NAS für Unternehmen (<25 Mitarbeiter)

Fucc

Lieutenant
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Hallo CBaseler,

ich wurde beauftragt ein NAS für ein kleineres Unternehmen zu bestellen.
Es werden im Laufe der nächsten Monate/Jahre noch weitere Mitarbeiter eingestellt.

Damit soll möglich sein
  • Zugriff auf Ordnerstruktur von allen Geräten (iOS, Android, macOS, Windows) weltweit
  • Vergabe unterschiedlicher Zugriffsrechte auf Ordner
  • Datensicherung
Wie ihr seht, keine sonderlich großen Ansprüche.
Geplant habe ich ein Synology DiskStation DS918+ mit 4 4Tb WD Red Festplatten.
Selbstbau kommt nicht in Frage - das Teil soll eingerichtet werden und funktionieren.

Gibt es in der Hinsicht Verbesserungsvorschläge?
 
Zuletzt bearbeitet:
nur 1x Vorschlag:
wenn du schon 918+ nimmst, kaufe auch 2x ssd schreib und lesecache.

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martinallnet schrieb:
SSD-Cache halte ich bei maximal Gigabit nicht für sinnvoll.
918+ hat 2x gigabit auch zum Bündeln (LACP)
SSD Cache ist dafür gedacht wenn mehrere darauf zugreifen Lesend/schreibend ohne engpässe.
Gigabit kann auch normale platte nicht ausreizen ca. 113 mb/sek lan gegen meist ca.150 Mb/sek platte.
 
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Fucc schrieb:
Es werden im Laufe der nächsten Monate/Jahre noch weitere Mitarbeiter eingestellt.

  • Zugriff auf Ordnerstruktur von allen Geräten (iOS, Android, macOS, Windows) weltweit
  • ...
Gibt es in der Hinsicht Verbesserungsvorschläge?

Ich halte die Synology DiskStation DS918+ für die falsche Wahl.
Das Unternehmen soll über eine solide Serverlösung mit SAS/RAID nachdenken...

Wer hier billig kauft - und billig beraten wird - kauft doppelt und hat am Ende des Tages Kopfweh.
 
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Ich halte einen SSD Cache auch nicht für sinnvoll. (Kommt aber immer auf die Anwendungsweise an.) Wir nutzen z.B. bei uns eine DS718+ für Messdatenbackups und dort werden alle 10s neue Daten gespeichert und alte Daten gelöscht. Damit würde man die SSD recht schnell verrammschen. (Gut, bei uns erübrigt sich das, weil die das sowieso nicht kann.)

Und zu den Kommentaren a la: Ihr seiddoch eine Firma, als ITler ist man zu Faul zum Recherchieren usw. : In kleinen Firmen, wird die "Aufgabe" des ITlers einfach an den Computeraffinsten gegeben. Häufig sind nicht besonders große Mittel da und die IT wird einmal eingerichtet, soll funktionieren und hat dann meist einen Ansprechpartner in der Firma. Aber so eine NAS braucht ja nicht einen festangestellten ITler um sie zu betreuen.
Also ein bisschen weniger despektierlich geht auch.

M.M. Ist die DS918+ eine gute Wahl, falls ihr nicht zu sehr wachst. Vielleicht kann man sich dann anschauen, ob man noch etwas mehr RAM einbaut. Mit 10-15 Nutzern funktioniert bei uns die DS718+ einwandfrei.
 
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Fucc schrieb:
Geplant habe ich ein Synology DiskStation DS918+ mit 4 4Tb WD Red Festplatten.
Selbstbau kommt nicht in Frage - das Teil soll eingerichtet werden und funktionieren.
Wer genau uebernimmt denn die Einrichtung und wer sorgt fuer den Support? Wie wird mit einem Ausfall umgegangen? Soll es auch eine externe Datensicherung geben? Also, was wenn das NAS ausfaellt? Dafuer solltete ihr euch noch was ueberlegen, falls relevant - wir kennen weder Daten noch Abhaengigkeit der Mitarbeiter von den Daten zur Arbeitszeit
 
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Such dir ein Systemhaus vor Ort und lass dich da beraten was an Hard- und Software sinnvoll ist, auch in der Hinsicht auf den weltweiten Zugang, denn nichts ist schlimmer für ein Unternehmen wenn die eigenen Daten in fremde Hände gelangen.
 
