Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

Rote Rose schrieb:
Nachhaltigkeit muss durch eigene Überzeugung erfolgen
Wieso muss das? Die GEschichte hat gezeigt, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Ohne Zwang passiert viel zu wenig, weil die Einsicht auhc mit Bildung nicht kommt. Bzw. die beste Bildung nichjts hilft, wenn die Einsicht nicht erfolgt.

Und darüber hinaus: Label erzeugen keinen Zwang. Wie auch....
 
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Rote Rose schrieb:
Es hat sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun, da beides mit der intrinsischen Motivation bricht und Zwang ausübt,
Absolut nicht. Meine intrinsischen Motivation und die der meisten Käufer ist es nachhaltig und umweltbewusst einzukaufen. In vielen Fällen wird mir das aber unmöglich gemacht da die bisherigen Informationen auf Verpackungen, Herstellerhomepage unzureichend sind. Da hilft die beste Bildung nichts.
 
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Erkekjetter schrieb:
Und darüber hinaus: Label erzeugen keinen Zwang. Wie auch....
Nö, ganz im Gegenteil sogar. Diese Label bilden, weil sie einem vermitteln was man da kauft. Lesen, verstehen, dazulernen...
 
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Ich bin da in dieser Hinsicht auch vorsichtiger, was Kennzeichnungen betrifft, weil ich mich noch gut daran erinnere, als die rote unweltplakette eingeführt wurde. Nach und nach wurden die Umweltzonen dann verschärft.

Man muss sich halt ehrlich machen, WARUM ma etwas kennzeichnet. Und da fehlt mir das Vertrauen, dass es ausschließlich zur Information gilt.
 
Rote Rose schrieb:
Ich bin da in dieser Hinsicht auch vorsichtiger, was Kennzeichnungen betrifft, weil ich mich noch gut daran erinnere, als die rote unweltplakette eingeführt wurde. Nach und nach wurden die Umweltzonen dann verschärft.
Hä? Du darfst doch auch Lebensmittel mit roten Label kaufen. Was ist na das für ein hanebüchener Vergleich? Glaubst Du irgendwann steht da ein "leider verschlossen" am Kühlschrank mit den roten Label Lebensmitteln?

Warum kennzeichnet man Fleisch oder Eier? Damit der Verbraucher weiß was er in sich reinschiebt und dann vielleicht eine Erklärung hat wieso der nächsten Gesundheitscheck am Popo ist.
 
Rote Rose schrieb:
Ich bin da in dieser Hinsicht auch vorsichtiger, was Kennzeichnungen betrifft, weil ich mich noch gut daran erinnere, als die rote unweltplakette eingeführt wurde. Nach und nach wurden die Umweltzonen dann verschärft.
:confused_alt: :confused_alt: :confused_alt: :confused_alt: :confused_alt: Ich lehne ja auch eine Zuckersteuer ab, weil ich mich noch gut daran erinnere wie damals die Anschnallpflicht eingeführt wurde...

FrankenDoM schrieb:
wieso der nächsten Gesundheitscheck am Popo ist.
oder die Antibiotika nicht mehr wirken....
 
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@Rote Rose
Kannst du auch irgendwas basierend auf Fakten mal liefern? Weil fühlen, glauben und meinen sind ne ganz schlechte Basis für ne Diskussion. Insbesondere wenn man offensichtlich dermaßen biased ist wie du hier.

Sonst muss man das ganze wohl langsam unter bewusstem trollen abhaken. Auf Erwiderungen gehst du nicht ein, Fakten lieferst du keine, lenkst ständig ab.
 
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Ich kaufe auch viel zu oft ohne auf diese Dinge zu achten. Ich bin jetzt hier nicht der heilige Samariter der Nachhaltigkeit, aber mich von irgendwelchen Hinweisen, welche nur zusätzliche Informationen sind, bedroht gefühlt hab ich mich noch nie.

Als ich noch geraucht habe, Gott sei Dank lange Jahre her, haben mich die Bildchen auf den Schachteln auch nicht gejuckt, aber wenn man anhand von sowas das Ende der Freiheit oder des Abendlandes herbeifantasiert, dann sind LABELS, egal in welcher Farbe, das kleinste Problem im eigenen Leben.
 
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@Erkekjetter

Das ist ein Fakt und mich verwundert der Gegenwind. Man hat die Umweltplaketten eingeführt um nicht Autos ohne Katalysator zu kennzeichnen, bzw. Anhand der Euro Normen. Das fing auch harmlos an, bloß als Hinweis.

Dann kamen die Umweltzonen, anfänglich noch für Rot, Gelb und Grün. Jetzt gibt es nurnoch grüne Umweltzonen. Ich finde man kann hier schon eine Analogie ziehen, wenn Lebensmittel gekennzeichnet werden.
 
