Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

Oh mein fickender Gott !!!.

Wie mir diese leidige Schuldfrage in solchen Threads immer auf den Sack geht. Da kann man sich trefflich und Jahre lang wunderbar drüber streiten ... und erreicht damit am ende:
REIN GARNICHTS.

Die Flüsse sind dann noch toter als heute, die Wälder sterben eventuell nicht mehr an saurem Regen, wie in den 1970ern und 80ern ... dafür aber an irgendwas anderem, was man zur "Verbesserung der Nachhaltigkeit" eingeführt hat (weil wir den gleichen Scheiß weiter machen ... nur immer ein bisschen nachhaltiger, aber dafür leider auch viel exzessiver).

Jemanden suchen, auf den man mit dem Finger zeigen kann (oder auf den man die eigene Selbstschuld projizieren kann), kann man noch immer tun, nachdem man begonnen hat, Probleme zu bearbeiten.
Bekannt sind sie schon lange ... und wir machen nichts anderes, als uns gegenseitig vorhaltungen zu machen, wer es noch mehr verklackt hat, als unsere eigene Generation?
Und ich möchte die "jüngeren Generationen" davon ganz sicher nicht ausnehmen. Jede Generation baut ganz offensichtlich ihren ganz eigenen Mist.
Nur, dass sie Mist baut, scheint wohl irgendwie ein Naturgesetz zu sein. Die "jüngeren" Generationen hatten dafür einfach bisher weniger Zeit, als die "älteren". Natürlich ist der Scheiße-Berg der älteren Generationen da um einiges höher ... leider wächst der der jüngeren nicht viel langsamer.
Erkekjetter schrieb:
Der Entsorger bekommt das Geld von den Erstinverkehrbringern
Und dieser Erstinverkehrbringer wird diese Kosten zu mindestens 100% auf seine Kunden umwälzen.
Die Papiertonne, die Wertstofftonne, Elektroschrott u.s.w. bezahlst du also schon an der Kasse.

Alles was dem Konsumenten bleibt, ist ein bewusster Einnkauf ... vielleicht doch lieber die frsichen Rispentomaten, als die in zwei Schichten Plastik? Vielleicht das Obst Sortenrein abwiegen, und dann gemeinsam in EINE Plastiktüte stecken ... Etiketten aussen drauf, dann hat kein Kassierer damit ein Problem, der nicht an der Kasse selbst abwiegen muss.
"Vielleicht lieber doch nicht die einzeln Verpackten Gummibärchen"?

Wer wirklich Müll vermeiden möchte, der findet auch Wege, das zu tun.
In meinem Haushalt wird sehr wenig im Internet bestellt ... und genau das ist der Grund, warum wir zu zweit mit 120l Altpapier- und 120l Wertstofftonne bei 4-wöchiger Leerung gut klar kommen.
Die EInkäufe werden in mitgebrachten Taschen und Rucksäcken transportiert, und bei Produkten, wo das geht, lasse ich die Umverpackung gerne im Laden.
Dadurch fällt in unserem Haushalt relativ wenig Verpackungsmüll an.
 
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DerOlf schrieb:
Die EInkäufe werden in mitgebrachten Taschen und Rucksäcken transportiert, und bei Produkten, wo das geht, lasse ich die Umverpackung gerne im Laden.
👍 Die Umverpackung landet natürlich trotzdem im Müll. Wir versuchen wirklich mit wenig Plastik Verpackung zu kaufen. Bei Lebensmitteln im Supermarkt keine Chance. Der Markt ist hier einmal die Woche und wird gut angenommen. Der Lose laden ist Konkurs gegangen.
Solange das Zeug billig ist und es keine ökologische und wirtschaftliche Alternative gibt kommen wir kaum davon los.
 
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Buttkiss schrieb:
... eine ökologische und wirtschaftliche Alternative
... ist politisch und wirtschaftlich unerwünscht ... und ich bin mir einfach nicht sicher, ob das gesellschaftlich wirklich gewünscht ist ... unsere Gesellschaft wünscht sich sowas immer nur so lange, bis sie was von Kosten hört.
Unsere Gesellschaft will vor allem nicht zu viel bezahlen.

