Nanoxia DS2 Gehäuse Netzteileinbau und Lüfter

Grumm

Cadet 1st Year
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Hi, ich brauche mal Euren Rat,
wenn das mein Anliegen schon mal diskutiert wurde, bitte ich um Entschuldigung, aber da ich gerade beim Bauen bin, komme ich nur mit den Smartphone ins Netzt und macht sich das Durchsuchen des Forums nicht so gut einfach.
Das ist zwar bei weitem nicht der erste PC den ich zusammenbaue, aber das verwendete Gehäuse ist doch Neuland für mich. Ich verwende ein Nanoxia DS2.
Als erstes schaue ich auf das Netzteil und frage mich wieherum ich es einbaue. das Gehäuse hat das Netzteil unten. So kann ich entweder die Lüfteröffnungen nach unten und nach hinten plazieren, was dazu führt, dass das Netzteil keinerlei Beitrag zur Belüftung leisten kann. es Belüftet nur sich selbst. Wie verbaut Ihr Eure Netzteile? So wie gedacht, oder mit dem Lüfter nach Oben, damit das Netzteil auch noch Luft aus dem Gehäuse saugen kann? Beides ist möglich, nur ist es sinnvoll?
Ich habe ja noch unten Zwei große lüfter, die die Luft in das Gehäuse reinsaugen und oben einen der sie wieder absaugt. Bei einem Testlauf nur im BIOS kam ich Temperaturen um die 50° an allen Komponenten.
Des weiteren denke ich gerade noch über einen Lüfter in der oberen Gehäuseabdeckung welcher die warme Luft nach oben absaugen kann. Aber dann ist sicher vorbei mit leise. Sagt mir doch bitte mal Eure Meinung zu beiden Sachen.
Danke und Gruß
Grumm
 
Netzteilausrichtung ist ziemlich egal, ich setze den Lüfter generell nach oben aber auch nur weil es besser aussieht.

Temperaturen von 50° sind im BIOS mMn zu viel, überprüf das dringend nochmal unter Windows und mit richtigen Last-Tests.

Generell würde ich mir um weitere Lüfter erst Gedanken machen, wenn die bisherigen nicht reichen.
 
Das Netzteil soll kalte Luft von unter dem Gehäuse durch den Staubschutzfilter einsaugen und nach hinten raus pusten. Dadurch bekommt es keine vom PC vorgewärmte Luft und trägt selber nicht zur Aufwärmung im inneren bei, läuft leiser.
Für den Luftfluss im Gehäuse hat das DS2 glaub 2 120er vorn und 1 120er hinten vormontiert. Das recht selbst mit niedrigen Drehzahlen gut aus.
Daher: Lüfter beim Netzteil nach unten drehen.
 
das Netzteil bzw. dessen Lüfter ist auch nicht da um beim Airflow im Case mit zu wirken, wie schon gesagt wurde es soll die Luft von unten holen und hinten raus befördern...

bevor wir hier auf die Temps los gehen wäre die gesamte Config interessant...
 
Früher war es mal üblich das das Netzteil den Airflow anregt, bei einem neuen Gehäuse, mit entsprechender Belüftung und einem stimmigen Konzept würde das direkte eingreifen des Netzteils den Airflow eher stören. Also Lüfter nach unten.

Die Temperaturen klingen aber wirklich deutlich zu hoch.
 
Bei mir saugt der Lüfter von innen an. So kommt (fast) kein Staub in das Netzteil und ich muss nicht alle 2 Wochen den Staubfilter vor dem Netzteil säubern.
Zudem saugt es eben noch etwas warme Luft unter der Grafikkarte ab und optimiert so den Airflow noch zusätzlich.
ps. Warum bitte sollte es stören? (An meine beiden Vorposter)
 
Weil es der natürlichen Konvektion entgegen wirkt. Warme Luft steigt nach oben, dein Netzteil saugt diese jedoch nach unten. Ich setze keine Lüfter in den Gehäusedeckel, um den Effekt vom Netzteil negieren zu lassen.

Abgesehen davon, ich möchte meinen Netzteil nicht die warme Luft der Grafikkarte zumuten. Warme Luft ins Netzteil einleiten ist nicht sinnvoll.

So habe ich im Gehäuse einen geschlossenen Kreislauf, und das Netzteil bleibt ruhig und kühl.
 
