Nach Neuinstallation werden Windows-Updates nicht am Stück installiert

Einige_Fragen

Lt. Junior Grade
Registriert
Okt. 2011
Beiträge
320
Hallo zusammen,

ich setze regelmäßig für viele Bekannte die Rechner neu auf und mich nervt eine Sache gewaltig:

Nach der Win7-Installation führe ich als erstes die Windows-Update-Funktion aus, die dann auch immer eine ganze Weile dauert, weil ja alles heruntergeladen und installiert werden muss. - Soweit so gut.

Was mich allerdings tierisch nervt:

Wenn die erste große Installationsrunde fertig ist und der Computer neu gestartet hat, gehe ich wieder auf "Updates suchen" und da gibt es sofort 5 neue Updates. Installiere ich die und gehe ich nach einem erneuten Neustart wieder auf "Updates suchen" findet der schon wieder ein neues. So geht das gefühlt bei allen Neustarts in den nächsten Tagen.

Mein Ziel ist es immer, nach der Installation das System auf dem neuesten Stand zu haben.

Weshalb ist Windows nicht in der Lage, am Stück den Computer auf den akuellen Stand zu heben?

Gibt es hierfür Lösungen? Mir fällt da nur dieses seit Jahren verfügbare Winfuture-Packet ein, welches alle Updates (bis zur Veröffentlichung des Pakets) enthält.
 
Das ist normal. Einige Updates erfordern ein Neustart bevor Windows weitere Updates installieren kann. Erst mit einer gewissen Version von Windows erscheinen weitere Updates.

Abhilfe schafft ein Update Packet wie das von dir genannte Winfuture Update Pack.
 
Naja, warum sich darüber ärgern wenn man auch die Möglichkeit hätte die Offline Updates zu nehmen?? Da ist dann alles in einem Gang erledigt!
 
andy_0 schrieb:
Einige Updates erfordern ein Neustart bevor Windows weitere Updates installieren kann. Erst mit einer gewissen Version von Windows erscheinen weitere Updates.

Dass zwischendurch Neustarts erforderlich sind, ist ja einzusehen. Jedoch könnte man es technisch seitens Microsoft schon so einrichten, dass alle Updates zunächst auf einmal heruntergeladen werden und dann automatisch am Stück - von mir aus auch mit zwischendurch 20 Neustarts - installiert werden.
 
Tja ... man könnte schon. Oder gleich ein System ohne Neustarts. Andere Betriebssysteme können das schließlich auch.
 
Hallo Einige_Fragen,

Du kannst dir mit Hilfe von RT7lite,
eine Win.7 ISO Datei mit zugefügten Programmen u. dem Winfuture Win.7 Update-Pack erstellen.
eine deutsche Beschreibung des Prog. findest Du hier.


M.f.G.
 
ludi.1 schrieb:
Hallo Einige_Fragen,

Du kannst dir mit Hilfe von RT7lite,
eine Win.7 ISO Datei mit zugefügten Programmen u. dem Winfuture Win.7 Update-Pack erstellen.
eine deutsche Beschreibung des Prog. findest Du hier.


M.f.G.

Danke, aber das bringt mir relativ wenig, weil es sich ja in der Regel nicht um meine eigenen Rechner handelt, sondern um welche von Bekannten.

Diese Fremdrechner richte ich immer auf Basis des Auslieferungszustandes ein, weil da schon alle wesentlichen Treiber dabei sind. Treiberupdates über Windows sind nicht immer das Wahre und die Treiber über die Herstellerseiten herunterzuladen ist sehr, sehr mühsam. Da muss man sich auf den Homepages immer durcharbeiten, was man überhaupt braucht; oft ist das auch gar nicht so einfach erkennbar und man installiert viel herstellerseitige Schrott-"Zusatzsoftware". Dazu kommt noch, dass man immer jeden einzelnen Treiber entpacken muss etc. - Also alles zu aufwändig. Da nehme ich lieber den Auslieferungszustand und deinstalliere unter Umständen "Zusatzsoftware" manuell. Den Auslieferungszustand als Basis (und nicht eine reine Windowsinstallation) ist darüber hinaus für die meisten 0815-Anwender völlig ausreichend.
 
M-X schrieb:
Nun die Updates bauen zum teil aufeinander auf, brauchen Restart etc. Dagegen helfen Service Packs und Update Sammlungen. Das ist schon immer so, und wird vermutlich auch so bleiben.
Ja, eben weil MS zu dämlich sind, es besser zu machen. Wozu müssen die Updates denn aufeinander auf bauen? Die Leute sollen eh immer die neuste Version installieren, um nicht total in der Sicherheitslücke zu landen. Also: Wozu Altlasten mitschleppen?

Und warum muss man das gesamte System neustarten, nur weil irgend ein drittklassiger Hinterwäldler-Dienst ein Sicherheitsupdate bekommen hat? Bei Linux-Systemen benötigen nur Kernel-Updates einen kompletten Reboot, alles andere kann im laufenden Betrieb neu geladen werden.
 
