NAS? / evtl. ZyXEL NAS540? / welche Festplatten?

Radde

Commodore
Registriert
Apr. 2008
Beiträge
4.341
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir ein NAS oder einen selbst zusammengebauten Datensumpf zu kaufen. Das ganze soll am Ende ca. 10TB nutzbare Kapazität haben und zur Datenverfügbarkeit auf ein Raid 5 setzen.

Jetzt habe ich (unter anderem) den Test zum ZyXEL NAS540 gelesen. Das ganze hört sich für meinen Verwendungszweck (glaube ich) ganz gut an.
Allerdings sind meine Datenbestände in den letzten Jahren nur gewachsen und nicht geschrumpft. Deswegen würde ich gern mi 3 Festplatten á 5TB (Seagate Archive HDD 5TB) anfangen.
Fragen:
  • Kann ich das RAID 5 bei Bedarf um eine weitere Festplatte erweitern?
  • In der Kompatibilitätsliste ist die Festplatte nicht gelistet. Wie wahrscheinlich ist es, dass mir dadurch Probleme entstehen?
  • Ist das ZyXEL NAS540 generell eine gute Idee?


Mein Verwendungszweck:
  • Datenablage von momentan ca. 7 TB Daten (langsam, aber stetig wachsend))
  • Zugriff von maximal 3 Geräten gleichzeitig über Ethernet bzw. wlan
  • Benutzerkonten für Nutzer mit eingeschränkten Rechten (nur lesen von ausgewählten Ordnern, kein Schreibzugriff))
  • sparsam im Stromverbrauch und va. lautlos im Standby (steht im Schlafzimmer)
  • möglicherweise könnte es auch als familieninterne Datensicherung dienen. Die Daten würden dann übers Internet kommen (Kann man Ordner anlegen in die man nur schreiben kann? Änderungen und Löschvorgänge wären dann einem speziellen Admin-Konto vorbehalten. Das macht vielleicht 1 TB zusätzlichen Speicherplatz aus)

Budget:
Aktuell liegt das NAS + 3 Festplatten bei ~700€. Bis 800€ wäre ich gewillt auszugeben.
Solltet ihr ein teureres NAS vorschlagen würde ich womöglich auf die Parität des Raid verzichten. Ein Eigenbau wäre prinzipiell auch denkbar.

Danke schon mal. Sollte ich Blödsinn geschrieben haben, dann bringt es mir bitte schonend bei ;) Ist mein erstes NAS...
 
Ist dir das OS wichtig?
Was ist mit Lautstärke, Übertragungsgeschwindigkeit und Erweiterbarkeit?
Wie groß soll / darf der NAS sein?
Muss der Server stromsparend sein oder soll er lieber möglichst Potent sein?
Wird auf dem Server noch was anderes gemacht z.B. MySQL Datenbanken, Spielserver, TS3 ...

Ich persönlich rate zu einem Selbstbau-NAS. Wenn dort der Platz zu Eng wird, kannst du einfach weitere Platten hinzufügen. Bei einem NAS bist du irgendwann am Ende.

Stromspar-Variante:

3 x Seagate Archive HDD 5TB, SATA 6Gb/s (ST5000AS0011)
1 x Crucial SO-DIMM 4GB, DDR3L-1600, CL11 (CT51264BF160B)
1 x ASRock Q1900-ITX (90-MXGRS0-A0UAYZ)
1 x Fractal Design Node 304 schwarz, Mini-DTX/Mini-ITX (FD-CA-NODE-304-BL)
2 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)

Summe: 706,00 €

Leistungsvariante:

3 x Seagate Archive HDD 5TB, SATA 6Gb/s (ST5000AS0011)
1 x Intel Core i3-4150, 2x 3.50GHz, boxed (BX80646I34150)
2 x Crucial DIMM 4GB, DDR3-1600, CL11 (CT51264BA160BJ)
1 x Gigabyte GA-H81N-D2H
1 x Fractal Design Node 304 schwarz, Mini-DTX/Mini-ITX (FD-CA-NODE-304-BL)
1 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)

Summe: 800,00 €


Synology und QNAP stehen garnicht zur Auswahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also:
1. Wie gesagt, ist mein erstes NAS. Kann ich jetzt noch nicht sagen, ob mir das OS irgendwann wichtig wird...
2. Die Lautstärke ist mir schon wichtig, da es wie gesagt im Schlafzimmer stehen wird. Wobei es nachts unter der Woche auch bedenkenlos heruntergefahren werden kann.
3. Die Größe ist eigentlich relativ egal. Das NAS soll in der Raumecke hinter dem Fernseher stehen.
4. Stromsparend kommt auf jeden Fall vor potent. Es sollte möglich sein 2 FullHD-Streams gleichzeitig laufen zu lassen. Die Schreibwerte sind nicht so wichtig (nachdem die 7 TB mal kopiert sind...)
5. Nein, es soll ein reiner Datenserver sein, der nur die Daten verfügbar hält. Möglicherweise möchte ich einen zentralen Kalender für alle Geräte haben. Das wars schon.

