NAS reicht die günstigere Variante?

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Hallo,

Ich will folgendes Teil realisieren. Siehe das Bild.

Reicht für mein Vorhaben diese Hardware:

Diese Mainboard (inkl CPU) hatte ich mir ausgesucht. Reicht es für 4K 60fps Streaming oder muss es was stärkeres her?
https://geizhals.de/mnboxconet-atx-n305-4l-cw-adln-nas-a3396739.html?hloc=de


Das hatte ich mir auch angeschaut. Da wäre halt die Möglichkeit PCIe x8 auf 2x PCIe x4 zu splittern und beim Bedarf eine Grafikkarte + SATA/SAS Controllerkarte, um das Ganze zu erweitern. Es wird halt mehr kosten, dafür aber
https://geizhals.de/minisforum-ms-a2-a3504952.html?hloc=de

Aber wenn es günstiger geht, dann nehme ich halt die günstigere Lösung.


Was aktuell schon vorhanden:
3x 8tb HDD. Sie werden aktuell als externe Festplatte eingesetzt.
2x DDR5 so-dimm 2x8GB Ram ist nach dem Notebookupgrade noch vorhanden. Es sei denn, es muss mehr Ram her.


Was muss ich noch für eine NVME nehmen? Reicht da z.b. 1Tb Version oder es muss was größeres her? Ich will darauf eine Partition für Proxmox mit diversen Zeug erstellen und der Rest für zsf Caching verwenden. Oder sollte man da lieben eine separate NVME nehmen. d.h. z.B. 2x 1TB?

PS: Weitere Vorschläge sind auch erwünscht. Ich würde aber gerne eins mit mindestens 2x NVME Slot, 1x PCIe x16 oder x8 (mit Splitting Features) , SFP+ 10 gbps (nice to have), mindestens 2x 2,5gb oder halt besser.
 

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Monkey D. Ruffy schrieb:
Reicht es für 4K 60fps Streaming
Nonsensfrage, weil unspezifisch. Sofern kein Transcoding gefordert ist und es nur um den Transport der Daten (DLNA, SMB, WebDAV) geht, kannste dafür einen Pentium 4 mit 1300 MHz nehmen.
Wenn Transcoding gefordert ist, dann ist die Frage von welchem Format in welches? Und in welcher Auflösung (SRC und DST)? Denn dann braucht mal eine HW-De und Encoder in den jeweils entsprechenden Formaten. Oder willst du damit Streaming auf Twitch und Co machen? ;)
 
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Also für Proxmox, NAS und Jellyfin inkl. Transcoding für vermutlich 2 bis 3 Streams sollt der n305 reichen.

Allerdings unterstützen die meisten Endgeräte viele Codecs. 4k, HEVC Streams haben ca. 25 bis 30 Mbit, also net so viel an Bandbreite nötig.

Mein Proxmox rennt auf nem 1240p mit 1TB SSD und 16 GB RAM, RAM könnte tatsächlich mehr sein, würde heute vermutlich eher 32GB mind. Verbauen.
 
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jap, ich habe vergessen zu schreiben, Transcoding ist ein Muss!!! Raspi 5 kommt nicht in Frage. Dieses Sche..ß Teil schafft nicht mal direkte Wiedergabe, 4K 60fps ist nur mit h.265/hevc möglich, ansonsten nur mit 4k 30fps. Deswegen halt die Frage, ob 305 das Ganze auch schafft. Weil die schreiben alle 4K 144fps etc, möglich, aber wenn man das Teil holt, kommen da irgendwelche Einschränkungen ins Spiel. Ob der Client manche Sachen selber verarbeiten kann, spielt es keine Rolle. Der Server MUSS mindestens 4K 60fps auf der Serverseite verarbeiten und zwar mit jedem gängigen Codec.

PS: Ok, mit 32gb Ram hatte ich mir schon gedacht.
 
Monkey D. Ruffy schrieb:
Ob der Client manche Sachen selber verarbeiten kann, spielt es keine Rolle.
Monkey D. Ruffy schrieb:
Der Server MUSS mindestens 4K 60fps auf der Serverseite verarbeiten
Welches Endgerät schafft es heut zu Tage nicht, solche streams wiederzugeben?
In der Hinsicht verstehe ich Plex und co einfach nicht - die Daseinsberechtigung fehlt mir einfach..
 
