vielleicht für weniger versierte ein "soll".
Immer diese Extremisten...

Wenn das bs nicht mehr startet dann liveboot ich ein xy linux häng die partition ein und les sie aus

Ich spar mir die Arbeit und den großen Nachteil eine Mauer im Speicherplatz einzubauen dann nimmt sich das OS und meine Daten das was zur Verfügung steht dynamisch

Früher hab ich auch noch partitioniert... hat mehr Arbeit gemacht und Einschränkung als nutzen. Jedem der sich fähig sieht mit einem Linux live die Daten im Notfall einzuhängen würde ich auch dazu raten.

Ansonsten ist https://apps.kde.org/de/partitionmanager/ noch gut aber Linux exklusiv
 
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Ich hab seit vielen Jahren nicht mehr partitioniert, im Prinzip seit ich SSDs für das Betriebssystem nutze, also seit ca. 15 Jahren. Damals waren SSDs klein und teuer, da bekam das System das ganze Laufwerk und die Daten blieben auf HDD.

Mir fällt eigentlich nur ein Grund für eine Partitionierung ein, wenn man auf einem Laptop Dualboot nutzen will, aber nur eine SSD einbauen kann.
Am Desktop würde ich für jedes System eine eigene SSD verbauen. Ein Linux neben Windows braucht doch nicht viel, da sollte eine 128 GB für 10-15€ ausreichen.
 
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Dieses Thema ist noch immer unzureichend versorgt. Außer gParted kenne ich kein Tool, was Partitionen kopieren und verschieben kann. Gerade gestern bin ich daran gescheitert, von dem Stick zu booten. Ich habe jetzt erstmalig das OS ans Ende der SSD angelegt und die Daten vorne. Der Grund ist, daß die OS-Partitionen viel kleiner sind und damit schneller zu verschieben, als die Daten/Spiele-Partiton. Letztere kann ich aber verkleinern, wenn es nötig ist.
Ergänzung ()

Getrennte Partitionen für OS, Daten und ggf Programme sind schon deshalb sinnvoll, weil man beim Backup flexibler ist. Das OS-Backup (Win11) bewegte sich bei mir bis vor 3 Monaten bei 40GB (und ist jetzt sprunghaft angewachsen). Das ist 5 Minuten wiederhergestellt. Würde ich jedesmal die 1,5TB der gesamten SSD wiederherstellen, muß ich ewig bangen, ob es funktioniert und hätte dann auch die neuen Daten verloren.

Ein weiteres Thema ist die Blocksize. Auch wenn man bei den heutigen Rechnern kaum einen Geschindigkeitsunterschied bemerkt, ist doch der Verwaltungsaufwand von 4k um das 16fache höher als für 64k. 4k-Cluster hat man in den 90ern verwendet. SSDs verwenden intern Strukturen von 1MB und mehr und haben mit 4k auch entsprechend zu tun, falls diese nicht seriell adressiert angeliefert werden.

Leider konnten ältere Backup-Tools und Bootsticks oft nicht mehr als 64k verarbeiten, während Windows 2MB-Cluster anbietet und diese 2MB-Cluster haben ihren Grund.
Ergänzung ()

Noch ein Punkt zum Thema. Statt auf Partitionen arbeitet man eigentlich mit abstrakteren "Volumes".Kaum einer weiß, daß Microsoft die "Dynamischen Volumes" schon vor 10 Jahren als "depricated" deklariert hat. Es gibt stattdessen die "Storage spaces", was im deutschen Windows als "Speicherplätze" übersetzt ist.

Das ist ein Volume-Manager, in dem man einen Pool definiert und komplette Festplatten dem Pool zur Verfügung stellt. Aus diesem Pool schneidet man sich die Volumes in der Größe heraus, wie man möchte und muß sich nicht um Partitonen kümmern und ob zusammenhängender Platz verfügbar ist.

Leider kann man aber nur komplette Platten einbinden und nicht Partitionen. Und mir ist nicht bekannt, daß man auf diese Daten unter Linux zugreifen kann.
 
