Wenn man keine Redundanz hat, muss man eben nachforschen, welche Dateien überhaupt betroffen sind - das ist bei ZFS sehr komfortabel, bei BTRFS m.W. leider nicht.
In Anbetracht der aktuellen Speicherpreise könnte man schauen, ob man die zweite HDD erst später dazu kauft. Allerdings ist kaum absehbar, wann die Preise mal wieder sinken werden.
Azghul0815 schrieb:
In aller Regel kann ich es aber als Privatperosn verschmerzen, wenn mal ein Bild korumpiert oder ein Jpg ist nicht deshalb gleich kaputt, wenn ein Bit kippt.
Und man kann es eben aus dem Backup ersetzen. Hier sollte man dann aber eben auch das Backup prüfen können.
Ich würde mich auch anschließen, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass einzelne Bit-Fehler beim Durchschnittsnutzer (Multimedia) zu wahrnehmbaren Fehlern führen - zumindest auf überschaubare Zeiträume bezogen. Denn mit der Dauer der Lagerung steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit für Datenkorruption - besonders, wenn die Daten über lange Zeiträume nicht gelesen werden (der ECC des Sektors dann irgendwann nichts mehr ausbügeln kann).
Aber wenn ich dann hier sowas wie "Familienfotos" und "Archiv" lese - sollte man schon eher in die Vollen gehen. Denn wenn solche Medien einmal beschädigt sind, bekommt man sie eben normalerweise nicht mehr wieder.
Azghul0815 schrieb:
oder anders gesprochen, wenn ich mich zwischen Raid 1 und Backup entscheiden muss, geht Backup immer vor
Das auf jeden Fall. Wie gesagt, zum Anfang wären auch einr Platte im NAS und ein Backup (jeweils BTRGS oder ZFS, damit Sektorprüfaummen angelegt werden und man scrubbrn kann) okay. Wenn das Geld nicht sehr schmerzt, kann man aber auch gleich auf Redundanz gehen.
PS:
@sedimagic Die 7,xTB bei deiner externen Festplatte werden angezeigt, weil Windows fälschlicherweise TiB als TB anzeigt, also die falsche Einheit verwendet. Eigentlich hat die schon 8TB Kapazität.