Langfristig Mehrheitsfähig ist in unserer Gesellschaft nur eine Idee, die nicht im Portemonaie kneift.
Leider wird eine solche Idee niemand umsetzen, denn für umme arbeitet in unserer Gesellschaft niemand.

PS:
Ich wollte die Smombies nichtr schocken, daher habe ich den (Wochen-)Markt nicht erwähnt... natürlich ist das eine gute Alternative. Nur zeitlich für viele etwas kompliziert (wegen Arbeit und so).
 
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es gibt unzählige Studien, die belegen, dass Boomer umweltbewusster sind und die jüngere Generation ein schädliches Konsummuster hat.

„Die sogenannten Babyboomer sind im Alltag übrigens besonders umweltbewusst“ https://www.umweltdialog.de/de/VERB...byboomer-umweltbewusster-als-Generation-Z.php

„Es ist in der Tat sehr deutlich, dass der Zero-Waste-Ansatz stärker im Alltag der Senioren (d.h. der Menschen über 65 Jahre) verwurzelt ist“

https://fashionunited.de/nachrichte...-boomer-sind-besser-als-ihr-ruf/2020020434423

„Mit 62 % sind es vor allem die sogenannten Boomer, also Personen zwischen 59-77 Jahren, die angeben, dass ihnen Nachhaltigkeit z. B. im Bereich Lebensmittel sehr wichtig ist.“
https://www.springerprofessional.de...en-nachhaltigkeit-am-wichtigsten-ist/27402848


Ich bin mir sicher, ich könnte noch unzählige weitere Beispiele finden, die belegen, dass die pauschale Schuldzuweisung gegenüber älteren Menschen schlicht an den Haaren herbeigezogen sind und nicht der Realität entsprechen.
 
TheManneken schrieb:
Wenn man selektive Argumentation und Ad Hominem gemeinsam betrachtet, ist aus meiner Sicht auf den letzten Seiten hier kaum einer besser als der andere.
Damit kann ich leben, aber in diesem Politik-Prangerforum geht es eigentlich nur darum sich über angebliches Fehlverhalten zu mokieren. Und der Typ mit E ist der Allerschlimmste.
 
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Hier mal eine Studie zu Kreislaufwirtschaft in der DDR, SERO genannt. Für Kinder war es normal, Glas und Altpapier zu einer Annahmestelle zu bringen und einen kleinen Obolus zu erhalten.

SERO-System in der DDR

Der Recycling-Gedanke war gesellschaftlich breit verankert und akzeptiert.
 
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Rote Rose schrieb:
es gibt unzählige Studien, die belegen, dass Boomer
Ich halte den Begriff "Boomer" für absolut abwertend und gequirlten Mist.

Das Verhalten jedes Menschen ist stark unterschiedlich in jeder Alterssstufe.
Das kann man nicht mit einem Oberbegriff erfassen.

Meine Tochter ist bestimmt noch viel umweltbewußter, als ich, obwohl sie keiner der Kategorien angehört oder ich weiß es nicht.

In Ostdeutschland wurde weniger weggeschmissen, weil es nicht so eine große Menge oder Auswahl gab, das stimmt.
Und viele Sachen wurden langlebiger geplant wegen fehlender Rohstoffe bei der Produktion (Radios, TVs, Fernseher, Bandgeräte, ...).
Mein analoger UKW-Reciever ST-3936 steht hier und funktioniert einwandfrei, wie fast alles aus der Zeit.
Der wird jetzt bald 40 Jahre alt, ist also nachhaltig.

Wenn ich die Plastikwüste im Lebensmittelmarkt heute sehe, wird mir richtig schlecht.
Früher gab es Wachspapier für nasse Lebensmittel und Papiertüten und Einkaufsnetze für den Rest.
Das hat voll und ganz gereicht und der Mülleimer war nicht voll vom Verpackungsabfall.

Dafür war mehr Asche in der Tonne vom Kohleofen.
Ölheizungen für Privatwohnungen gab es nicht.
Der große Bruder hatte wohl mehr am Weltmarkt zu tun beim Deviseneinsammeln, als im Osten den Schwefelgestank der Hausheizungen zu beseitigen.

