mp3 schlechte qualität ?

Dan!el86

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ich glaub gelesen zu haben das mp3s weil sie ja klein gemacht sind ... keine gute qualität haben stimmt das also gegen über einer cd oder dvd ...? ich hab e mir gerade das teufel sondsystem concept E magnum zugelegt um richitig musik hören zu können... aber wenn ich mir meine titel anhören will die ich mir in mp3 umgewandelt habe und die ich auf meinem computer habe.. ist die qualität da wiklich schlechter? wenn ja was kann ich denn machen... kann man die mp3s wieder zurück in die alte form wandeln? oder habe ich da einfach mal pech...
 
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Dan!el86 schrieb:
ich glaub gelesen zu haben das mp3s weil sie ja klein gemacht sind ... keine gute qualität haben stimmt das also gegen über einer cd oder dvd ...?
MP3 Dateien sind in der Tat von schlechterer Qualität als bspw. Lieder auf CD o.ä.; zumindest meistens. Das kommt aber eben drauf an, wie stark die Lieder komprimiert werden.

Am häufigsten findet man wohl MP3 mit 128kbit/s oder 192kbit/s - das dürfte ein Kompressionsfaktor von 7-12 sein.

Bei MP3s werden einfach "unhörbare" Töne entfernt. Entweder weil sie außerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs liegen, oder weil sich mehrere Töne überlagern. Die Töne sind dann auf jeden Fall weg und man kann komprimierte MP3 nicht mehr in bessere Qualität umwandeln. Es ist aber nicht so, dass man diese Töne beliebig entfernen kann, da das menschliche Gehör eben doch mehr als die 20.000Hz wahrnehmen kann (bspw. eignet sich klassische Musik auf Grund der vielen Obertöne sehr viel weniger für MP3 als Rock und Pop).

Ob du aber jetzt einen Unterschied von CD zu MP3 hörst ist wieder ne andere Frage. Die einen meinen sie hören den Unterschied, andere sagen sie hörens nicht und wieder anderen ist's schlichtweg egal :p
wenn ich mir meine titel anhören will die ich mir in mp3 umgewandelt habe und die ich auf meinem computer habe.. ist die qualität da wiklich schlechter?
Wenn du die Titel selbst umgewandelt hast sollte es kein Problem sein, MP3 und Original zu vergleichen; dabei kannst du ja verschiedene Bitraten (128kbit/s - 192kbit/s - 384kbit/s usw.) testen. Wenn du die MP3s aber aus dem Internet "heruntergewandelt" ;) hast oder alle deine Original CDs verloren oder kaputt gegangen sind hast du - zu Recht - Pech gehabt :p
 
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also das mit Töne weglassen ist eine vereinfachte Darstellung, der Algorithmus ist schon ein wenig komplexer als das :)

Wenn ihr die Mp3s nach dieser Anleitung erstellt, wage ich zu bezweifeln, dass man bei 99% der Lieder einen Unterschied zur CD hört. Auf der Seite gibts auch noch Infos zu allen anderen gängigen Formaten.

http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=47
http://www.audiohq.de/index.php?showforum=4

Gauder schrieb:
bspw. eignet sich klassische Musik auf Grund der vielen Obertöne sehr viel weniger für MP3 als Rock und Pop
das ist leider eine falsche Annahme, genau wegen der einfachen Struktur ist klassische Musik viel einfacher zu komprimieren.

Btw der mp3 Standard lässt nur Bitraten bis 320kbps zu. Alles was darüberliegt wird als freeformat bezeichnet und die meisten Decoder können das nicht.
 