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###Zaunpfahl### schrieb:
Ich spar mir die Arbeit und den großen Nachteil eine Mauer im Speicherplatz einzubauen dann nimmt sich das OS und meine Daten das was zur Verfügung steht dynamisch

Ich weiß nicht, welche Plattengrößen du verbaust, aber trotz Aufteilung in Partitionen habe ich selten eine Mauer. Dafür gibt es ja gute Partition-Manager und den Kopf, der sich zuvor ein sinnvolles Volumen Layout ausdenkt.

Zumal ich auch die Last auf verschiedene physikalische Medien verteile. Ich habe drei 4 TB NVMes am Start und eine 2 TB NVMe. Im groben ist das ein OS, ein Daten und Games Laufwerk.

Den Storage Spaces Ansatz mit verschiedenen Pools, insbesondere, dann auch mit Storage Tiers, so dass die häufig gebrauchten Daten im schnellsten Bereich liegen und die Karteileichen irgendwo tief begraben, finde ich sehr spannend. Leider wird dies im Consumer-Bereich, so nicht unterstützt und ist mir dann auch zu intransparent.

Am Ende müsste ich täglich alles sichern, da ich nicht weiß, welche Datei gerade auf welchem Medium liegt und was im Falle eines Defekts dann ausfällt.

Ich bleibe bei meinen Partitionen und dem durchdachtem Einsatz von Hardlinks und Junctions.

PS Aber ich denke, jeder sollte es einfach so managen, wie er damit klarkommt. Über die Zeit, sind es bei mir auch immer weniger und größere Volumes geworden.
 
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Gaming-Opa schrieb:
Es belegt anschaulich wie erfolgreich das Triumvirat des Bösen (MS, Apple, Google) mit ihrem perfiden Plan durchgekommen sind, Computer jedem Menschen zugänglich zu machen, und ihm dabei die "Last" von Wissen und Verstehen gänzlich abzunehmen.
Naja, ich finde das etwas übertrieben, ich glaube nicht das Intention dahintertsteckt, weil das Wissen immer noch leicht auffindbar ist, gerade über Google. Und zu meiner Anfangszeit war ein Computer nur von Fachleuten zu bedienen und die leichte Zugänglichkeit ohne jedes Detail verstehen zu müssen hat das Leben vieler Menschen erheblich verbessert.
Ich beklage daher nicht, daß normale User nicht wissen wie ihr Computer im Detail funktioniert, ich beklage eher das auch viele jüngere "Fachleute" heute keine Ahnung mehr davon haben.

Gaming-Opa schrieb:
Speichere niemals (persönliche) Daten auf der selben Partition wie das BS.
Auch wenn ich heute immer noch diesem Prinzip folge, ist es mir doch zu extrem formuliert. Der Normal-User setzt sein OS in der Regel nicht neu auf und Cloud-Storage hält die persönlichen Daten meist eh nochmal extern vor (ob das gut ist ist eine DIskussion für sich). Daher ist es für einen normalen User in der Regel kein Problem der Windows Standardeinrichtung zu folgen. Wer sich aber tiefer mit seinem System beschäftigt oder kritischere Anforderungen hat, der sollte in der Tat darüber nachdenken.

Caramon2 schrieb:
Wieso früher?

Inzwischen doch erst recht!

Wie willst du z. B. mit einem UEFI booten, wenn es keine ESP gibt?
Das stimmt, der Nutzer bekommt davon aber in der Regel nichts mit, weil es im Hintergrund geschieht. Für den User exisitiert nur was er auch zu Gesicht bekommt ;)

cumulonimbus8 schrieb:
Aber… Viele liebe Grüße von WIN und dem Profilprinzip 😉
hihi ja, mein System ist voller NTFS Junctions um Daten auf andere Laufwerke und Partitionen zu verlegen :)

calippo schrieb:
Mir fällt eigentlich nur ein Grund für eine Partitionierung ein, wenn man auf einem Laptop Dualboot nutzen will, aber nur eine SSD einbauen kann.
Am Desktop würde ich für jedes System eine eigene SSD verbauen. Ein Linux neben Windows braucht doch nicht viel, da sollte eine 128 GB für 10-15€ ausreichen.
Mir fallen da ein Haufen Gründe ein, aber die meisten davon sind für eine Mehrheit nicht relevant, das stimmt. Das mit dem "für jedes System eine SSD" klappt aber meist nur wenn man noch mit SATA arbeitet, bei NVME gehen einem sehr schnell die Sockel und/oder Lanes aus. Ich habe drei NVME SSDs (2x 4TB, 2x 2TB) im Einsatz, mehr geht bei mir nicht ohne Lanesharing. SATA nutze ich schon seit Jahren nicht mehr im PC.
Die 2TB enthält dabei mehrere Betriessysteme und ist daher Partitioniert, die andeen beiden nutzen nur noch eine einzelne große Partition das reicht mir dort.
 
