News Nachfrage überwältigend: US-TSMC-Fabs auf Jahre ausgebucht, Neubauten reichen nicht

Und der Gamer so: WOOOHOOOO noch höhere Grafikkartenpreise 🥳

*Sarkasmus
 
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ElliotAlderson schrieb:
@Icke-ffm wie war das nochmal? TSMC läuft nicht auf Anschlag? :D
macht es auch nicht, hier geht es um die US Werke, und das ist dank Trump so jeder der nicht in den USA Herstellen lässt muss strafzoll zahlen. In Taiwan geht noch einiges werden wir die nächsten Monate an den TSMC Zahlen ja abschätzen können
 
Ayo34 schrieb:
Jeder muss hoffen, dass Intel mit 18A Erfolg haben wird. Danach gibt es eigentlich auch ein paar gute Neuigkeiten für Intel mit den nächsten Fertigungssteps. Bei den neuen ASMC Maschinen soll man ja sogar führend sein und als erstes beliefert werden.
Die sollen Konkurs gehen bzw. übernommen werden und der Name soll mit ihnen untergehen.
Lieber ein neuer innovativer Player im Markt als ein wiederbelebtes Intel.
 
Saiba schrieb:
Die sollen Konkurs gehen bzw. übernommen werden und der Name soll mit ihnen untergehen.
Dann wünsche ich dir bereits jetzt viel Spaß mit Einstiegs-CPUs bzw. -GPUs jenseits der 1000 €. :D
 
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Saiba schrieb:
Die sollen Konkurs gehen bzw. übernommen werden und der Name soll mit ihnen untergehen.
Lieber ein neuer innovativer Player im Markt als ein wiederbelebtes Intel.
Bei 100 Mrd Marktkapitalisierung? Und 50 Mrd+ jährlichem Umsatz? Unwahrscheinlich - nur da es Intel schlechter geht als zu den besten Zeiten sind die noch lange nicht vorm Untergang, auch wenn sich das manche mit sehr wenig Vernunft wünschen :rolleyes:

Zu AMDs Bulldozer-Zeiten gab es solche Helden auch … zum Glück hat AMD das überstanden, weder ohne Intel, noch ohne AMD wäre gut für den Markt.
 
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Cr4y schrieb:
Wie sehr glaubt Intel noch an das eigene Foundry-Geschäft?
Stellt sich dieser Frage überhaupt noch? Ich denke nicht.

Die Abhängigkeit der schnelllebigen Techbranche vom Chipfertiger ist immens.
Jedes neue Produkt hängt von diesem einen zentralen Chip ab, mit dem das neue Produkt glänzen kann und es attraktiv macht.
Dazu muss man sich auf seinen Lieferanten verlassen können!
TSMC stellt das seit Jahren unter Beweis. Im Gegensatz zu Intel, die labern nur und betteln um Kunden.
Es gibt aus verschiedenen Gründen schlicht kein Vertrauen für Intels Foundry.

Wenn TSMC eine neue Chipfertigung aufbaut, dann produziert die auch und verdient Geld!

Dass Intel zwei von ASML modernsten Belichtungsmaschinen hat, bedeutet nichts.
Die Maschine machen eine kleinen Teil vom fertigen Produkt aus und es sind schlicht nur zwei Maschinen.
Die könnte Intel locker selbst auslasten.

Mich würde es nicht wundern, wenn TSMC, am Ende von Intels Geld, genau diese Maschinen mal von Intel "günstig" übernimmt. Der Rest von Intel ist Müll.

Bin mal gespannt, wann Intel seinen neuen CEO vorstellt.
 
chillipepper schrieb:
Schade, dass sie in Europa nichts investieren.

Europa sollte sich im IT-Bereich langsam mal unabhängig machen.
Eigene OS-, Cloud- und Chip-Entwicklung als Langzeitstrategie.
Eigene Office- und Kommunikationsapplikationen, am besten mit Schnittstellen zu anderen Anbietern.

