Nasa hat Bakterium entdeckt, das auf Arsen basiert

Naja, ist ja nicht sooo großartig.
Es gibt Viecher die ohne Sauerstoff auskommen(Würmer im Antarktischen Eis), Bakterien die in und von 200 Grad heißem Schwefelwasser leben(Stichwort Schwarze: Raucher)
Und nicht zuletzt die Pantoffeltierchen, die quasi untötbar sind, die halten sogar Bedingungen im "freien Weltraum"(Temperatur/Strahlung usw.) aus und wachen wieder auf, wenn die Umgebungsparameter stimmen... jo diese Liste lässt sich wohl 1000 Seiten lange fortsetzen.

Arsen ist allerdings wirklich neu.

Wer sagt eigentlich, daß es auf Gasriesen nicht auch Leben in irgendeiner Form gibt?
Wenn die Sensoren nicht wissen, nach sie suchen sollen, können sie auch nichts finden.

Am Mars wurde bisher sicher nicht nach Bakterien gesucht, die auf Arsen basieren, daher wurden auch keine gefunden... vieleicht.
:)
 
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Wozu brauchen wir den beweis ob es da oben Leben gibt?

Ich bin mir 100% Sicher das es da Oben Leben gibt, nur wir haben es halt nicht gefunden, da wir derzeit keine Planeten finden könnnen die genau so Groß sind wie unsere Erde, die Planeten die wir gefunden haben sind doch nur Gasriesen falls ich mich nicht Täusche.

in 20 Jahren haben wir vielleicht die Möglichkeit nach Kleineren Planeten zu suchen. Einfach Abwarten und Tee Trinken.

Und diese Ganzen Ufos sind doch nur Geheimflugzeuge vom Militär (oder auch Area 51) mehr nicht. Was wollen bitte die Aliens auf unseren kleinen runden Ball?
 
@GrinderFX
"einen auf klug machen?"
Was ist das denn für eine Aussage ?
Nur weil es Dich nicht interessiert oder was ?
Es gibt sicher genug User hier die sich auch um andere Sachen als ihren KloPapierVerbrauch Gedanken machen.

Danke chancaine für diese News, meiner einer wusste vom Thema noch nichts und wird gespannt weiter lesen

Edit :
@HammerFall4ever
Nein, mittlerweile wurden etwas unter 500 andere Planeten gefunden, also tatsächlich solche aus Gestein, um es mal extrem laienhaft auszudrücken.
Die Entfernungen sind dabei irrelevant, wenn man bedenkt daß glaub noch Anfang der 80er sowas keiner für möglich gehalten hat
 
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Marius es ist großartig,
denn alle diese fabelhaften Lebewesen haben die selben Erbgutsbaustoffe, egal wie sie aussehen oder welche Fertigkeiten sie haben.
Dieses sticht das erste mal aus der Reihe.
 
@ edeltoaster!
Stimm!
Das Schwefelbakterium etwa hat nur einen anderen Stoffwechsel.


Was wollen Aliens auf unserem kleinen runden Ball?
Hm, was wollen wir auf anderen kleinen runden Bällen(Mond/Mars....)?
Was wollen wir auf anderen Kontinenten, oder auch nur im Nachbartal?!
Merkst was?

Von Stephen Hawking gibts den Ausspruch, daß wir mit unserer Signalsenderei ein bissl aufpassen sollten.
Was wenn wir auf Aliens treffen, die genau so friedlich sind wie wir?
Dann haben wir ausgeschissen.
 
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bissel stoffwechsel ändern kannst du auch, das ist mal weit weniger das problem.
 
Professor Lesch (BR-Alpha, Uni München) hat mal gesagt, dass die Tatsache, dass mit uns noch niemand Kontakt von "ausserhalb" aufgenommen hat uns positiv stimmen sollte. Denn dann wären "die anderen"
uns nicht so überlegen, dass es für uns unangenehm wäre...
Wobei man sagen muss, dass er als Astrophysiker ziemlich abgeklärt mit diesem Thema umgeht.
 
