Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

@FrankenDoM
Nichts dergleichen habe ich gefordert, sondern eigentlich das Gegenteil.
 
der wichtigste Grundpfeiler für nachhaltiges Leben ist regionaler und saisonaler Konsum. Im Frühling gibt es bei mir viele Spinat und Spargelgerichte, im Sommer koche ich mir zum Beispiel große Portionen Kartoffelsalat vor und friere das ein. Im Winter kommt der Grünkohl usw. Ich habe sozusagen noch nie ein Lebensmittel verderben lassen. Da haben meine Eltern in der Erziehung früh drauf geachtet. Überschüssiges Fleisch wird bei entweder sofort eingefroren oder gekocht/vorgebraten.

Kleidung kaufe ich auch nur bei der großen bekannten deutschen Marke. Es ist ein Unding, wieviele Tonnen an Klamotten um die halbe Welt geschifft werden.

So ein Lebensstil braucht aber Erfahrung und Durchhaltevermögen, es ist viel bequemer einfach beim US-Konzern zu essen.
 
Hutzear schrieb:
Nichts dergleichen habe ich gefordert, sondern eigentlich das Gegenteil.
Gefordert nicht, aber schon sehr deutlich gemacht wie nicht nachhaltig Kaffee als Genussprodukt ist. Was ist den die Aussage hinter dem zitierten Satz?
Ist zwar null Nachhaltig und unnütz, aber egal....
 
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Hallo

Rote Rose schrieb:
So ein Lebensstil braucht aber Erfahrung und Durchhaltevermögen,
Vor allem muss das regionale und sasionale Zeug einem auch schmecken.
Spargel und Grünkohl z. B. finde ich schrecklich, das kann ich nicht essen.
Und mir wegen Nachhaltigkeit etwas runter zu würgen kann es nicht sein.

Grüße Tomi
 
Man kann ja für nahezu alles einen Co2 Fußabdruck herausfinden.

Ähnlich wie die (verbesserungswürdige) Nutri-Score Ampel würde ich gern auch eine Kennzeichnung über den Co2 Verbrauch haben.

Ich weiß nämlich so aus dem Stegreif garnicht, was in welchem Maße klimaschädlich ist, auch weil es nicht immer logisch herleitbar ist.
 
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Wobei so eine Ampel nicht immer einen positiven Effekt hat und die Hersteller es als Herausforderung verstehen das Ampelsystem möglichst fantasievoll zu umgehen. Beispiel GB Softdrinks die statt Zucker Süßstoffe enthalten die auch in der Schweinnemast verwendet werden -> grün, der Käse ist dagegen rot.
Außerdem schmeckt das Zeug absolut ekelhaft.....
 
Das ist natürlich doof, aber da muss man dann eben nachsteuern.
Das ist aber eher wegen der Zucker-Steuer auf Softdrinks oder?

Klar wird jemand versuchen die realen Kosten von z.b. 12kg Co2 zu drücken und irgendwie 9 draufschreiben.

Aber trotzdem wird man eine große Hausnummer haben ob die Avocado aus Kolumbien oder das Radieschen aus Polen heute abend aufs Brot kommen.
 
Corto schrieb:
Das ist aber eher wegen der Zucker-Steuer auf Softdrinks oder?
Auf jeden Fall spielt das auch eine Rolle, da wird ja auf jeden cent geschaut. Wenn das hier kommt, muss ich mir vorher einen Lebensvorrat Cola zulegen...
Ich würde so eine Ampel auch unterstützen, aber sie muss eben auch die Realtät abbilden. Bei Bananen oder Kaffee ist jedem klar das sie eine längere Reise hinter sich haben. Aber das deutsche Krabben teilw. eine Hin- und Rückreise nach Marokko hinter sich haben ist dann eher Insiderwissen.
Da müssten viele Gegebenheiten berücksichtigt und gegeneinander abgewogen werden die evtl. mittels KI in einer Punktzahl resultieren. Und... es darf nicht freiwillig sein.
Aber man sieht ja schon aktuell am Lieferkettengesetz das wirtschaftliche und politische Interessen doch höher angesehen werden als die der Produzenten oder Konsumenten.
 
Ja verpflichtend und am besten wie bei Zigaretten gut sichtbar auf der Packung oder dem Angebotsschild im Laden.

Es muss einfach sichtbar werden, ich bin sicher viele würden dann anders kaufen.
 
Diese Kennzeichen dienen doch nur der Stigmatisierung, damit Käufer ein schlechtes Gewissen bekommen und in Rechtfertigungsnot gelangen. Solche Mittel lehne ich klar ab.
 
Stimmt. Genau wie die Nährwertetabelle.

Wenn du gebildet genug bist, um Inhaltsstoffe zu verstehen, dich generell über sie und ihre Wirkung auf den Körper zu informieren, ist das doch gut.

Aber irgenwelche Mächte herbeizufantasieren, die irgendwas auf Lebensmittel drucken, um Menschen zu schaden, grenzt wirklich an Schwurbelei.
 
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@Rote Rose
Das ist schon eine sehr, sehr schräge Perspektive.

Diese Kennzeichen sind teilweise noch viel zu weich, insbesondere im Hinblick auf Zuckeranteile in Lebensmitteln. Bin gespannt, ob wir wie in anderen Ländern schon üblich, eine Art "Zuckersteuer" bekommen und wie diese gestaltet wird. Fällig wäre es.
 
Beim Thema Nachhaltigkeit fällt mir ein, dass meine Frau und ich in die Jahre gekommene Möbel eher aufarbeiten, damit sie auch noch weitere Jahre ansehnlich nutzbar sind.

Unsere Küche haben wir nach zehn Jahren von roten Türen auf Holzoptik und den Spritzschutz von Holzoptik auf Marmoroptik umgestellt. Die Wohnwand im Wohnzimmer hat nach zwanzig Jahren ebenfalls ein neues Design erhalten und so manches in der Zeit hinzugekommene Einrichtungselement wurde in diesem Zuge an die Optik der umgestalteten Wohnwand angepasst.

Unser Bett haben wir vor drei Jahren komplett zerlegt, um 100mm höher gemacht und anschliessend mit Fliess und neuem Stoff bezogen.

Wir sind eigentlich immer am upcyceln, wenn wir feststellen, dass die Einrichtung ein Update gebrauchen könnte.

Dazu besitze ich 3D Drucker, die ich ebenfalls für solche Zwecke habe. Ich hab vor einigen Jahren die gebrochenen Reglerknöpfe des Heizlüfters im Bad durch selbstgedruckte Knöpfe ersetzt. Statt den Heizlüfter zu entsorgen und neu zu kaufen, hab ich ihm einfach mit geringem Aufwand neue Knöpfe gemacht und die funktionieren schon seit gut vier Jahren einwandfrei.

Plastiktüten nehme ich auch schon lange nicht mehr an.

Ich könnte ein dickes Auto oder ein Motorrad fahren und was fahre ich aus Überzeugung, einen 50ccm Roller. Weil ich mit dem in der Grosstadt, in der ich mir vorwiegend bewege, nicht wirklich langsamer unterwegs bin als mit einem grösseren KFZ und selbst ins Umland noch schneller komme als mit dem ÖPNV.
 
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