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Fucc schrieb:
Also ein bisschen weniger despektierlich geht auch.

Das hat damit nicht zu tun.
  • Als Beauftragter sollte man wissen, dass gerade am Anfang am Rückgrat der IT zu sparen unschöne, wenn nicht gar katastrophale Folgen haben kann, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Skalierbarkeit des Systems.

  • Die Rede ist von "weiteren" Mitarbeitern" und "weltweit". Als Beauftragter sollte man die Geschäftsführung darauf aufmerksam machen, statt hier um Rat zu fragen...

  • Und ja: die rechtlichen Folgen...
Hier sollten statt Bastler Profis ran.
 
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3 und 4 TB Platten haben statisch aktuell die höchsten Ausfallraten.
Gibt mehrere Berichte dazu.

Würde heute keine nur 4TB mehr kaufen.

Ich schlage, bei 4 Bay, ein Geräte mit SSD als Cache vor. Dann 4 NAS HDD.
Synology oder Qnap. Glaubensfrage. Beides gut. Beide haben fanboys.
 
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Ich sehe das ganze eher unkritisch solange man keine "Services" welt weit anbietet oder Webseite/shop hostet.
Ob die Daten geschäftskritisch sind oder nicht sollte das Untenehmen selbst entscheiden.
Alledings bedarf auch eine Syno nas betreuung, und wer erledigt das? Berechtigung vergeben ja aber weiss man auch was man freigegeben hat? testet man das auch? nur weil Ma. X Berechtigung gekriegt hat heisst ja noch lange nicht das er nicht Zufällig auch eine woanders erhalten hat.
Da würde ich eher Sorgen machen.

PS
hey er hat sich gebessert.... kein Hallo Luxxer mehr.. :D
 
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Ichtiander schrieb:
Ich sehe das ganze eher unkritisch solange man keine "Services" welt weit anbietet oder Webseite/shop hostet.
Ob die Daten geschäftskritisch sind oder nicht sollte das Untenehmen selbst entscheiden.

Alles an Daten die irgendwie von Außen erreichbar sind, sind NICHT unkritisch. Da muss das auch kein Unternehmen nicht für sich selbst entscheiden, sondern sich an die Vorgaben halten die der Datenschutz vorschreibt.
 
Erstmal danke für die Antworten.

1. Info an paar der User hier - fahrt mal einen Gang zurück.
Ihr wisst nichts über mich, über das angesprochene Unternehmen und auch nicht, ob sie sich einen externen IT-Dienstleister leisten können. Wenn ihr nicht in der Lage seid meine Fragen zu beantworten, macht euch in einem anderen Thread wichtig.

Wie ist denn die Infrastruktur? Benutzt ihr Tunneling um "im Intranet" zu sein?
Aktuell sind mehrere Rechner im Einsatz, welche alle lokal ihre Daten speichern.
Jeder dieser Rechner hat Zugriff auf einen Bereich des aktuellen NAS.

IceRagequit schrieb:
M.M. Ist die DS918+ eine gute Wahl, falls ihr nicht zu sehr wachst. Vielleicht kann man sich dann anschauen, ob man noch etwas mehr RAM einbaut. Mit 10-15 Nutzern funktioniert bei uns die DS718+ einwandfrei.
Danke für die Infos! Allzu sehr wird das Unternehmen nicht wachsen, falls doch sollte Geld für einen externen IT-Dienstleister in die Hand genommen werden.