Auch in der IT sind viel zu viele Sachen doppelt und dreifach verpackt - was für ein Schwachsinn.

Das Plastik kommt ja schon zurück in Fischen und anderen Lebensmitteln.

So kann man nicht weiterleben.
Aber das muß auch in der Industrie bei der Herstellung begriffen werden.
Einen Besteckgriff muß ich nicht aus Plastik machen, der war früher auch aus Holz.

Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen und nachdenken, wie man Müll vermeiden kann.
Und wenn es möglich ist, bezahle ich da auch mehr für ein Produkt, was lange hält.

Leider widerspricht das dem System: "Kauf immer mehr in immer kürzerer Zeit" auf dem die Wirtschaft bei uns aufgebaut ist.

Wenn ich meinen telefunken CR 7500 auf einen transportablen Blurayplayer von heute fallen lasse, dann sieht man den Verfall der Qualität in den letzten Jahrzehnten.
Der Telefunken hat da einen Kratzer im Batteriedeckel und der neue Apparat ist vollständig für die Tonne.
Vom Design reden wir lieber nicht.
 
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FrankenDoM schrieb:
Außerdem ist die Stadt selbst daran Schuld, dass Du verfeuerst, weil nur eine 4-wöchige Leerung gemacht wird.
Das mit dem geringen Mengen kam doch erst nach der Kritik und auch das ist nicht erlaubt.
Das Modell mit öffentl. Containern hat super funktioniert. Jetzt muss jeder Haushalt separat angefahren werden. Das ist nachhaltig?
Du weißt sowieso nicht um welche Mengen es geht. Da werden wieder irgendwelche Worte auf die Goldwaage gelegt.
Ich sortiere meinen Müll fein und bringe alle relevanten Dinge sogar zum Wertstoffhof. Da muss ich mir nicht von der Foren-Müllpatrouille ein X für ein U vormachen lassen.
Hier wird auch nur Wasser gepredigt und Wein gesoffen.
Bei manchen Dingen ist man nachlässiger, andere verfolgt man konsequenter. Am Ende zählt die Summe.

Das was bei einem Einkauf an Verpackungsmüll anfällt ist um Dimensionen relevanter als dieser Fliegenschiss an Pappe, der in meinem Kamin landet. Da ist es nämlich nicht so einfach vertretbare Alternativen zu finden. Und ja, ich kenne unverpackt-Läden. Da fahre ich erstmal 30 min in die nächste Großstadt und dann ist das Zeug noch 3x so teuer.
Heutzutage muss außerhalb dieser Läden auch jedes Lebensmittel in eine Tüte. Wir haben die Kirschen damals vom Baum gegessen. 2026 muss Pappe mit Plastik-Sichtfenster drumherum.
 
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@R.Kante Hauptsächlich Baumaterial und Elektronik. Das Hauptproblem ist die Umverpackung. Da wird der eigentlich verpackte Artikel noch in einer 3 x so großen Umverpackung versendet.
Es variiert. Ich schneide das alles in kleine Stücke und versuche die Überbleibsel mit der übernächsten Leerung unterzubringen. Komprimiere ich zu sehr, hängt die Pappe beim Leeren schon mal fest. Deswegen hatte ich mal bei der Stadtwirtschaft angerufen - Pech gehabt, Leerung ist schon erfasst / wird über das Fahrzeug digitalisiert. Ob die Tonne leer ist oder nicht.
 
ErnstHaft99 schrieb:
Und der Typ mit E ist der Allerschlimmste.
Oh diese Ironie… Noch nie wurde wohl Spiegelverhalten derart unfreiwillig komisch dargestellt.

@Rote Rose
Dir fällt schon auf, dass deine Quellen deiner Ausgangsaussagen widersprechen? Und du der erste mit solchen Schuldzuweisungen hier warst? Zum glück haste im netz jetzt irgendwas gefunden, was scheinbar deinen narrativ unterstreicht. Da kann man natürlich ignorieren, wer dann wohl für die ganzen Dinge, die ich nannte, mitverantwortlich ist. Bestimmt sind die Gen Z in die Vergangenheit gereist und haben da die Umwelt zerstört. Die Boomer warens ja nicht, die sagen in der selbstauskunft ja das ihnen Nachhaltigkeit wichtig sei. Selbstdarstellung schlägt natürlich tatsächlich gelebtes verhalten.
 