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am besten klingen lieder ,wenn man sie selber von cd nehmen kann, in vbr-mp3.

wenn man das bei deinem rip-programm für die cd´s einstellen kann, dann steht da meistens vbr0, vbr1 ...u.s.w. vbr0 ist die beste quali. da werden aber auch die dateien am größsten. und je höher die "vbr-zahl" desto schlechter die quali. der vorteil von vbr-mp3 ist aber das er nur soviel bitrate nimmt wie er brauch. zum beispiel an leisen stellen nimmt er so 32-96 kbit/s. und an stellen wo viel bitrate gebraucht wird, da geht er hoch biszu 320 kbit/s.
 
kommt drauf an welche Lame Version man verwendet. Seit 3.95.1 sind die qualitativ hochwertigen --presets auf die -Vs gemapped worden, hier eine Übersicht:

http://www.hydrogenaudio.org/forums/index.php?showtopic=18091

Solange man eine aktuelle Lame Version und *nur* den -V-Wert definiert ist man auf der sicheren Seite. Am besten aber benutzerdefinierte Einstellungen wählen und dann "--preset standard" eingeben. Fertig!

Infos zu VBR findet ihr hier:

http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=15

Dan!el86 schrieb:
ich glaub gelesen zu haben das mp3s weil sie ja klein gemacht sind ... keine gute qualität haben stimmt das also gegen über einer cd oder dvd ...? ich hab e mir gerade das teufel sondsystem concept E magnum zugelegt um richitig musik hören zu können... aber wenn ich mir meine titel anhören will die ich mir in mp3 umgewandelt habe und die ich auf meinem computer habe.. ist die qualität da wiklich schlechter? wenn ja was kann ich denn machen... kann man die mp3s wieder zurück in die alte form wandeln? oder habe ich da einfach mal pech...
noch was, ob die Lieder für dich schlechter klingen, kann hier niemand beantworten, das musst du schon für dich selber testen! Wenn du aber nicht auf mp3 angewiesen bist, gibt es andere Audioformate die wesentlich besser und flexibler sind. Eine Liste findest du auf AudioHQ
 
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Also ich habe mal bei einem Test der c't mitgemacht in dem man sieben Wave Files bekommen, wobei sechs davon mit unterschiedlichen Codecs codiert waren und eines war das Original von der CD.
Bei Bitraten von 64kbps hat man klar gehört, dass MP3 für diese Bitraten absolut nicht geeignet ist. Bei 128kbps konnte ich persönlich aber kaum noch Unterschiede hören.
Allerdings nur "kaum". MP3 war immer noch deutlich schlechter als alle anderen. Ist ja auch schon älter.

Bei meiner Bewertung, wonach ich die 7 Files nach Qualität sortieren sollte, ist bei mir die Originalversion auf Platz 6 gelandet ;)
Platz 7 war MP3 und auf Platz 1 hatte ich Ogg Vorbis gewählt.

Wenn man sich die Ergebnisse aller Teilnehmer ansieht erkennt man, dass Ogg Vorbis und AAC die ersten Plätze belegten. Es war auch im Gesamtergebnis ersichtlich, dass viele Teilnehmer die CD Version als schlechter eingestuft hatten.

Die c't hat das damit erklärt, dass die Kompressionsverfahren oftmals den subjektiven Hörgenus erhöhen, da dort nur noch die wohlklingenden und wichtigen Frequenzen vorhanden sind und speziell auf Eigenheiten des menschlichen Gehörs eingegangen wird.
Technisch gesehen ist die CD Version zwar die "reinste" Form, aber subjektiv klingen für viele die komprimierten Files besser.

Das gilt aber anscheinend nur für solche Amateure wie mich. In dem Test haben nämlich auch Profies mitgemacht und die haben die CD Version immer eindeutig herrausgehört.

Ich persönlich kann dir nur Ogg Vorbis empfehlen. Ich wünschte mein portabler Player könnte die spielen, sonst würde ich sofort alles mit Ogg Vorbis komprimieren.
So muss ich leider noch mit MP3 vorlieb nehmen, was bei Bitraten von 192kbps aber auch sehr gut klingt. Bei Ogg Vorbis könnte ich allerdings die gleiche Qualität mit geringeren Bitraten erreichen, was bei meinem 512 MB Flash-Memory richtig von Vorteil wäre.
 
