NAS Zusammenstelung

Ayoki

Ensign
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Sep. 2011
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Hallo,
da ich keine lust mehr habe das überall Kabel rumliegen und ich ständig irgendwas mit Kabeln verbinden muss um auf irgend etwas zuzugreifen, will ich mir nun ein NAS zusammenbauen.
habe schon bissl im Internet gelesen, Beispiele angeschaut und wollt einfach mal wissen ob das alles so passt oder ob irgendwo was verbessert oder ergänzt werden muss um meine Anforderungen zu erfüllen.

Gehäuse: BitFenix Phenom
https://geizhals.de/bitfenix-phenom-weiss-bfc-phe-300-wwxkk-rp-a1007309.html
Mainboard: ASRock J3160-ITX
https://geizhals.de/asrock-j3160-itx-90-mxb1m0-a0uayz-a1425954.html?hloc=at&hloc=de
Ram: Crucial SO-DIMM 8GB, DDR3L-1600, CL11-11-11-28
https://geizhals.de/crucial-so-dimm-8gb-ct102464bf160b-a708290.html?hloc=at&hloc=de
PSU: LC-Power LC500-12 350W ATX 2.31
https://geizhals.de/lc-power-lc500-12-350w-atx-2-31-a1209772.html
SSD: Samsung SSD 750 EVO 120GB
https://geizhals.de/samsung-ssd-750-evo-120gb-mz-750120bw-a1354961.html?hloc=at&hloc=de
HDD: 2x Western Digital WD Red 4TB
https://geizhals.de/western-digital-wd-red-4tb-wd40efrx-a992027.html?hloc=at&hloc=de


-das ganze soll an eine FritzBox 7490 angeschlossen werden.

-ich möchte nicht das der NAS im dauerbetrieb läuft sondern per WOL.

-würde ich schwierigkeiten haben / bekommen wenn ich anstatt der WD RED HDD´s z.b Blue oder Green verwenden würde ? oder sollten es doch eher die Netzwerkfestplatten sein ?

-die SSD habe ich für das Betriebssystem und evtl. benötigte Programme gewählt, damit der NAS schnell einsatzbereit ist (keine Ahnung ob diese Überlegung sinnvoll ist !?)
Als Betriebssystem dachte ich an die Software die Synology nutzt, da diese wohl sehr gut sein soll und open source ist.

-es werden maximal 2-3 Endgeräte gleichzeitig genutzt.( TV, Notebook, Tablet, )

-der NAS soll hauptsächlich zum Streamen über WLAN von Musik, Bilder, Filmen genutzt werden (1080p, 2160p, 3D so das keinerlei Probleme beim Anschauen auftreten) und als Massenspeicher für alles Mögliche.

-es gibt ja fertige NAS wie zb. von QNAP und Synology mit Fernbedienung ist dies auch bei Eigenbau möglich ?
würde es ja nur benötigen wenn ich vom Samsung Tv darauf zugreife um Filme zu schauen oder kann man da die TV Fb nutzen ?

vieleicht hat ja auch wer ganz andere Vorschläge für mich, Hauptsache klein und nicht sehr auffällig, leise, wenn möglich Staubgeschützt und genügend Leistung .
 
Und warum nimmst du nicht einfach ein fertiges von QNAP oder Synology? Zum Beispiel das DS216play sollte doch wunderbar passen.

Beim streamen von Dateien zum Fernseher kannst du natürlich die Fernbedienung vom Fernseher nutzen.
 
startaq schrieb:
Und warum nimmst du nicht einfach ein fertiges von QNAP oder Synology? Zum Beispiel das DS216play sollte doch wunderbar passen.

Beim streamen von Dateien zum Fernseher kannst du natürlich die Fernbedienung vom Fernseher nutzen.

ich hatte eigentlich erst vor mir die synology ds216+ii zu kaufen da der Nas mit einer der besten sei in der Preisklasse
(laut testberichten), aber wohl auch wie das gleichwertige Modell von qnap (weis das modell nicht mehr) probleme haben bei 4k down/upscaling und irgendwas mit den codecs sowie mit bestimmten dateiformaten.
desweiteren bin ich auch nicht so eingeschränkt was das erweitern vom NAS betrifft, ich bekomme einfach mehr für mein Geld.
 