So, da ich nun wieder Windows drauf habe, auch wenn nur die wichtigsten Sachen installiert sind kann ich vollwertig mitreden. Via Smartfon ist es ja übel.
Zu den Temperaturen, nun unter Windows aber noch lange nicht unter Vollast:
System:
Gehäuse Nanoxia DS2
Board: Sabertooth 79
Grafik: Saphier HD6950 (ATI)
CPU: Intel Core i7-4930K
CPU Lüfter: Arctic Alpine 20 Plus (wird noch ein besserer)
Gehäusebelüftung: Standard Vorbestückung des DS2 mit 2x 120 unten rein und
1x 120 oben links raus
Netzteil: Corsair RM750
und die Temperaturen im jetzigen Zustand:

1.JPG
2.JPG
 
es sollten mindestens gleich viel Lüfter(hängt auch von der Größe/Qualität ab) ehr mehr sein welche die Luft nach außen befördern ;)

das dem i7 beim dem Kühlerchen ein wenig warm werden kann ist leicht möglich, würde da bald möglichst zu einem größeren greifen da im Case genug Platz sein dürfte würde ich je nach Budget Richtung Macho, NH U14S oder gar gleich zu einem Doppelturm(Noctua D14, Dark R., TR Sivler A.,..) greifen...
https://www.computerbase.de/forum/threads/welcher-cpu-kuehler-ist-der-richtige-fuer-mich.370336/
 
Knuffiboer schrieb:
Weil es der natürlichen Konvektion entgegen wirkt. Warme Luft steigt nach oben, dein Netzteil saugt diese jedoch nach unten. Ich setze keine Lüfter in den Gehäusedeckel, um den Effekt vom Netzteil negieren zu lassen.

Abgesehen davon, ich möchte meinen Netzteil nicht die warme Luft der Grafikkarte zumuten. Warme Luft ins Netzteil einleiten ist nicht sinnvoll.

So habe ich im Gehäuse einen geschlossenen Kreislauf, und das Netzteil bleibt ruhig und kühl.

Es geht auch nicht darum den Luftstrom komplett umzuleiten sondern nur einen eventuellen Wärmestau unterhalb der Grafikkarte durch einen geringen Luftstrom zu verhindern. Der Großteil wird immernoch über die Lüfter 1*hinten-oben/1*oben abgeleitet. Zudem habe ich zwei Frontlüfter eingebaut daher sollte es bei mir genug Frischluft geben und nicht weiter stören.
Sollten aber nur ein/wenige Lüfter verbaut sein gebe ich dir natürlich Recht. ;)
 
Guck dir dein Gehäuse mal genau(er) an bzw. jetzt wo du es bereits mit Komponenten versehen hast, dann eben Bilder im Internet oder beim Hersteller des Gehäuses?

Der Hersteller hat nicht ganz umsonst das Netzteil nach unten gesetzt und auch im Boden des Netzteils Löcher gestanzt und von der Unterseite her mit einem Staubfilter versehen.

Netzteil mit dem Lüfter nach unten verbauen. Dies deshalb, damit das Netzteil für sich gesehen einen eigenen und separaten Kühlkreislauf hat. So saugt sich das NT vom Boden her die Kühle Luft an und bläst die Luft von den im NT verbauten Teile erwärmte Luft hinten wieder heraus.

Ein NT wo der Lüfter nach oben montiert ist ist, sorgt sehr oft für Störungen/ Verwirbelungen im physikalisch nach oben gerichteten Luftstrom (warme Luft steigt nach oben, lernt man schon in der Schule ;)). Denn das NT mit einem nach oben gerichteten Lüfter saugt die warme Luft aus dem Bereich der Grafikkarte ab und saugt sich diese warme Luft in das NT herein und soll mit dieser bereits erwärmten Luft die warmen/ heißen Komponenten kühlen? Klar, funktioniert möglicherweise. Aber sicherlich nicht so gut und effektiv als wenn sich das NT die Luft von unten aus dem Boden heraus saugen würde. Die Luft dürfte i.d.R. um einiges kühler sein als die Luft die von der Grafikkarte abgesogen wird.

Und eine vernünftig designte Grafikkarte bzw. dessen Kühler/ Kühlung bläst die Luft auch nicht ins Gehäuse rein sondern durch die hinten am Slotblech angebrachten Lüftungsgitter auf der Rückseite des Gehäuses heraus. Von daher gibt es bei eben so designten Grafikkarten bzw. Kühlern nur ein wenig Strahlwärme die es aber nicht wirklich bedarf abgesaugt zu werden, sondern wird durch den Luftstrom von 1*vorne unten in das Gehäuse blasenden Lüfter und 1*hinten oben aus dem Gehäuse blasenden Lüfter 'mitgenommen'.
 
Natürlich leitest du den Luftstrom nicht komplett um, es sei denn du hast ein Netzteil mit riesiger Sogwirkung. ;-) Wenn ich aber recht viel Geld in die Optimierung des Airflow stecke, dann möchte ich nicht, dass mein Netzteil überhaupt Einfluss nimmt. Wie gesagt, ich möchte die Abwärme meiner 290er nicht in meinem Netzteil haben :-D

Ich bezweifle aber, dass ein normaler User überhaupt einen Unterschied wahrnehmen würde. Adok hat es wirklich gut getroffen.
 