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Irgendwie habe ich es geschafft, seit zehn Jahren mein Spiele-Windows von System zu System zu übertragen und dabei immer größere SSDs eingebaut. Dafür habe ich aus Faulheit und dank guter Erfahrungen damit immer das Tool von Samsung benutzt. Heißt natürlich, dass ich auch die System-SSDs von Samsung gekauft habe...

Die großen SSDs als Daten/Spielelager sind dann aber auch von anderen Herstellern.

Für alles andere reicht mir Diskpart: Löschen von gesperrten oder versteckten Partitionen und das komplette Überschreiben von alten Festplatten oder von SSDs mit fehlender SecureErase-Funktion. Geht dann meist um ausgemusterte Hardware von Freunden.
Diskpart ist aber natürlich nichts für reine "KlickiBunti"-User, da es die Eigenschaft hat, dass es genau das tut, was man ihm sagt, äh, schreibt, ohne es anzuzweifeln ("Wollen Sie wirklich...?"). Das ist man in der reinen Windows-Welt - außer bei Servern - nicht gewohnt..

P.S.: Mir ist klar, dass komplettes Überschreiben von SSDs nicht alle Datenreste sicher löscht und man noch durch Auslöten der Speicher-Chips und externes Auslesen auf Datenreste stoßen kann. Es geht aber auch nicht um Dissidenten oder Trump-Kritiker, die mit dem Notebook nach USA wollen...
 
MADman_One schrieb:
Das stimmt, der Nutzer bekommt davon aber in der Regel nichts mit, weil es im Hintergrund geschieht. Für den User exisitiert nur was er auch zu Gesicht bekommt ;)
Spätestens wenn die Recovery Partition mal wieder zu klein für's Update ist, werden sie damit konfrontiert.

Nachsehen ist ja auch kein Problem: Die Datenträgerverwaltigung ist vorinstalliert und im Rechtsklicksmenü vom Startmenü-Knopf direkt aufrufbar.

Wobei das die 16 MiB Microsoft Reserved Partition (MRP) verheimlicht. -Standardmäßig werden bei der Win 10+11 Installation inzwischen vier Partitionen erstellt:
  1. 100 MiB ESP
  2. 16 MiB MRP
  3. Fast der ganze Rest für Windows
  4. am Ende 641 MiB Recovery Partition
MADman_One schrieb:
Die 2TB enthält dabei mehrere Betriessysteme und ist daher Partitioniert,
Sowas habe ich auch, aber auf einer USB-SSD, um sie auch an anderen PCs booten zu können: s. hier

MADman_One schrieb:
die andeen beiden nutzen nur noch eine einzelne große Partition das reicht mir dort.
Wenn ich nicht partitionieren will, formatiere ich das Laufwerk als ganzes: z. B. sudo mkfs.xfs -L Test /dev/sda
("-f" habe ich bewusst weggelassen)
 
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###Zaunpfahl### schrieb:
Immer diese Extremisten...
Was soll ich sagen ich bin halt kein Homo Sapiens, viel mehr sehe ich mich als Homo Digitalis. Für mich existiert kein Grau sondern nur Schwarz und Weiß. Ist so eine Art Religion. :evillol:
###Zaunpfahl### schrieb:
Wenn das bs nicht mehr startet dann liveboot ich ein xy linux häng die partition ein und les sie aus.

Ich kann mich nicht entscheiden was schlimmer ist. Die Apple-like "Eure-Armut-kotzt-mich-an-Arroganz", oder die Nerd-like "Eure-Unwissenheit-kotzt-mich-an-Arroganz", vor allem wenn sie aus dem Linux-Lager kommt.:p

Ja Du kannst Linux und blabla, der Rest der Menschheit (>98%) aber eben nicht. Der Aufwand sich in deinen Lösungsweg einzuarbeiten (inkl. Verstehen, nicht nur eine Liste von klicke-hier-und-klicke-dort) ist wesentlich höher, als sich in eine gute Backup-Strategie einzuarbeiten.