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Wenn die CPU den Codec nativ decodieren kann, braucht das nicht viel Leistung. 4K 60fps an sich ist halt auch nur bedingt aussagekräftig ohne die Bitrate. Aber wie gesagt, solange der Codec in der Auflösung nativ unterstützt wird, ist das keine große Sache. Um so Sachen wie HDR geht es hier ja nicht, oder? Je mehr Streams parallel laufen, desto höher wird die Last natürlich.


PS: TrueNAS unterstützt keinen Cache im klassischen Sinne.


madmax2010 schrieb:
oder einfach einen raspi

Heizt aber nicht so gut die Bude.
 
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Skudrinka schrieb:
In der Hinsicht verstehe ich Plex und co einfach nicht - die Daseinsberechtigung fehlt mir einfach..
Seh ich auch so. Das meiste läuft doch auf die 4 Videocodecs hinaus: VP9, AV1, H264, HEVC. Viel interessanter find ich da schon eine Audio-Konvertierung. Denn Fernseher, die z.B. kein DTS mit ihrem eingebauten Mediaplayer wiedergeben können, hat man immer wieder vor der Nase. Teilweise können ältere Fernseher das eher, als neuere (erst vor paar Jahren bei 2 LG Oleds gesehen).
 
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Die N305 Boards gibt es in verschiedenen Ausführungen.
Ich würde kein 4x 2.5GBit LAN nehmen, sondern lieber eins mit nem x4 Slot:
z.B. https://amzn.eu/d/dWsVXOO
 
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Ein N100 samt iGPU hätte doch auch ausreichend Power oder nicht?
Ich bin jdfs. sehr zufrieden damit, wobei bei mir Plex unter Proxmox wohl der "ressourcenhungrigste" Container ist, aber die CPU hat eh kaum was zu tun dank der iGPU.
 
Zuletzt bearbeitet:
Monkey D. Ruffy schrieb:
Dieses Sche..ß Teil schafft nicht mal direkte Wiedergabe
Was soll denn dassm bedeuten?
Jellyfin plex und co stellen in aller erste lr Linie erstmal nur Dateien zur Verfügung und dee rest übernimmt der Client und dann reicht ein Raspi.
Genauso was heisst denn, nativ?
Er kann keine unkomprimierte BD wiedergeben?
Eine HEVC codierte Datei brauch zum decoding mehr Ressourcen als ein RAW File, dafür weniger Bandbreite.

Tönt nach viel halbwissen, was du hast.

Ansonsten kann der n305 alles was du benötigst.


Skudrinka schrieb:
In der Hinsicht verstehe ich Plex und co einfach nicht - die Daseinsberechtigung fehlt mir einfach..
Wenn ich unterwegs aufm Handy schaue, brauch ich keinen 25Mbit 4K HEVC stream. Da reichen FullHD. Das lass ich dann den Server machen, um Bandbreite zu sparen, falls der Handy Empfang net gut is
 
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Sorry, aber vielleicht bin ich komplett raus! Welcher Film hat den mehr als 30 FPS?
Die Liste auf wiki zu high framerate Filmen ist ja sehr übersichtlich! Und dort geht es um die gefilmten FPS

Bei jeder CPU ist die Frage was geht in Hardware und passt das zu deiner Filmesammlung.
 
@Azghul0815 "Tönt nach viel halbwissen, was du hast".
Was heißt hier das Halbwissen? Ich habe eine RP5 und ursprünglich wollte ich es als Media Dings benutzen, bis ich relativ schnell gemerkt hatte, dass es nur die Videos (4K 60fps), die ich selber kodiert hatte, damit funktionieren. Alles andere Zeug wie webm usw. laufen nur bis 30fps. Es ist natürlich mein Fehler, dass ich nicht genau hingeschaut hatte und rp5 nur h.265 hardwaremäßig verarbeiten kann. Alles andere läuft rückelig. Und die Daten bzw. auch das System waren nicht auf einer SD Karte, sondern auf einem NVME Laufwerk, wo es schon mal ein Stück runder lief als auf einer SD Karte. Es gab aber trotzdem Aussetzer.

@Der_Dicke82
Es sind nicht nur Filme, sondern auch Musik Videos, die ich unter anderem auch über Upscale bis 60fps aufwerte. Aber wie gesagt, die Teile, die ich selber kodiere, laufen auch auf Raspberry pi 5. Ich will aber nicht komplett alles selber kodieren.

Deswegen ist es mindest. Anforderung 4k 60fps durchgängig und dabei sollte keine Rolle spielen ob es jetzt h.265 oder h.264 oder irgendwas anderes. Die Sache muss ruckelfrei laufen. Und da ich jetzt nicht gerade so tolle Erfahrungen mit rp5 gesammelt hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen, dass es auch ggf mit n305 laufen könnte.

