AW: Womit verschlüssele ich meine Festplatten?
Ja, TrueCrypt unterstützt auch sogenannte KeyFiles, die dann dazu benötigt werden, um einen Container zu öffnen. Klingt vllt. verlockend, hat aber auch durchaus seine Nachteile.
Was ist, wenn der Datenträger mit dem KeyFile zerstört wird? Oder das KeyFile gelöscht?
--> Keinen Zugriff auf die Daten mehr
Das KeyFile ist also nicht sicherer, als der Umgang mit diesem. Ist es gut genug versteckt (bzw. der Datenträger mit der Datei)? Sonst könnte sich auch einfach jemand bei Gelegenheit die Datei kopieren und hat somit Zugriff auf deine Daten. Solche Gefahren hast du z.B. mit einem Passwort nicht.
Es kommt nicht unbedingt nur auf das Programm selbst drauf an, sondern auf den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus - und da verwenden die meisten modernen Programme AES256, der ist ziemlich sicher und dazu noch sehr schnell. Aber man kann auch mit TrueCrypt mehrere verschiedene Algorithmen kombinieren (und so die Sicherheit zusätzilch steigern).
Aber ich glaub auch nicht, dass der Algorithmus die Schwachstelle der Verschlüsselung sein sollte, sondern viel wahrscheinlicher ein schlechtes Passwort, ein unsicherer Umgang mit diesem, Keylogger, ... usw. usw.
Das mit dem RAM ist auch so eine Sache. Erstens musst du wirklich dabei erwischt werden, wenn der Rechner gerade eingeschaltet ist UND das Laufwerk gerade entschlüsselt, so dass der Schlüssel noch im RAM ist. Außerdem - für 99,9 % der Menschen ist das keine Möglichkeit, um die Verschlüsselung zu umgehen - wenn dann wirklich nur für Kripo etc. und selbst dann müssen die Bedingungen stimmen. Ich mach mir deswegen keine Sorgen...
@gustl87:
Komplette Systemverschlüsselung wird seit 5.0 unterstützt.