Der Test der ct hat leider keine Aussagekraft da grundlegende Fehler gemacht wurden, die du auf hydrogenaudio.org nachlesen kannst.
http://www.hydrogenaudio.org/forums/index.php?showtopic=3358

hier ein wenig aussagekräftigere Tests: http://www.rjamorim.com/test/

Und Profis in diesem Bereich definiere *ich* nicht als Komponisten oder Leiter von Soundstudios, so wie es die ct tut. *Jeder* kann üben Artefakte der jeweiligen Formate zu hören und wenn es der Komponist nicht getan hat, ist er kein Experte, da er die Artefakte nunmal nicht gezielt raushören kann.

So gut die ct als einzig lesbares Computermagazin ist, so sollten die Autoren sich entweder vor solch einem Unterfangen informieren oder es sein lassen!

Und ich wette, diese Experten könnten nicht musepack oder lame --preset standard von der CD unterscheiden, aber sowas testet ct, chip etc. ja nicht. Es wurde ja nicht mal Lame als Mp3 Encoder eingesetzt...
 
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Gauder schrieb:
Bei MP3s werden einfach "unhörbare" Töne entfernt. Entweder weil sie außerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs liegen, oder weil sich mehrere Töne überlagern.
Wenn sich 2 "Töne überlagern" hast du im Endeffekt nur einen Ton! ;)

Qualitative Unterschiede wird man bei niedrigeren Bitraten wohl wahrnehmen können, aber bei 192 kBit/s aufwärts wird es einem schwer fallen (auch Experten) unterschiede bei den einzelnen Codecs untereinander und zum Original festzustellen.

Dan!el86 schrieb:
kann man die mp3s wieder zurück in die alte form wandeln?
Das geht natürlich nicht! :p
 
was haben denn alle mit 192kbps. Ich dachte eigentlich, dass CBR nun endlich veraltet ist und sich langsam das Qualitätsdenken durchsetzt. Scheint aber nicht so zu sein.

Wenn sich 2 "Töne überlagern" hast du im Endeffekt nur einen Ton!
Er meinte Frequenzen... Schlag mal Frequenzmaskierung nach

aber bei 192 kBit/s aufwärts wird es einem schwer fallen (auch Experten) unterschiede bei den einzelnen Codecs untereinander und zum Original festzustellen.
solche Aussagen würde ich pauschal so nicht machen. Es wird immer Ausnahmen geben auf die das psychoakustische Modell, welches mp3 verwendet, nicht anwendbar ist und solche Leute werden selbst bei 320 kbps noch nen Unterschied hören, das hat wie gesagt nichts mit dem Begriff "Experte" zu tun. Bei Blade hört zum Beispiel auch ein ungeübter Hörer bei 320 kbps nen Unterschied weil der Codec so schlecht ist.

[edit:]
Da habe ich mich wohl geirrt, ATH hat damit nichts zu tun. Freuenzmaskierung ist das was du suchst:
Alexander Leidinger
 
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@Dan!el86: wenn du "Angst" davor hast, bei der Komprimierung einen später wirklich (mit einer besseren Anlage etc.) hörbaren Qualitätsunterschied festzustellen, nimm halt ein Lossless Format her (FLAC, APE,...) - Ich persönlich benutze ja Musepack insane - hab damit so ein schön "sicheres" Gefühl bei der Qualität :D


off-topic: Sers benni - so sieht man sich wieder (war früher im Chip-Forum, weiß aber meinen nick nicht mehr...) - Wie is eigentlich dein Abi gelaufen? :)

btw meinen gebührenden Respekt an das Team von Audiohq! ;)

Cya, Nox
 
Zuletzt bearbeitet:
Musepack ist auch mein Favorit. Die Qualität ist bei 192kbit bereits besser als bei MP3 mit 320kbit.
 
Abi war ganz ok.

Ja, die AudioHQ Squad, vertreten in allen Foren mit der Mission den Leuten die göttliche Transparenz zu verklären :D
 
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