Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

ErnstHaft99 schrieb:
Privathaus(halt), aber für zwei Familien und fast 120 Jahre alt. Da ist noch einiges zu erneuern.
Dann wage ich zumindest zu schätzen, dass euer Abfallentsorgungsverband/-unternehmen eure Anwendung:
  • Zwei Familien (statt einer)
  • Altbausanierung
schlicht nicht vorsieht und meiner eigenen Meinung nach auch nicht vorsehen muss - weil dies offenbar weit über den Bedarf einer als Durchschnitt anzunehmenden (einzelnen) Familie hinausgeht. Abfälle von Bauarbeiten (z.B. Verpackungen des Materials) sind wohl kaum üblicher Haushaltsabfall.
 
DerOlf schrieb:
So äußert zwar mit 58 % immer noch die Mehrheit der Gen Z den Willen zu einer Verhaltensänderung, das sind aber im Vergleich mit den Baby Boomern (72 %) 14 Prozentpunkte weniger.
Der Vergleich geht meiner Meinung nach an der aktuellen Debatte hier im Thread vorbei.

Es hieß, dass die heutigen jungen Menschen mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit etc. haben, als die Menschen früher bzw. anders herum (je nach Standpunkt).

Man müsste deshalb Befragungen junger Menschen aus ihren jeweiligen Jahrgängen miteinander vergleichen.
 
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@Reglohln
Es geht um das Konsumverhalten jetzt.

Die Vergangenheit kann man nicht ändern und die Zukunft ist ein ungelegtes Ei.
Wichtig ist, was die Lebenden in der Gegenwart tun, denn DAS gestaltet die Zukunft mit.

Niemand sollte sich daneben stellen, und sagen "pfft ... ich war's nicht ... ich beweg mich kein Stück".


Ja ... es war falsch, Wohlstand aufzubauen ... stellvertretend für alle nicht mehr Lebenden, möchte ich mich dafür bei der armen jünsgsten Generation herzlich entschuldigen. Ihr müsst nun leider die Folgen einige Jahrzehnte länger ausbaden als ich.

Wer den Brand gelegt hat, ist für die Löscharbeiten vollkommen irrelevant. Solange die Hütte brennt, gibt es Dringenderes, als diese blödsinnige Schuldfrage.

Wen ihr einen Schuildigen sucht, dann nehmt einfach mich. "mea culpa".
Vielleicht schafft ihr es dann endlich wieder, über Lösungsansatze zu sprechen.

@Erkekjetter
Mich interessiert auch nicht, wer angefangen hat.
 
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wuselsurfer schrieb:
weil man sich so schön über "die Alten" und deren besch... Verhalten von früher aufregen kann.
Initial wurde das Gegenteil getan. „Wir“ (Boomer dem Kontext nach) wurde gelobt wie toll nachhaltig sie gewesen sind „früher“ und wie lächerlich die Jungen und ihre Forderungen von heute seien weil sie weniger nachhaltig sein sollen. Basis dieser Darstellung sind Umfrage heute auf Basis der Selbstdarstellung der Befragten.
Das kritisiere ich als wenig haltbar basierend auf tatsächlich überprüfbaren Fakten. Und nutze dazu unter anderem das Mittel den Spiess umzudreheb indem ich das selbe tue wie Rose und einfach eine Behauptung aufstelle nur mit ungedrehten Rollen. Erwartungsgemäss empört er sich darüber, schafft aber nicht den weiterführenden Schritt seine eigenen Aussagen darüber zu reflektieren und zu erkennen, dass sie exakt so aufgebaut sind wie das, worüber er sich jetzt empört, wenn es in seine Richtung geht.
 
@Rote Rose
Ältere Generationen haben die Welt so geformt, wie sie nun ist. In Machtpositionen sitzen natürlich auch ältere Generationen.

Der Umweltsau-"Skandal" wurde von den üblichen Verdächtigen aufgebauscht. Dass dir der Quatsch im Kopf geblieben ist, unterstreicht das nur.
 
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Rote Rose schrieb:
es wird unter den Tisch fallen gelassen, dass die Klimaproteste sich explizit gegen ältere Generationen richten und Vorwürfe machen.
Es ist vor allem der Vorwurf, wider besseres Wissen untätig geblieben zu sein.
Diesen Vorwurf muss sich nunmal zumindest die technisierte Welt gefallen lassen, denn er trifft den Nagel auf den Kopf.
Ergänzung ()

bruteforce9860 schrieb:
In Machtpositionen sitzen natürlich auch ältere Generationen.
Glaubst du wirklich, dass die Mitglieder der jüngeren Generationen in solchen Positionen anders handeln würden?
Sorry, aber ich habe da so meine Zweifel.
 
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Rote Rose schrieb:
Lol. Ja dieser Wahsinnsskandal. Hier wäre aus ner Mücke nen Elefanten machen noch einer Untertreibung.

Darüberhinaus richtet sich die Kritik nur insofern gegen die ältere Generation, dass ihr das zu lange Nichtstun vorgeworfen wird. Und das ist zweifellos eine berechtigte und faktisch belegbare Kritik. Zuletzt haben das beispielsweise die ADAC Austritte nach den Aussagen des ADAC Chef das sichtbar belegt. Mit der einige dieser Generationen durchaus umzugehen wissen und sich entsprechend engagieren. Andere nach wie vor nicht. Und sich über diese berechtigte Kritik echauffieren. Merz als beispiel gehört ja auch zu dieser Kategorie. Und unterstreichen damit direkt, wie korrekt und berechtigt diese Kritik ist.
Und ob sich Gen Z in 20, 30 oder wer weiss wievielen jahren dann genauso zögerlich verhalten hat und sich dann entsprechend berechtigter Kritik stellen muss, wird man sehen. Stand heute ist das vollständig spekulativ und damit völlig irrelevant.