Hehe ich muss schon sagen, dass gibt mir eine persönliche Befriedigung.

Ich fand es - als Laie - immer sehr vermessen von Wissenschaftlern, von unserem kleinen und begrenzten Standpunkt aus gesehen Dinge rigoros auszuschliessen. Mir ist vollkommen klar, dass Wissenschaft sich nur innerhalb der Grenzen von dem bewegen kann und darf, was beweisbar und bekannt ist. Alles andere ist Spekulation und Phantasiererei. Trotzdem finde ich den Kohlenstoffchauvinismus und Wissenschaftler die so tun als könnten sie die Gänze des Universums überblicken unausstehlich und arrogant.
 
Dieses Bakterium ersetzt den Phosphor nicht vollständig. Sondern ist nur in der Lage Phosphor durch Arsen zu ersetzen. Jede andere terrestrische Lebensform kann dies auch, auf Grund der chemischen Ähnlichkeit von P und As, allerdings überlebt es keine bisher bekannte.
Die Folgerung aus dieser Entdeckung ist, dass es grundsätzlich möglich sein sollte ohne P Leben zu können. Auf die Such nach solchen Lebewesen machen sich die Forscher jetzt.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12654-2010-12-03.html
 
GrinderFX schrieb:
Naja, er will einen auf klug machen

Vielleicht hat er gehofft, dass das Forum nicht nur aus ungebildeten, phantasielosen und desinteressierten
IchmagToast schrieb:
durchschnittlichen Bürger[n]
besteht.
Es soll ja auch Leute geben, die wenigstens so ungefähr die Bedeutung von Dingen erahnen und sich an dem Erkenntnisgewinn für die Menschheit erfreuen können, auch wenn sie das Ganze fachlich nur auf einer relativ oberflächlichen Ebene nachvollziehen können

Auch ohne Biologe zu sein fand ich die Pressekonferenz/Diskussion gestern Aben recht spannend.
Ich bin sehr gespannt was die Forschung in dieser Richtung noch zu Tage fördert.
 
Ja, das ist wirklich eine interessante Enteckung - wobei ich ehrlich gesagt nach der Ankündigung der Pressekonferenz auch auf etwas noch spektakuläreres gehofft hatte... aber auch so war es sicherlich höchst sehenswert.

Im Februar sollen ja weitere Informationen zu der Sache veröffentlicht werden, was ich so gelesen habe - man darf gespannt sein. :)
 
Es gibt noch sooooooo viel, was der Mensch nicht weiss...
Das zeigt, für mich, dass wir Menschen immer denken wir wären die überlegensten auf der Welt, aber bald wird sich ja zeigen ob anderes leben existiert.
 
es ist schon faszinierend, dass immerwieder stark manifestierte Meinungen über bestimmte Dinge im Kosmos durch signifikant andere/neue Entdeckungen widerlegt werden müssen...

Ich fand es - als Laie - immer sehr vermessen von Wissenschaftlern, von unserem kleinen und begrenzten Standpunkt aus gesehen Dinge rigoros auszuschliessen. Mir ist vollkommen klar, dass Wissenschaft sich nur innerhalb der Grenzen von dem bewegen kann und darf, was beweisbar und bekannt ist. Alles andere ist Spekulation und Phantasiererei. Trotzdem finde ich den Kohlenstoffchauvinismus und Wissenschaftler die so tun als könnten sie die Gänze des Universums überblicken unausstehlich und arrogant.

Wissenschaft besteht eben daraus bestimmte Entdeckungen und Berechnungen unter einen Hut zu bringen und daraus allgemeingültige Theorien abzuleiten (Stringtheorie), dass diese Theorien gelegentlich durch neue eindeutigere Entdeckungen angepasst werden müssen ist normal.
In der Wissenschaft wird und muss auch viel spekuliert werden, in fast jeder der bisher bekannten Theorien ist auch ein gewisser Anteil reine Spekulation (daher auch das Wort "Theorie" ^^)
Alleine die Urknalltheorie besteht aus vielen hypothetischen Bestandteilen die wir eben so noch garnicht beobachtet haben...
 