Auf lange Sicht ist ein Selbstbau-NAS auf jeden Fall flexibler, das ist mir bewusst. Ich hätte auch schon ein paar Linux-Kenntnisse oder alternativ einen Dreamspark-Zugang. Mit wie viel Konfigurationsaufwand (in Stunden) muss man nach dem Zusammenbau denn da rechnen?


Edit:
die erste Zusammenstellung sieht ja sehr gut aus!
Ich habe grad im Wikipedia-Artikel zu RAID gelesen, dass man beim RAID 5 am besten 2, 4 oder 8 Festplatten nehmen soll, weil dann die Schreibperformance am besten sei.
Das "Problem" ist, dass 4x 4 TB (z. B. Western Digital WD Red 4TB ~600€) zwar 12 TB nutzbare Kapazität macht (die ich gar nicht brauche), aber dafür auch deutlich teurer ist als 3x 5 TB (z. B. Seagate Archive HDD 5TB ~495€).
 
Zuletzt bearbeitet:
Also da bietet sich an die 1. Variante zu nehmen. Stromsparend, CPU ist passiv gekühlt. Das lauteste dürften die Hdds sein.
Je nach OS ist das ganze in kurzer Zeit erledigt oder dauert eben lange. Ich persönlich nutze Xpenology (OS von synology), ansonsten gibt es noch paar freie OS wie FreeNas openmediavault oder eben Windows. Für die letzen drei os sollte man noch eine Systemplatte einkalkulieren.
 
Das ZyXEL NAS540 ist eine gute Wahl wenn Du ein fixfertiges NAS verwenden willst. Als HDDs sollten die WD Reds problemlos funktionieren.
 
Die 5TB Variante der Reds ist gute 30€ teurer als die Seagate nas Platten. Die Platten sollten trotz fehlender Bestätigung laufen.

Selbst 5 hd streamen stellen für beide Varianten kein Problem da.
 
@kugelfisch
kann man Xpenology einfach auf der von dir beschriebenen Hardware betreiben? Oder ist man da auf spezielle Hardwarekonfigurationen beschränkt?


@Lawnmower
Ja, ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich nicht den bequemen Weg gehen soll...
Die WD Red sind natürlich eine Ecke teurer als die Seagate Archive HDD. Zugegebenermaßen schreckt mich die neue Technik (SMR) der Seagate ein bisschen ab. Andererseits sind 2 von nur 4 Platten, die mir in 15 Jahren eines natürlichen Todes gestorben sind von WD...
 
Läuft bei etlichen Usern Problemlos in dieser Konfiguration. Generell läuft es auf fast jeder Intel plattform. Nur and gestaltet sich als verzwickt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die Archiv HDDs arbeiten auch anders, die Geschwindigkeit ist da auch nicht berrauschend, weiss auch nicht wie gut das harmoniert dann mit einem Raid 5. Bei den WD Reds ist aber schon mal klar dass die a) eigens für NAS gedacht sind und auch 24/7 laufen dürfen und b) einige RAID Optimierungen in der Firmware aufweisen.
Vermutlich werden es aber beide Typen für den von Dir gedachten Einsatzzweck tun.

Findest bestimmt auch genug Leute denen Seagate Platten in den letzten 15 Jahren abgeraucht sind.
 
OK, gut zu wissen. Läuft da als Unterbau ein "gewöhnliches" Linux, so dass man die Software mir beliebigen Funktionen erweitern kann? Ich denke dabei z. B. an btsync für Dateien, die sich häufig ändern, die ich aber auf allen Geräten lokal synchron halten möchte.

----
Kann die Aussage zur Festplattenanzahl jemand bestätigen / widerlegen?


Edit:
Schon klar, dass ich mir meinen WD-Erfahrungen nicht der Weisheit letzter Schluss bin.