Software mit der fairen Möglichkeit zum Kauf, nicht nur diese "Mietsoftware" zum Ausnehmen der Kunden.
ASML sollte mal die blöden Patente der Amis da raushauen, durch europäische Sachen ersetzen. Dann gibs nen IT beben. Dann könnte man wieder Problemlos an China liefern und Europa wird weiter als Forschungsstandort ausgebaut
 
chillipepper schrieb:
Schade, dass sie in Europa nichts investieren.

Europa sollte sich im IT-Bereich langsam mal unabhängig machen.
Eigene OS-, Cloud- und Chip-Entwicklung als Langzeitstrategie.
Eigene Office- und Kommunikationsapplikationen, am besten mit Schnittstellen zu anderen Anbietern.

Software mit der fairen Möglichkeit zum Kauf, nicht nur diese "Mietsoftware" zum Ausnehmen der Kunden.
Davon träumen einige schon lange, inklusive mir. Am besten auf Basis von Open Source. Gibt es in DE in homöopathischen Dosen für Schullernplattformen oder z.b. Schleswig Holstein. Es würde gehen - das Wollen macht es aus. Dazu direkt mit Schulen, Unis, HS/FH zusammenarbeiten und daran schon früh Berührungspunkte und somit auch Wissen schaffen. SAP inklusive ABAP Entwicklung gibt es bereits an Unis/FHs (Wobei das nicht Open Source ist - nur als Beispiel für die Integration und Anwendung an Bildungseinrichtungen).

Es war so viel möglich und ist es immer noch!
 
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@Ayo34

Stimmt. Wir haben keinen wirklich funktionierenden Markt mehr in diesen Bereichen. Und die gesetzlichen Regelungen sind nicht auf sowas eingestellt. Die orientieren sich an Marktanteilen. Nicht an technischen Monopol.

Auf der anderen Seite ist TSMC Taiwans Schild. Die haben seit den 70ern alles darauf ausgelegt die Führung in der Semiconductor Branche zu holen. Dazu hat man sich ja auch Philips ins Boot geholt (tsmc war ein joint venture mit Philips).
Und Philips hat auch ASML gegründet (NXP auch. Und in Eindhoven beißen sich die Bosse jeden Tag in den Hintern, dass sie das alles abgestoßen haben. Die Schreie höre ich bis zu mir nach Hause.).

Aber Taiwan hat in den 70ern den Grundstein gelegt für ihr heutiges Monopol. Was wirklich clever ist.

Aber für einen funktionierenden Markt ist das nicht gut. Vor allem da es keine Konkurrenz im high-tech Bereich gibt. Nicht mal china kommt hinterher und die haben da 100 Milliarden reingebuttert.

Aber nicht nur da gibt's Monopole. Auch so Sachen wie ABF-Substrate, die für das packaging gebraucht werden, werden nur von wenigen Firmen hergestellt. Aber da scheint der Marketshare recht ausgeglichen zu sein.
Die Abhängigkeiten in diesen Bereich sind riesig. Die Investitionskosten auch. Und daher konsolidiert sich das schnell, denn wer einmal abgehängt ist, bleibt abgehängt. Meistens. Dazu kommt auch Preisdruck bei den Zulieferern und im packaging und schon ist der Markt konsolidiert.

Und klar bei den Belichter Herstellern sieht es auch schlecht aus.
 
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@edenjung Für bereits erhaltene Gelder wird das höchstwahrscheinlich bestehen bleiben.
 
lynx007 schrieb:
Daher werden wohl weiter neue Fabriken gebaut, nur halt immer 2 Jahre später in der USA?
Ganz grob ja. Es gibt für jeden Prozess immer eine erste (und üblicherweise tatsächlich komplett neue) Fab in Taiwan, in der der Prozess dann zur Serienreifen gebracht wird, und danach baut TSMC Kapazitäten für diesen Prozess mit mehr Fabs aus. Dieser Kapazitätsausbau geht jetzt eben auch in die USA.
 
lynx007 schrieb:
Aber wie genau läuft das bei TSMC ab? Wird dann eine Fab abgebau und verschifft oder wie kann man das sich vorstellen?
Komplett neu Aufgebaut schätze ich mal. Die Zulieferfirmen werden sich freuen=).
 
