Bericht Monero-Mining mit CPUs: Viel Cache lässt Threadripper auf GPU-Niveau schürfen

Wolfgang

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#1
tl;dr: Effizient minen lässt es sich nur auf ASICs oder GPUs? Mitnichten. In CryptoNight (u. a. Monero) kann auch AMD Ryzen Threadripper vorne mitspielen, wie Benchmarks und Messungen der Leistungsaufnahme zeigen. Kein Wunder, dass AMD selber auf das sehr gute Abschneiden der CPU aufmerksam gemacht hat.

Zum Bericht: Monero-Mining mit CPUs: Viel Cache lässt Threadripper auf GPU-Niveau schürfen
 

BrainLagg

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#2
Na klasse, dann gehen wohl die CPU Preise auch noch hoch oder was -.-
 
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#4
Krass. Kommt jetzt die nächste Knappheit? Ausverkauf von TR4 Boards und Threadripper CPUs?
 
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#5
Bevor wieder allgemeines Geplärre losgeht: Nein die CPU Preise werden nicht steigen, weil man immer noch RAM, HDD, Kühler und ein Mainboard dazukaufen muss. Pro CPU versteht sich. Daher lohnt es sich nicht wirklich, das hier hochzuskalieren. Und wenn es doch irgendwann mal so ist, dann nur bei den beiden Top Threadrippern.
 
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#7
Die Packungsdichte beim CPU-Mining ist einfach zu gering, bzw skaliert es einfach nicht wie beim GPU-Mining (Board&NT&SSD&RAM pro CPU gegen Board&NT&SSD&RAM pro min. 6 GPUs). Schon denkbar, dass einige Miner statt Celerons nun die Threadripper kaufen um nebenbei ein wenig einzuspielen; reines CPU-Mining wird sich aber trotzdem nicht lohnen.
 

elefant

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#8
Krass. Kommt jetzt die nächste Knappheit? Ausverkauf von TR4 Boards und Threadripper CPUs?
Nein, zu hohe Anschaffungskosten, zu wenig Skalierbar, nur einige wenige Coins.
Denke da gibt es P/L bessere alternativen.
Und wenn doch, wen juckt es? AMD wird es freuen und wenn die Preise bisschen anziehen ist das halt so.
Ich mecker auch nicht rum das hier alle meinen Sprit vergurcken und ich mehr zahlen muss ;)
 
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#9
Lohnt sich trotzdem nicht. Zwei GTX 1060 3GB machen optimiert auch über 1000 H/s in CryptoNight, brauchen ca. 100W und kost(et)en 400 Euro. Da kommt kein Threadripper ran.
 
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#10
Hat AMD also mal darauf hingewiesen :p
Hoffentlich nimmt diese enorme Energieverschwendung bald mal eine Ende.
 

ottoman

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#11
Dem Artikel mangelt es genau wie bei PCGH an einer wichtigen Information: lohnt sich das überhaupt? Zum Glück hat 3dcenter dazu etwas geschrieben:
Die PC Games Hardware hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Hardware sich gut fürs Cryptomining per CPU eignet – AMD vs. Intel lautet hier also die Ansetzung. Hierfür wurde die bekannt gut auf CPUs laufende Cryptowährung "Monero" herangezogen und darauf ein Vergleich von AMDs Threadripper gegen Intels Skylake-X angetreten, sprich den aktuellen Enthusiasten-Modellen beider CPU-Entwickler. Hierbei zeigten sich AMDs Prozessoren als überaus schneller als Intels Prozessoren – und dies selbst dann, wenn Skylake-X mit mehr CPU-Kernen antritt als Threadripper (Core i9-7980XE mit 18C gegen Threadripper 1950X mit 16C: +37% Hashrate für AMD). Grundlage dessen ist wohl das bei Skylake-X veränderte Cache-System, auf welches der Monero-Algorithmus besonders stark reagiert – was natürlich auch bedeutet, das es sich hierbei um einen Einzelfall handelt und die Performance-Situation bei anderen Cryptowährungen gänzlich anders aussehen kann. Zur Monero-Profitabilität dürfte es unter mitteleuropäischen Strompreisen dennoch kaum langen – zumindest kommt da nichts heraus, womit man den Anschaffungspreis der Hardware absehbar wieder abarbeiten könnte. Und selbst mit Strompreis "Null" würde man ca. 2 Jahre brauchen, um in diesem Fall den Anschaffungspreis rein nur der CPU wieder einzuspielen – wie üblich ist Cryptomining eigentlich immer nur etwas für Situationen, wo besondere Umstände vorliegen (Strom abgezwackt sowie Hardware "sponsored by Daddy").
Quelle: https://www.3dcenter.org/news/hardware-und-nachrichten-links-des-1011-februar-2018

Zum aktuellen Kurs macht man sogar Minus: https://www.cryptocompare.com/minin...nsumption=200&CostPerkWh=0.26&MiningPoolFee=1
 
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#12
Mein 7940X schafft 800 h/s bei ca 90 Watt.
Als Privatperson ein schöner Nebenverdienst wenn man eine passende CPU zu Hause hat. Wie schon erwähnt lohnt sich das Kaufen extra für diesen Zweck aber nicht.
 