Mit der Geschwindigkeit bei den Seagate Archive HDDs habe ich recht wenig bedenken. Sind die 7 TB mal geschrieben, dann kommen die neuen Daten nur sporadisch dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Basiert soviel ich weiß auf Linux. Aber bitte Frage nicht auf welchem.die Seagate sind im übrigen auch für den Dauerbetrieb ausgelegt und bieten 3 Jahre Garantie. Ich würde mir auch keine Gedanken über die Schreibraten machen. Limitierender Faktor ist das Gbit lan.

Ich benutze für mein RAID normale WD GREEN ohne Probleme. Warum also die sau teuren Reds nehmen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das denke ich mir auch.


Aber jetzt möchte ich trotzdem nochmal nachhaken:
Das Gehäuse hat Platz für 6 Festplatten. Aber ein RAID nachträglich zu erweitern ist ja soweit ich weiß nicht ganz unproblematisch. Außerdem hat das ASRock Q1900-ITX auch nur 4x SATA. Deswegen frage ich mich, ob die Erweiterbarkeit von einem Selbstbau-NAS nicht eher ein "theoretisches Feature" ist?
Verstehe mich nicht falsch, ich bin dir dankbar für die Mühe, die du dir bei der Zusammenstellung gemacht hast, aber ich frage mich immer noch, ob ich mit einem ganz einfachen Fertig-NAS nicht doch besser bedient bin? Von der Flexibilität eines offenen Systems werde ich vermutlich nicht viel sehen, da es mir ja wirklich nur um die zentrale Datenablage geht.
 
Ein Anmerkung zum Thema Raid.

Raid ist nur dann sinnvoll wenn du PRIVAT eine theoretische 24/7 100% Verfügbarkeit benötigst.

Bedeutet fällt eine Festplatte irgendwann aus wird der NAS dir es melden und du kannst die defekte Platte IM LAUFENDEN BETRIEB DES NAS entnehmen und durch eine neue ersetzen. Der NAS wird dann den RAID Staus selbständig wiederherstellen indem er die 2te Platte formatiert und im Hintergrund die Daten der ersten auf die 2te sichert.

ABER das RAID ERSETZT KEIN BACKUP! Du benötigst trotzdem eine PHYSIKALISCHE EXTERNE Sicherung. Warum? Damit dir so etwas nicht passieren kann!

Soll heißen kauf dir JETZT eine 6TB für intern und eine externe 6TB als Sicherung. Später wenn mehr Platz benötigt wird dann die zweite 6TB intern und gleichzeitig wieder eine 2te 6TB extern als Backup. Denn der Geschwindigkeitsvorteil durch Raid ist marginal und eine 100% Verfügbarkeit ist praktisch nur für Firmen oder Selbständige von Interesse.

Der Privatmann benötigt nur Platz und eine externe(!) Sicherung. Das bedeutet anstatt das extra Geld in das Raid zu investieren, investiere es in eine gleichgroße Externe Backup Platte! So das egal ob der NAS vom Blitz abraucht, die Firmware spinnt, oder die Festplatte defekt wird. Du immer ein unabhängiges Backup im Form einer Externe Platte im Schrank hast.

Nachtrag: Zur Hauptfrage "Ist das ZyXEL NAS540 generell eine gute Idee?" -> JA
 
Zuletzt bearbeitet:
@xxJohnnyBravoxx
Die hab ich schon vorher gelesen. Aber Danke.

@Gamefaq
Da hast du eigentlich recht. Die Verfügbarkeit wäre eigentlich kein großes Problem.
Momentan sind die Daten auf externen Festplatten (2x 3 TB, 1x 2 TB, 1x 1 TB, 1x 80 GB) bzw. auf dem Rechner und dem Notebook abgelegt. Nur die wichtigen Daten sind doppelt vorhanden, aber ein richtiges Sicherungskonzept habe ich bisher nicht. Das soll sich jetzt eben ändern.
Mein Gedanke war es die Daten alle auf das NAS zu kopieren und dann die Sicherung systematisch auf die alten externen Festplatten zu machen. Die kommen dann je nach Bedarf ein mal wöchentlich an den Rechner, die restliche Zeit liegen sie trocken im Schrank.

Wenn ich das Ganze ohne RAID mache, dann wäre es preislich am besten die Seagate mit 8 TB für 224€ zu bestellen. 6 TB sind ein bisschen knapp. Leider ist sie momentan noch nicht verfügbar. Die könnte ich dann auch in einem 2-bay NAS verbauen und hätte immer noch Luft für eine Erweiterung auf 16 TB im JBOD.
Preislich wäre das natürlich attraktiv!
 