Icke-ffm schrieb:
macht es auch nicht, hier geht es um die US Werke, und das ist dank Trump so jeder der nicht in den USA Herstellen lässt muss strafzoll zahlen.
Falsch. Jeder, der außerhalb der USA sitzt und dort etwas importiert und verkaufen möchte, muss draufzahlen bzw. gibt es an den Endkunden weiter. TSMC ist auch in Taiwan unterhalb der 5nm ausgelastet. Dazu habe ich dir mehrere Berichte geliefert, aber seis drum, du bist eh unbelehrbar.
 
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OpticalFiber schrieb:
Welt hat sich extrem verändert.
Man hat tatsächlich in den letzten Wochen schon gemerkt dass etwas im Busch ist. Spannungen zwischen USA und Kanada, USA und China und die Narrative die aktuell über die Ukraine herrscht. Es verwundert kaum dass sich viele Unternehmen in nächster Zeit so ausrichten werden dass sie flexibler sind. Große Unternehmen im Chipsektor sind erpressbar von der eigenen Regierung und auch anderen wie man an ASML gut gesehen hat.
 
Erathosti schrieb:
Davon träumen einige schon lange, inklusive mir. Am besten auf Basis von Open Source. Gibt es in DE in homöopathischen Dosen für Schullernplattformen oder z.b. Schleswig Holstein. Es würde gehen - das Wollen macht es aus. Dazu direkt mit Schulen, Unis, HS/FH zusammenarbeiten und daran schon früh Berührungspunkte und somit auch Wissen schaffen. SAP inklusive ABAP Entwicklung gibt es bereits an Unis/FHs (Wobei das nicht Open Source ist - nur als Beispiel für die Integration und Anwendung an Bildungseinrichtungen).

Es war so viel möglich und ist es immer noch!

Nichts gegen Open Source, aber wenn es um Betriebssysteme und Applikationen aus diesem Bereich geht:
  • Linux leidet unter zu großer Vielfalt und einem hohen Bastelfaktor.
  • Es gibt keinen wirklich überzeugenden Desktop – entweder zu rudimentär, zu überladen oder unzureichend im Handling, auch in Bezug auf Add-on-Tools.
  • Nicht jede Open-Source-Applikation überzeugt hinsichtlich Workflow und Bedienbarkeit. Viele Office-Anwender sind mit ihnen nicht vertraut, und die Umgewöhnung kostet Zeit und Produktivität.
Wichtig ist, durch Standardisierung, Qualität und faire Lizenzmodelle Anreize zu schaffen, damit kommerzielle Anbieter ihre etablierten Hard- und Softwarelösungen für den Endkunden-, Enterprise-, Datacenter- und Behördenbereich portieren.

Akzeptanz entsteht durch Anlehnung an bewährte Lösungen. Nichts bremst Produktivität mehr, als sich komplett umstellen zu müssen. Weniger ist manchmal mehr – aber es muss gut designt, ansprechend, ergonomisch und unkompliziert sein.

Ich bezweifle, dass Open Source allein eine echte Alternative zu Windows und macOS bieten kann. Dafür braucht es Engagement, Kontinuität und vor allem erfahrene Produktmanager und Entwickler, die Kundenanforderungen verstehen und umsetzen können.
 
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OpticalFiber schrieb:
Taiwan sollte mal Lieber in Nuklear Atombomben Forschen, damit sie nicht die USA oder China überfällt. Weil die Welt hat sich extrem verändert.
Mein Freund, wer braucht schon Atombomben wenn man die Quelle für fast sämtliche AI-Hardware kontrolliert?
Vergleich das mal mit Dune.
Wer das Spice hat, hat die Macht, auch ohne Waffen.
Ergänzung ()

Crowbar schrieb:
Globaler Korruptionsindex...
Danke. Für mich auch als Erinnerung warum gewisse Personen immer noch auf meiner Blockliste sind.
 
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