Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

Bzgl. Mehrwegboxen von Supermärkten. Wir hatten diese bei der Fleisch-Theke. Man hat ein Pfand bezahlt und beim nächsten Mal einfach sichtbar für die Verkäuferin an der Theke die Dose in ein Container geworfen und hat dann eine neue Dose ohne Pfand bekommen. Die Dosen wurden dann zentral gereinigt.

Hat ein gutes halbes Jahr oder Jahr durchgehalten und dann wurde das System wieder abgeschafft.

Bei manchen Sachen sind Pfand Systeme gut, bei anderen müsste man einfach mal schauen, ob nicht auch gute Einmal-Verpackungen gut sind, die nicht auf Öl-basis hergestellt wurden. Wenn diese gut Recycelt werden können, dann lieber so.
 
Shader schrieb:
Ich habe kürzlich bei der Salatbar im REWE zugegriffen und eine der Mehrwegboxen genommen mit 2,50€ Pfand. Bei der Kasse wusste man erst einmal nicht wie man das berechnen muss
Ich hatte die gleiche Erfahrung. ^^ Dazu kam aber noch ein irgendwie unwohles Gefühl, den Salat in eine graue Plastikbox zu füllen. Entsprechend schmeckte es mir auch nicht so und ich habs auch nicht wiederholt. Wurde dann auch wieder abgeschafft und durch walnussfarbene Einweg-Pappboxen ersetzt. Deutlich einfacher und auch ansehnlicher. ^^
 
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Hallo

Kuristina schrieb:
Wurde dann auch wieder abgeschafft und durch walnussfarbene Einweg-Pappboxen ersetzt. Deutlich einfacher und auch ansehnlicher.
Bei Lebensmitteln in Pappboxen bin ich kritisch, vor allem wenn Flüssigkeiten in den Lebensmitteln sind.
Pappe weicht durch, die Pappe ist mit Wachs oder Kunststoff beschichtet um die Dichtigkeit zu erhöhen.
Diese Wachs-/Kunststoffschicht kann sich aber mit der Zeit auflösen und mit den Lebensmitteln mischen.
https://coffeenewstomblog.com/2018/01/28/sind-einwegbecher-giftig/
http://www.duh.de/newsletter/2020/g...chemikalien-in-pappbechern-auf/?wc=TW#el77643

Abgesehen davon dürfen Pappbecher mit Wachs-/Kunststoffschicht nicht bei Papier/Pappe entsorgt werden.
Pappbecher mit Wachs-/Kunststoffschicht müssen zum entsorgen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

Ich verstehe diesen Papier/Pappe Hype nicht, die Papier/Pappe Verpackungen/Tragetaschen sind (meistens) nicht besser für die Umwelt.
Papier/Pappe Verpackungen/Tragetaschen werden unter Einsatz von viel Energie/Wasser/Chemie strapazierfähig/haltbar/dicht gemacht.
https://www.oekotest.de/freizeit-te...n-nicht-besser-als-Plastiktueten_12361_1.html
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/19463.html

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich ähnlich, Einwegverpackungen bei Lebensmitteln sind kritisch zu betrachten. Wegen der Hygienevorschriften dürfen/sollten Lebensmittel zu bestimmten Stoffen keinen direkten Kontakt haben. Also arbeitet man mit irgendwelchen Folien und Schichten und damit ist diese Einwegverpackung nicht rein und taugt letztendlich nur was für den Restmüll und landet somit in der Müllverbrennung.

Gerade bei Specialitycoffee nervt mich der Trend zu vermeintlichen biologisch abbaubaren Verpackungen tierisch.
1. Die Verpackungen haben Zusätze damit diese Lagerung und Transport überstehen
2. Ist die Dauer der Abbaubarkeit zu lang. Die Teile sind ungeeignet für den Biomüll und schaden die Bioverwertung (was wir Verbraucher mit höheren Müllgebühren ausbaden müssen)
Diese angeblich biologisch abbaubaren Verpackungen gehören ernstgenommen in den Restmüll und landen somit in der Müllverbrennung.