Wenn ich das Ganze ohne RAID mache, dann wäre es preislich am besten die Seagate mit 8 TB für 224€ zu bestellen. 6 TB sind ein bisschen knapp. Leider ist sie momentan noch nicht verfügbar. Die könnte ich dann auch in einem 2-bay NAS verbauen und hätte immer noch Luft für eine Erweiterung auf 16 TB im JBOD.
Preislich wäre das natürlich attraktiv!

Du kannst doch trotzdem 2x 6TB Platten benutzen und hättest somit 12TB Speicherplatz. Du verteilst dann einfach die verschiedenen "Gemeinsamen Ordner" auf die Verschiedenen HDD's. In der Netzwerkumgebung siehst du die Festplatten nicht sondern nur die gemeinsamen Ordner des kompletten Servers.

Deine alten Festplatten kannst du ja nach dem befüllen des Servers als Backup Platten nehmen, solange der einzelne Ordner nicht die Gesamtkapazität der einzelnen Festplatte übersteigt. Hier wäre sogar nochmal die überlegung das gesparte Geld deines Gesamtbudgets als zweiten Server aufzubauen, auf dem du das Backup fährst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry aber nun kommt viel Text....

Radde schrieb:
Momentan sind die Daten auf externen Festplatten (2x 3 TB, 1x 2 TB, 1x 1 TB, 1x 80 GB) bzw. auf dem Rechner und dem Notebook abgelegt. Nur die wichtigen Daten sind doppelt vorhanden, aber ein richtiges Sicherungskonzept habe ich bisher nicht. Das soll sich jetzt eben ändern.
Mein Gedanke war es die Daten alle auf das NAS zu kopieren und dann die Sicherung systematisch auf die alten externen Festplatten zu machen. Die kommen dann je nach Bedarf ein mal wöchentlich an den Rechner, die restliche Zeit liegen sie trocken im Schrank.

Dein Gedanke ist doch gut und du kannst deine bestehenden externen Platten weiter als Sicherung verwenden! Damit sparrst du nochmals Geld weil sie sind ja bereits vorhanden. (Ebenso wie die Sicherung auf ihnen!) Gegenüber meinem Vorschlag oben ist der Unterschied nur das die Daten nicht 1zu1 = 1 interne zu 1 externen gesichert sind sondern eben auf mehrere externe verteilt aber und darauf kommt es an ES IST EINE EXTERNE SICHERUNG vorhanden! Bedenke auch, Sicherung bedeutet das einfach eine Physikalische Kopie besteht und "nicht" das du immer wieder die "gleichen" Daten sichern musst. Das denken nämlich viele! Es werden nur neue Daten gesichert, die alten sind ja bereist auf der externen Platte. Sprich irgendwann werden deine jetzigen Voll sein und du musst dir eine weitere externe Kaufen womit wir zum NAS kommen:

Radde schrieb:
Wenn ich das Ganze ohne RAID mache, dann wäre es preislich am besten die Seagate mit 8 TB für 224€ zu bestellen. 6 TB sind ein bisschen knapp. Leider ist sie momentan noch nicht verfügbar. Die könnte ich dann auch in einem 2-bay NAS verbauen und hätte immer noch Luft für eine Erweiterung auf 16 TB im JBOD.
Preislich wäre das natürlich attraktiv!

Die Seagate Archive 8TB Platte ist ein Papiertiger, da bisher nur ein Händler den 23 März 2015 als voraussichtlichen Liefer Termin nennt. Ob Seagate diesen Termin zur Auslieferung einhalten kann weiß niemand. Ebenso wie Haltbar diese neue Festplatte ist und ob ihr SATA Controller mit allen NAS Geräten sofort kompatibel ist ohne Firmware Ugrade des NAS.

Kauf dir jetzt 2x 6TB WD Red, oder WD Green 6TB und pack sie in den Zyxel NAS540 als einzelne Laufwerke. Dann kopierst zuerst die Daten der 2x3 TB auf die erste Platte und die der restlichen 1x2TB , 1x1TB , 1x80GB auf die zweite. Das kannst du entweder über das Netzwerk per PC oder über USB direkt am NAS tun. Achte nur darauf, wenn du es per USB machst, du in den "Einstellungen -> Kopiertaste" von NAS das richtige Ziel Verzeichnis (Kopier Richtung zum NAS , sowie Ziel Platte & Unterordner auf dem NAS) vor dem Kopieren einstellst.