Für die meisten Menschen und kleinere Firmen, ist das nicht-booten des PCs ein Worst Case Szenario. Die beste und einfachste Sicherheitsstrategie ist nicht sich auf Tools die die Sicherheit erhöhen zu verlassen, sondern immer davon auszugehen daß es jederzeit passieren kann, und darauf vorbereitet zu sein.

Am besten macht man das, in dem man Windows (oder what ever) nach der Installation, auf eine zweite Partition spiegelt (Achtung: laut MS braucht man dafür eine zweite Lizenz, vor einem deutschen Gericht ist das aber nie geklärt worden) . Wenn dann Worst-Case tatsächlich eintritt bootet man seinen PC neu und arbeitet einfach mit der gespiegelten Partition weiter. Daß ist der RAID-Grundgedanke, softwareseitig umgesetzt. Ich möchte Dich mal sehen wenn ein Kunde vor deinem Schreibtisch steht (nicht sitzt), dein PC nicht mehr bootet, und Du ihm erklärst, er soll sich doch mal "kurz" gedulden, Du hast da so eine Liveboot-CD mit Linux.

O.g. Strategie läßt sich leicht(er) umsetzen mit Partitionierungs-Tools wie in diesem Thema behandelt, Voraussetzung dafür ist natürlich disziplinierte Datentrennung.
MADman_One schrieb:
Naja, ich finde das etwas übertrieben, ich glaube nicht das Intention dahintertsteckt, weil das Wissen immer noch leicht auffindbar ist, gerade über Google.
Gerade weil Wissen (viel zu?) einfach im Netz auffindbar ist, nutzen es die Meisten als Ausrede für Unwissen.

MADman_One schrieb:
Und zu meiner Anfangszeit war ein Computer nur von Fachleuten zu bedienen und die leichte Zugänglichkeit ohne jedes Detail verstehen zu müssen hat das Leben vieler Menschen erheblich verbessert.
Nur weil etwas einfacher und leichter ist, wird es dadurch nicht richtig. Es wäre doch auch viel einfacher deinen Müll anstatt zur Tonne zu bringen, aus dem Fenster ins Nachbars Garten zu werfen. Ich denke, nein ich bin mir ziemlich sicher, daß Du dies trotzdem nicht tust.
MADman_One schrieb:
Daher ist es für einen normalen User in der Regel kein Problem der Windows Standardeinrichtung zu folgen. Wer sich aber tiefer mit seinem System beschäftigt oder kritischere Anforderungen hat, der sollte in der Tat darüber nachdenken.
Die Standard-Vorgehensweise dient einzig und allein den Interessen MS's. Ihre Kundschaft dumm zu halten und das Falsche zu tun, ist wesentlich profitabler als das Richtige zu tun, denn dies setzt unweigerlich und alternativlos Wissen und Verstehen voraus. Denn völlig egal was man macht, wir reden hier nicht nur von IT, macht man es ohne zu verstehen warum man es so macht, wird es automatisch dadurch zu etwas Falschem.
 
Nebula123 schrieb:
Das möchte ich auch nicht mit einem 3.-Anbietertool. Allein die Clustergrößen bei 1TB...
Carrera124 schrieb:
Mag sein, aber es gibt halt immer noch Geräte wie Fernseher, Rekorder oder Kinderzimmer-Radios, die nur FAT32 beherrschen…
Vor allem sind große Cluster bei großen Dateirn wie Videos kein Nachteil:

Die Faustformel, Anzahl der Dateien * halbe Clustergröße = Verschnitt, passt rel. gut.

Z. B. 10000 Videos verschwenden bei 64k Cluster ca. 300 MB, was bei einem 1 TB Laufwerk gerade mal 0,3% der Kapazität sind.