PS: das ältere Generationen seit jeher jüngere ebenso pauschal kritisieren und es auch heute tun (siehe aktuelle Forderungen der CDU dazu), wird beim aufregen über den Unweltsau skandal auch stets ausgeblendet.
 
DerOlf schrieb:
Es geht um das Konsumverhalten jetzt.
Dir geht es darum. Die ursprüngliche Diskussion drehte sich aber um etwas anderes. Und in diese Diskussion stimmtest du mit den Links ein, die aber nicht dazu passen. Genauso wie Rote Roses Links.

Ich verstehe deine Einwände ja, aber sie funktionier(t)en eben nicht als Widerlegung der Argumente Erkekjetters.
 
Erkekjetter schrieb:
Initial wurde das Gegenteil getan. „Wir“ (Boomer dem Kontext nach) wurde gelobt wie toll nachhaltig sie gewesen sind „früher“ und wie lächerlich die Jungen und ihre Forderungen von heute seien weil sie weniger nachhaltig sein sollen.....
Erkekjetter schrieb:
eigenen Aussagen darüber zu reflektieren und zu erkennen, dass sie exakt so aufgebaut sind wie das, worüber er sich jetzt empört, wenn es in seine Richtung geht.
Es geht doch schon wieder in die falsche Richtung.

Es sind nicht alle Menschen gleich, auch wenn es so in der Verfassung steht.
Nicht alle, die gleich alt sind, verhalten sich gleich.

Wenn man das behauptet, ist doch die ganze Diskussion für die Katz.

Aber macht nur pauschal schön weiter so.
 
Rote Rose schrieb:
es wird unter den Tisch fallen gelassen, dass die Klimaproteste sich explizit gegen ältere Generationen richten und Vorwürfe machen.
Woran machst du das fest? Meist richten sie sich doch eher gegen Menschen jeglichen Alters, denen die Umwelt mehr oder weniger egal ist. Auch vielen alten Menschen (vor allem Männern) ist sie das.
 
DerOlf schrieb:
Glaubst du wirklich, dass die Mitglieder der jüngeren Generationen in solchen Positionen anders handeln würden?
Sorry, aber ich habe da so meine Zweifel.
Nein, glaube ich nicht. Generationen sind keine homogene Masse und "die Richtigen" werden nicht ganz oben mitentscheiden.
 
Kommt hier noch irgendetwas konstruktives, oder gibbet nur noch Schuldzuweisungen, ad-hominems und Hickhack?
So langsam kann der ganze Thread auf den Wertstoffhof...
 
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Reglohln schrieb:
Dir geht es darum
Darum muss es gehen, wenn sich was ändern soll.
Das aktuelle und zukünftige Konsumverhalten muss sich wandeln ... das von vorgestern kann das nicht mehr.

Zu der aktuellen Diskussion habe ich weiter oben alles gesagt, was ich dazu zu sagen habe. Ich halte sie für bestenfalls kontraproduktiv.
Ergänzung ()

Araska schrieb:
Schönes Stichwort.
Statt Pappe im Kamin zu verfeuern, kann man sie auch sammeln. Und wenn die Karre voll ist, fährt man sie zum nächsten Wertstoffhof.
Unser Entsorger bietet auch Altpapierkontainer mit bis zu 1200l Fassungsvermögen ... da geht schon ne ganze Menge rein.
Irgendwann ist auch die Renovierung aus dem Gröbsten raus, und dann nimmt die Menge wieder ab. Für längere Renovierungen mit Bauschutt dabei bietet sich auch eine gemischte Mulde an ... aber die muss man halt bezahlen (und weiß nicht genau, was damit dann passiert).
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Statt Pappe im Kamin zu verfeuern, kann man sie auch sammeln. Und wenn die Karre voll ist, fährt man sie zum nächsten Wertstoffhof.
Der Wertstoffhof bei uns nimmt Papier und Pappe nicht kostenlos an, die sagen das man Paper und Pappe im Papier und Pappe Container entsorgen soll.

Grüße Tomi
 
das ist scheinbar von Bundesland zu bundesland (womöglich auch von Kreis zu Kreis) unterschiedlich.
Was kostet dann da bei Euch das Kilo Altpapier/-pappe wenn mans auf dem Wertstoffhof abgibt?

Oder man fragt Nachbarn oder Freunde am Tag vor der Leerung, ob die noch Platz haben und man den mit nutzen darf.
 
Restmüll ist immer bezahlter Müll, da hier die Inverkehrbringer nicht dafür zahlen beim in den MArkt einführen.

Wenn man natürlich mit astronomischen Papiermengen dort aufschlägt, wird das halt nicht mehr als Privat angesehen.
 
Die Gebühren auf "Müllkippe" hängen auch immer mit den Gebühren zusammen, die vor Ort pro Tonne fällig sind. Das ist kommunal geregelt.
---------
Ansonsten finde ich bei der Diskussion mal sinnvoll, ab "Stunde Null" zu rekapitulieren. Ab Mitte 1945 (einfach mal bei google "1945 deutschland" eingeben und Bilder gucken) dauerte es in Deutschland ca. 10 Jahre, bis die anzahlsmäßig geschrumpfte Bevölkerung wieder nah an 100% beheizbaren Wohnraum hatte (+ was es sonst noch gab: neue Demokratie, Bildungssystem, Sozialsystem usw....dann wurde geklotzt und die ersten medienwirksamen Hinweise auf "Achtung Klimawandel" gabs in den 1980-ern...In Deutschland gabs parallel eine Wiedervereinigung....
...und heutzutage schimpfen die Jungen in 4K vom Gästeklo auf das schlechteste Deutschland aller Zeiten...Joa.
 
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