NAS für Fotos und Videos - Neuling

sedimagic schrieb:
Meint Ihr, der LG TV kommt mit all diesen Formaten (H.264/H.265) direkt klar
Wenn der LG nicht alter als 5 Jahre ist, dann sollte er das können. Genauere Details verraten die technischen Spezifikationen oder die Bedienungsanleitung des nicht näher benannten Models.

Edit: Direkt auf der von dir verlinkten Seite:
1772631398112.png


Antwort ist also: JA.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD, Azghul0815 und sedimagic
sedimagic schrieb:
. Meint Ihr, der LG TV kommt mit all diesen Formaten (H.264/H.265)
Wenn er neuer als 2020 ist, ja, sogar AV1 sollte ab 2022 gehen. Genaueres aber erst, wenn wir das genaue Modell kennen.
sedimagic schrieb:
Welche konkreten Vorteile habe ich mit der 4-Bay (DXP4800) gegenüber der 2-Bay (DXP2800), abgesehen vom offensichtlichen Speicherplatz?
Stärkere CPU und du kannst beim 4800 die NVME, wo das OS drauf ist, rausnehmen.
In deinem Usecase würde ich aber zum DXP2800 greifen. Wüsste nicht, wieso du mehr ausgeben sollst, als du musst.
Ich bin immer noch der festen Meinung, dass 2 Bay NAS im privaten so gut wie immer ausreichend sind, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. 4Bay NAS ist für Spinner und Enthusiasten und ab K(M)U gehts dann Richtung 6Bay+ oder man ist noch ein grösserer Spinner (hab das grosse AI NAS vorbestellt von Ugreen, bin also ein Beweis meiner Theorie :P)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedimagic
Es wird das Ugreen DXP2800 mit 2x 12 TB.

Ich bin ehrlich gesagt geschockt über die aktuellen Festplatten- Preise. Im Vergleich zu 2025 ist das ein massiver Aufschlag. Schon alleine dadurch wird 4-Bay-Vorhaben gekippt. Raid5 wird dann extrem teuer mit 3 Festplatten. Dachte ich nehme die DXP4800 Plus (270€ teurer als DXP2800) und habe genug Reserven, sollte ich meine Blu-Ray Sammlungen eines Tages rippen.

Die Marktlage ist zudem paradox: Während die Toshiba N300 12TB (sofort lieferbar) bei ca. 390 € liegt, kosten die WD Red Plus und Seagate IronWolf aktuell "nur" ca. 330 € bis 340 €.

Daher die finale Frage: WD oder Seagate?
 
Ja, die Preise sind enorm gestiegen. Im August letzten Jahres habe ich zwei refubished 26 TB Seagate Exos für 333 € das Stück gekauft. Heute kosten sie 450 €. Für eine gebrauchte Platte!

Schau daher mal, ob dir nicht eine günstigere refurbished Platte reichen würde.
 
Also ich habe mir zu Weihnachten die

UGREEN NASync DH4300 Plus gekauft.

Habe 2 HDds und zwei ssds eingebaut. (Hatte noch 2 ssds)
Bin top zufrieden kann ich nur sagen
 
sedimagic schrieb:
Ich hab einen wilden Mix daheim, je nach Preis der damals verfügbar war.
sedimagic schrieb:
Raid5 wird dann extrem teuer mit 3 Festplatten.
Raid5 mit 3 Platten ist, mMn, total unnötig. Selbst über Raid1 kann man ja im privaten Umfeld diskutieren. Wenn Geld ne Rolle spielt ist 1 Platte + 1 Platte Backup extern sinvoller als nur 1x Raid 1 und kein Backup.
Raid 1 ist halt Komfort. Die fällt ne Platte aus, Neue rein, fertig. Du willst dich vergrössern, Grössere rein, warten, Andere tauschen, fertig. Und kannst halt immer weiterarbeiten. Ich bin von 4 - 6 - 8 - 16 TB angewachsen.
 
@Azghul0815
Danke für Deine ehrliche Einschätzung! Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht und meinen ursprünglichen Plan (2x 12TB im RAID 1) erst mal gestoppt.

Du hast absolut recht: Da ich das NAS rein privat nutze (hauptsächlich für ein 4 TB Foto- und -Videoarchiv meiner Kinder), ist die Verfügbarkeit zweitrangig. Wenn eine Platte abraucht, bricht bei uns nicht die Welt zusammen, solange die Daten sicher sind auf einem externen Backup.