Rote Rose schrieb:
Das fing auch harmlos an
Ist immer noch harmlos, im Gegensatz zu den Feinstäuben welche die Plaketten eindämmen sollen.
Rote Rose schrieb:
Ich finde man kann hier schon eine Analogie ziehen, wenn Lebensmittel gekennzeichnet werden.
Absolut nicht. Ist vollkommen am Thema vorbei.
 
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Rote Rose schrieb:
Ich finde man kann hier schon eine Analogie ziehen, wenn Lebensmittel gekennzeichnet werden.
1. Kann man nicht.
2. sind deine Ausführungen zur Plakette ebenfalls so in der Form unwahr und faktisch falsch. Wundert mich aber nicht wirklich.
3. Die Plakette im Auto ist grundlegend was anderes als diese Informationslabel. Die Plaketten waren zu keinem Zeitpunkt als reine Informationslabel gedacht gewesen. Die Intention und Aufgabe dieser Plaketten war und ist was vollständig anderes als die Label auf Lebensmitteln.
 
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@Rote Rose
Ich spiele das Spiel mit den Umweltplaketten jetzt einfach mal mit.
Deine Angst ist also echt im Endausbau der Labelei, dass Du zukünftig keine Lebensmittel mehr reinschieben darfst die gesichert weder gut für den Körper, die Umwelt oder die Tiere sind von denen sie stammen?
Wo ist jetzt der Schaden für Dich entstanden??
Oder geht es hier um Krankenkassen? Oder die Ausbeuterbetriebe die das Zeug produzieren? Was ist Dein Punkt?
 
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FrankenDoM schrieb:
Wo ist jetzt der Schaden für Dich entstanden??
Oder geht es hier um Krankenkassen?

es geht mir hier darum, wo Zwang angesetzt wird (auch indirekt durch Symbole) und man das klar kommunizieren soll. Ich finde das hier Eigenverantwortung ausreicht und der Staat sollte lieber in der schule nachhaltiges kochen unterrichten, bzw. den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln
 
Dann würde trotzdem viel zu viele sich nicht darum kümmern, weil sie zu bequem sind. Siehe bei dir, isst auch Fleisch etc. Also entweder ungebildet oder dein Argument scheint bereits bei dir selber nicht zu fruchten...

Und zum wiederholten Male, solche Symbole können per Definition kein Zwang sein! Weil man sie konsequenzlos ignorieren kann.
 
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Ich ignoriere die Provokation mal. Es gibt auch nachhaltigen Fleischkonsum, zum Beispiel Wildfleisch was ganz ohne Industrie auskommt. Übrigens habe ich noch nie Lebensmittel weggeworfen, ich wurde so erzogen, die Reste wegzukochen oder aufzuessen, bevor sie verderben. Und das alles habe ich und meine Eltern ganz ohne ein einziges Kennzeichen geschafft.
 
Rote Rose schrieb:
Es gibt auch nachhaltigen Fleischkonsum, zum Beispiel Wildfleisch
Nein, den gibt es nicht.

Jede:r Deutsche isst im Durchschnitt ca. 53kg Fleisch im Jahr. Das sind über 1kg pro Woche. In dieser Statistik sind vegetarisch und vegan lebende Menschen bereits enthalten. Das heißt, dass die eigentliche Menge pro Kopf noch einmal höher ist!

Und abgesehen davon, dass das mehr als die dreifache empfohlene Menge ist: Wie willst das mit Wild abbilden? Wir schaffen es ja nicht einmal auf 4% Biofleisch-Anteil auf dem deutschen Markt!

Davon ab gibt es auch Wildfarmen und auch Wildfleisch wird importiert. Und von den gesundheitlichen Aspekten haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

Rote Rose schrieb:
Übrigens habe ich noch nie Lebensmittel weggeworfen, ich wurde so erzogen, die Reste wegzukochen oder aufzuessen, bevor sie verderben. Und das alles habe ich und meine Eltern ganz ohne ein einziges Kennzeichen geschafft.
Davon abgesehen, dass ich das für absolut unglaubwürdig halte, geht es hier aber nicht nur um dich! In den Statistiken gehst du als einzelne Person einfach unter. Du musst größer denken, wenn du solche Diskussionen führst.
 
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Weil er, so wie er garantiert noch nie was weggeschmissen hat an Lebensmitteln, natürlich nur wild ist oder von der Kuh die er persönlich kannte.

Wie immer, fragt man diese Leute, essen sie nur nachhaltig und bio. Ist wie mit der Bild, keiner liest sie, aber wird millionenfach gekauft.

Ist zwar alles nicht wahr, die daten beweisen es, aber man kann es ja behaupten und bei widerspruch dann empört tun.