Du bist beim erweitern wo es drauf ankommt (Festplatten) eingeschränkter.
Das Netzteil ist schlecht, sehr schlecht: du wirst massenhaft für Strom zahlen. Hier sollte die Effizienz so hoch wie möglich, die Wattzahl so niedrig wie möglich, sein.
 
Ich habe auch vor kurzem mein DS213J durch einen "Heimserver" ersetzt und muß sagen es war die richtige Entscheidung.

An deiner Stelle würde ich mich aber von dem Board verabschieden und auf ein gesockeltes und einen Celeron setzen.
Wenn es dich nicht drängt wäre vielleicht auch noch abzuwarten was AMD auf Ryzen-Basis im Low-Power-Segment bringt.

Für das System reicht auch eine Noname 60GB SSD, die Ersparnis würde ich in ein besseres Netzteil investieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Das DSM von Synology für Selbstbau nennt sich Xpenology und braucht wie die Vorbilder keine eigene SSD/HDD. Die SSD bliebe einfach ungenutzt. Der Bootloader von Xpenology liegt auf einem USB Stick. Der Rest auf den NAS Platten als 2 GB Partition. Benutze es Xpenology selbst. Man hat aber bei den Veröffentlichungen neuer Majorreleases oft Verzögerungen, da erst ein neuer Bootloader von der Community geschrieben/kompiliert werden muss.

2. Achte auf sparsamer Hardware. Damit meine ich nicht nur die maximale Leistungsaufnahme oder die TDP, sondern das, was im Idle aus de Dose gezogen wird. Das fängt primär bei Board und Netzteil an. Fast kein ATX NT ist in der Lage 10-30 Watt mit 90% Effizienz zu liefern-> 12 V PicoPsu kaufen + 12v Notebook -NT.

Es ist ratsam bei Software Raid ECC Ram einzusetzen. Setzt aber ein C23x Board vorraus. Bei Kaby Lake wäre dann Xeon Pflicht, bei Skylake geht auch noch ein Pentium oder Celeron.

Hier mal eine Anregung, wie ich es am Laufen habe. Mit nur 1 Platte zieht das System 12 Watt im Idle. mit 4 WD Red 3 TB waren es 28 Watt. Mit 3 Seagate Ironwolf 6TB sind es 38 Watt.


Was ganz ordentliches bekommst du auch mit dem HP Proliant Microserver Gen8. Leider 2-5 Watt zu hohe Leistungsaufnahme und nicht mehr top aktuell, dafür mit ECC, 4 Bays und klein. Leider sind die HDDs nicht entkoppelt. Dafür ist der Preis mit 200€ mehr als fair. Ähnlichleistungsfähige NAS vom NAS Hersteller liegen bei >700€.

NAS Platten sind bei sowas schon Pflicht, da sie für diese Aufgabe ausgelegt sind und länger halten. Ab 12 TB Rohkapazität sind Platten mit einer UBER Angabe von 10^15 statt 10^14 äußerst empfehlenswert. Die WD RED (Pro) gibt es nur mit 10^14.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ayoki schrieb:
4k down/upscaling
Dann würde ich auch nicht auf einen lahmen Atom setzen. Eher ein Pentium G4560. Dann kann man auch ein Board mit mehr SATA-Anschlüssen nehmen und kann später problemlos weitere Festplatten anschließen.

Das Gehäuse ist auch nicht so toll. Für Mini-ITX ist es viel zu groß. Da bekommt man auch µATX-Gehäuse in der Größe. Überlege dir, wie viele Platten reinpassen sollen und ob diese entkoppelt sein sollen. Wenn die Größe nicht ganz so wichtig ist, hat man deutlich mehr Auswahl. Wenn man Hot-Swap-Einschübe will, kann man entsprechende Wechselrahmen für den 5,25"-Schacht kaufen oder schaut sich mal das Chenbro SR30169 an.
 
danke erstmal für die Antworten,

Du bist beim erweitern wo es drauf ankommt (Festplatten) eingeschränkter.

wie mus ich das versthen ? ich habe doch bei Eigenbau mehr möglichkeiten als bei einem fertigen NAS welches nur 2,3 oder 4 Bay besitzt .
oder verstehe ich da was falsch ?.