Warum man bei Verpackgungen solche Umwege treibt, kommt mir auch nicht in Sinn. Klar letztendlich weil es der Industrie freut. Komplizierter, Komplexer - mehr Wirtschaft.
Warum nicht Lebensmittel einfach in PET verpacken? Kann man waschen, ist dann auch rein genug und damit auch recyclbar (aber leider nicht ewig)?
Deswegen sind Mehrwegbehälter nicht schlecht, nur das System muss einfacher werden.

Übrigens, unsere Verpackungs/Plastikindustrie hat über die Jahrzehnte ganze Arbeit geleistet wenn ein unwohles Gefühl bei Mehrwegverpackung aufkommt. ^^
 
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Shader schrieb:
wenn ein unwohles Gefühl bei Mehrwegverpackung aufkommt
Nicht bei einer Mehrwegverpackung. Aber bei einem dunkelgrauen, unansehnlichen Plastiksarg. ^^ Da hat die Designabteilung einfach gepennt.
 
Das gleiche gilt für mich bei dem recycelten PET. Dieser Grauschleier ist mir nicht vermittelbar. Dann färbt es blau ein, damit kann ich leben. Oder eine andere, zum Getränk passende Farbe.

Ich selbst nutze gerade für meine Verpflegung am Arbeitsplatz 3 Tupperdosen (Obst, Gemüse usw), einen Thermobecher mit kaltem Wasser und eine 0,5l PET-Flasche ebenfalls mit Wasser, die mal Einweg ohne Pfand war, weil Himbeersirup für Schorlen offenbar nicht zum Pfandsystem passt. Anders als Müllermilch.

Das Wasser ist aus einer Quelle aus dem Teutoburger Wald. Dort dürfen bis zu 200l pro Fahrzeug abgefüllt werden. Nachdem mein Vater über ein Jahrzehnt ohne Beschwerden zunächst für Tee- und Kaffeewasser, dann auch zur täglichen Wasserzuführung Brunnenwasser schleppte, bin ich auch auf den Trichter gekommen.
Ich konnte nie ohne Kohlensäure, aber das habe ich mir in der Zwischenzeit abgewöhnt.
 
Wo wir's gerade von Verpackungen haben: Heute im Lidl hab ich zum ersten Mal Eier in Plastikverpackung gesehen. Also nicht die Pappkartons wie immer, sondern das selbe in transparentem Plastik. Selbe "Marke", selber Preis, aber Plastik. Hat das irgendeinen Grund den ich nicht vrestehe in Punkte Nachhaltigkeit, oder was ist da los?
 
waren das gefärbte "Ostereier"? sowas meine ich, habe ich bei Lidl schon gesehen in Kunststoffverpackungen
an sich sowieso 'ne Frechheit, dass Lidl/Aldi und co. überhaupt Eier unter der "Bio Discounter Qualität" verkaufen dürfen
 
Nein, die ganz normalen Bodenhaltungseier, die es sonst immer in der Pappverpackung gab.
 
rallyco schrieb:
Hat das irgendeinen Grund den ich nicht vrestehe in Punkte Nachhaltigkeit, oder was ist da los?
Wenn man den Herstellern der Verpackung glaubt, dann ja:
https://weltjournal.de/eierverpackungen/

An vielen Stellen läuft es wohl auf eine ähnliche ergebnislose Diskussion heraus wie bei Einweg- oder Mehrweg-Getränkeverpackungen.

Was mir aber spontan, insb. bei Billig-Discounter einfällt, ist die Transparenz der Verpackung. Das Kassenpersonal sieht direkt und ohne die Packung zu öffnen, was drin ist. Das spart Zeit an der Kasse.
 
gymfan schrieb:
Das Kassenpersonal sieht direkt und ohne die Packung zu öffnen, was drin ist. Das spart Zeit an der Kasse.
das ist aber schon sehr weit hergeholt
habe heute bei Aldi direkt die Beschwerde einer Kundin über die "viel zu schnelle" Kassiererin erlebt, alleine diese Diskussuion beider war länger als der gesamte Kassiervorgang
 
@gymfan interessant, danke für den Link. Ich hab's mir fast ein wenig gedacht, da mir die Diskussion um Altpapier früher schon öfter mal unter die Augen gekommen ist. Man liest ja mittlerweile auch auf vielen Plastikverpackung dass sie aus x% recycletem Kunststoff bestehen. Schätze mal, irgendwas muss man ja mit dem Zeug machen, statt es einfach in die Meere zu werfen.