WebBeat84 schrieb:
Dann kommst du an diese Daten nicht mehr dran, wenn sich Windows weder starten noch reparieren lässt. (ausßer über Umwege)
Hast du sie aber auf einer anderen Partition also z.B. D:, und die Eigenen Dateien auch, dann kannst du IMMER jederzeit einfach Windows löschen und neu installieren und alles ist da wo es war.
Das stimmt zwar (und ich richte es deshalb auch jedem so ein), hat aber z. B. meinem Bruder nicht geholfen: Bei aufstehen vom Schreibtisch stößt er so unglücklich an den laufenden PC, dass der umkippt: Headcrash (ist schon etwas her)

Was war das für ein Geheule: "Meine ganzen Urlaubsfotos mit Rebecca sind weg !!!“

Dabei hatte ich ihm vorher immer und immer wieder gesagt, wo er jetzt (dsmals) einen DVD-Brenner hat, soll er seine Daten auf DVD+RW sichern: "Ja ja" …
 
Caramon2 schrieb:
Das stimmt zwar (und ich richte es deshalb auch jedem so ein), hat aber z. B. meinem Bruder nicht geholfen: ...
Nunja, das eine ist System-Sicherheit (mein PC läuft oder eben nicht), das andere ist Datensicherheit. Da hilft nur ein (oder je nach Wichtigkeit mehrere) Backup(s).

Allerdings ist disziplinierte Datentrennung extrem hilfreich, um nicht zu sagen Grundvoraussetzung, um Backups leicht und einfach, eventuell sogar automatisch zu erstellen.
 
@Gaming-Opa: Wie ich mir meine Sicherungen eingerichtet habe, habe ich hier beschrieben.

Insgesamt habe ich mein Hauptsystem, eine bootfähige 1:1 Kopie auf externer SSD und jeweils 2x 10-stufige Sicherungen (on demand und monatlich) auf einer ext. Mini-SSD (die ich einstecke, wenn ich das aus verlasse) und fünf ext. HDDs.

Alles per LUKS verschlüsselt: Ich lag 2004 etwas über ein halbes Jahr im Krankenhaus: In der Zeit hätte jeder an alle meine Daten gekonnt: Z. B. ein Einbrecher an meine Bankverbindung, PayPal, eBay, usw - Im Krankenhaus hätte ich keine Möglichkeit gehabt, das kurzfristig zu bemerken und etwas zu unternehmen.
 
Ja klar Windows booten, Partitionen erstellen und dann installierten kann jeder.
Aber live Linux booten und Laufwerk einhängen ist der super expert move....

Beste Logik

Wobei ich auch nie abgeraten habe Partitionen zu erstellen. Ist ne valide Strategie wer das will. Aber mit Sicherheit KEIN "muss".

Ich nutzt hier nur 500gb im laptop und 1tb im gaming pc. Das reicht grundsätzlich so wird aber hin und wieder eng und mit Partitionen dann nervig. Wie gesagt hab ich früher auch partitioniert... aber hat mir nie was gebracht und mehr Probleme gemacht als nutzen...

Achja und geschäftlich macht man nicht so wie privat... Echt 😳 wer hätte das gedacht... 🙄
 
Gaming-Opa schrieb:
Die Standard-Vorgehensweise dient einzig und allein den Interessen MS's. Ihre Kundschaft dumm zu halten und das Falsche zu tun, ist wesentlich profitabler als das Richtige zu tun, denn dies setzt unweigerlich und alternativlos Wissen und Verstehen voraus. Denn völlig egal was man macht, wir reden hier nicht nur von IT, macht man es ohne zu verstehen warum man es so macht, wird es automatisch dadurch zu etwas Falschem.
Verstehe ich Dich richtig das Deiner Meinung nach niemand einen PC benutzen sollte, der keine Zeit und/oder Lust hat sich in alle seine Feinheiten und Funktionsweisen einzuarbeiten?
 
@MADman_One: Jetzt halt Dich fest, ist noch viel krasser. Ich beziehe dies nicht nur auf den PC sondern auf das gesamte Leben. Man sollte absolut alles was man tut entweder richtig oder gar nicht machen. Anstatt 1000 Dinge ein bißchen zu können, sollte man sich auf 10 beschränken und die dafür richtig gut können. Das Gleiche gilt für den Besitz. Wenn Du etwas besitzen möchtest, dann solltest Du entweder das Beste kaufen, oder gänzlich darauf verzichten (sofern natürlich nicht essentiell lebensnotwendig wie Essen, Kleidung, Wohnung, etc.). Ist meine eigene Minimalismus-Philosophie. Oder die kauf-kein-Schrott-mach-kein-Scheiß-Philosophie. :D