Das Netzteil ist schlecht, sehr schlecht: du wirst massenhaft für Strom zahlen. Hier sollte die Effizienz so hoch wie möglich, die Wattzahl so niedrig wie möglich, sein.

der NAS benötigt ca. 130 watt aber ich finde keins welches ne effizienz von 90+ und mindestens Gold zertifizierung hat, die fangen alle irgendwie erst bei 400watt an.

Achte auf sparsamer Hardware. Damit meine ich nicht nur die maximale Leistungsaufnahme oder die TDP, sondern das, was im Idle aus de Dose gezogen wird. Das fängt primär bei Board und Netzteil an. Fast kein ATX NT ist in der Lage 10-30 Watt mit 90% Effizienz zu liefern-> 12 V PicoPsu kaufen + 12v Notebook -NT.
mit Netzteilen kenne ich mich net so aus , ich weis zwar wieviel leistung ich ca brauch und auf was man so im ganzen achten solte aber das war es dann auch schon und mit dem PicoPsu kenne ich mich erst recht nicht aus. habe zwar das hier gefunden https://www.amazon.de/PicoPSU-150-XT-DC-DC-Netzteil-power-supply/dp/B0045IXKTQ aber wüsste garnicht wie ich das einbauen soll .

Ich habe mal die Zusammenstellung überarbeitet, mal schaun ob das jetzt besser ist:

Gehäuse: Fractal Design Node 304 weiß
https://geizhals.de/fractal-design-node-304-weiss-fd-ca-node-304-wh-a978785.html?hloc=at&hloc=de

Mainboard: ASRock H110M-ITX
https://geizhals.de/asrock-h110m-itx-90-mxb0n0-a0uayz-a1357116.html?hloc=at&hloc=de

alternativ- Gigabyte GA-Z170N
https://geizhals.de/gigabyte-ga-z170n-wifi-a1306466.html?hloc=at&hloc=de

CPU: Intel Pentium G4560, 2x 3.50GHz, boxed
https://geizhals.de/intel-pentium-g4560-bx80677g4560-a1558362.html?hloc=at&hloc=de

RAM: Intenso Desktop Pro Kit 8GB, DDR4-2133
https://geizhals.de/intenso-desktop-pro-kit-8gb-5641152-a1528390.html?hloc=at&hloc=de

PSU: be quiet! Straight Power 10 400W
https://geizhals.de/be-quiet-straight-power-10-400w-atx-2-4-e10-400w-bn230-a1165465.html?hloc=at&hloc=de
habe jetzt einfach mal das Netzteil gewählt mit der besten leistung und den nidrigsten Watt welches ich finden konnte.

wenn das immernoch schlecht ist wäre es super wenn mir mal wer was zusammenstellen kann bei mindfactory , alternate oder so.
hier nochmal ein paar vorgaben.

-Preis bis 300€ (ohne HDD) wenn es sich wirklich lohnt würde ich auch noch bis 400€ gehen.

-Raid ist nicht nötig

-Gehäuse, optik und maximale Größe kann anhand der 2 Beispiele von mir angeschaut werden. (Staubfilter sollte auch vorhanden sein)

-es sollen ca. 4-5 HDD´s verbaut werden.

-hot swap wechselrahmen sind nicht unbedingt nötig.

-es werden maximal 2-3 Endgeräte gleichzeitig genutzt.( TV, Notebook, Tablet, )

-der NAS soll hauptsächlich zum Streamen über WLAN von Musik, Bilder, Filmen genutzt werden (1080p, 2160p, 3D so das keinerlei Probleme beim Anschauen auftreten) und als Massenspeicher für alles Mögliche.

-das ganze soll an eine FritzBox 7490 angeschlossen werden.

-ich möchte nicht das der NAS im dauerbetrieb läuft sondern per WOL.
 
Eine PicoPSU steckt man einfach auf die ATX Buchse des MB. Nimm wenn die aktuellere 160Watt Variante. Für zusätzliche HDDs gibt es Anschlusskabel und Y-Kabel.

Es ist nicht ratsam eine Kaby Lake CPU auf einen Board mit 100er Chipserie laufen zu lassen. Mit Pech wird die CPU vom Bios nicht erkannt.

Hardwarevorschläge habe ich bereits gepostet.
 
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