@ Daaron
So ist das.

Linux hat auch keinerlei Probleme Dateien zu löschen, die noch im Zugriff sind. Die Datei wird halt erst gelöscht, wenn der Zugriff beendet ist. Einfach genial.
 
@Daaron

Das weiß ich nicht! Sicherlich arbeiten bei MS nur Deppen dies einfach nicht drauf haben......*wait*

Ich denke das hat einfach viel mit DAUsicherheit zu tun. Reboot tut immer gut. Und MS geht auf Nummer sicher und rebootetm, killt alles und installiert dann die Updates. Damit keiner rummekkert wenn durch irgend ein 0815 Programm das Update zerschossen wurde.

Das es auch anders geht zeigt Linux!
 
@einige_Fragen:

Warum ist das mühsam sich immer die Treiber runterzuladen?
Soviele Verschiedene Hersteller gibt es schon ewig nicht mehr und vom Hersteller der Rechner usw. würde ich niemals Treiber laden.
Warum auch, diese sind fast immer veraltet und man installiert einfach die vom Chiphersteller, da gibts nunmal nicht mehr viel.
AMD/Intel für MBs usw.
AMD/NVidia für Grafik
Renesa/Etron für USB3
Creativ/Realtek/VIA/Auzentek für Sound
Marvell/Realtek für NIC

Im großen und ganzen wars das, auch wens noch ein wenig mehr gibt aber die sind dann eher schon unter expoten einzuordnen.

Einfach alle paar monate ne aktuelle CD machen und du hast alle Treiber da.
Und das geht im Endeffekt garantiert schneller als manuell überflüssige Herstellerbeigaben zu entfernen, vor allem die Sinnlosen Sicherheitspakete kriegt man eh nur wirklich mit ner neuinstalltion weg.
Aber selbst wenn du keine CD machst, die Treiber sind in nichtmal 10 min. gesaugt und installiert.
 
@ Berserkus:

Das kann man sicher so sehen wie du. Nach meiner Erfahrung ist es jedoch ein wenig umständlicher.

Da fehlt dann der passende Modem-Treiber (sofern noch eins an Board ist). Oder es fehlt u. a. die Fingerprint-Treiber oder die Treiber für die Webcam. Vielleicht auch das Programm, was Erschütterungen der HDD erkennt bzw. meldet und so weiter...

Die Treiber, die die Hersteller mitliefern sind sicher nicht immer ideal bzw. leicht veraltet (die erneuert dann mitunter sogar das Windows-Update). Aber in der Regel sind die Notebooks und PC's vom Hersteller doch getestet und die mitgeliferten Treiber funktionieren reibungslos.

Aller paar Monate, so wie du es beschreibst, eine neue CD/DVD zu erstellen ist viel zu aufwendig, da die Systeme eigentlich nicht so schnell wieder neu aufgesetzt werden sollen. Das ist eher die Ausnahme für den Fall eines Virenbefalls oder unter Umständen bei einem Festplatten- oder Mainboardwechsel, um einmal ein paar Beispiele zu nennen.

Meine eigenen Systeme muss ich eigentlich auch nur bei einem größeren Hardwaretausch neu aufsetzen bzw. ich mache es dann eben.
 
Also ich verwende seit längerem
www.wsusoffline.net/
Man wählt die Betriebssysteme, Office-Versionen und Runtime-Environments aus. Lädt die Updates alle herunter auf seinem Rechner. Ich hab z.B. auf einer meiner Partition das entpackt. Denn man mus nicht immer alles neuherunterladen, vorher nur den Haken entfernen. Dann steckt man einen USB-Stick mind. 4GB an den Rechner und wählt diesen als Ziel aus. Darauf werden die Updates kopiert mit einem Skript-Set um diese auf dem Ziel asystem automatisch zu installiere.

Auf dem Zielsystem ab Vista die UAC abschalten und den Haken bei automatische Neustarts setzen. Dann werden alle Updates installiert und automatisch nach dem Neustart immer fortgesetzt. Je nach Rechner und Grundsystem kann das dauern. Mit 15 Min sollte man mindestens rechnen. Nach der Installationssprozedur nicht vergessen die UAC wieder zu aktivieren!

Noch ein Tipp, wenn es häufig die selben Personen betrifft. Erstelle dir von dem fertigen Grundsystem ein Systemabbild, das erspart dir beim nächsten Mal einiges an Arbeit und Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
M-X schrieb:
Ich denke das hat einfach viel mit DAUsicherheit zu tun. Reboot tut immer gut. Und MS geht auf Nummer sicher und rebootetm, killt alles und installiert dann die Updates. Damit keiner rummekkert wenn durch irgend ein 0815 Programm das Update zerschossen wurde.
Es muss aber eben nicht so sein. In Linux-Systemen werden die Updates eben erst beim nächsten Start der Programme aktiv. Läuft das Programm schon, während es ein Update erhält, dann existieren kurzzeitig halt 2 Versionen: die laufende und die neue.
Ein Lösungsansatz, der bei so komplexen Systemen wie Webservern völlig reibungslos funktioniert, sollte auch problemlos bei den Spielzeug-Programmen von irgend welchen DAUs klappen.
Ne, hier sind MS einfach nicht in der Lage, eine gute Lösung anzubieten, denn dafür müssten sie ihre elementar fehlerhafte Basis austauschen.