Waelder schrieb:
es sollten mindestens gleich viel Lüfter(hängt auch von der Größe/Qualität ab) ehr mehr sein welche die Luft nach außen befördern ;)

das dem i7 beim dem Kühlerchen ein wenig warm werden kann ist leicht möglich, würde da bald möglichst zu einem größeren greifen da im Case genug Platz sein dürfte würde ich je nach Budget Richtung Macho, NH U14S oder gar gleich zu einem Doppelturm(Noctua D14, Dark R., TR Sivler A.,..) greifen...
https://www.computerbase.de/forum/threads/welcher-cpu-kuehler-ist-der-richtige-fuer-mich.370336/

Wenn, dann gehe ich lieber in Richtung Wasserkühlung. Und wenn ich dann noch den Kühler außen anbringe(nur so ein Gedanke) dürfte die CPU-Wärmebildung endgültig erledigt sein.
Erstmal setze ich nachher einen Lüfter in den Deckel. Damit bin ich schon mal nahe an der CPU und die bekommt ein Lüftchen mehr.
Mal schauen wie die Werte dann ausschauen.
Welche Werte wären denn so über den Daumen gepeilt annehmbar? Und was sollte ich bei der Anschaffung einer Wasserkühlung beachten?
 
nehme mal an mit Wasserkühlung denkst du an die "Hybrid Dinger" bzw. Corsair H50 oder Antec 620 und wie sie alle heißen...
nicht an eine echte Wakü...

Grundsätzlich sind die Werte unter Last erst interessant, idle Werte haben nur minimale Aussagekraft...
 
Ja an die Dinger denke ich. Halt mich ruhig für unwissend, aber ich wusste noch gar nicht, dass da echte und unechte Wasserkühlungen gibt. Mal von den „Klimaanlagen“ abgesehen, die in den Servern von Rechenzentren genutzt werden. Das ist ja eine ganz andere Liga.
 
Die Aio Wasserkühlungen sind eigentlich nur fürs harte übertakten oder wenn Gehäuse so klein sind, dass man keine großen Turmkühler nutzen kann interessant; dann kann man den Kühlkörper an den Platz eines Gehäuselüfters verbannen. Bei dir wird sich da nicht furchtbar viel im Vergleich zu ne ordentlichen Kühler ändern. Bei deinem DS2 kannst du CPU-Kühler bis max. 165mm Höhe einbauen. D.h. du kann einen http://geizhals.de/thermalright-hr-02-macho-rev-a-bw-a830474.html auf die Cpu schnallen und schon ist die Cpu leise gut gekühlt. Und welche Temperatur anliegt ist auch ziemlich egal, Hauptsache die Cpu taktet unter Last nicht runter. Alles andere spielt sich nur im Kopf des Nutzers ab (Lebensdauer etc.).
 
Wenn ich den Lüfter sehe, fällt mir ein, dass ich so ein Teil noch irgendwo habe. Ich hoffe nur, dass ich auch noch das Montagekitt für Sockel 2011 habe. Den hatte ich irgendwann mal auf einem 775 drauf und kann mich erinnern, dass da auch was für alle andern Sockel dabei war.
Meine Temperaturwerte unter CPU-Voll-Last (15min Prime95) sehen übrigens so aus:
3.JPG

Wenn ich mir die Verteilung der Sensoren anschaue, werden vor allem die CPU nahen Bereiche deutlich wärmer. Also werde ich jetzt mal den Kühler suchen oder einen anderen kaufen.
 
Ok, das lasse ich mir gerne sagen. Ich dachte über 70° bei dieser CPU währe grenzwertig.
 
Prime95 erzeugt i.d.R. höhere Temperaturen als es alle anderen Programme/ Anwendungen die man so täglich benutzt erzeugen. Von daher sind die 74°C noch OK. Und davon abgesehen gilt nach wie vor immer noch folgendes.

Solange die CPU nicht das Throtteln anfängt oder gar in die Notabschaltung geht, ist die ausgelesene/ angezeigte/ 'hochgerechnete' Temperatur völlig egal. Warum? Weil keines der Tools kann die Temperaturen "richtig" messen, weil sie eine Temperatur für TJMAX annehmen, die für alle Prozessoren eines Typs gleich sind, obwohl Intel diesen Wert für jeden Prozessor individuell bestimmt.

Und praktisch alle Tools - egal ob nun AIDA64, HWiNFO, Hwmonitor, SpeedFan, etc. pp. - versuchen die Temperatur der CPU aus irgendwelchen Werten mehr oder minder genau auszurechnen und dann anzuzeigen, was ihnen auch mehr oder minder gut gelingt. Grund s.o..

An und für sich kann und sollte man diese 'hochgerechneten', angezeigten Werte voll und ganz ignorieren. Warum? Solange die CPU nicht das throtteln anfängt oder gar in die Notabschaltung geht, sind die Temperaturen auch in Ordnung. Sollte die CPU throtteln und/ oder in die Notabschaltung gehen dann ist sowieso Handlungsbedarf gegeben.
 

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