Nachtrag: Das o.g. Beste bezieht sich nicht auf das teuerste im Sinne von Prestige und Luxus (Verstärker für 100.000€ oder LS für 5.000.000€), die keinen reellen praktischen Gegenwert bieten, sondern Dinge die (fast) nie kaputt gehen, oder schlichtweg viel besser sind als alles was die Konkurrenz zu bieten hat. Z.B. brauche ich als Heimwerker vielleicht 1-2 Mal im Jahr eine Kreissäge, hab aber eine Tisch- und eine Tauchkreissäge von Festool.:evillol:
 
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@Gaming-Opa : Also darf ich davon ausgehen, daß Du eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium im IT-Bereich hast mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung? Ansonsten darfst Du strenggenommen nach Deinen Regeln eigentlich selbst keinen PC benutzen, denn sich selbst ausreichendes Wissen zu bescheinigen ist ungültig, das muss dann schon von offiziellen und zertifizierten Stellen geschehen sein. Keine Sorge, ich verlange keine Nachweise, ich finde nur wenn man so krasse Regeln aufstellt, dann sollte man schon auch konsequent sein, oder nicht? ;)
Ich bin jedenfalls ausgebildeter Fachinformatiker mit 20 Jahren Berufserfahrung, ich darf also schon mal weiter meinen PC benutzen ;)
 
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MADman_One schrieb:
denn sich selbst ausreichendes Wissen zu bescheinigen ist ungültig, das muss dann schon von offiziellen und zertifizierten Stellen geschehen sein.

Sorry, aber ich darf mal kurz lachen, oder? ;)
 
@MaverickM Klaro, jederzeit :D Mein Beitrag ist auch eher pointiert zu verstehen. Aber Du würdest schon zustimmen, daß Du von keinem Arzt operiert werden wollen würdest, der sich nur durch ein paar Bücher und in seinem Keller selbst beigebracht hat wie das geht, ohne das ihn jemand nochmal geprüft hat der dazu qualifiziert ist, oder? ;)

Ich will das aber auch nicht immer weiter ins Off-Topic ziehen, ich bin einfach nur der Meinung das so Extrem-Positionen die anderen Dinge verbieten wollen in der Praxis früher oder später in Probleme für einen selbst laufen die man sicher nicht beabsichtigt hatte. Für mich gibt es einfach Menschen die verstehen müssen was sie da tun und Menschen die es nicht müssen, weil wir in unserer Arbeitsteiligen Gesellschaft dafür gesorgt haben, das nicht jeder alles können und wissen muss und trotzdem profitieren kann.
 
MADman_One schrieb:
Aber Du würdest schon zustimmen, daß Du von keinem Arzt operiert werden wollen würdest, der sich nur durch ein paar Bücher und in seinem Keller selbst beigebracht hat wie das geht, ohne das ihn jemand nochmal geprüft hat der dazu qualifiziert ist, oder? ;)

Bevor ich mitten in der Pampa irgendwo verrecke, nehme ich lieber den Angelesen Arzt als gar keinen. :D

Wir hatten in der weiteren Verwandtschaft sogar einen Fall... Der hat als Arzt gearbeitet, sogar bis zum Oberarzt gebracht, bis irgendwann der Schwindel aufgefallen ist, dass er gar kein abgeschlossenes Studium hat.
 
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Hab mich durch das Thema hier durchgekämpft und hatte viel zu lachen (Bevor ich mitten in der Pampa irgendwo verrecke, nehme ich lieber den Angelesen Arzt als gar keinen 😂), aber war auch lehrreich. Nun bin ich trotzdem nicht weiser, was das Partition Wizzard Tool betrifft. Ich bearbeite hauptsächlich Videos mit einem MSI Stealth Laptop, der fast 3 Jahre alt ist. Hatte vor 2 Jahren Festplattencrash und 2 SSDs a 2 TB einbauen lassen. Die haben keine Partitionen, wäre wohl auch ein wenig spät nun welche anzulegen, da beide Festplatten voller Daten sind. Für Backups habe ich Macrium.
Nun meine Frage: Hatte was über Alignment für Festplatten gelesen und bin da auf das ParttitionTool gestoßen. Benutzt das jemand dafür?
 
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