Die Einzige Frage hier wäre nur benötigst du sofort auch eine weitere externe Festplatte. Sprich wie voll sind die bestehenden um neue Daten die später auf den NAS kopiert werden auch auf den externen zu sichern?




Wenn ich das Überschlage bist du aktuell bei um die 633,69 Euro (Nachnahme Lieferung von Notebooksbilliger.de) darin ist der NAS540 und 2 WD Green 6TB. Die WD Red 6TB sind aktuell dort ausverkauft. Aber auch wenn du von einem anderen Händler 2 WD Red 6TB nimmst was pro Platte etwa 20€ mehr wären bist du noch deutlich unter deinen 700€ Budget.









Ich hätte nachdem ich mir deine Anfangs Post nochmal durchgelesen habe ein Paar Fragen zum Verwendungszweck.

Der NAS540 erlaubt die Konfigurationen von Benutzern & Benutzergruppen neben dem ADMIN. Die Frage ist jedoch wie (und womit) greifen diese Benutzer auf den NAS zu?

Damit meine ich Lokal über Netzwerk Freigabe oder DLNA? Bedenke Lokal ist eine Benutzer Steuerung nur über die SMB Netzwerk Freigabe möglich. (Alternativ kann auch NFS beim Zyxel NAS verwendet werden) Nur hier wird ein Login + Passwort verwendet.

Der DLNA Server in jedem NAS (Hersteller unabhängig) stellt ALLE ihm Freigegeben Dateien (als Standard benutzt er die fest ab Werk auf dem NAS erstellten Ordner: Video, Photo & Musik) an alle Lokalen DLNA Empfänger wie Smart TV, Smartphones, Tablets, Media Player zum Streaming bereit. Sprich was in diesen 3 Ordnern ist sehen alle (auch über die SMB Netzwerk Freigabe) und benötigen dafür Keine Berechtigung.

Wenn der NAS von außen befüllt werden soll. Womit wird zugegriffen auf ihn? http, https oder ftp? Werden dafür spezielle Client Programme verwendet? Der NAS540 Unterstützt alle Arten HTTP, HTTPS, FTP und allgemeines Web Publishing als Webserver (selbst mein Vergleichsweise alter NSA325 von Zyxel unterstützt das). ABER es muss je nach Art der Zugriffe ein umfangreiche Konfiguration der Benutzer und/oder Benutzergruppen sowie Erstellung von Ordnern die nur bestimmten Benutzern oder Benutzergruppen zugeordnet werden) im NAS erfolgen UND WICHTIG Port Freigabe in deinem Netzwerk Router. Damit die Ports die der NAS für die Kommunikation nach außen über HTTP, HTTPS, FTP nutzt dem NAS UND NUR DEM NAS (keine allgemeine Port Freigabe!) vom der Router Firewall Freigegeben werden.

Dazu musst du dir einen kostenlosen DynDNS Account einrichten. Beispielsweise bei www.noip.com und diesen dann in deinem Netzwerk Router eintragen. Damit dieser dann immer wenn sich deine EXTERNE IP bei deinem Provider nach 24 Stunden ändert oder wenn warum auch immer die Internet Verbindung vom Router neu erstellt werden musste. Der Router automatisch nach erfolgter Neu Verbindung ins Netz an den Account bei deinem DynDNS Anbieter deine neue IP sendet. Denn von diesem Anbieter hast du eine Feste URL zugewiesen bekommen die sich aus wunschname.vorgegebene.domain zusammensetzt.

Beispielsweise wenn nicht schon vergeben radde.ddns.net. So das dein NAS zuhause immer über http://radde.ddns.net oder https://radde.ddns.net oder ftp://radde.ddns.net erreichbar wäre unabhängig wie die aktuelle IP grade ist.

Ich denke das reicht jetzt erstmal. Wichtig wäre jetzt nur womit greifst du speziell extern zum befüllen zu? Empfehlen würde ich hier PC/Smartphone/Tablet mit FTP Client in dem der Login fest eingetragen werden kann. Am PC ist Filezilla eine Empfehlung und für Android Geräte ES Datei Explorer.
 
kugelfisch01 schrieb:
Du kannst doch trotzdem 2x 6TB Platten benutzen und hättest somit 12TB Speicherplatz. [...]

Hier wäre sogar nochmal die überlegung das gesparte Geld deines Gesamtbudgets als zweiten Server aufzubauen, auf dem du das Backup fährst.

Das wäre momentan meine favorisierte Variante. Fertig-NAS, ohne RAID, zusätzlich evtl. die Sharkoon 5-Bay RAID Box in die dann meine alten Platten kommen. Darauf werden dann die Sicherungen gemacht.