@whtjimbo die kennen alle nicht mehr die Turbo-Kassiererinnen vom Aldi aus den 90ern, die jeden Artikel per Hand eingetippt und damit Geschwindigkeiten erreicht haben, die für heutige Menschen nicht mehr vorstellbar sind.
 
Ich mach das und bin stolz drauf 🥳
 
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rallyco schrieb:
@gymfan
@whtjimbo die kennen alle nicht mehr die Turbo-Kassiererinnen vom Aldi aus den 90ern, die jeden Artikel per Hand eingetippt und damit Geschwindigkeiten erreicht haben, die für heutige Menschen nicht mehr vorstellbar sind.
ja, das kenne ich auch noch, hatte es auch schon.
An der Kasse war nix los, hatte nicht viel im Wagen, da sagte die Kassiererein "lassen Sie es im Wagen, ist schon getippt" ^^
 
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whtjimbo schrieb:
habe heute bei Aldi direkt die Beschwerde einer Kundin über die "viel zu schnelle" Kassiererin erlebt,
Als ob die Supermärkte die Kundenmeinung interessiert. Die Beschwerden weden genauso nachlassen wie die der ignoranten Kunden (wie mich) über die selber-Scan Kassen (ohne Rabatt für die Eigenleistung des Kunden) oder die Kunden-Apps, mit denen 80% der Kunden nicht umgehen können oder wollen.

Wer Langsamkeit liebt und sich bei sowas gestresst fühlt, wird die entsprechenden Läden/Einkaufszeiten meiden oder gleich anderswo einkaufen. Da gibt es auch (derzeit zumindest noch) Eier im Pappkarton und Getränke in Merhwegverpackung.

Skaiy schrieb:
So müssen Deutsche nicht mehr die Packung öffnen, um jedes Ei einzeln auf Beschädigungen zu kontrollieren.
Nur dass es an der Kasse garnicht darum geht:
https://www.br.de/radio/bayern1/eierkarton-oeffnen-kasse-100.html

Falls Du Kunden meinst: ich habe lieber unbeschädigte Eier in der zu bezahlenden Anzahl. Kaputt machen kann ich die selber.

Sonst könnte man auch die teiltransparenten Tüten für Backwaren abschaffen und sich auf die Aussage jedes Kunden verlassen, was sich in der Tüte befinden soll.
 
@gymfan und @Orcon ich nahm jetzt an, bei dem Post von @Skaiy ging es darum, dass der typische Deutsche Kunde den Eierkarton öffnet und jedes Ei auf Beschädigungen kontrolliert, bevor er den Karton in den Einkaufswagen legt, um zuhause unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Nicht die Kassiererin.

Persönlich hab ich in meiner Unschuld immer gedacht, es wird einfach nur kontrolliert, dass wirlkich die Eier drin sind, die drin sein sollen. Also, dass niemand Bioeier in den Karton für Bodeneier steckt :freak:
 
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gymfan schrieb:
Falls Du Kunden meinst: ich habe lieber unbeschädigte Eier in der zu bezahlenden Anzahl. Kaputt machen kann ich die selber.
Orcon schrieb:
Typisch für Trolls.
rallyco schrieb:
ich nahm jetzt an, bei dem Post von @Skaiy ging es darum, dass der typische Deutsche Kunde den Eierkarton öffnet und jedes Ei auf Beschädigungen kontrolliert, bevor er den Karton in den Einkaufswagen legt, um zuhause unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Nicht die Kassiererin.
Korrekt.

Ich bin auch davon ausgegangen, dass
Skaiy schrieb:
#typischdeutsch 😎 /s
ausreicht, um meinen Post korrekt einzuordnen ...
 
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