@ErnstHaft99, ist dein Bedarf an Baumaterial und Elektronik nicht irgendwann gedeckt? Ich mein, wir reden hier von einem Privathaushalt, oder?
 
Erkekjetter schrieb:
Oh diese Ironie… Noch nie wurde wohl Spiegelverhalten derart unfreiwillig komisch dargestellt.
Trag mal was sinnvolles bei, statt ständig Wörter falsch zu benutzen.
Spiegelverhalten ist das Nachahmen von Körpersprache und hat nichts mit sich selbst spiegeln zu tun.
Mehr als "bestell weniger" kam ja nicht.
@R.Kante
Privathaus(halt), aber für zwei Familien und fast 120 Jahre alt. Da ist noch einiges zu erneuern.
 
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https://www.ey.com/de_de/insights/consumer-products/studie-nachhaltigkeit-deutscher-konsument-innen
Diese Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen, wie die oben bereits verlinkten.

Unter anderem liest man dort
Die Sorge um Klimawandel und Umweltverschmutzung quer durch die Generationen scheint sich mittlerweile auch im Verhalten der Menschen zu spiegeln. So sind im Mittel zwei Drittel aller Befragten bereit, ihr Verhalten anzupassen, um die Nachhaltigkeit zu fördern.
Dann heist es aber weiter
Überraschend ist dabei die vergleichsweise geringere Bereitschaft der Gen Z, ihr Verhalten anzupassen. So äußert zwar mit 58 % immer noch die Mehrheit der Gen Z den Willen zu einer Verhaltensänderung, das sind aber im Vergleich mit den Baby Boomern (72 %) 14 Prozentpunkte weniger. Die junge Generation scheint sich damit trotz der im Verhältnis größeren empfundenen Bedrohung bei Klima und Umwelt dennoch weniger durch Kompromisse einschränken lassen zu wollen – oder sieht das als Aufgabe der Generationen an, die mit ihrem Verhalten in den letzten Jahrzehnten zur jetzigen Situation beigetragen haben.
und dann noch
Die gute Nachricht ist, dass diejenigen, die bereit sind, ihr Verhalten anzupassen, sich tatsächlich auch nachhaltiger verhalten. So verzichten bereits 62 % auf Fast-Fashion-Produkte und 49 % auf Flüge in den Urlaub – bei Befragten mit geringer Anpassungsbereitschaft liegen die Werte in beiden Kategorien um 17 bis 20 Prozentpunkte niedriger.
Insgesamt sind die hohen Zustimmungswerte eher positiv zu bewerten (2/3 sind mehr als ein Trend).
"Die jenigen, die bereit sind, ihr Verhalten anzupassen", sind in der Gen Z allerdings etwas seltener.
Die Aussagen über Gen Z stammen aus der Auswertung von Aussagen einiger Mitglieder dieser Gruppe.
Ich bin fest überzeugt, dass das Bild bei Fremdbewertung (was halten sie vom Verhalten von Gruppe X?) ein komplett anderes wäre ... insgesamt deutlich schlechter.

Die Basis solcher Studien (die Befragung als Datenquelle) ist immer subjektiv. Dennoch liefert sie ein Bild und wenn die Stichprobe zufällig aus der Grundgesamtheit (das sind alle über die man eine Aussage machen möchte) ausgewählt wurde, ist das auch reproduzierbar und repräsentativ.

Zwischen der Bereitschaft (besonders in einer Umfrage angegeben), etwas zu ändern, und der tatsächlichen Veränderung liegen trotzdem noch einige Meter.
Erzählen kann man letztlich viel. Ob man es tatsächlich macht, steht auf einem anderen Blatt.
Daher kann ich auch verstehen, wenn man auf solche Meinungsbilder nicht viel gibt.
 
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ist halt auch toll, wenn boomer das heute so sehen. So im letzten Viertel ihres lebens. Relevant ist halt, was haben sie getan haben in den 3/4 ihres Lebens davor. Wie haben die boomer das den gesehen, als sie in dem alter waren, wie gen z heute? Und weshalb reden wir hier ständig nur von den ältesten und den jüngsten? Die dazwischen sind irrelevant?

