Nach kopieren unterschiedliche Ordnergröße und Dateianzahl

cman1902

Lt. Junior Grade
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Hallo ich hab folgendes Problem, ich hab einen ziemlich goßen Ordner von einer Festplatte auf die andere kopiert.
Nach dem kopieren ist der Ordner auf dem Ziellaufwerk größer und enthält mehr dateien wenn ich auf eigenschaften klicke als auf dem Quelllaufwerk.
Wenn ich dem Ordner durchschaue sind aber keine Dateien doppelt.
Beide Festplatte besitzten das gleiche dateisystem und clustergröße.
Weiß jemand wieso das so ist?
 
mehrere Dateien/Ordner auswählen und vergleichen auf beiden platten.
 
Code:
dir /S X:\verzeichnis1 > ls1.txt
dir /S X:\verzeichnis2 > ls2.txt
fc ls1.txt ls2.txt
Vorher ggf. den eigentlichen Pfad aus den Dateien löschen (geht mit Suchen & Ersetzen ja fix).
 
Such mal hier auf CB im Downloadbereich nach "freefilesync".
Das tool ist super nützlich und wird dir sicher helfen ;).
 
Da werden sich im Quellordner irgendwo symlinks/hardlinks verstecken, welche im Zielordner dann durch die Originale ersetzt statt als Link kopiert wurden.
(weil Geister gibt es nicht :) )
Aufspüren kann man die zB mit Duplicate file detector, von MS gibt es dazu hlscan.exe
Ergänzung ()

DrToxic schrieb:
Das liegt daran, dass die Anzeige bei "Eigenschaften" unter Windows nichts taugt :)
...oder man keine Ahnung hat :D

Hab in meinem Bauchladen gekramt, am einfachsten wird es mit diesem Tool gehen, die Schuldigen aufzuspüren.
ln --inode path z.B. ln --inode "C:\Dokumente und Einstellungen\Maxi\Eigene Dateien"

mit der im Funktionsumfang enthaltenen SmartCopy Anweisung werden die Links 1:1 übernommen:
ln --copy frompath topath z.B. ln --copy x:\dir\dir2 y:\dir\newdir

Ich bevorzuge für umfangreiche Kopieroperationen FastCopy mit der /linkdest Option
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bedeutet: Ich hab noch keine Windows-Version gesehen, in der in der Eigenschaften-Anzeige falsche Daten ausgewiesen werden - die sind aufs Byte genau. Wär ja auch ein Armutszeugnis von MS, wenn nicht mal das stimmt.
==> jeder, der was anderes behauptet...
 
Ernst@at schrieb:
Ich hab noch keine Windows-Version gesehen, in der in der Eigenschaften-Anzeige falsche Daten ausgewiesen werden
[...]
==> jeder, der was anderes behauptet...

Ja, dann.. :freak:

Ich weiß jedenfalls, dass da teilweise deutlich zu wenig angezeigt wird. Als ich mich vor einiger Zeit gewundert hatte, wo der ganze Speicherplatz auf der SSD verloren geht, konnte man das ohne Treesize o.ä. nicht finden.

Kann jedoch sein, dass das nur bei systemrelevanten Verzeichnissen auftritt.
 
Das rührt daher, dass im Explorer ohne entsprechendes Setzen von Optionen keine versteckten/System Dateien/Ordner angezeigt werden und Spezialitäten wie ShadowCopies, Restorepoints , alternate Streams etc meist nicht bedacht bzw gar nicht aufgefunden werden können.

Hier ist aber andere Baustelle - aus weniger Daten werden durch das normale Win-Copy mehr, und da hilft weder Treesize oder Robocopy oder andere Tools, welche die NTFS-Link Shell Extensions nicht berücksichtigen.
 
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Das Verhalten ist normal.
In dem Original-Bereich (uU in einem Unterordner) befindet sich
- eine Datei A mit x Bytes (die könnte auch außerhalb des kopierten Bereiches liegen)
- irgendwo anders als Datei B ein Link auf Datei A (welcher 0 Byte verbraucht)
und das vielleicht mehrmals, oder
- ein Ordner B mit Link auf Ordner A (die darin befindlichen Dateien belegen x Bytes Platz, der Link 0 Bytes)

Damit wird beim Kopieren die Datei(oder Ordner) A mit x Bytes übertragen(wenn innerhab des kopierten Bereiches), und statt des Links dann die Datei (oder Ordners) B mit Inhalt von A in der Größe von x Bytes zusätzlich, wodurch die Kopie größer wird.

Normales Kopieren unter Win, robocopy oder der commandline-Befehl xcopy lösen diese Links durch den tatsächlichen Inhalt auf, womit die Kopie größer wird.
Bei den oben beschriebenen Tools werden die Links nach Möglichkeit aber in der Kopie genauso angelegt wie am Original.
 
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