brabe schrieb:
Naja, ich denke, ein paar Dienste wird man mit Sicherheit abstellen können, denn wer braucht schon den ZIP, Uhrzeit, Update, Fehlermeldungs,... Dienst?
Ja, aber diese kann man auch über die normalen Konfigurtionsmenüs abstellen. Das ist auch kein Problem.
Ich rede davon, das Leute von Hand in der Dienste-Liste rumpfuschen ohne die gegenseitigen Abhängigkeiten und Funktionen der Dienste zu kennen.
Da wird der Taskplanerdienst deaktivieren, weil manche meinen keine Tasks planen zu müssen, aber das Windows intern auch Task mit diesem Dienst startet, wie zum Beispiel den performancesteigernden Prefetcher, wissen die natürlich nicht.
Letztendlich haben sie ihr System durch diesen tollen Tweaking-Tipp also verschlechtert.
Ich habe bei mir aber auch z.B. Prefetch ausgeschaltet (mode 2 anstelle von 3, also nur Systemkomponten), damit sich da nicht auch müll ansammelt.
Wieder so eine Optimierung. Es sammelt sich kein Müll an. Nach jedem achten Bootprozess werden die Prefetch-Daten, die älter als acht Bootprozesse sind gelöscht. Da muss man nichts deaktivieren oder regelmäßig von Hand oder Batchdatei löschen.
Ich kann nur empfehlen Windows sich selbst zu überlassen. MS hat schon sein Bestes getan um es so performant wie möglich zu machen. Und auf keinen Fall sollte man mit dem Speichermanagement rumpfuschen. Das geht 100%ig in die Hose.
Naja. Das gehört ja jetzt eigentlich nicht hier rein, aber ich wollte halt nur davor warnen. Besonders bei Vista wird das noch komplexer sein, da dort die Kompenenten viel mehr von einander abhängen.
Ein Vista-Entwickler erzählte in seinem Blog mal davon, dass eine Änderung an einer Komponente bis zu 50 andere beeinflussen könnte und das dies auch der Grund für diese lange Entwicklungsphase sei. Die Abhängigkeiten wären einfach viel zu komplex um alles effizient testen zu können.
Von daher kann ich mir denken, dass jeglicher ungeplanter Eingriff vom Nutzer auch jede Menge unbeabsichtigter Folgen haben kann.
MS steckt enorme Man-Power in die Optimierung des Systems. Das wird man durch ein paar Registry-Hacks nicht besser machen können.
wenn man nicht drucken will und kene server dinsete braucht kann man doch in den dinsten einiges rausholen besser gesagt über 20%
Woher hast du denn diese Werte? Wohl eher -20%. Die c't hat das mal ausführlich getestet und immer nur Verschlechterungen oder gleichbleibende Leistungen festgestellt. Es gab nur eine einzige Ausnahme, wie man spürbar sein System beschleunigen konnte und das war eine regelmäßige Defragmentierung der Platte.
Die Platte ist nämlich der Hemmschuh Nummer 1. Wer eine schnelle Platte hat, der hat auch ein schnelles System. Mit einer langsamen oder stark fragmentierten Platte ist es träge. Das merkt man besonders, wenn man Windows mal auf ein 4x Raid 0 installiert hatte. Dann geht das echt ab wie'n Zäpfchen.
Das Erlebnis hat zwar nciht lange gehalten, weil eine Platte kaputt gegangen ist, aber es war mal eine nette Erfahrung, die ich mal machen wollte.
S.D.W schrieb:
bei mir kommt das so schenll nicht drauf erst wenn das ein wenig ausgereift ist =P
Das ist eigentlich auch zu empfehlen, doch leider bin ich zu ungeduldig und will Crysis in DX10 spielen. Was soll ich sagen. Mein Wille ist schwach. Ich bin einer der Idioten, der sofort auf Vista wechselt und sich ne DX10 Karte holt.
Normalerweise würde ich mir aber auch 6-12 Monate Zeit lassen. Das habe ich bei XP auch so gemacht und mir damit eine Menge Ärger erspart, wie es scheint. Viele Freunde von mir, die von Anfang an auf XP gesetzt hatten, haben in den ersten Monaten von Problemen berichtet.
Naja. Aber was solls. Eine gewisse Herausforderung soll es ja auch werden. Was wäre ein Computer, der keine Probleme bereitet? Das gehört doch irgendwie dazu und schafft ein wenig Abwechslung
