NAS 1150 Eigenbau, welche CPU?

rambodieschen

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen

Ich will für mich mir einen NAS Server zusammenbauen, welcher nur die Festplatten im Netzwerk freigibt.
Die Server-Dienste wie Plex, Cops, Owncloud, OpenVPN usw. übernimmt ein anderer Debian Computer.

Adaptec Raid-Controller, 8 Festplatten, leiser CPU-Kühler und ein grosses Gehäuse besitze ich schon.

Was haltet ihr von der Zusammenstellung?:
- GIGABYTE GA-H97-D3H (1150 mit M.2)
- INTEL Core i3-4370 (CPU sollte mit int. Grafikeinheit sein)
- PLEXTOR SSD M6E M.2, 128GB. (Nur fürs Betriebssystem)
- CRUCIAL Ballistix Sport, 16GB (günstiges momentan reicht)

Ist der CPU überpowert? Würde schon ein Celeron reichen? Kenne mich mit aktuellen CPUs gar nicht aus.

Danke und Gruss
Rambodieschen
 
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Danke für die Antworten.

Wow ja, der G1840 ist sogar noch schneller als mein alter Intel Xeon X3350.

Wegen der SSD ist das Problem, dass ich keinen Platz mehr habe eine 2,5" zu installieren.
Vom Platz her reicht da die kleinste GB-Variante vollkommen aus.

Das Board ist momentan das Günstigste mit allen Anschlüssen die ich benötige.
Der Raid-Controller benötigt ein x8 PCIe, Gen3 Anschluss.
Die Modelle mit int. CPU werde ich mit noch genauer anschauen.

Edit:
Ich bin mir momentan eine eine günstiger Asrock Q2900M mit Ram in eBay am anlächeln. :-)
 
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Dann ist die SSD falsch. Wenn du nur dein Linux auf die SSD packen willst: Sandisk Readycache oder so was. M.2 ist sowas von falsch das kann man gar nicht in Worte fassen.
M.2 ist bei einem NAS Blödsinn, und welche Anschlüsse brauchst du vom H97 Board. Ich glaube dir nicht daß dieses Board notwendig ist. Selbst wenn du für ZFS eine SSD willst, dann ganz sicher keine M.2 auf so einem Krüppel wie H97. Wenn M.2 dann PCIe 3.0 x4 oder gar nix.
16GB sind genauso nutzlos ausser bei ZFS, und dann darf es für auch ggf. ne größere CPU sein.

Du solltest vielleicht genau schreiben was du genau machen willst oder die Beratung und dann dein PC werden garantiert in die Hose gehen.
 
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Wegen der SSD ist das Problem, dass ich keinen Platz mehr habe eine 2,5" zu installieren.
Eine SSD ist völlig unempfindlich; du kannst sie zB mit doppelseitigem Klebeband an die Rückseite des Mainboard-Trays (oder an jede andere freie Stelle im PC) pappen.
 
rambodieschen schrieb:
Edit:
Ich bin mir momentan eine eine günstiger Asrock Q2900M mit Ram in eBay am anlächeln. :-)

Denke dran, das du dann SO-DIMM hast, also die kleinen RAM-Riegel wie im Notebook, falls du drüber nachdenkst den RAM zu erweitern.
 
Es verbietet dir natürlich keiner die teure Variante zu kaufen, aber auch ich finde M.2 übertrieben. Eine 2,5" (notfalls 1,7") SSD kann man notfalls auch in's Gehäuse legen, an eine Wand "kleben" oder mit irgendwelchen Behelfsmitteln fest machen. Ist ja keine HDD :D
Und je nach verwendetem Betriebssystem reicht auch ein schneller USB-Stick (mit Backup-Stick).
Und wenn der Raid-Controller nur am 8x Gen-2 Port betrieben wird, ist das auch nicht weiter tragisch, sind immerhin 32Gbit/s. Bottleneck wird wohl eh das Netzwerk sein?
 
Q2900 mit der mickrigen Atom CPU ist keine Lösung. Und wenn, dann nur mit DC19V Stecker aber dann bist du limitiert in der Anzahl Festplatten. Eben keine gute Lösung. Wenn du sowas willst, kauf ein Fertig NAS: die haben solche CPUs in der Leistungsklasse und Platz für 4 oder mehr Platten.
 
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https://pics.computerbase.de/5/9/0/8/8/4-1080.1265811394.jpg
Passender 8GB Ram wäre da schon dabei, Netzteil-Anschluss hat er und der Controller passt auch noch drauf. DVI muss er haben.
Dann werde ich mit eh eine SSD kaufen.
Ich denke auch das GB Netzwerk wird das Bottleneck sein. Etwas anderes macht der PC ja nicht.
Eine Fertig NAS ist mir zu teuer und unflexibel Softwaremässig, darum Eigenbau. :-)
 
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Wofür brauchst du DVI auf einem NAS? ist das etwa ein HTPC?
Und der Q2900 kann nur 3 Festplatten anschließen wenn du eine SSD hast.
 
@HominiLupus: Davon ausgehend, dass rambodieschen mit dem Adaptec-Controller einen echten Hardware- und kein Fake-RAID-Controller meint, würde ich auch ohne explizite Erwähnung davon ausgehen, dass er ein Windows-NAS plant (oder zumindest der Controller unter Linux getestet wurde), d.h. der Bay Trail dürfte locker für diesen Zweck ausreichen und auch die SATA-Anschlüsse langen. Gerade für'n Windows-NAS macht auch ein Grafikausgang Sinn ;)
Die *Trail-Mainboards mit verlöteter CPU sind zwar in der Regel langsamer und teurer als ein günstiges Mainboard + Celeron, aber dafür auch stromsparender. Der Vorteil geht zwar durch Hardware-RAID vermutlich wieder flöten, aber wenn der Preis stimmt, warum nicht.

Trotzdem noch der Hinweis: ist eh Linux geplant, gibt's möglicherweise sinnvollere Lösungen als Hardware-RAID, die teilweise sogar mehr Sicherheit bieten. Software RAID mit mirroring ist nicht wirklich langsamer als in Hardware und mit bcache könnte man sogar noch ein Teil der SSD als Cache hernehmen. Raid5/6 hat in Hardware Geschwindigkeitsvorteile, je nach CPU weniger oder mehr, aber selbst der Bay Trail sollte 1Gbit bewältigen können, falls Samba oder NFS keine Probleme machen. Allerdings braucht man genügend SATA-Ports, da wird's bei Mainboards mit verlöteter CPU oftmals eng.
Falls ZFS noch eine Idee ist, was neben Checksumming und Snapshots noch einiges mehr mitbringt, sollte es genug RAM sein (8-16, nur für Deduplication ggf. noch mehr), und halt ein "normaler" Celeron. SSD als Cache macht bei 1Gbit nur bedingt Sinn, notfalls lieber mehr RAM.
 
Jepp, Sata-Anschluss brauche ich nur einen für die SSD.
Am Controller könnte ich sogar 16 Festplatten anschliessen, welche dann aber dann ein neues Gehäuse benötigen würden. :evillol:
DVI hat mein Monitor mit DVI-KVM-Switch im Keller. VGA würde zwar auch gehen aber dann braucht es einen DVI-Konverter der wieder Strom verbraucht.:mad:
 
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