Nachfolger für DS 216+||

skyfall

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich habe die letzten Jahren die DS 216+|| getestet. Inkl. RAM Upgrade auf 8GB.

Die DS ist mir zu langsam. Ich brauche die DS als File, VPN und Backupserver.

Deswege sollte ein anderer DS her. Anforderung 6-8 Bay‘s.

Es sollte auch VM ready sein.

DS 1819+, RS1219+ und DS620slim sind aktuell meine Favoriten.

Gibt‘s noch alternativen?
 
Bei mir steht hier im Büro eine DS3018xs - ist vielleicht kostenseitig etwas über Ziel hinaus, aber meine (und auch deine) Anforderungen deckt sie voll und ganz ab. Mit RAM Upgrade und 10G wuppt das bei uns hier als File- und VM Server.
 
Preisklasse die genannten DS1819+/RS 1219+. Ca 1000.-

Rack oder Desk ist egal.
Ich habe nur Erfahrung mit Syno‘s. Aber bin da offen.
 
Also ich weiß jetzt nicht, was du alles virtualisieren willst, aber ich habe hier mal ab 16 GB RAM und 5-6 Bay rausgesucht. Budget passt etwa:
https://geizhals.de/?cat=hdxnas&xf=1172_QNAP~1172_Synology~12970_5~12970_6~2659_ohne~3043_16384

Ein Problem der teureren Synology NAS ist, dass nur ein C3000 Atom oder C2000 Atom verbaut ist, die a) alle seitens Intel fehlerhaft produziert waren/werden und somit eine verküzte Lebensdauer haben, wie kurz genau kann keiner sagen., b) ist Synology mit am teuersten bei der Hardware.

Du kannst auch umdrehen, dir einen ESX Serverchen bauen und darauf ein NAS virtualilsieren (z.B. DSM per Xpenology) und das ganze auf ausgewachsenerer Hardware machen.
 
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für den Kostenpunkt könnte man sogar über ein Eigenbau NAS mit normaler PC Hardware nachdenken, da kommst dann mit entsprechendem System wie OpenMediaVault, FreeNas usw. auch zu deinem Ziel und hast am Ende wahrscheinlich Geld gespart, mehr Performance und das Ding genau auf deine Bedürfnisse angepasst + die möglichkeit in Zukunft weitaus kostengünstiger Upgrades über dein ziel hinaus zu machen ;)
Ergänzung ()

Falls du nicht auf die Oberfläche von Synology verzichten möchtest: XPenology, ist quasi das Open Source projekt welches das gesammte DSM für herkömmliche PCs umgebaut hat, sodass man auch ohne die Hardware von den Leuten auf (fast) alle Features zugreifen kann ;)
 
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WoFNuLL schrieb:
Falls du nicht auf die Oberfläche von Synology verzichten möchtest: XPenology, ist quasi das Open Source projekt welches das gesammte DSM für herkömmliche PCs umgebaut hat, sodass man auch ohne die Hardware von den Leuten auf (fast) alle Features zugreifen kann ;)

Naja, das ist jetzt aber sehr nett ausgedrückt.
Eigentlich ist es doch eher so, das ein manipulierter Bootloader erstellt wurde, der der Software vorgaukelt eine Synology zu sein.
Für produktiv würde ich davon absehen. Jedes Update ist ein Glücksgriff ob es noch läuft oder nicht.

Von Qnap gibt es eine 8Bay für um die 700 inkl 10Gbit.
Ergänzung ()

H3llF15H schrieb:
Stellt die Software tatsächlich eine Alternative zum OS von Synology oder QNAP oder dessen Apps dar? Ernst gemeinte Frage ;)

Meiner Meinung nach nicht. Es gibt zwar für einige Sachen alternativen, z.B. Syncthing für Synology Drive, aber die Einrichtung ist bei allen Sachen deutlich aufwendiger.
Ergänzung ()

Hier noch der Link zur Qnap:
https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/6182251_-ts-832x-2g-enclosure-qnap.html
 
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Was verstehst du unter VM Ready?
Alles anspruchsvolle braucht schon viel Leistung und da ist Selbstbau, bzw. gleich ein richtiger Server die bessere Variante, zumal man da um die 1.000 Euro auch schon was bekommt. Paar kleine Virtualisierungen reicht ein gutes NAS gerade so.

Wenn es primär um die NAS Funktionalität geht würde ich immer etwas von QNAP oder Synology nehmen (letzteres ist etwas einfacher vom Setup) Selbstbau bei NAS lohnt sich nur, wenn man viel Zeit rein steckt und damit leben kann, wenn man was nicht geht oder eben mehr Wartung nötig ist. Du bezahlst bei den Herstellern nicht nur die Hardware, sondern auch die Software und die ist bei beiden recht ausgereift.
 
H3llF15H schrieb:
Stellt die Software tatsächlich eine Alternative zum OS von Synology oder QNAP oder dessen Apps dar? Ernst gemeinte Frage ;)
Die OS Versionen stellen in der Tat gute alternativen dar, die Frage ist mehr was du da suchst was du bei DSM und Co. findest und dort vermisst.

Ich persönlich hab seit 7 Jahren + nen Selbstbau NAS ( Incl. HW Upgrades bis hoch zur 1. Gen Ryzen ) mit aktuell 48 TB nutzbarem Speicher / 64 GB RAM und hab das Disk Array über inzwischen 4 komplett Hardwarewechsel und ettliche HDD Upgrades / Swaps auf OMV am laufen ... incl. über das Webinterface integriertem Docker, VMs, Plex und anderen Diensten. Und beschweren kann ich mich nicht irgendwas. Das was OMV nicht konnte ( btw. auch das DSN nicht ) habe ich aufgrund der tatsache das ich VMs nutzen konnte entweder über diese gemacht oder über die OMV installation direkt ( Debian Basis sein dank ).