Berserkus schrieb:
Aber selbst wenn du keine CD machst, die Treiber sind in nichtmal 10 min. gesaugt und installiert.
Mach das mal mit DSL2000.... so selten sind Mickerleitungen in Deutschland nicht, außerhalb der Ballungsräume bilden solche "Brieftaube mit nem USB-Stick wäre schneller" - Leitungen auch heute noch eher die Regel.
Es wäre eher sinnvoll, wenn die Treiber-Entwickler mal etwas auf den Platzbedarf glotzen würden. Das, was heute ein einfacher Grafiktreiber ist, war vom Platzumfang vor 15 Jahren noch n ganzes Betriebssystem. Da ist doch was grundlegend falsch... Grafikkartentreiber mit 120MB+, Board-Treiber, die inkl. Sound etc. straff auf die 200 zu gehen, selbst mickrige Soundkartentreiber kriegste nicht unter 50MB.
Zumal es diese monströsen Klopper auch wieder nur für Windows gibt. Die komplette Linux Kernel Source, inklusive Treiber für zig Tausend alte und neue Geräte, wiegt gerade mal 80MB. Kompilierte Packages sind deutlich kleiner....

da machen richtig viele Leute richtig viel falsch.
 
@ Daaron
Der Neustart ist aber nur für bereits laufende Komponenten notwendig. Es würde reichen, diese Komponenten selber neu zu starten. Dann geht alles bis auf der Kernel ohne Systemneustart ;).

Die Größe von einzelnen Treibern und Software ist schon ein Problem, da gebe ich dir recht. So richtig aufgefallen ist es mir damals bei Norton Antivirus im Jahr 2005 oder so. Die Anwendung hatte, wenn ich mich recht erinnere, 400MB! während die Konkurrenz mit ~20-60MB klar kamen.

Die Größe kommt vermutlich von den ganzen Bildern zustande, die sie in den GUIs einsetzen.

Klar, so ein Nvidia oder AMD Treiber ist auch schon lästig groß geworden, aber ich sehe es nicht sooo schlimm. Davon benötigt man eben nicht den aktuellsten, wenn es wirklich darauf an kommt. Man ist also nicht gezwungen, den neuesten zu laden, sondern kann bei einer Installation auch den von vor 6 Monaten verwenden.
 
LostInWeb schrieb:
Noch ein Tipp, wenn es häufig die selben Personen betrifft. Erstelle dir von dem fertigen Grundsystem ein Systemabbild, das erspart dir beim nächsten Mal einiges an Arbeit und Zeit.

Es sollte eigentlich nicht zu häufig die selben Personen treffen. Denn das sind meistens 08/15-Anwender, deren Betriebssystem reibungslos laufen sollte.

Bei komplexeren Systemen und viel Konfigurationseinstellungen (z. B. Win XP und Win 7) parallel auf einen Rechner, Zugriff auf diesselben Datenpfade für Outlook etc.) erstelle ich dann schon ein Systemabbild. - Und wenn ich es dann - so wie vor ein paar Tagen nutzen will - ist eine gebrannte Sicherungs-DVD defekt, obwohl die ordnungsgemäß gebrannt (natürlich von mir persönlich ;)) und sicher gelagert wurde. Isobuster & Co., andere DVD-Laufwerke etc. helfen alle nicht weiter. Von CD/DVD-Korrision etc. hatte ich bisher noch nichts gehört; das scheint es aber zu geben. Dann hilft die schönste Sicherung nichts.
 
Jop diese Korrision gibt es und deshalb sollte man alle 2 Jahre schauen, ob die selbstgebrannten Rohlinge noch funktionieren. Es ist auch zu empfehlen qualitativ hochwertige Rohlinge zu nutzen. Wobei eine Festplatte mit 1 TB wohl insgesamt günstiger wäre ;)
 
Ich habe mein Windows 7 auch vor kurzem neu aufgespielt und es waren, glaube ich zwei mal neue Updates zu laden und jedes mal war ein Update: Windows Updater muß aktualisiert werden...

D.h. wohl das einige Updates nur mit einer aktualisierten Version des Updaters installiert werden können.

Find ich jetzt nicht so schlimm.
 
Es ist nichts, wo die Welt untergeht. Es ist dennoch nicht komfortabel. Man muss das Update mehrfach ausführen, teilweise kann man nicht alle Updates auf einmal installieren, sodass es eine Fehlermeldung gibt und man muss mehrfach neustarten. Alles nicht sehr komfortabel und man sieht das es deutlich besser geht. Es erfüllt jedoch seinen Zweck.
 
Zurück
Oben