Was denkt ihr, soll ich so starten?:
  • Ich starte mit einer 12 TB WD Red Plus (habe gerade ein B-Ware Schnäppchen für 293 € im Auge) im DXP2800
  • Für die Sicherheit nutze ich meine vorhandene externe 7 TB Platte als regelmäßiges Offline-Backup.
  • Die gesparten ~340 € für die zweite Platte behalte ich lieber im Geldbeutel.
Mein langfristiger Plan: Falls ich in ein paar Jahren merke, dass ich mehr Leistung oder Schächte brauche, kann ich mir immer noch ein größeres Modell wie das DXP4800 Plus holen. Das jetzige DXP2800 würde dann einfach zum reinen Backup-NAS werden. So wächst das System sinnvoll mit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD
@sedimagic
Ist genauso valide, wie zu sagen, ich gönn mir 2x12TB für Raid 1 und die 7TB Platte für Backups, weil ich zu faul bin wenns BAclup benötigt wird (war bei mir z.B. der Fall).
Ich hatte mal 8 TB zum zurückschreiben gehabt und das damals bei nem USB 2.0 NAS...ähm ja...

Insofern ja, go for it. Gönn dir noch ne NVME für die Spielereien. Die willst du net auf der HDD haben.
 
sedimagic schrieb:
Du hast absolut recht: Da ich das NAS rein privat nutze (hauptsächlich für ein 4 TB Foto- und -Videoarchiv meiner Kinder), ist die Verfügbarkeit zweitrangig.

Wobei RAID schon noch mehr bietet als Verfügbarkeit. Mit entsprechendem Dateisystem (ZFS, BTRFS z.B.) können in gewissem Maße korrumpierte Daten/Fehler über die Redundanz bzw. Parität des RAID automatisch korrigiert werden. Des Weiteren bietet ein RAID mehr Geschwindigkeit - was aber eigentlich keine große Rolle spielt, wenn die Netzwerkanbindung nicht 5 oder 10Gb/s bietet.

Aber ja, das sind Komfort-Features, nichts Essentielles wie ein Backup.


sedimagic schrieb:
Wenn eine Platte abraucht, bricht bei uns nicht die Welt zusammen, solange die Daten sicher sind auf einem externen Backup.

Sicher ist immer relativ. Du solltest - zumindest für besonders wichtige Daten - einen Weg haben, diese auf ihre Integrität zu prüfen. Mit dem BTRFS-Dateisystem (was auch UGOS unterstützt), kannst du die Daten "scrubben" - also auf ihre Integrität prüfen. Das sollte man hin und wieder tun. Denn Festplatten halten Daten nicht sicher in alle Ewigkeit.


sedimagic schrieb:
  • Für die Sicherheit nutze ich meine vorhandene externe 7 TB Platte als regelmäßiges Offline-Backup.

Ich habe noch nie eine 7TB-Festplatte gesehen; m.E. gibt es sowas nicht. Gängige Größen sind 6TB oder 8TB.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azghul0815 und AB´solut SiD
Danke für die technischen Details zum Thema Bitrot und Btrfs-Scrubbing. Das bringt mich jetzt doch wieder ins Grübeln, ob ich nicht vielleicht doch direkt auf RAID 1 setzen sollte.

Eigentlich war mein Plan, Kosten zu sparen und auf Redundanz zu verzichten, da ich ja ein externes Backup habe. Aber die Argumente bezüglich der automatischen Fehlerkorrektur bei Dateisystemfehlern (Bitrot) durch Btrfs lassen mich zweifeln.

Kurz zur Aufklärung der "7 TB": Ihr habt mich natürlich erwischt! Es handelt sich um eine 8 TB Festplatte, die unter Windows mit einer verfügbaren Kapazität von 7,27 TB angezeigt wird. Daher hatte ich die "7" im Kopf.

Was ist eure ehrliche Erfahrung im privaten Bereich für ein reines Familien-Fotoarchiv?
  1. Lieber jetzt die ~340 € mehr investieren für RAID 1 (Schutz vor HDD-Ausfall + automatische Bitrot-Korrektur)?
  2. Oder ist das bei einem sauberen Backup-Konzept (auf der 8 TB Platte) tatsächlich 'Overkill', weil man im Ernstfall eben die Daten vom Backup zurückspielt und Bitrot im Alltag bei Btrfs-Scrubbing (auch ohne Redundanz) handhabbar bleibt?
Ich bin gerade hin- und hergerissen zwischen Budget-Vernunft und maximaler Datensicherheit
 
banned hat es gut aufgeschlüsselt und eingeordnet, warum RAID1 in Kombination von ZFS/BTRFS mehr als Komfort ist. Da geht es weniger um Gefühle, sondern um Integritätseffekte. Sobald die Wahl von btrfs & zfs kommt, wird RAID1 ein Gewinn in der Integrität. Wer das auf nur Bequemlichkeit reduziert, lässt den entscheidenden technischen Punkt außen vor.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD, sedimagic und Banned
dideldei schrieb:
Wer das auf nur Bequemlichkeit reduziert, lässt den entscheidenden technischen Punkt außen vor.
In aller Regel kann ich es aber als Privatperosn verschmerzen, wenn mal ein Bild korumpiert oder ein Jpg ist nicht deshalb gleich kaputt, wenn ein Bit kippt.
Ja, @Banned und du haben Recht, es ist mehr als Komfort, aber wenn man da mal mit einer Risikobetrachung hingeht, ist das, für Privatepersonen, selten den Aufpreis wert.