Fakt ist doch wohl, dass die toten Flüsse, der saure regen, das ozonloch, die klimaerwärmung und der anstehende Trinkwassermangel nicht urplötzlich gestern aufgetaucht sind sondern eine längerfristige entwicklung sind, die unleugbar angefangen hat, als gen z nicht mal existent auf dieser Erde war.

Sich hinzustellen und darauf zu verweisen, dass boomer heute in umfragen leicht höhere werte angeben zur bereitschaft beim thema umwelt sich anzupassen halte ich dahingehend für makaber und weitgehend irrelevant. Relevant ist, wie wirklich gelebt wird und wurde.
 
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ErnstHaft99 schrieb:
Ich sortiere meinen Müll fein und bringe alle relevanten Dinge sogar zum Wertstoffhof.
warum nimmst Du dann dein Papier und Pappe nicht mit zum Wertstoffhof wenn Du da eh schon hinfährst?
Oder gibts da keine entsprechenden Kontainer (kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen)?

Wegen der unerwünschten Werbung:
Hatte sowas auch mal, hab mich dann bei der Firma die das Verteilen organisiert beschwert.
Aussage war, es gab schion mehrere Beschwerden, die Person wird der Vertrag gekündigt und jemand neues wird verteilen.
 
Hallo

Rote Rose schrieb:
Soetwas hat es früher nicht gegeben,
Ist das tatsächlich so oder haben wir früher nur weniger davon mitbekommen, mangels Internet/Medien/sozialen Netzwerken/etc. ?
Früher haben wir Altöl in der Seitenstraße abgelassen und keiner hat es gemerkt, heute siehst du davon 10 Handyvideos auf Yotube.

Rote Rose schrieb:
Jetzt liegt es an der jungen Generation weniger zu konsumieren.
Wieso soll nur die jüngere Generation weniger konsumieren ?

Rote Rose schrieb:
„Die sogenannten Babyboomer sind im Alltag übrigens besonders umweltbewusst“ https://www.umweltdialog.de/de/VERB...byboomer-umweltbewusster-als-Generation-Z.php
Kein Wunder, Ältere haben in der Regel mehr Geld und können sich teure(re) regionale Produkte und neue energiesparende Elektrogeräte/Autos leisten.

Grüße Tomi
 
Erkekjetter schrieb:
ist halt auch toll, wenn boomer das heute so sehen. So im letzten Viertel ihres lebens. Relevant ist halt, was haben sie getan haben in den 3/4 ihres Lebens davor. Wie haben die boomer das den gesehen, als sie in dem alter waren, wie gen z heute? Und weshalb reden wir hier ständig nur von den ältesten und den jüngsten? Die dazwischen sind irrelevant?
Wie gesagt, die Kategorisierung von Menschen gleichen Alters halte ich für absolut unbrauchbar.
Es gibt in jedem Alter umweltbewußte Leute und andere.

Erkekjetter schrieb:
Fakt ist doch wohl, dass die toten Flüsse, der saure regen, das ozonloch, die klimaerwärmung und der anstehende Trinkwassermangel nicht urplötzlich gestern aufgetaucht sind sondern eine längerfristige entwicklung sind, die unleugbar angefangen hat, als gen z nicht mal existent auf dieser Erde war.
Die toten Flüsse und das Ozonloch und den sauren Regen haben doch aber die Leute aus dem Alter auch wieder mit ihren Steuern beseitigt.

Da waren doch die Windelpupser der anderen Generation noch gar nicht auf der Welt.

Was ist das für ein unwissenschaftliches Geschwurbel?
Wie kann man alle für gleich halten?

In anderen Threads hätte man Lametta aus solchen Gleichmachereien gemacht - zu Recht.
Stammtischparolen bis zum geht nicht mehr.

Erkekjetter schrieb:
Sich hinzustellen und darauf zu verweisen, dass boomer heute in umfragen leicht höhere werte angeben zur bereitschaft beim thema umwelt sich anzupassen halte ich dahingehend für makaber und weitgehend irrelevant.
Die Wahrheit ist hart und gnadenlos.
Wenn sie einem nicht paßt, nennt man es irrelevant.