DonGrado schrieb:
Ich halte die Synology DiskStation DS918+ für die falsche Wahl.
Das Unternehmen soll über eine solide Serverlösung mit SAS/RAID nachdenken...
Zu teuer, so groß ist das Unternehmen aktuell nicht.
Entweder NAS, oder es wird vollständig auf ein solches System verzichtet und nur manuell gesichert.

abcddcba schrieb:
Wer genau uebernimmt denn die Einrichtung und wer sorgt fuer den Support? Wie wird mit einem Ausfall umgegangen? Soll es auch eine externe Datensicherung geben? Also, was wenn das NAS ausfaellt?
Gibt im Unternehmen zumindest 3 technikaffine Mitarbeiter, die werden das hinkriegen.
Ausfall - es werden zusätzlich wöchentliche Sicherungen gemacht.

AlanK schrieb:
3 und 4 TB Platten haben statisch aktuell die höchsten Ausfallraten.
Ich schlage, bei 4 Bay, ein Geräte mit SSD als Cache vor. Dann 4 NAS HDD.
Habe ich ensprechend vermerkt.

Ichtiander schrieb:
Ob die Daten geschäftskritisch sind oder nicht sollte das Untenehmen selbst entscheiden.
Daten sind weder geschäftskritisch noch personenbezogen, also auch datenschutztechnisch ein geringes Risiko.

revan. schrieb:
es ist abe z.B. gesetzlich geregelt das Utnernehmen einen Datenschutzbeauftragten brauchen und so weiter... dazu gibt es so viele Gesetze, nix für Laien!
...Nur mal so, dafür bekommen Leute Geld. Das sind offizielel Berufe und kein Hobby.
Nicht jedes Unternehmen muss einen Datenschutzbeauftragten einsetzen, die DSGVO ist da ziemlich konkret.
Wenn du sonst nichts sinnvolles beizutragen hast bitte ich dich herzlichst, dich von meinem Thread fern zu halten. Ich wiederhole - du weißt weder was über mich, das erwähnte Unternehmen noch warum ich ein NAS kaufen soll. Es wurde noch nicht einmal geschrieben, dass ich das Teil einrichten soll. Also gib bitte Ruhe.
 
Als wenn Schrittplatz Müller einen Datenschutzbeauftragten hätte, auch wenn er IP Kameras, digitale Rechnungen mit Kundendaten usw hat.
Der TE will eben ausschließlich funktionale Forderungen abgedeckt haben und keine eechtlichen. Entweder beratet ihr ihn oder lasst es IMHO bleiben und kapert nicht den Thread, was nun wo verboten ist und wo.
Es gab ausreichend Hinweise dazu und immer nur den Postcounter hoch zu treiben damit zu sagen, dass man das nicht sagen will oder dies und jenes doof ist, ist auch doof.
 
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der ssd Cache wird sehr stark belastet und muss nach 2 jahren getauscht werden, weil die schreibzyklen die maximale Lebensdauer erreicht haben.

ich würde eher zu 2x 1tb ssds für daten aud die schnell und oft zugegriffen wird und 2x seagate ironwolf platten. die sollen aktuell eine wesentlich bessere leistung als wd red bieten.

wie wichtig ist Ausfallsicherheit? man sollte über ein zweites nas nachdenken und high availablity.
 
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Aus der wöchentlichen Sicherung würde ich eine tägliche machen. Oder könnt ihr so ohne weiteres eine Woche nacharbeiten?
Edit: Was soll eigentlich der weltweite Zugriff? Dann sollte das Teil hinter eine UTM!
 
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Ich hab bei uns eine Synology RS1619xs+ verwendet.
4x 6 TB Seagate Ironwolf Pro und ein SSD-Cache.

Bei der Geschwindigkeit merkt man nicht wirklich, dass es sich um ein Netzlaufwerk handelt.
 
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Soll das NAS nur zum Daten sichern genutzt werden oder soll darauf gearbeitet werden, sprich quasi keine lokalen Dateien mehr?
 
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