Das es selbst dann kein Argument wäre, wenn es das einzelne Exemplar tatsächlich so hält, weil bewiesen durch daten und fakten die absolute mehrheit es nicht so hält, könnte man schnell verstehen wenn man wirklich so nachhaltig und differenziert denken würde, wie man vorgibt…
 
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Naja, wir werfen nur sehr wenig an Lebensmitteln weg, aber es passiert dann doch mal. Ganz einfach deshalb, weil auch wir immer mal kleinere Reste übrig haben, die wir nicht mehr essen möchten und bei denen es einfach nicht keinen Sinn macht, sie einzufrieren. Aber das sind eben sehr kleine Reste, keine kompletten Mahlzeiten oder Portionen von denen eine Person noch satt werden könnte. Grössere Überreste werden eingefroren oder ergeben am nächsten Tag nochmal eine Mahlzeit. In vielen Fällen koche ich sogar bewusst so, dass ich für den nächsten Tag ein Resteessen einplane oder eine bestimmte Menge schon fürs Abendessen des nächsten Tages vorsehe.

So wirds vermutlich jedem gehen, der selbst kocht und das für mehrere Personen tut. Ganz vermeiden lässt sich das nämlich bei bestem Willen nicht. Es kommt alleine auf die Mengen an, die man regelmässig in die Tonne versenkt. Und die sind bei uns sehr klein, weil wir immer darauf achten, dass wir unsere Mahlzeiten auch möglichst so zubereiten, dass keine Unmengen übrigbleiben.
 
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Rote Rose schrieb:
es geht mir hier darum, wo Zwang angesetzt wird (auch indirekt durch Symbole) und man das klar kommunizieren soll. Ich finde das hier Eigenverantwortung ausreicht und der Staat sollte lieber in der schule nachhaltiges kochen unterrichten, bzw. den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln
Welcher Zwang? Da sind zusätzliche Informationen auf der Verpackung. Willst Du lieber die Infos bei jedem Lebensmittel googlen wenn die da nicht drauf stehen?
Dass der Ansatz von Bildung in der Schule in die Richtung durchaus Ok ist, hat halt nichts mit den Labels zu tun. Auch wenn ich durch die Schule super aufgeklärt bin im Umhgang und schon fast auf Sternniveau nachhaltig kochen kann, kann ich die Infos auf der Verpackung trotzdem nicht erahnen.

Lies sie halt nicht wenn sie Dich nicht interessieren. Wie können Labels Zwang sein?
Du kannst doch in Dich reinschaufeln was Du willst und kaufen was Du willst, aber es gibt auch Menschen die wollen wissen was sie kaufen.

Da sind wir wieder bei dem unsinnigen Vergleich mit der Umweltzone angekommen. In eine Umweltzone darfst du ohne grüne Plakette nicht mehr rein bzw. das Auto, das ist Zwang. Ob der Gut ist oder nicht sei mal dahingestellt.
Wo ist jetzt die Analogie zum Label? Mehr als die rote/grüne Farbe kann ich nicht erkennen. Es juckt keine Sau ob Du an der Kasse aufs Band nur rote oder nur grüne Produkte legst... Bei den allermeisten Menschen wird es ohnehin ein Mischmasch auf dem Band sein. Und soll ich Dir jetzt was verraten? Auch das juckt keine Sau.
Reglohln schrieb:
Davon abgesehen, dass ich das für absolut unglaubwürdig halte, geht es hier aber nicht nur um dich!
Klar ist das eine Geschichte aus dem Paulaner Garten. Jeder, absolut jeder wirft mal Lebensmittel weg. Klar plant man was man braucht und kauft gewissenhaft ein, schon allein weil mir mein Geld zu schade ist es ständig wegwerfen zu müssen. Aber dann kommt mal was Unvorhergesehenes. Essenseinladung, man wird krank und hat keinen Appetit oder 1000 andere Dinge und schon hat man zu viel und schafft es nicht zu essen. Auch wenn das nicht die Regel ist, aber zu sagen ich werfe NIE etwas weg... Quatsch.
 
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Rote Rose schrieb:
Es gibt auch nachhaltigen Fleischkonsum, zum Beispiel Wildfleisch was ganz ohne Industrie auskommt.
Ich würde auch behaupten das Fleisch ganz prinzipiell nicht nachhaltig sein kann. Vor allem Wild, wenn Du es nicht selbst geschossen hast und wie Normalsterbliche im Handel kaufst, stammt das Fleisch in der Regel aus dem Ausland (Osteuropa, Ozeanien,...) und hat einen katastrophalen ökologischen Fußabdruck. Nicht jeder der 80 Mio Deutschen kennt privat einen Jäger oder Förster oder hat eine Wild-Metzgerei um die Ecke. Es ist völlig belanglos was Du tolles kannst oder tust, der Gesellschaft bringt das Null. Aber genau darum geht es hier.

Würde ein Label das Kaufverhalten der Deutschen nachhaltiger machen? Wahrscheinlich. Also bitte...

FrankenDoM schrieb:
Jeder, absolut jeder wirft mal Lebensmittel weg.
Klassiker bei uns, das Toastbrot oder der Joghurt die 2 Tage nach Kauf eine neue Farbe bekommen haben.
 
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