EDIT: oder anders gesprochen, wenn ich mich zwischen Raid 1 und Backup entscheiden muss, geht Backup immer vor
 
Wenn man keine Redundanz hat, muss man eben nachforschen, welche Dateien überhaupt betroffen sind - das ist bei ZFS sehr komfortabel, bei BTRFS m.W. leider nicht.

In Anbetracht der aktuellen Speicherpreise könnte man schauen, ob man die zweite HDD erst später dazu kauft. Allerdings ist kaum absehbar, wann die Preise mal wieder sinken werden.

Azghul0815 schrieb:
In aller Regel kann ich es aber als Privatperosn verschmerzen, wenn mal ein Bild korumpiert oder ein Jpg ist nicht deshalb gleich kaputt, wenn ein Bit kippt.

Und man kann es eben aus dem Backup ersetzen. Hier sollte man dann aber eben auch das Backup prüfen können.
Ich würde mich auch anschließen, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass einzelne Bit-Fehler beim Durchschnittsnutzer (Multimedia) zu wahrnehmbaren Fehlern führen - zumindest auf überschaubare Zeiträume bezogen. Denn mit der Dauer der Lagerung steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit für Datenkorruption - besonders, wenn die Daten über lange Zeiträume nicht gelesen werden (der ECC des Sektors dann irgendwann nichts mehr ausbügeln kann).

Aber wenn ich dann hier sowas wie "Familienfotos" und "Archiv" lese - sollte man schon eher in die Vollen gehen. Denn wenn solche Medien einmal beschädigt sind, bekommt man sie eben normalerweise nicht mehr wieder.

Azghul0815 schrieb:
oder anders gesprochen, wenn ich mich zwischen Raid 1 und Backup entscheiden muss, geht Backup immer vor

Das auf jeden Fall. Wie gesagt, zum Anfang wären auch einr Platte im NAS und ein Backup (jeweils BTRGS oder ZFS, damit Sektorprüfaummen angelegt werden und man scrubbrn kann) okay. Wenn das Geld nicht sehr schmerzt, kann man aber auch gleich auf Redundanz gehen.

PS: @sedimagic Die 7,xTB bei deiner externen Festplatte werden angezeigt, weil Windows fälschlicherweise TiB als TB anzeigt, also die falsche Einheit verwendet. Eigentlich hat die schon 8TB Kapazität.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azghul0815
@Krik 22 TB
dideldei schrieb:
Da geht es weniger um Gefühle, sondern um Integritätseffekte. Sobald die Wahl von btrfs & zfs

Was absolut das Minimum ist weil nur diese beiden Dateisysteme ein gekipptes Bit erkennen können und direkt den Dateinamen ausgeben.

Azghul0815 schrieb:
In aller Regel kann ich es aber als Privatperosn verschmerzen, wenn mal ein Bild korumpiert

Es geht bei Firmen darum das man das gerne in der Produktion verhindern möchte und ohne Unterbrechung weiterarbeiten kann.
Wenn es um Privatpersonen geht, dann ist halt diese Kopie defekt. Da man aber eh mindestens eine Remote Kopie hat, kann man die Datei daraus wiederherstellen.

btw niemand hat restic/ etc reingeworfen. Ich speichere meine Backups (nicht Snapshots!) damit und kann locker zum nächsten NAS damit umziehen. Verschlüsselt, dedupluziert. Redundanz fehlt, aber es gibt mehr als 1 restic Repo mit den Dateien drin. Fehler erkenne ich mit scrub auch schnell.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azghul0815
Banned schrieb:
Denn wenn solche Medien einmal beschädigt sind, bekommt man sie eben normalerweise nicht mehr wieder.
Per "KI" die fehlenden Teile herbeihalluzinieren lassen :-)

Noch ein kleiner Nachtrag/Erzänzung zu Redundanz und ZFS:
Wenn man kein RAID-Modus verwenden kann/möchte, gibts alternativ die Dataset-Property copies. Damit kann man für ein Dataset sagen, Daten in 2 oder gar 3 Kopien gespeichert werden sollen.
Das hilft zwar nicht gegen "Festplatte kaputt", aber gegen "Block kaputt".

Kann man auch im nachhinein setzen (hat dann aber nur Wirkung auf neu geschriebene Daten):
zfs set copies=2 mypool/mydataset

siehe auch: zfs-set(8)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD, dideldei und Banned
andy_m4 schrieb:
Per "KI" die fehlenden Teile herbeihalluzinieren lassen :-)

Oder einfach ausprobieren lassen bei einem Bild, bis der Fehler optisch behoben ist. Gehen wir mal von nur einem fehlerhaften Sektor bei NTFS aus, dann haben wir 512Byte*8=4096 Bits; dafür gäbe es dann bei zwei möglichen Belegungen pro Bit geschmeidige 2^4096 Möglichkeiten. :D
 
Zurück
Oben