Gamefaq schrieb:
Sorry aber nun kommt viel Text....
Ich bin froh über jede Hilfe! Meine Netzwerk-Kenntnisse sind leider relativ überschaubar. Ich habe zwar ein gewisses Grundverständnis, aber keinerlei praktische Erfahrung.

Gamefaq schrieb:
[...] und darauf kommt es an ES IST EINE EXTERNE SICHERUNG vorhanden! Bedenke auch, Sicherung bedeutet das einfach eine Physikalische Kopie besteht und "nicht" das du immer wieder die "gleichen" Daten sichern musst. Das denken nämlich viele! Es werden nur neue Daten gesichert, die alten sind ja bereist auf der externen Platte. Sprich irgendwann werden deine jetzigen Voll sein und du musst dir eine weitere externe Kaufen womit wir zum NAS kommen:
Was du damit beschreist ist eine inkrementelle Sicherung, oder? Ich muss mich in die Begrifflichkeiten erst noch ein bisschen einfinden.


Gamefaq schrieb:
Die Seagate Archive 8TB Platte ist ein Papiertiger, da bisher nur ein Händler den 23 März 2015 als voraussichtlichen Liefer Termin nennt. Ob Seagate diesen Termin zur Auslieferung einhalten kann weiß niemand. Ebenso wie Haltbar diese neue Festplatte ist und ob ihr SATA Controller mit allen NAS Geräten sofort kompatibel ist ohne Firmware Ugrade des NAS.

Kauf dir jetzt 2x 6TB WD Red, oder WD Green 6TB und pack sie in den Zyxel NAS540 als einzelne Laufwerke. Dann kopierst zuerst die Daten der 2x3 TB auf die erste Platte und die der restlichen 1x2TB , 1x1TB , 1x80GB auf die zweite. Das kannst du entweder über das Netzwerk per PC oder über USB direkt am NAS tun. Achte nur darauf, wenn du es per USB machst, du in den "Einstellungen -> Kopiertaste" von NAS das richtige Ziel Verzeichnis (Kopier Richtung zum NAS , sowie Ziel Platte & Unterordner auf dem NAS) vor dem Kopieren einstellst.

Die Einzige Frage hier wäre nur benötigst du sofort auch eine weitere externe Festplatte. Sprich wie voll sind die bestehenden um neue Daten die später auf den NAS kopiert werden auch auf den externen zu sichern?
Ja, so wird es wohl am besten sein.
Die Daten möchte ich über den PC auf das NAS kopieren, weil sie bisher aus Platzgründen nicht so geordnet sind, wie ich mir das eigentlich vorstellen würde. Momentan dürften auf der 2 TB-Platte ca. 600 GB frei sein und auf den 3 TB-Platten 75 GB bzw. 300 GB. Platz wäre also noch vorhanden, das größere Problem ist wie gesagt die Sortierung der Daten. Aber da muss ich mir selber erst noch klar werden wie ich das eigentlich will.
<700€ ist ein Bereich mit dem ich auf jeden Fall leben kann!



Gamefaq schrieb:
Ich hätte nachdem ich mir deine Anfangs Post nochmal durchgelesen habe ein Paar Fragen zum Verwendungszweck.
Und genau an dieser Stelle wird es für mich auch schwierig. Wie gesagt, es ist mein erstes NAS und ich bin mir bezüglich der Möglichkeiten bzw. der Vor- und Nachteile nicht wirklich sicher.

Gamefaq schrieb:
Der NAS540 erlaubt die Konfigurationen von Benutzern & Benutzergruppen neben dem ADMIN. Die Frage ist jedoch wie (und womit) greifen diese Benutzer auf den NAS zu?

Damit meine ich Lokal über Netzwerk Freigabe oder DLNA? Bedenke Lokal ist eine Benutzer Steuerung nur über die SMB Netzwerk Freigabe möglich. (Alternativ kann auch NFS beim Zyxel NAS verwendet werden) Nur hier wird ein Login + Passwort verwendet.