Erkekjetter schrieb:
Relevant ist, wie wirklich gelebt wird und wurde.
Richtig und die jüngeren sind auch nicht so durchgehend nachhaltig, wenn ich die Reste von Coffee to Go und anderen Müll oft rumliegen sehe.

Früher trank man Kaffe zu Hause aus einer Porzellantasse und nicht im Supermarkt aus dem Pappbecher, der dann in die Gegend fliegt, so 50cm neben den Mülleimer.

Im übrigen kamen viele Umweltverschmutzungen aus der Industrie und nicht vom privaten Konsumenten.
Da konnte der Bürger so gut wie gar nichts beeinflussen.

Man konnte bleifreies Benzin tanken, wenn der Motor das vertrug und das war auch nicht soo viel billiger, daß man da reich geworden wäre.
Das geht mit ehrlicher Arbeit so wie so nicht.

Ich bin so 50.000 ... 70.000 km pro Jahr für die Firma gefahren und habe mir einen ungeregelten Katalysator einbauen lassen.
Mehr ging nicht bei dem Auto und für neue, geregelte Kats hat das Gehalt nicht gereicht.

Später mit dem Diesel gab es schon geregelte Kats und sehr wenig Verbrauch (6,5 l /100 km) für 10 Jahre.
Auch das war wenig zu der Zeit, verglichen mit dem Spritsäufer vorher (323 i).

Aber auch da regelte der Gasfuß den Verbrauch.
Ich konnte nach Mannheim in unsere Zentrale mit Bleifuß fahren (über 200 km /h lt. Tacho) oder mit Richtgeschwindigkeit (120 - 140 km/h).
Der Unterschied waren 10 Minuten und 4 Liter mehr auf 100 km.

Es geht also, wenn man will, aber das ist in allen Altersgruppen gleichverteilt.
Da jetzt auf den Älteren so rumzuhacken halte ich für ziemlich arrogant.

Die haben ja die Häuser gebaut, in denen sich die jüngeren jetzt den Hintern wärmen und später werden sie sie besitzen.
Also mal ein bißchen mehr Respekt bitte und nicht so einen Generationenstreit vom Zaun brechen.

Wenn die jüngeren die älteren gewesen wären, würde die Welt genau so aussehen, jede Wette. ;)
 
Ich frage erneut: gibts nur boomer und Gen Z? Und ich halte von der kategorisierung so pauschal auch nicht zwingend was, aber so wurde die diskussion von rose gestartet. Warum kritisierst du die erwiderung und nixht die initiale aussage?
 
Erkekjetter schrieb:
Ich frage erneut: gibts nur boomer und Gen Z?
Irgendein Quatschkopf hat sich das ausgedacht und alle anderen plappern es nach.

Erkekjetter schrieb:
Warum kritisierst du die erwiderung und nixht die initiale aussage?
Weil ich beides für nicht zutreffend halte.

Aber ihr werdet schon ein Thema finden, um hier weiter um den heißen Brei herumzureden.

Mit "Nachhaltigkeit" hat die ganze Diskussion sehr wenig zu tun, weil man dann die Menschen und deren Verhalten anders einschätzen müßte, als altersmäßig alle über einen Kamm zu scheren.

Mit "wenig umweltbewußt" oder "mehr umweltbewußt", unabhängig vom Alter, wäre da schon viel geholfen, aber das wird nicht kommen, weil man sich so schön über "die Alten" und deren besch... Verhalten von früher aufregen kann.

Man kann ja nicht erwarten, daß man sich von den jüngeren Menschen mal für etwas bedankt bei den älteren, weil man hier mal einen Zwanziger zusteckt, da mal einen Satz Reifen bezahlt, wenn das Konto der Kinder leer ist, dort mal den TÜV bezahlt und die Rückzahlung einfach "vergißt" oder die Tochter muß zur Friday for Future-Demo und man fährt sie hin ... .

So wird das jetzt noch zwanzig Seiten hier weitergehen, 40 haben wir schon.
 
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