NAS + Platten

Danke, jetzt verstehe ich um was es geht.

Da ich kein Linux-Experte bin, welches der von dir genannten Systeme würdest du empfehlen und warum?
 
Windows "irgendwas": Du kennst dich damit aus
OpenMediaVault: Debian-Basis, sehr einsteigerfreundlich, erschlägt einen nicht
NAS4Free: Fortgeschrittener, vor allem was die Festplattenoptionen angeht, aber noch einsteigerfreundlich
FreeNAS: "HighEnd" NAS-Betriebssystem mit viel Schnick-Schnack aus dem Enterprise-Server-Segment. An sich mit einem HowTo nicht all zu schwer aufzusetzen, allerdings Resourcenhungrig.

Guck dir erstmal die Online-Demo von OMV an: Demo

Alle genannten haben eine Grafische Oberfläche, welche via Browser erreichbar ist um eigentlich alle Einstellungen vorzunehmen. OMV ist ein Debian Linux, FreeNAS und NAS4Free sind FreeBSD-Derivate. Probier es aus, guck es dir an was dir gefällt. YouToube hat auch Hunderte von HowTos die dir einen Einblick geben was dich erwartet.

Ich persönlich mag FreeNAS recht gern, wobei ich auch erst über den Weg OMV->NAS4Free->FreeNAS dazu gekommen bin ....

Es kommt auch bissel auf die Dienste/Services an welche du nutzen willst .... Alle haben:
Windows-Freigaben (Samba/CIFS)
FTP
NFS
WebServer
Backup
OwnCloud
SSL-Unterstützung
SSH-Konsole
Benutzer-Kontrollen
Raid-Modi/File-Systeme

Viel wichtiger ist doch erstmal dir klar zu werden was du willst und brauchst. Board und Festplatten sind da, alles läuft, aber so recht was mit anzufangen weißt du nicht. Windows-Freigaben für Gäste auf die alle zugreigen können kann jeder. Ein NAS/Server kann so viel mehr. Wenn du weißt was du willst und brauchst, kannst du mit deinem Setup, egal welches Betriebssystem sehr viel umsetzten. Wir helfen auch gern bei Unklarheiten ;)


Da ich kein Linux-Experte bin
Na da passt ja der Pinguin im Pic perfekt .... :evillol:
 
Zuletzt bearbeitet:
w00tw000t schrieb:
Habe ich die allgemeine Meinung richtig aufgefasst, dass mir kein Raid empfohlen wird, sondern JBOD?
Ob RAID 0 oder JBOD (was eigentlich Concat oder BIG heißt, da JBOD ursprünglich unabhängige Disks und damit ein Filesystem und fürs NAS also auch ein Share pro Disk meinte) spielt keine Rolle für die Datensicherheit, da bei Verlust einer Platte alle Daten verloren sind. Bei JBOD hat man aber eine bessere Chance wenigstens von der ersten Platte einen Teil der Daten zu retten.
 
Inwiefern kann der Umstieg von Statten gehen?
Zurzeit liegen ein paar TB Daten auf meinem Server, welche ich nicht auf externen Festplatten sichern kann.

Wie wird also sowas normalerweise gemacht? Festplatten gekauft, neues OS mit neuem Dateiformat, Daten zurückkopieren und gekaufte Festplatten als Backup behalten?
Wie geht ihr in solch einer Situation um?
 
Plattten kaufen, Daten drauf, die anderen umbauen und man hat dann gleich ein Backup, dass ist schon die beste Lösung.
 
w00tw000t schrieb:
Festplatten gekauft, neues OS mit neuem Dateiformat, Daten zurückkopieren und gekaufte Festplatten als Backup behalten?
So wie ich das verstehe, sind die gekauften Festplatten die mit dem neuen OS. Dann sind die alten das Backup, oder?
Da die neuen HDDs meist die größeren sind, würde ich die fürs neue System nutzen um mehr Übersicht zu haben. Die alten kleinen HDDs kannst du auf einer großen als Ordner anlegen, wenn du vorerst nicht weißt, wie du sortieren willst.
Beim Sortieren unbedingt nur mit "kopieren" arbeiten, nicht mit "ausschneiden". Ein Freund von mir hat sich von vielen kleinen HDDs auf einer großen ein (1, eins) Archiv anlegen wollen. Wenn das Archiv fertig geworden wäre, wären die kleinen HDDs leer, dort sollte ordnermäßig wieder zurück kopiert werden - als Backup. Es war also kurzeitig kein Backup vorhanden. Und die Sache ging schief.

Nichts gegen Linux, aber warum, wenn du schon Windows Server 2012 laufen hast?
 
Okay, dann werde ich mir Backup-Platten und Datenplatten für interne Verwendung kaufen müssen.

Wieso Linux? Da mir hier jeder zu Linux geraten hat. Ich denke für die Verwendung eines NAS ist Linux die beste Wahl.
 
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