Der DLNA Server in jedem NAS (Hersteller unabhängig) stellt ALLE ihm Freigegeben Dateien (als Standard benutzt er die fest ab Werk auf dem NAS erstellten Ordner: Video, Photo & Musik) an alle Lokalen DLNA Empfänger wie Smart TV, Smartphones, Tablets, Media Player zum Streaming bereit. Sprich was in diesen 3 Ordnern ist sehen alle (auch über die SMB Netzwerk Freigabe) und benötigen dafür Keine Berechtigung.
Vielleicht muss ich an dieser Stelle selbst ein bisschen ausholen und die Situation genauer beschreiben.
Es handelt sich um eine 3er-WG. Als Internetverbindung haben wir 60/6 Mbit Down/Up. Meine MBs (Mitbewohner) hängen per wlan an der Unitymedia-Fritzbox (die genaue Bezeichnung weiß ich im Moment nicht). Ich selbst habe einen ziemlich schlechten Wlan-Empfang und habe mir deswegen den alten Router (TP-Link 1043nd mit DD-WRT) als AccessPoint eingerichtet. An diesen soll auch das NAS angeschlossen werden.
Momentan hängt an meinem AccessPoint mein Rechner (Gigabit Ethernet), ein Amazon FireTV, ein AV-Reciever (für Internetradio) sowie Laptop und Smartphone in einem eigenen WLAN. Meine MBs hängen per WLAN bzw. Ethernet an der Fritzbox.

Ich habe es mir so gedacht, dass meine MBs lesenden Zugriff auf den Video-Ordner haben. Das würde ich wohl am besten über DLNA freigeben, oder? Damit wären ja auch der AV-Receiver und das FireTV abgedeckt.
Auf alle anderen Daten will nur ich Zugriff haben, sowohl lesend als auch schreibend.


Gamefaq schrieb:
Wenn der NAS von außen befüllt werden soll. Womit wird zugegriffen auf ihn? http, https oder ftp? Werden dafür spezielle Client Programme verwendet? Der NAS540 Unterstützt alle Arten HTTP, HTTPS, FTP und allgemeines Web Publishing als Webserver (selbst mein Vergleichsweise alter NSA325 von Zyxel unterstützt das). ABER es muss je nach Art der Zugriffe ein umfangreiche Konfiguration der Benutzer und/oder Benutzergruppen sowie Erstellung von Ordnern die nur bestimmten Benutzern oder Benutzergruppen zugeordnet werden) im NAS erfolgen UND WICHTIG Port Freigabe in deinem Netzwerk Router. Damit die Ports die der NAS für die Kommunikation nach außen über HTTP, HTTPS, FTP nutzt dem NAS UND NUR DEM NAS (keine allgemeine Port Freigabe!) vom der Router Firewall Freigegeben werden.

Dazu musst du dir einen kostenlosen DynDNS Account einrichten. Beispielsweise bei www.noip.com und diesen dann in deinem Netzwerk Router eintragen. Damit dieser dann immer wenn sich deine EXTERNE IP bei deinem Provider nach 24 Stunden ändert oder wenn warum auch immer die Internet Verbindung vom Router neu erstellt werden musste. Der Router automatisch nach erfolgter Neu Verbindung ins Netz an den Account bei deinem DynDNS Anbieter deine neue IP sendet. Denn von diesem Anbieter hast du eine Feste URL zugewiesen bekommen die sich aus wunschname.vorgegebene.domain zusammensetzt.

Beispielsweise wenn nicht schon vergeben radde.ddns.net. So das dein NAS zuhause immer über http://radde.ddns.net oder https://radde.ddns.net oder ftp://radde.ddns.net erreichbar wäre unabhängig wie die aktuelle IP grade ist.

Ich denke das reicht jetzt erstmal. Wichtig wäre jetzt nur womit greifst du speziell extern zum befüllen zu? Empfehlen würde ich hier PC/Smartphone/Tablet mit FTP Client in dem der Login fest eingetragen werden kann. Am PC ist Filezilla eine Empfehlung und für Android Geräte ES Datei Explorer.
Damit habe ich bisher noch gar keine Erfahrung. Soweit ich das verstanden habe bietet ZyXEL selbst auch einen DDNS-Dienst für seine Kunden an. Aber das ist wohl das geringste Übel.
Viel mehr Sorgen machen mir die Port-Freigaben. Wie ich oben beschrieben habe soll das NAS ja an meinem DD-WRT-Router hängen. Zwischen ihm und dem Internet hängt aber natürlich noch die Fritzbox... Sehe ich das richtig, im DD-WRT-Router die IP-Adresse des NAS festgesetzt werden muss und in der Fritzbox dann die Port-Weiterleitung auf genau diese Adresse erfolgen muss?
Wichtig wäre mir natürlich, dass ich selber von Außerhalb auf meine Daten zugreifen kann. Die familieninterne Datensicherung ist eher ein Zukunftsprojekt. Wahrscheinlich wird es sowieso an der Upload-Bandbreite auf der anderen Seite scheitern.

