Möglichst lange Daten speichern

Evtl. ist sowas wie PaperBak denkbar. Ist jedenfalls eine kostengünstige Alternative zum in-Stein-meißeln der einzelnen Bits, auch wenn Papier mit 0,6ct./Seite nicht ganz so billig ist in diesen Mengen... xD

Davon abgesehen aber würd ich das eine GB einfach in ein TC Volume packen, ein RAR Archiv draus machen, es in 10MB Stücke aufspalten auf G M A I L(*) raufladen. Im gegensatz zu den diesen Online-Backupdiensten von denen man im wesentlichen nichts weiß, hat man bei Google schon einiges an gewissheit das die morgen auch da sein werden.


Falls du es selbst sichern willst dann leg einfach eine kopie davon in jede HDD die du im haus hast ab - 1 GB nimmt ja keinen platz weg. Und HDDs halten länger als man glaubt - ich hab hier noch 400 MB Modelle von WD rumliegen die funktionieren...

USB Sticks sind theoretisch auch keine schlechte Idee aber von denen hab ich schon zuviele "einfach so" kaputt gehen sehen um sie zu empfehlen. Kann aber sein das SSDs da etwas besser sind.


(*) Warum wird das Wort zensiert wenn man's zusammen schreibt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Schau dir doch mal die Swiss Picture Bank an.
Ist ein Online-Service, der die selben Vorteile wie andere Services auch bietet, jedoch ohne die gleichen Nachteile zu haben. Hier wird dir die Verfügbarkeit deiner Daten garantiert. Deine Daten bleiben z.B. garantiert erhalten, selbst wenn die Firma Konkurs geht. Naja - schau dir mal die Seite an.

Gruss

Christoph
 
Simpson474 schrieb:
Bei den restlichen Allesbrennern ist der DVD-RAM Support meist nur sehr rudimentär implementiert - 99,99% dieser Brenner haben noch nie und werden auch nie eine DVD-RAM sehen.

derohneWolftanzt schrieb:
Quasi jeder DVD-Brenner für 30€ von LG der letzten 3 Generationen kann das.
Die LG-Brenner gehören zu den sogenannten Allesbrennern - wobei deiner sogar zu den 0.01% gehört, die schon mal eine DVD-RAM gesehen haben. Die Brennqualität dieser Geräte ist absolut ungetestet - die c't hat mal in einem Bericht über Datensicherung ausdrücklich vor der DVD-RAM gewarnt, da die Haltbarkeit der Daten überhaupt nicht erforscht ist.
 
Hey Leute!

Vielen Dank für die vielen konstruktiven Beiträge! Ich denke, ich werde das ganze auf deine DVD, einen USB-Stick und ein Bandspeicherlaufwerk (Kollege hat eins!) drauf tun.

Alle 5 Jahre werde ich dann neu schreiben.

Vielen Dank :)
 
@Simpson:

Im gleichen (oder zumindest ähnlichen) Bericht der c'T war doch auch ein Interview mit einem Vertreter eines Brennerherstellers abgedruckt und sogar dieser Brenner-Hersteller hat vor der Verwendung von DVD-Ram gewarnt. Die Brenner unterstützen zwar das Format, aber halt mehr schlecht als recht. Der Markt ist einfach so klein, dass die Hersteller kaum Zeit und Geld in die Entwicklung gescheiter Firmware oder Tests für das Brennen von DVD-Rams investieren. Dito mit DVD-RW. Man muss es halt anbieten, weil es zum guten Ton gehört (und sich sonst die Brenner nicht verkaufen liessen) aber wirklich gut brennen können die Geräte nur DVD+R oder DVD-R.

Gruss

Christoph
 
Steintafel, Microfilm oder säurefreies Papier mit eisenfreier Tinte.

Am sinnvollsten ist wohl ein Regemäßiges umkopieren auf neuere Datentr#ger + Prüfsummenkontrolle und danlegen von Paritätsdaten.

Am Dauerhaftesten haben sich bei mir die Datasetten vom C128 erwiesen die gehn noch immer.
 
chaoticsystem schrieb:
Hey Leute!

Vielen Dank für die vielen konstruktiven Beiträge! Ich denke, ich werde das ganze auf deine DVD, einen USB-Stick und ein Bandspeicherlaufwerk (Kollege hat eins!) drauf tun.

Alle 5 Jahre werde ich dann neu schreiben.

Vielen Dank :)

genau was ich gesagt hab.
mehrere medien verwenden und immer wieder mal neu machen
viel spass beim sichern
 
Bei flashbasiertem Speicher sollte man aber nicht vergessen, dass die seeehr langsam auch Daten verlieren (etwa 10 Jahre) - alle 5-10 Jahre Daten umkopieren wird also außer bei HDDs immer nötig sein (und bei HDDs hat man dafür die Gefahr, dass die Dinger nach zig Jahren nicht mehr anlaufen - daher benutzt man im Profibereich Magnetbänder statt Magnetplatter...).

Da Speicherplatz heutzutage eh nix mehr kostet, würde ich als erste Maßnahme mal mit Winrar oder ähnlichen Programmen die Daten Reed-Solomon encoden (heißt dort glaube ich "Wiederherstellungsinformationen hinzufügen") damit die Daten nicht gleich beim ersten gekippten Bit tot sind und dann eben auf DVD brennen (und gleich nach dem Brennen die Brennqualität mit einem Programm testen), auf USB Stick ablegen und (verschlüsselt) bei 1-2 Online Anbietern wie Wuala, Windows Live Drive oder dropbox ablegen (und die Logins notieren! ;) ).
Somit hättest du einen optischen Datenträger, den man vielleicht auch noch in einem Labor im Notfall auslesen kann, einen Flashdatenträger der recht lange halten sollte und einen Onlinedienst, der erstmal pleite gehen müsste.
 
Sind denn SD-Karten genauso zu werten wie USB-Sticks? Wären SD-Karten ne alternative? Ich hab so viele von denen hier rumfliegen...
 
sd-karten, usb-sticks etc. sind alle flashbasiert, schenken sich also kaum was.
 
Wirklich sicher sind meiner Meinung Daten im Usenet aufgehoben.
Ja sie können von anderen auch geladen werden, aber man kann die Dinger ja stark verschlüsseln und mit nem sinnlosen Namen versehen, den man sich einfach nur aufschreiben muss. Wenn es stark verschlüssel ist, kann man ja auch wirklich "Urlaubsbilder 2010 etc." hinschreiben. Wenn es einer läd, dann Pech gehabt.

Das Usenet wird von verschiedenen Firmen in Serverfarmen immer wieder gespiegelt und somit sollte innerhalb der Retention von einigen Anbietern bis 500 Tagen nichts mit den Daten schief gehen. Par2-Dateien müssen natürlich auch erstellt werden, damit die Daten nicht beim ersten falschen Archiv verloren sind.
 
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