NAS Fesplatte oder NAS Server Eigenbau?

thenebu

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Servus da draußen

Hab vor, mir eine NAS Festplatte anzuschaffen. Da ich schon viel über Qnap gelesen habe, schaute ich als erstes nach deren Gehäusen. Ich war leider vom Preis sehr "überrascht".
Qnap TS 209 II kostet 280€
die größere Variante TS 409 bekommt man nicht unter 400€
jeweils ohne Platten versteht sich :)

Eigentlich will ich schon ein System, was 4 HDD's beherbergen kann. Aber 400€ sind halt schon n Wort. Außerdem hab ich im CB Test gelesen, dass der Prozessor im TS-409 schwächeln würde. Wenn ich schon 400€ augeb, will ich mich nicht über die Geschwindigkeit aufregen müssen.

Jetzt hab ich gestern gelesen, dass man sich einen NAS Server auch selbst bauen kann.
Daher die Frage an euch:


Könnte ihr mir eine gute Konfiguration für einen NAS Server empfehlen?
??? VIA, Intel Atom, AMD ???

Der Server sollte können:
mind. 4 SATA II Platten
Die 1000Mbit vernünftig ausnutzen
iTunes Server
FTP
USB- Printerserver
stromsparend, da 24/7 betrieb
wenns design noch gut ist, schadets auch net :)

Achso: Da ich keine Millionärssohn bin sollte das ganze im P/L Sekto liegen :D
 
AW: NAS Fesplatte oder NAS Server Eigenbau??

ok schraub deine preisvorstellungen schonmal höher ;)
 
AW: NAS Fesplatte oder NAS Server Eigenbau??

najiumi schrieb:
ok schraub deine preisvorstellungen schonmal höher ;)

ich denk mal die 400 werden reichen solange er nich sofort 4 platten eibauen will, und dass hat er ja nicht vor soweit ich das verstanden hab.


ansonsten würde ich mal empfehlen eine suchmaschine zu nutzen. hab auf anhieb das hier gefunden: http://www.pcwelt.de/virtuell/weihnachts_workshops/Teil2/
 
AW: NAS Fesplatte oder NAS Server Eigenbau??

Warum baust du dir dann nicht einfach einen kleinen Stromsparenden Rechner zusammen der dir alle deine Wünsche erfüllt? Klar, dann musst du Software und Netzwerk selbst konfigurieren aber das sollte doch schaffbar sein.

Ich würde ein halbwegs aktuelles micro ATX Board empfehlen mit möglichst kleiner Onboard Grafik und einem AMD Prozessor. Damit wirst du, wenn du den nicht mit unnötigen Geräten vollstopfst unter 50 Watt bleiben. Wieviel Platten du da rein hängen kannst hängt im Prinzip dann nur noch vom Gehäuse ab, da es fast kein Board mit weniger als 4 Sata Ports mehr gibt.
 
thenebu schrieb:
gibts für die Software Alternativen zu FreeNAS ??
Kenn mich mit Linux leider gar net aus.
FreeNas ist nicht Linux sondern basiert auf Unix.
Das musst du aber nicht können, da FreeNAS sehr leicht über den Webbrowser administriert weden kann (So wie bei einem Router).
Dh. In der COnsole des NAS-Servers musst du eigentlich nichts eintippen.

ALternative zu FreeNAS ist OpenFiler. Es ist umfangreicher, aber auch ein bissel komplizierter bei der Konfiguration.
 
Ich habe mir einen Fileserver auf Basis eines Intel D201GLY2 aufgebaut. Einen Riegel DDR2 2GB, 2x750GB Samsung F1, LG DVD-Brenner und ein Shuttle SilentX 250W NT dazu und fertig wars. Kosten um die 370€ inkl. der Platten, wobei ich Brenner, RAM und Netzteil schon so lange mein Eigen nenne, dass ich diese Kosten durchaus vernachlässigen konnte. Löwenanteil waren zu dem Zeitpunkt eh die Platten, die damals noch mit knappen 115€ pro Stück zu Buche schlugen.
Stromverbrauch kann ich mangels Testgerät nicht nachvollziehen, gehe aber davon aus, dass er unter dem des Vergleichssystems auf AM2-Basis liegen dürfte.
Nachteil wäre hier, sofern man das bei der verfügbaren Plattengröße von 1-1,5TB noch so nennen kann, dass das Board, wie auch die Atom-Boards von Intel und Gigabyte, nur 2 SATA-Anschlüsse und 100mbit-LAN bietet. Dafür ist das System aber als Fileserver absolut ausreichend schnell.
 
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