HTTP, HTTPS, FTP? Da bin ich leider völlig überfragt. Von Außen werde ich hauptsächlich über meinen Laptop (Win 8.1) sowie über das Smartphone (Android 4.4, hoffentlich bald 5.0) zugreifen. Den ES Datei Explorer benutze ich schon seit längerem für die lokalen Daten auf dem Smartphone.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mhh wenn ich das so lese wirst du definitiv 1 Problem wenn nicht sogar 2 haben. Aber das betrifft jetzt nicht den Zyxel NAS sondern dein Router Setup zuhause.

Punkt 1: Es gibt was die Port Freigabe angeht gerne mal Probleme wenn das Ziel Gerät der Port Freigabe sich nicht am dem Router direkt sondern wie in deinem Fall an einem per LAN angeschlossenen zweiten Router befindet. Da müssten dir eventuell andere hier aus dem Forum helfen ob bzw. was es da zu beachten gäbe und ob die Freigabe der Ports da so ohne weiteres möglich ist. Denn ich habe da schon so einige Probleme zu gelesen in diversen Foren. Ich selbst habe das nun bei mehreren Routern konfiguriert, es ist einfach ABER das Zielgerät dem ich den Port zugewiesen/freigegeben habe befand sich immer direkt am Router. Es kann sein das du die Ports dann in beiden Routern dem NAS Freigeben/zuweisen musst damit dann nicht einer von beiden unterwegs dicht macht.

Punkt 2: Was das DLNA angeht. ALLE Empfänger MÜSSEN in EINEM Netzwerk sein. Dies gilt insbesondere für WLAN. Wenn einer deiner Mitbewohner an der Fritz-Box per WLAN anstatt dem TP-Link Router angeschlossen ist kann es sein das er den NAS nicht findet. Ich würde hier euch empfehlen klemmt einen Gigabit-Switch an den TP-Link Router falls ihr zuwenig Netzwerk Anschlüsse sonnst habt und benutzt die Fritz-Box nur noch als reines Modem.

Der Switch ist übrigens für dich WICHTIG. Weil ihr alle (Mitbewohner und deren Geräte) an den TP-Link Router per Kabel gehen könnt und es muss ein Gigabit fähiger sein damit auch der NAS über Gigabit-LAN angebunden ist. Da sonnst beim kopieren der Daten die Übertragungsrate vom PC zum NAS auf 11MB/sek Limitiert wäre. Und glaub mir so willst du nicht mehrere Terrabyte kopieren! ;)
 
Also ich klinke mich hier noch mal ein.

Ich persönlich halte nichts von Zyxel. Sie sollen im Preis/Leistungsverhältnis gut sein, aber die erwarte Leistung spricht oftmals dem bezahlten. Ich habe hier anfangs auch zu einem Billig-NAS gegriffen und den nach 1 Woche betrieb zurück gesendet, da ich einfach total unzufrieden war.

Ich werfe jetzt einfach noch mal Synology (derzeit mit QNAP zusammen die unangefochtenen Machtführer) in den Raum. Speziell würde ich dir die Synology DS415play (409€) mit Intel Atom CPU in den Raum werfen. Ich bin mir bewusst, dass der CPU eher für Livetranscodierung ausgelegt ist. Trotzdem ist das derzeit für den Preis einer der stärksten NAS mit 4bay.

2 x Seagate Archive HDD 5TB, SATA 6Gb/s (ST5000AS0011)
1 x Synology DiskStation DS415play, Gb LAN
Summe: 731,00 €

Sobald wieder Geld vorhanden ist, würde ich noch 1-2 weitere Festplatten reinbauen, damit du am Ende eine Kapazität von 20TB hast. Das dürfte auch bei dir ne ganze Zeit reichen. Auch die Erweiterung mit anderen größen ist bei Synology problemlos möglich.

Durch die CPU Leistung rennt der NAS (sofern du nicht verschlüsselst) permanent im Gigabitlimit mit 110-115MB/Sec. Ich vermute mal, dass das der Zyxel nicht schafft. Zudem kann er auch Problemlos die USB 3.0 Ports mit der vollen Geschwindigkeit versorgen.

Durch die x86 Architektur kannst du auch problemlos andere Programme wie Teamspeak, Minecraft, etc. drauf laufen lassen. Dies geht mit ARM CPU's überhaupt nicht oder nur sehr schwierig, zumal meistens die CPU Leistung auch nicht ausreicht.
 
Zurück
Oben