Was bei allen NAS OS einheitlich ist, das sie zwar eine Linux Basis haben, aber der "normal" nutzer selten bis nie in die Verlegenheit kommt das Webinterface auch nur zu verlssen.

Fard Dwalling schrieb:
Naja, das ist jetzt aber sehr nett ausgedrückt.
Eigentlich ist es doch eher so, das ein manipulierter Bootloader erstellt wurde, der der Software vorgaukelt eine Synology zu sein.
Für produktiv würde ich davon absehen. Jedes Update ist ein Glücksgriff ob es noch läuft oder nicht.

Von Qnap gibt es eine 8Bay für um die 700 inkl 10Gbit.
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Meiner Meinung nach nicht. Es gibt zwar für einige Sachen alternativen, z.B. Syncthing für Synology Drive, aber die Einrichtung ist bei allen Sachen deutlich aufwendiger.
Ergänzung ()

Hier noch der Link zur Qnap:
https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/6182251_-ts-832x-2g-enclosure-qnap.html

Das XPEnology ne umgebaute Version ist bestreitet auch niemand, es ist eine Möglichkeit Synology DSM Verwöhnten Usern ihre gewohnte Oberfläche zu geben. Soweit ich weiß sind die via Xpenology installierten DSM btw. automatisch so voreingestellt das sie keine Auto Updates fahren und Xpenology gibt generell auf deren Projektseite bekannt ob Updates gehen bzw. wann und gibt dann Update Anleitungen sofern nötig ;)

Ja das ist nicht Idiotensicher ... aber es gibt ja auch hierfür Alternativen ;)
 
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pfirsich. schrieb:
@WoFNuLL
Mal rein aus Interesse, welche Hardware genau und was ist denn so der Stromverbrauch?
Aktuelles Setup besteht aus:
CPU: Ryzen 7 1800x
Board: Asus Crosshair VI (x370)
RAM: 4x Crucial 16 GB DDR4 2400
GPU: NV GT 710 ( Im Fall von Ryzen gehts nicht anders )
zusätzlich ne 8 Port Raid Karte
und eine 10GBit Nic von Asus
Verbaut ist das ganze in einem Corsair Vengeance c70 mit 3.5 Zoll Erweiterungen in den 5.25 Zoll schächten, die gesammte Kapazität ist im Moment mit den Raid Overhead auf 9 HDDs verteilt
System ist installiert auf einer 120 GB SSD, wo lediglich 20 GB aktiv genutzt sind

Stromverbrauch mit OMV3 im Idle -> 110 Watt ( Kernel war nicht kompatibel mit der Ryzen Architektur )
Stromverbrauch mit OMV4 im Idle -> 74 Watt
Stromverbrauch 100% Last ( 3 VMs unter Vollast + Plex Stream zu 4 Quellen ) -> 135 Watt ( wird die GPU gefordert kommen mal 150- 160 zustande, da die NV710 GT allerdings sich nicht an VMs wetiergeben lässt und auch keine sonderlichen Funktionen erfüllt kommt das eigendlich nie zustande )
 
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Xpenology ist keine umgebaute Version.
Es ist ein Bootloader.
Du installierst die ganz normalen .Pat Files die du bei Synology herunterladen musst.
Demnach verhält sich das nach der Installation auch wie eine normale Synology. Also dran denken, die Updates abzuschalten.

Habe es eine zeitlang eingesetzt und bin jetzt zu freenas gewechselt. Ein sehr feines system und gerade die Sache mit den Jails hat es mir sehr angetan. Plex, unifi, syncthing, alle arbeiten mit einer eigenen IP als wären es eigenständige Systeme.
 
Was war zu langsam?
 
Fard Dwalling schrieb:
Demnach verhält sich das nach der Installation auch wie eine normale Synology. Also dran denken, die Updates abzuschalten.
Nein, nicht ganz, Features / Gimmicks wie:
  • Wakeuptimer funktionieren nicht zuverlässig / kommt auf die Kompatibilität des Mainboards zu DSM an.
  • HDD-Standby funktioniert nicht zuverlässig
  • Lüftersteuerung per WebUI funktioniert nicht
  • LED-Steuerung funktioniert nicht

Alles nix gravierendes.

Ich betreibe seit DSM 5.0 neben dem Original NAS auch Xpenology, habe da schon alles mögliche mitgemacht, aber wirkliche Probleme gab es nicht. Klar DSM-Updates (nicht die der Apps) darf man nur manuell installieren, innerhalb der gleichen Subversion stellt es kein Problem dar und beim Rest gibt es die Community, die da immer schon mal die Erfahrungen / Probleme berichtet, manchmal muss man aber lange auf einen neuen Bootloader warten, je nach dem ob es jemanden gibt einen neuen zu basteln. Gerade beim Sprung von DSM 5.2 auf 6.0 hat es lange gedauert. Datenverlust hatte ich aber noch keinen, aber musste 2-3 Mal das NAS wiederherstellen, dank Backup-NAS kein Problem (ebenfalls Xpenology). Man sollte halt nie ausschließlich auf Xpenology setzen, aber als Ergänzung ganz nett - DSM auf einem richtigen Xeon laufen zu lassen ... Aber klar, mein Einkommen würde ich nicht von Xpenology abhänigig machen. Und das Backup-NAS (ein HP Microserver G8) war mit Hardwarekosten von 200€ einfach zu verlockend, so günstig bekommt man kein 4-Bay NAS und schon gar nicht mit dieser Leistung (ist zwar nur ein Ivy-Bdride Celeron, aber um Welten schneller als das was andere 4 Bay NAS zum doppelten Preis bieten).
 
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