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#13
Wird sich trotzdem nicht lohnen... Man bekommt maximal eine CPU auf ein Board, die Plattform ist dazu recht teuer. Hingegen kann man haufenweise Grafikkarten mit einem Board betreiben. Für Mining im großen Stil wo sich die Betreiber die Grafikkarten LKW Weise am Werk abholen sicher nicht sehr spannend.


Die CPUs werden dadurch nicht knapper, aber das macht solche Systeme natürlich potentiell ziemlich interessant für diese Kryptotrojaner.

Privat in Deutschland mit einem Rechner lohnt es sich auch nicht wirklich. Da kann man mit weniger Risiko wesentlich einfacher einfach mit der Währung handeln.
 
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#14
Wenn sich das durchsetzt war's das mit AMD's P/L-Konzept. Dann werden die Preise hochgeknallt...analog dazu die Intel-Seite
 
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#15
Das einzige, was passieren könnte, ist das auf zehn Grafikkarten nun ein Threadripper statt ein Pentium kommt. Das reicht nicht für eine Knappheit, höchstens werden TR4 Mainboards mit vielen PCIe und M.2 Anschlüssen ein paar Prozent teurer.
Ich persönlich werde bei kleinen CPUs bleiben, die nichts weiter machen, als die DAG auf die GPUs zu schieben. Die Rigs haben für einen passenden CPU-Kühler eine viel zu flache Bauform und einen sehr genauen Luftstrom, den ich nur ungern stören würde.
Mal ganz davon ab, dass man für den Aufpreis zwei Polaris Grafikkarten bekommt.
 
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#16
Die Anschaffungskosten sind halt zu hoch. Aber das ist bei Vega kaufen auch der Fall. Von daher würde es passen, wenn ein TR4 Mainboard vielleicht bis zu 8 GPUs halten kann, dann könnte man Vega + Threadripper kombinieren...
 

Roche

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#17
Wenn sich das durchsetzt war's das mit AMD's P/L-Konzept. Dann werden die Preise hochgeknallt...analog dazu die Intel-Seite
Quatsch. Die Anschaffungskosten sind im Vergleich zum Ergebnis viel zu hoch! Und wenn, dann bezieht sich das Ganze eh nur auf die Threadripper CPUs. Den Mainstream betrifft es nicht, weil dort zu wenig Cache in den CPUs verbaut ist.
 

Obvision

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#19
Selbst bei hoher Hashrate werden CPUs niemals durch Mining knapp. Das kommt ganz einfach dadurch, dass ein System auf eine CPU limitiert ist. Wenn dies bei den GPUs auch so wäre, würden wir davon auch nichts merken.
CPU-Mining lohnt sich nur, weil man sowieso ein System da stehen hat, dann kann die CPU auch dafür ausgewählt werden.

Übrigens stimmen die Hashwerte von CBs Selbstversuch nicht. Mein R5 1600 @ 3,8Ghz schaffte schon 550H/s.
Man kann nämlich knapp 20% höhere Leistung ohne zusätzlichen Stromverbrauch durch CPU-Mining bei Cryptonight erziehlen, wenn man dem Miner ca. 20GB (je nach Setup) einer Auslagerungsdatei auf einer SSD zuweist.

Dadurch steigert sich die Profitabilität natürlich enorm.
 
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#20
Wie würden denn 2 Xeon E5-2697 v4 mit je 45MB Cache hier abschneiden?
Der CPU Basistakt liegt hier ja deutlich unter Threadripper.


Lässt sich das bei Dual CPUs dann 1:1 umsetzen? Also 2x45MB = 45 Threads?
Ein AMD Epyc 7351P wäre doch viel interessanter. Immer irgendwo ab 700 Eur schon zu haben und 64MB Cache bei 16C/32T, d.h. 32 Threads sollten wahrscheinlich nach der Empfehlung optimal sein und das für einen so geringen Preis.

Oder, wenn wie bei dem einen Intel bei den Epyc-CPUs sogar noch mehr geht: die richtig großen von AMD -> 24C/48T oder 32C/64T.

:hammer:
 
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