Aber jetzt wo es unter anderem Raspberry pi empfohlen wird, habe ich meine Zweifel, ob es jetzt Sinn macht, solche kleine Boards überhaupt anzuschauen. Da wäre ich wahrscheinlich mit einem Notebook CPU besser bedient. Obwohl die eigebaute GPU von A2 Mini PC nicht wirklich gut ist.
 
Also hast du deinen raspi lediglich als Zuspieler verwendet?
Was soll stattdessen als Zuspieler dann fungieren?
Nicht etwa deine neue Nas?
 
Der_Dicke82 schrieb:
Sorry, aber vielleicht bin ich komplett raus! Welcher Film hat den mehr als 30 FPS?
Gemini Man bspw.
 
Skudrinka schrieb:
Also hast du deinen raspi lediglich als Zuspieler verwendet?
So hab ich das eben auch verstanden.
zur Wiedergabe würde ich eigentlich immer eine TV nehmen. Ob das nun ein AppleTV oder ne AndroidBox oder nen FireTV, ist erstmal egal.

Gut. Wenn man natürlich "exotische" Formate nimmt, brauch ich natürlich mehr CPU Power. Da hast du natürlich recht @Monkey D. Ruffy
 
@Skudrinka

Ja, ich habe es als Wiedergabegerät verwendet. Und jetzt möchte ich, dass diese Rolle ein Server übernimmt bzw. diese Erweiterung Jellyfin. Zu mindestens hatte ich so verstanden, dass es ein Transcoding beim Bedarf selber übernehmen kann. KA wie das genau am Ende aussieht. Ich habe bis jetzt keine Erfahrung damit gemacht. Ich könnte mir vorstellen, z.B. ein Monitor auf das Teil (Mini PC) einzuhängen und das Ding als einfaches Wiedergabegerät zu missbrauchen.

Zu NAS: Ich weiß nicht genau, ob diese Jellyfin als ein Plugin bzw. ein Modul fungiert. Ich vermutet aber es ist genauso wie Truenas scale einfach als eine VM an Proxmox angehängt. Wenn das stimmt, dann stellt nas nur eine Verbindung zwischen HDD und Jellyfin und Jellyfin wiederum fungiert als ein Wiedergabegerät.
 
Jellyfin Ist ein Webserver, der eine ganze Mediensuite stellt.
Kein eigenen Player.
Du kannst entweder via Browser auf den Webserver zugreifen und bei Bedarf transcodiert Jellyfin das Material, wenn es auf dem Browser oder dem Handy nicht läuft.

Via HDMI die NAS an den TV zu hängen bringt dir erstmal nichts, weil du brauchst ja nen Browser oder so.
Bei mir rennt Jellyfin in einem Proxmox LXC und nicht in einer VM.
 
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Monkey D. Ruffy schrieb:
Was heißt hier das Halbwissen?
😇


Monkey D. Ruffy schrieb:
Und jetzt möchte ich, dass diese Rolle ein Server übernimmt bzw. diese Erweiterung Jellyfin.
Nein, es gibt einen Plex/Jelly server der den Dienst bereit stellt und einen Plex/Jelly client, welcher auf dem Endgerät/Zuspieler installiert sein muss.
Der Server übernimmt das transcoding, der Client empfängt die Daten.

Eine NAS im klassischen Sinne stellt bloß Daten dem Netzwerk zur Verfügung.
Eine NAS als Zuspieler zu verwenden ist.. blödsinn/nicht die Aufgabe einer NAS.
Ergänzung ()

Dir reicht vermutlich ein 30€ FireTV Stick mitsamt Kodi/VLC und du kannst alle Formate Problemlos abspielen..
Skudrinka schrieb:
Welches Endgerät schafft es heut zu Tage nicht, solche streams wiederzugeben?
Soviel dazu.

Mir ist kein Endgerät der letzten 10 bis 15 Jahre untergekommen, das nicht Problemlos streams wiedergeben kann.

Du benötigst Plex/Jelly mMn. überhaupt nicht, da du das System insgesamt falsch verstanden hast.
 
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Skudrinka schrieb:
Eine NAS als Zuspieler zu verwenden ist.. blödsinn/nicht die Aufgabe einer NAS.
Müsste wieso ja ein eigene Container sein oder eine VM die dann an den HMDI durchschschleift.
Die brauch dann wegen den HDMI wohl exklusiven GPU Zugang und dann kann Jellyfin wieder nicht mit der GPU transkodieren... Also eine Loose - Loose Situation
 
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