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Tja, aber viele Wissenschaftler stellen ihre Forschung oder Theorien als "Erkenntnis" dar getreu dem alten Kinderlied"die Wissenschaft hat festgestellt...".
Dieser ekelhaft überhebliche Arroganz ist vor dem Hintergrund wissenschaftlichen Unwissens ziemlich antiquiert.
Gerade im Bereich der Naturwissenschaften und der VWL ist vieles in den letzten 100 Jahren Erforschtes widerlegt worden. Sogar eine komplette Wissenschaft, die Biochemie, wurde aufs alte Eisen gelegt.
Auch, wenn ich selbst etwas Naturwissenschaftliches studiert habe, bin ich - auch und gerade wegen dieses Backgrounds - der Meinung "die Erkenntnis von heute ist der Irrtum von morgen".
Nichtsdestotrotz freue ich mich immer über neue Entdeckungen und Erkenntnisse, denn sie bringen uns als Menschheit immer ein kleines Stückchen weiter. Und darum geht es ja letzten Endes und nicht um ewiggültige Wahrheiten.
LG und einen schönen Abend noch!
 
Anscheinend hat die Nasa wohl, und dies nicht zum ersten Mal, die 'Fakten' etwas voreilig zu ihren Gunsten 'interpretiert':

"Eine Woche später allerdings hat sich die Geschichte dank einiger zuvor unbemerkter Ingredienzen – darunter Nachlässigkeit und wohl auch eine gute Portion Wunschdenken der Wissenschaftler – zu einer ziemlich peinlichen Posse weiterentwickelt.

Die zentrale Behauptung des Teams um Felisa Wolfe-Simon, das Bakterium GFAJ-1 aus dem Mono Lake hätte Arsen statt Phosphor in seine Biomoleküle eingebaut, ist inzwischen unter schweren Beschuss geraten. Mehrere Mikrobiologen und Chemiker haben die Veröffentlichung im Fachmagazin „Science“ unter die Lupe genommen und einhellig verrissen. Die Arbeit liefere kein einziges überzeugendes Indiz dafür, dass Arsen in DNA oder ein anderes Biomolekül eingebaut worden sei, schreibt zum Beispiel die Mikrobiologin Rosie Redfield von der University of British Columbia. Auch Harvard-Geochemiker Alexander Bradley bemängelt, einfache Kontrollexperimente seien nicht durchgeführt worden."

Was meiner Meinung nach schwerer wiegt, ist daß das Magazin "Science", in der Regel eine ernstzunehmende wissenschaftliche Quelle, die vor Veröffentlichung die Inhalte von weiteren Instituten verifizieren läßt, ein weiteres Mal dem eigenen Anspruch nicht nachgekommen ist und erneut mit einer vorschnellen Veröffentlichung diesmal der Nasa Untersuchen geholfen ein schlecht abgesicherte Ergebnis den Anstrich einer wissenschaftlich fundierten Untersuchung zu verleihen.

"Die Nasa jedenfalls steht schon jetzt blamiert da. Erst erntete sie Kritik für ihre überbordende Vermarktung der „Science“-Veröffentlichung, nun steht auch noch hinter der wissenschaftlichen Qualität ihrer mikrobiologischen Forschung – immerhin einer zentralen Komponente der Suche nach außerirdischem Leben – ein großes Fragezeichen. Zumal ausgerechnet die Mikrobiologin Redfield säuerlich darauf hinweist, dass sich die Nasa auf diesem Gebiet auch in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert hat. "

Intressant dürfte das Ganze erst dann werden wenn sich ein paar ernst zu nehmende wissenschaftliche Institute des Themas annehmen und nicht mehr eine Institution wie die Nasa, die offensichtlich mal wieder Publicity für mehr Mittel/Gelder bedarf und wissenschaftliche Untersuchung zugunsten spekulativer Ergebnisse mit dem entsprechenden Presserummel in den Vordergrund schiebt, gleichwohl auf den Untersuchungsgegenstand bezogen:

"Man sollte hier das Kind aber nicht mit dem Bade ausschütten – die nun von den Kritikern über der Arbeit und ihren Autoren ausgeschüttete Häme ist völlig überzogen und eigentlich nur erklärbar aus dem Ärger vieler Wissenschaftler über Pressekonferenz und Alien-Schlagzeilen in der Boulevardpresse. Denn auch wenn die Kritiker Recht behalten und sich in DNA und anderen Biomolekülen kein Arsen findet, ist der Mikroorganismus aus dem Mono Lake eine kleine biochemische Kuriosität, die viele interessante Fragen aufwirft. Nicht zuletzt, wie die Mikrobe das Arsen von ihren Molekülen fernhält."

Der ganze Artikel ist nachzulesen:

http://www.handelsblatt.com/technol...-geht-fuer-die-nasa-nach-hinten-los;2707952;0
 
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Gern geschehen.

Ist doch aber immer noch sensationell, wenn mal geklärt wird, wie die Mikroorganismen es hinbekommen, daß sie das Arsen von sich fernhalten und unter solch widrigen Bedingungen existieren können, wie ihre Brüder unter den extremen Bedingungen in der Tiefssee bei den 'Rauchern'.
 
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chancaine schrieb:
Tja, aber viele Wissenschaftler stellen ihre Forschung oder Theorien als "Erkenntnis" dar getreu dem alten Kinderlied"die Wissenschaft hat festgestellt...".
Dieser ekelhaft überhebliche Arroganz ist vor dem Hintergrund wissenschaftlichen Unwissens ziemlich antiquiert.
Gerade im Bereich der Naturwissenschaften und der VWL ist vieles in den letzten 100 Jahren Erforschtes widerlegt worden. Sogar eine komplette Wissenschaft, die Biochemie, wurde aufs alte Eisen gelegt.
Auch, wenn ich selbst etwas Naturwissenschaftliches studiert habe, bin ich - auch und gerade wegen dieses Backgrounds - der Meinung "die Erkenntnis von heute ist der Irrtum von morgen".
[...]

Es ist viel schlimmer oder schade, dass bei jeder Diskussion sinngemaess immer so eine (oder alternativ wie im #29 oder #34 ) Aussage kommt. Wenn man nicht mehr als diese allgemeinen 08/15 Aussagen zum Thema beizutragen hat dann sollte man auch besser den Mund halten:(
Das bei der Naturwissenschaft nichts in Stein gemeisselt ist, wird mit Sicherheit schon jedem Wissenschaftler bewusst sein. Nur weil vllt ein Wissenschaftler mal raushaut, dass etwas unmöglich ist dann ist das keine absolute Aussage sondern lediglich eine Extrapulation oder Prognose aus dem aktuellen Erkenntnissrahmen. Das dann der neunmalkluge populärwissenschaftlich interessiere Laie das als Arroganz interpretiert ist dann eher ein Zeichen das er solche Aussagen nicht zu interpretieren weiss. Ausnahmen bestaetigen hier natuerlich auch die Wissenschaftlerregel, aber das sollte man dann wirklich nicht als Aufhänger für so eine Interpretation nehmen.

Es ist schon insich sinnfrei einem Forscher ankreiden zu wollen nichts neues entdecken zu wollen und etwas perse auszuschliessen. Im Grunde freut man sich doch als Wissenschaftler wenn sich das aktuelle Faktenwissen was man hat als falsch erweisst, dann geht es wenigstens weiter.
Wenn man sich anschaut wo die Menschheit Technologisch, Wissenstechnisch usw. steht scheint die "Arroganz" und Arbeitsweise der Naturwissenschaft bisher so falsch nicht gewesen zu sein.

*kopfschüttel*
 
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